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H. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Finanzkonzepte auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Aktien, Anleihen, Portfoliomanagement und Zinsrisiken. Sie decken Themen wie Duration, Rendite, Marktzinsen und die Bewertung von Finanzinstrumenten ab, einschließlich der Analyse von Spot- und Forward-Zinssätzen sowie der Bewertung von Unternehmen. Ideal für Studierende und Finanzprofis, die ihr Verständnis von Finanzmärkten und -instrumenten vertiefen möchten.
Cartes-fiches
90
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
03.07.2016 / 28.09.2017

Cartes-fiches

Die Duration wird *** beeinflusst 

Duration

  1. Ceteris paribus (alle anderen Variablen bleiben konstant) gilt: 

  • Die Duration sinkt, wenn der Kupon steigt

  • Wenn der Marktzins steigt, sinkt die Duration

  • Je länger die Laufzeit, desto größer ist die Duration 

Das Durationskonzept baut auf restriktiven Annahmen auf: 

Zentrale Annahme: Flache Zinsstruktur, die nur einer einzigen anfänglichen deterministischen Änderung einer bestimmten Form unterliegen darf (Parallelverschiebung)

Lineare Approximation eines konvexen Zusammenhangs. Resultierender Approximationsfehler kann durch Konvexitätsberücksichtigung und Taylor- Expansionen höherer Ordnung reduziert werden

Erweiterung um mehrfache Zinsänderung möglich (Dynamisierung)

Erweiterungen zur Berücksichtigung nicht-flacher Zinsstrukturen möglich 

  • Wesentlichen Unterschiede zwischen Futures und Forwards: 

  • Futures werden an der Börse gehandelt

  • Das Timing der Cash Flows: Marking to Market bei Futures

  • Die Börse übernimmt das Risiko bei Futures-Kontrakten (in der Regel ist die Einrichtung eines Margin Accounts notwendig) 

Physisches Settlement:

A erhält direkt von B 1 Mio. $, zahlt 1 Mio. $ * 0,77€= 770.000€ an B

Cash Settlement:

A kauft zum Marktpreis von 0,91€/$, zahlt 1 Mio. $ * 0,91€= 910.000€, erhält Differenzbetrag von B 1 Mio.*(0,91€/$-0,77 €/$)= 140.000€
A erwirbt 1 Mio. $ zum effektiven Preis von 910.000€-140.000€=770.000€ 

Das Marginsystem 

  • Abwicklung/Verrechnung von Future-Kontrakten erfolgt über die Clearingstellen der Börsen (z.B. Eurex Clearing)

  • Clearingstellen sind zwischen Käufer und Verkäufer geschaltet und fungieren als Gegenpartei für jeden Kontrakt

  • Mitglieder der Clearingstelle (z.B. Broker) hinterlegen Sicherheitsleistungen bei der Börse, um das Erfüllungsrisiko auszuschließen und Stabilität und Integrität der Clearingstelle zu sichern

  • Die Clearingmitglieder müssen ihrerseits Sicherheitsleistungen von ihren Kunden erheben

  • Sicherheiten können Geld und/oder Wertpapiere sein 

Preisbildung bei Aktienindexfutures | Kursindex als Basisobjekt

\(F_{t,T} = K_t \cdot e^{(r-q)(T-t)}\)

Bei einem Portfolio aus Long Kassa und Short-Future im Verhältnis 1 zu 1 besteht die Gewinn-/Verlustposition zum Zeitpunkt der Glattstellung t in 

Hedge Ratio 

\(\beta_{KF}(t)={x(t) \over n}= {Cov(k_t, F_t) \over Var(F_t)} = \rho (K_t, F_t) {\sigma (K_t \over \sigma (F_t)} \)

Étudier