Finanzierung und Investition

Prüfungsvorbreitung

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S. D.
Diese Lernkarten behandeln Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf dynamische und statische Methoden zur Bewertung von Investitionen, wie Kapitalwert, Annuitäten, interne Zinsfüsse und Amortisationsrechnung. Die Karteikarten erläutern die Berechnung von Zahlungsreihen, die Vorteilhaftigkeit von Investitionen und die Rolle von Kapital, Zinsen und Risiko. Sie richten sich an Studierende und Fachleute, die fundierte Entscheidungen in der Finanzwelt treffen müssen, indem sie die Vor- und Nachteile verschiedener Investitionsstrategien abwägen.
Karten
96
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.10.2015 / 21.10.2025

Lernkarten

Zeitlicher Anablauf v. Invest.

  1. Bedarf
  2. Planung
  3. Beurteilung
  4. Antrag
  5. Genehmigung
  6. Verfügbarkeit der notwendigen Mittel
  7. Umsetzung
  8. Controlling/Reporting
  9. Nachkalkualtion

Statische Rechenverfahren

  1. Kostenvergleichsrechnung
  2. Gewinnvergleichrechnung
  3. Rentabilitätsvergleichsrechnung
  4. statische Amortisationsrechnung

Dynamische Rechenverfahren

  1. Kapitalwertmethode
  2. Annuitätenmethode
  3. Interner Zinsfuß
  4. Dynamische Amortisationsrechnung

Ziel der Kostenvergleichsrechnung

  • Ein Invest.Objekt ist absolut Vorteilhaft, wenn seine Kosten geringer sind als jene der unterlassenen Alternative
  • Ein Invest.Obkjekt ist relativ Vorteilhaft, wenn seine Kosten geringer sind als jene anderer Invest.Objekte

Kostenvergleichsrechnung - Rechenvarianten

  • Kosten je Rechnungsperiode, bei gleichen Kapazitäten d. INvest.alternativen
  • Kosten je Leistungseinheit, bei unterschiedlichen Kapazitäten d. Invest.alternativen

Kostenvergleichsrechnung ist nur sinnvoll, wenn der Erlös aller durch die Invest.alternativen hergestellten Güter gleich ist!

Kostenvergleichsrechnung - Rechenverfahren je Rechnungsperiode

Kosten je Periode= Abschreibung+Zinskosten+Betreibskosten je Periode

Kostenvergleichsrechnung Rechnungsverfahren je Leistungseinheit

Kosten je Einheit= Kapitalkosten je Einheit+Betriebskosten je Einheit

Statische Invest.Rechnung -Gewinnvergeichsrechnung

Ein Investobjekt ist absolut voorteilhaft, wenn sein Gewinn größer als Null ist

Ein Investobjekt ist realtiv vorteilhaft, wenn sein Gewinn größer ist als der Gewinn alternativer Invest.Objekte

Statische Invest.Rechnung -Gewinnvergeichsrechnung- Rechenverfahren je Periode

Gewinn je Periode=Erlös je Periode - Kosten je Periode

Statische Invest.Rechnung -Gewinnvergeichsrechnung- Rechenverfahren je Leistungseinheit

Gewinn je Einheit = Gewinn je Periode/Ausbringungsmenge

Gewinnschwelle = Break even Point

Statische Invest.Rechnung -Rentabilitätsrechnung

  • ein Invest.Objekt ist absolut vorteilhaft, wenn seine Rentabilität höher ist als ein vorzugebender Grenzwert
  • ein Invest.Obkjekt ist realtiv vorteilhaft, wenn seine Rentbilität höher ist als jene alternative Invest.Objekte

Statische Invest.Rechnung -statische Amortisationsrechnung

Die Armotisationszeit eines INvest.Objektes ist jener Zeitraum, in dem das eingestzte Kapital aus den durchschnittlichen Rückflüssen bzw. Einzahlungsüberschüssen des Objektes wiedergewonnen wird.

Stärken und Schwächen statischen Methoden

+ relativ einfache Verfahren

+ relative und absolute Vorteilhaftigkeit feststellbar

- kein Zeitpunktbezug

- kein Zeitwertbezug

- Berrechnung mit Durchschinttsätzen

- irrtümlicher Annahme eines vollkommenen Kapitalmarktes

angestrebete Zahlenströme vs. Berechnung mit Buchwerten

Funktion von Zinsen

  • Entgelt für Geld oder Sachgegenstände
  • Vergütugn des Ausfallsrisikos
  • Opportunitätskosten
  • Ausgleich eines Wertverlustes
  • Schadenersatz

Höhe und Art der Zinszahlung

  • verreinbarte Zinssatz
  • Laufzeit
  • Real- und Effektivzinssatz
  • fixe bzw. variable Zinsen
  • Zinstermine
  • Skonto

Dynamische Invest.Rechnung - Kapitalwertmethode

Der Kapitalwert ist die Summe aller auf einen bestimmten Zeitpunkt ab.- bzw. aufgezinsten Ein. und Auszahlungen, die durch die Realisierung eines Investtionsobjektes verursacht werden.

  • Als Barwert wird der Kapitalwert am Beginn der Zahlungsreihe bezeichnet
  • Als Endwert wird der Kapitalwert am Ende einer Zahlungsreiche bezeichnet
  • ALs Zeitwert wird der Kapitalwert zwischen Beginn und Ende einer Zahlungsreihe bezeichnet.

Dynamische Invest.Rechnung - Kapitalwert

  • Der Kapitalwert ist die Summe der Barwerte der mit einem Invest.projekt verbunden Zahlungen
  • Der Kapitalwert ist der Barwert des zusätzlichen ENdvermögens, das durch die Realisierung des Projektes erwirtschatet werden kann
  • Der Kapitalwert ist der Barwert der maximal möglichen Entnahme währedn der Laufzeit, durch die das Endvermögen nicht kleiner als bei der Veranlagung der Anschaffungszahlugnen am Kapitalmarkt wird.
  • Der Kapitalwert ist der Barwert der maximal möglichen Änderungen der Zahlungen, sodass die absolute Vorteilhaftigkeit des Projekts nciht beeinträchtigt wird.

Ziel der Kapitalwertmethode (dynamisch)

  • ein Invest.Objekt ist absolut vorteilhaft, wenn sein Kapitalwert größer ist ams Null
  • Ein Invest. Objekt ist realtiv vorteilhaft, wenn sein Kapitalwert größer ist als der Kapitalwert jedes alternativen Invest.Objektes

Annuität (Dynamisch)

  • Dei Annuitätsmethode ist die Umwandlung einer ungleichmäßig strukturierten Zahlungsreihe mit gleich großen Zahlungen.
  • Andere Bezeichnungen: Annuitätenfaktor, Kapitalwiedergewinnungsfaktor, Periodisierungsfaktor
  • Die Annuität ist eine Zahlungsreihe von gleich hohen Beträgen, deren Barwerte in Summe den Kapitalwert ergebwn, Sie entspricht der Umwandlung einer gleichmäßigen strukturierten Zahlungsreihe mit gleich großen Zahlungen.
  • Die Annuität kann als die maximal mögliche konstante Entnahme betrachtet werden, sodass der Kapitalwert der verbleibende Zahlungen null beträgt.

Ziel der Annuitätenmethode (dynamisch)

  • Ein Invest.Objekt ist absolut vorteilhaft, wenn seine Annuität größer ist als Null
  • ein Invest.Objekt ist relativ vorteilhaft, wenn seine Annuität größer ist als die Annuität jedes alternativen Investitionsobjektes

Interner Zinfuss +Ziel (dynamisch)

die interen Zinsfußmethode ermittelt jenen Zinssatz, bei dem der Kapitalwert einer Invest. gleich null ist

Ziel:

  • Ein invest.Objekt ist absolut vorteilhaft, wenn sein interner Zinsfuß größer ist als der Kalkulationszinssatz
  • Ein inves.Objekt ist relativ vorteilhaft, wenn sein interner Zinsfuß größer ist als der interne Zinsfuß jedes alternativen Invest.Objektes.

dynamische Amortisation

die dynamische Amortisationsrechnung ermittelt die Zeitspanne, in der das für die Investition eingestzte Kapital unter Berücksichtigung eines Kalkulationszinssatzes durch Rückflüsse aus dieser Investion zurückfließt.

Ziele der dynamischen Amortisationsrechnung

  • ein invest.Objekt ist absolut vorteilhaft, wenn seine Amortisation grundsätzlich eintritt bzw. die Amortisationszeit geringer ist als ein vorzugenbender Grenzwert
  • Ein invest.Objekt ist relativ vorteilhaft, wenn seine Amortisationszeit geringer ist als die Amortisationszeit jedes alternativen Invest.Objektes.

Stärken und Schwächen der dynamischen Methoden

+ zeigt durhc die Aufstellung von Zahlungsreihen die Entwicklung der Kapitalbindung und Kapitalfreisetzung

+ Berücksichtigt Zeitwertbezug durch Kalkulationszinssatz

+ Erfordert die Auseinandersetzung mit langfristigen Prognosen

- die durch die Invest. anfallenden Zahlungsströme müssen getrennt und Periodenbezogen erfassbar sein

- die angenommenen Parameter unterliegen zukünftigen Unsicherheiten

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