Finanz- und Rechnungswesen
feusi-Kurs (Herbst 2012)
feusi-Kurs (Herbst 2012)
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Flashcards
Was verstehen Sie unter Aktiven und Passiven?
- Aktiven = Vermögen der Unternehmung / Passiven = Schulden der Unternehmung
Nach welchen Grundsätzen muss eine Buchhaltung geführt werden?
Verständlilchkeit, Wesentlichkeit (Relevanz) und Kontrollmöglichkeit
Wer muss sich ins Handelsregister eintragen lassen?
gem. OR: Eintrag wenn Umsatz > 100'000.-- / AG/GmbH sind immer buchführungspflichtig, da sie erst durch den Eintrag in das HR entstehen (=juristische Person)
Welche Informationen erhalten Sie aus einer gut geführten Buchhaltung?
1) Übersicht über Vermögesn- und Schuldverhältnis und über deren Veränderung. 2) Ausweisen von Gewinn und Verlust. 3) Beweismittel bei Streitigkeiten. 4) Angaben, die für andere Teile des Rechnungswesen erforderlich sind.
Warum führt eine Unternehmung eine Buchhaltung?
1) Gesetzliche Pflicht (Eintrag HR). 2) Informationsbedürfnisse der Unternehungsführung. 3) Rechenschaftsablage
Was verstehe Sie unter einer Buchhaltung?
Systematische Rechnungsführung über die finanziellen Auswirkungen von Geschäftsfällen
Buchungsregeln: Um richtig zu buchen, sind die folgende vier Fragen richtig zu beantworten
1) Welche Konten verändern sich? 2) Handelt es sich um ein Aktiv-, Passiv-, Aufwand- oder Ertragskonto? 3) Ist bei den entsprechenden zwei Konten eine Zunahme oder Abnahme einzutragen? 4) Muss die Zunahmen / Abnahme im Soll / Haben eingetragen werden?
Rechnungswesen: Nenne sechs Hilfsmittel des RW
1) Debitorenbuchhaltung 2) Kreditorenbuchhaltung 3) Lohnbuchhaltung 4) Material-Lagerbuchhaltung 5) Anlagenbuchhaltung 6) Inventar
Rechnungswesen: Nenne sechs ergänzende Bereiche des RW
1) Konzernrechnung 2) Bilanz- und Erfolgsanalysen 3) Planung und Budgetierung 4) Revision 5) Statistiken 6) Sonderrechnung Investitionsrechnung, Sozialbilanz, Ökobilanz)
Rechnungswesen: Nenne drei Hauptbereiche des RW
1) Finanzbuchhaltung (gegen aussen) 2) Betriebsbuchhaltung (gegen innen) 3) Break-even-Analysen (ab wann wird Gewinn erziehlt)
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Ertrag"?
Ertrag = Zuwachs an Vermögenswerten (Wertzuwachs) 2) Ertrag = Erlös des Outputs aus dem Prozess der Leistungserstellung
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Aufwand"?
Aufwand = Verbrauch von Vermögenswerten (Wertverzehr). Aufwand = Kosten des Inputs in den Prozess der Leistungserstellung
Welche Buchungsregeln gelten für Passivkonten?
1) Eröffnungsbestand und Zunahmenim Haben 2) Abnahmen und Enbestand im Soll
Welche Buchungsregeln gelten für Aktivkonten?
1) Eröffnungsbestand und Zunahme im Soll. 2) Abnahmen und Enbestand in Haben
Was ist ein Buchungssatz?
Eine Verbuchungsanweisung SOLL - HABEN
Erklären Sie den Begrigg "Niederstwertprinzip"
Ist der aktuelle Marktwert eines Vermögensgegenstandes tieder als der Anschaffungs- oder Herstellwert, dass wird der tiefere Marktwert bilanziert.
Was verstehen Sie unter Bilanzsumme?
Total der Aktiven und Passiven
Wie wird die Bilanz gegliedert?
Aktiven: Nach der Liquidität in Umlauf- und Anlagevermögen / Passiven: Nach Fälligkeit in Fremd- und Eigenkapital
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Bilanz"?
Kostenmässige Gegenüberstellung von Aktiven und Passiven an einem bestimmten Stichtag. Aktiven = links und Passiven = rechts-
Erklären Sie den Begriff "konto" aus buchhalterischer Sicht.
Konto ist eine zweiseitige Rechnung. Links = Soll und Rechts = Haben
Geben Sie eine Übersicht über die Hauptbereiche des Rechnungswesen.
Finanzielles Rechnunsgwesen (FIBU): Umfasst die Geschäftsbuchhaltung mit Bilanz und Erfolgsrechnung. Betriebliches Rechnungswesen: Umfasst u.a. Kostenrechnung, Klakulation
Was verstehen Sie buchalterisch unter dem Erfolg?
Erfolg = Erträge minus Aufwände (Gewinn oder Verlust)
Wie lauten die Buchungsregeln für Aufwandkonten?
Aufwandzunahme im Soll, Aufwandabnahme und Saldo im Haben; kein Anfangsbestand!
Wie lauten die Buchungsregeln für Ertragskonten?
Ertragszunahme im Haben, Ertragsabnahmen und Saldo im Soll; kein Anfangsbestand!
Was verstehen Sie unter einem erfolgswirksamen Geschäftsfall?
Das ist ein Geschäftsfall, der ein Erfolgs- und ein Bilanzkonto betrifft; ein solcher Geschäftsfall beeinflusst den Erfolg (Gewinn oder Verlust)
Wie wird der Gewinn verbucht?
Erfolgsrechnung (ER) an Eigenkapital (EK)
Was ist eine Kontenplan?
Kontenplan = Der Kontenplan ist das übersichtliche Verzeichnis der in einer Unternehmung verwendeten Konten; er wird aus auch dem Kontenrahmen abgeleitet.
Nach welchem Prinzip erfolgt die Nummerierung der Konten im Kontenrahmen?
Nach dem Dezimalsystem
Was verstehen Sie buchhalterisch unter einem Journal?
Das Journal ist das chronologische Verzeichnis der Geschäftsfälle
Was verstehen Sie unter einem Hauptbuch?
Hauptbuch nennt man die Gesamtheit der Konten einer Unternehmung
Welcher Unterschied besteht zwischen Betriebserfolg und Unternehmenserfolg?
Im Unternehmenserfolg sind die neutralen Erfolge berücksichtigt; beim Betriebserfolg nicht
In welche zwei Komponeneten lässt sich der neutrale Erfolg einteilen?
In den betriebsfremden und und den ausserordentlichen Erfolg
Das Konto "Warenvorrat" werde als ruhendes Konto behandelt; was heisst das?
Konto wird während des Jahres nicht bebucht; sondern nur am Jahresanfang- und ende
Worüber gibt das Konto "Eigenkapital" bei einer Einzelunternehmung Auskunft?
Das Konto EK weist den Betrag aus, der von der Geschäftsinhaberin der Unternehmung langfristig tzr Verfügung gestellt wird.
Was zeigt der Sald des Kontos Warenverkauf?
Konto Warenverkauf zeigt als Saldo den Nettoerlös aus Warenverkäufen.
Was versteht man unter dem Begriff "Einsatndswert der verkauften Ware"?
Das ist der Saldo des Kontos Wareneinkauf
Benennen Sie die drei Stufen der 3-stufigen ER?
Bruttogewinn, Betriebsgewinn, Unternehemnsgewinn
Wie funktioniert die degressive Abschreibung?
Bei einer degressiven Abschreibung wird jährlich ein fester Prozentsatz vom Buchwert abgeschrieben. Abschreibungsbetrag zu Beginn hoch, gegen Ende eher gering.
Erklären Sie den Begriff "Rentabilität"
Rentabilität ist das Verhältnis zwischen dem erzielten Unternehmensgewinn und dem eingesetzten Kapital (Kapitalrentabilität) bzw. dem Betriebsgewinn und dem Umsatz (Umsatzrentabilität.
Wo finden Sie in der FIBU den Nettoverkaufspreis?
Im Konto Warenverkauf; er entspricht dem Nettoerlös aus Warenverkäufen (= Salso des Kontos Warenverkauf).