Finanzierung und Controlling
Vorbereitung für Klausur
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Lernkarten
Transitorische RAP
Die Zahlung ist im Abrechnungsjahr erfolgt, aber der Aufwand/Ertrag gehört ganz oder zum Teil in das nächste Geschäftsjahr bzw. in die nächsten Geschäftsjahre.
Antizipative RAP
Der Aufwand/Ertrag liegt ganz oder zum Teil im Abrechnungsjahr, die Zahlung erfolgt im nächsten bzw. in den nächsten Geschäftsjahren.
Inventar
Verzeichnis(Staffelform) in dem nach §240 HGB jeder Kaufmann bei Beginn seines Handelsgewerbes und zum Ende jeden Geschäftsjahres sein Vermögen und seine Schulden detailliert darstellt. Jeder Vermögensposten wird nach Art, Menge und Wert angegeben.
Gliederung:
- Vermögen
- Schulden
- Reinvermögen
Inventur
Verschuldungsgrad
Goldene Finanzierungsregel (langfristig)
langfristiges Vermögen / langfristiges Kapital < 1
je kleinder, desto größer die künftige Zahlungsfähigkeit
Glodene Bilanzregel
EK+langfristiges FK
---------------------------- >1 je größer, desto größer die künftige Zahlungsfähigkeit
Anlagevermögen
Cashflow
Cashflow bezeichnet aus Ein-und Auszahlungen resultierende Geldzu- und Abflüsse.
Liquidität 1. Grades
Liquidität 2. Grades
Liquidität 3. Grades
Eigenkapitalquote
Leverage Effect
Die Rentabilität des in ein Unternehmen investierten Eigenkapitals durch eine höhere Verschuldung gesteigert werden kann, wenn die im Unternehmen erzielte Gesamtrentabilität größer ist als der Zinssatz, zu dem Fremdkapital aufgenommen werden kann:
R(e)=R+(R-r) * (FK/EK)
R(e)=Eigenkapitalrentabilität
R=Gesamtkapitalrentabilität
r=Fremdkapitalzinssatz
Investition
Phasen des Planungsprozesses der investition
- Finden und Zusammenstellen von Investitionsobjektem
- Suchen der relevanten Konsequenzen der betrachteten Alternativen
- Bewertung der relevanten Konsequenzen und Vorteilhaftigkeitsvergleich (Eintscheidungsphase) <--hier ist die Investitionsrechnung nützlich!!
- Durchführung / Stabilisierung
- Kontrolle
Statische Verfahren der Investitionsrechnung
Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung
Kostenvergleichsrechnung
Kosten??
Kosten = Betriebskosten + Kapitaldienst (Kalkulatorische AfA + Kalk. Zinsen)
Kalkulatorische AfA
Anschaffungskosten-Restwert
----------------------------------------
Nutzungsdauer
Kalk. Zinsen
Anschaffungskosten
--------------------------- *Zinssatz
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Kostenvergleichsrechnung Kritik
- Erlöse werden nicht betrachtet
- unterschiedl. Nutzungsdauer nicht beachtet
- Durchschnittswerte meist Größen des ersten Jahres, welche nicht repräsentativ für nächsten Jahre sein müssen
Gesamtkosten
Gesamtkosten = fixe Kosten + variable Gesamtkosten (var. Kosten pro Stück * Stückzahl)
Kritische Menge (kostenvergleichsrechnung)
Fixkosten II - Fixkosten I
-------------------------------------
var. Stückkosten I - var. Stückkosten II
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse = Verkauspreis * Absatzmenge
Gewinnvergleichsrechnung
Erweiterung der Kostenvergleichsrechnung um die Erlösseite
Deckungsbeitrag
Verkaufspreis pro Stück - var. Kosten pro Stück
Break Even Analyse
Minimale Menge (Gewinnvergleichsrechnung) = Fixkosten / Deckungsbeitrag
Return on Investment (ROI)
Rentabilität = durchschn. Gewinn einer Periode / Kapitaleinsatz
durchschn. Kapitaleinsatz
durchschn. Kapitaleinsatz = Anschaffungskosten / 2
Amortisationsrechnung
- Amortisationsrechnung (Pay-off-Methode) bewertet eine investition nach der Wiedergewinnungsdauer des eingesetzten Kapitals
- Oft wird eine Soll-Amortisationsdauer unterstellt (häufig: 3-5 Jahre)
- Basisgröße: Einzahlungsüberschuss
Durchschnittsmethode
Amortisationsdauer = Kapitaleinsatz / durchschn. Rückfluss pro Jahr
Rückfluss = Gewinn (KR) + kalk. AfA + kalk. Zinsen
Kumulationsmethode
Wechselnde jährliche Zahlungsüberschüsse werden kumuliert (unverzinstes Konto)
Amortisationsdauer
Kennzahl, die zur Einschätzung des Risikos einer Investition herangezogen werden kann. Sie sollte NIE isoliert zur Investitionsbeurteilung verwendet werden.
Grundlagen Zinsrechnung
Ko = Anfangskapital
Kn = Endkapital nach n Jahren
n = ganzzahlige Laufzeit
f = gebrochene Laufzeit
x = f+n = nichtganzzahlige Laufzeit
Z = Zinsbetrag in Euro
p = Prozentzinssatz
i = Zinssatz (z.B. 0,1)
q = 1+i = Zinsfaktor
Einfache Verzinsung
Kn = Ko * (1+i*n)
Zinseszinsliche Verzinsung
Endkapital: Kn = Ko*(1+i)n = Ko * qn
Anfangskapital Ko = Kn / qn
Effektiver Zinssatz = q = n te Wurzel aus (Kn / Ko)
Laufzeit = n = ln Kn - ln Ko
-----------------
ln q
Äquivalenzprinzip
Barwert heute = Kapitalwert (t=0)
Ko = Po + P1/q + P2/q2 + P3/q3 + ... + Pn/qn
Endwert
Kn = Po * qn+ P1*qn-1+...+Pn
Zeitwert
Km = Ko*qm
Rentenrechnung
Rente: Ein Zahlungsstrom, dessen Zahlungen periodisch mit gleicher Höhe erfolgen.
- endliche Renten (Kredit)
- ewige Renten (Dividendenzahlung bei Aktien)
Kapitalwertmethode
Eine Investition lohnt sich dann, wenn ihr Kapitalwert positiv ist!
Ko = Po+P1/q+P2/q2+...+Pn/qn > 0
Grundtypen von Geschäftsvorfällen