Financial Analysis

Umfasst die Vorlesungs-Folien

Umfasst die Vorlesungs-Folien


Jasmin Brander
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Finanzanalyse auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Optionen, Futures, Aktien und Risikomanagement. Sie decken Themen wie Preisbildung, Hedging-Strategien, Portfolio-Optimierung und die Bewertung von Derivaten ab. Besonders nützlich für Studierende und Finanzprofis, die ihr Verständnis von Finanzinstrumenten und -strategien vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Flashcards
138
Students
1
Language
German
Category
Finance
Level
University
Created / Updated
11.06.2014 / 21.06.2014

Flashcards

V1: Einführung

Welche zwei Assets können in einer Wirtschaft grundsätzlich unterschieden werden?

Was sind ihre Eigenschaften? Beispiele?

Sachwerte (Real Assets)

  • Um Güter herzustellen oder DL anzubieten
  • Beispiele: Immobilien, Maschinen, Wissen
  • -> Der MATERIELLE Wohlstand einer Gesellschaft wird bestimmt durch Produktivität der Real Assets

Finanzanlagen (Financial Assets)

  • Definieren Ansprüche auf Einkommen, welches von Real Assets generiert wird (und ohne Ausgabe von Financial Assets könnten Unternehmen viele wohlstandsgenerierende Real Assets gar nicht kaufen)
  • Definieren Verteilung von Einkommen und Vermögen unter Investoren und über Zeit
  • Bespiele: Aktien, Bonds, Derivate

V1: Einführung

Wie haben die Schweizer Privathaushalte ihr Geld angelegt?

  1. Immobilien (44,2%)
  2. Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionskassen (23,7%)
  3. Bargeld und Einlagen (17,8%)
  4. Aktien (6,1%)
  5. Anteile an kollektiven Kapitaleinlagen (4,8%)
  6. Schuldtitel (2,8%)
  7. Strukturierte Produkte (0,6%)

-> Nur ca. 1/6 bis 1/5 in direkte Finanzanlagen investiert

V1: Einführung

Welches sind die vier Funktionen von Finanzmärkten?

Information
Kapitalallokation von Sparern an Unternehmen/Staaten -> Preise sind dauernde Signale der Märkte

Konsumverlagerung
Individuen können Konsum in Zukunft verschieben, indem sie Vermögen in Finanzanlagen deponieren (Bsp. mit Bier/Schokolade: Nutzen wird nicht primär durch Level des Konsums, sondern durch Zeitpunkt bestimmt)

Risikoallokation
Unternehmen können Risiko an interessierte Investoren gegen Entschädigungn transferieren (Bsp. Absicherung des Ölpreises einer Fluggesellschaft)

Trennung von Besitz und Management von Unternehmen
Aktionäre müssen sich nicht um Unternehmensführung kümmern, Stabilität der Finanzierung, aber Agency Probleme

 

V1: Einführung

Beschreibe den Investment-Prozess

  1. Vermögensallokation (Asset Allocation)
    • Strategische Allokation (Wahl zwischen Anlageklassen wie Bonds, Aktien, Rohstoffen -> grundsätzliche Risikoneigung, langfristig)
    • Taktische Allokation (Über- oder Untergewichtung einzelner Klassen -> kurzfristig, wenn besondere Infos vorliegen! Strategische Allokation nie aus den Augen verlieren!)
    • -> ca. 80% der Rendite stammen aus Marktbewegungen, nur 20% aus Allokationen (str. und tak.)!!
  2. Wahl der Management-Art
    • Aktives Management: Suche von unterbewerteten Titeln
    • Passives Management: Kein Versuch, den Markt zu schlagen (kauf von Indizes...)
  3. Wahl einzelner Instrumente
    • Suche passender Titel innerhalb der Anlageklassen

V1: Einführung

Welches sind die Akteure am Finanzmarkt?

Unternehmen
Benötigen Kapital, um Investitionen zu tätigen (Netto-Geldaufnahme)

Haushalte
Sparen Geld und wollen dieses gegen Entgelt ausleihen (Netto-Sparer)

Staaten
Benötigen Geld, um Haushaltsdefizite zu decken

Finanzintermediäre

  • Führen Anbieter und Nachfrager zusammen
  • Nehmen Fristen- und Mengentransformation vor (Erstellen von Produkten wie Bankkonten, da Haushalte Geld nicht genau über gleiche Zeit zur Verfügung stellen wollen wie Unternehmen es benötigen)
  • Diversifikation, Economies of Scale

 

V1: Einführung

Erstelle eine Übersicht über die Finanzklassen

Geldmarkt

Obligationen
Staats- und Unternehmensanleihen

Aktien
Large Caps und Small & Mid Caps

Derivative Instrumente
Forwards & Futures, Swaps, Optionen

V1: Einführung

Geldmarkt

Erstelle eine Übersicht über den Geldmarkt

Kurzfristige Schuldverschreibung (max. 1 Jahr)

Schweiz
- SNB-Bills: Geldmarkt-Buchforderungen der Eidgenossenschaft

USA
- Treasury-Bills: dito, über Auktionen vergeben, extrem liquide
- Certificates of Deposit: Zertifikat über Bankeinlage mit fixer Laufzeit (macht diese handelbar)
- Commercial Paper: Deckt ganz kurzfristige liquiditätsengpässe ab
- Repos: Ganz kurzfristige Darlehen über Nacht von einer Bank an andere mit Absicherung z.B. durch T-Bills

 

V1: Einführung

Geldmarkt

Inwiefern ist der Geldmarkt ein Indikator für Krisen?

Über den LIBOR Spread over Treasuries (TED Spread)

  • LIBOR: London Interbank Offered Rate: Zins am Geldmarkt zwischen Banken für ungesicherte Kredite
  • Treasuries: T-Bills

Je höher der Spread, desto gefährlicher! 2009 wurde fast 5% Zins verlangt!

V1: Einführung

Exkurs Finanzkrise

Erkläre kurz den Ablauf der Finanzkrise

  1. Tiefe Zinsen führten zu bescheidenen Yields -> suche nach risikoreicheren Anlagen mit höheren Yields
    • Mortgage-Backed Securities
    • Subprime-Loans ohne Due Diligence
    • CDO's mit guten Ratings
    • Immer kompliziertere Finanzierungsstrukturen für Immobilien
  2. Banken und Finanzinstitute finanzieren sich kurzfristig zu tiefen Zinsen, investieren aber langfristig in illiquide Assets mit höheren Yields. Ausserdem setzten sie Anreize (Boni), hohe Risiken einzugehen, viele OTC-Transaktionen -> anfällig auf Krisen, systemisches Risiko!
  3. Feedback-Effekt: Firmen stak verschuldet -> Assets verkaufen -> wenn alle verkaufen: tiefer Preis -> noch mehr verkaufen -> .... (Teufelskreis)
  4. Auslöser der Krise: Immobilienpreise sinken, Liquidität der Subprime Loans sinkt während Refinanzierungsrate für Banken steigt
  5. Ansteckung auf andere Märkte über Verkaufsdruck: Wenn Immobilien nicht mehr verkauft werden können, werden andere Assets verkauft; auch deren Preis fällt
  6. Banken können sich nur schwer und Unternehmen gar nicht mehr finanzieren -> Ansteckung ganze Wirtschaft!
  7. Regierungen versuchen, Teufelskreis zu durchbrechen, aber hohe Staatsverschuldungen danach Grund für neue Krise

V1: Einführung

Obligationen

Erstelle eine Übersicht über Obligationen

Mittel- bis langfristige Schuldverschreibungen

Emittent
Staaten, Unternehmen, Asset-Backed Securities (über Special Purpose Vehicle)

Zinszahlungen
Coupon Bond, Zerobond, Inflationsgeschützte Bonds, Floating-Rate Bonds

Viele Ausgestaltungsformen

 

-> Auction Market!!

 

V1: Einführung

Aktien

Erstelle eine Übersicht über Aktien

Residual Claim
Man kriegt erst was, wenn alle anderen Claim-Holder befriedigt wurden

Limited Liability
Keine weiteren Verpflichtungen nebst Zahlung der Einlage

Arten:

  • Stammaktien (Stimmrecht)
  • Vorzugsaktien (kein Stimmrecht, bevorzugte Zahlung)
  • Inhaberaktien (einfache Übertragbarkeit)
  • Namensaktien

-> Auction Market!!

V1: Einführung

Aktien

Erkläre, was Aktienindizes sind, wie sie berechnet werden können und was für Arten es gibt

Mass für Verlauf eines Aktienmarkts

Berechnung:

  • Preis-gewichtet (Durchschnitt aller Aktienpreise; gefährlich, da Aktien mit höheren Preisen viel grösseres Gewicht haben, obwohl Stückelung nichts über Performance aussagt, e.g. Dow Jones)
  • Marktwert-gewichtet (Return jeder Aktie im Verhältnis zum Marktwert [CAP] gewichtet, e.g. S&P 500)
  • Gleichgewichtet (Jede Aktie zählt gleich viel)

Arten:

  • Kurs-Index (Preisentwicklung Aktie, e.g. SMI)
  • Performance-Index (ausgeschüttete Dividenden reinvestiert mit eingerechnet, e.g. DAX)

V1: Einführung

Aktien

Wie muss die Berechnung eines Marktwert-gewichteten Index angepasst werden bei einem Stock Split einer Aktie?

V1: Einführung

Derivate

Erkläre OTC und die vier Markttypen

OTC: Ermöglicht massgeschneiderte / individuelle Verträge. Aber auch gefährlich: Keine Sicherheiten, Kontrolle etc.

Direct Search
Käufer & Verkäufer suchen sich individuell, kaum organisiert, keine standardisierten Güter

Brokered Market
Vermittler bringen A&N gegen Entgelt zusammen, kein Gesamtmarkt wie z.B. Immobilienmarkt

Dealer Market
Market Maker stellt Geld- und Briefkurse, hält Eigenbestand (Risiko!), Spread als Profit. Handelsplatz für Strukis oder ETFs

Auction Market (vollelektronischer Handel)
Handelsplatz, wo sich alle Käufer und Verkäufer treffen, weltweite Abdeckung für Handel mit Aktien & Bonds

-> für Derivate Auction oder Dealer Market!!

 

V1: Einführung

Derivate

Erkläre die drei Auftragstypen

Bestens-Aufträge
Aufträge werden sofort zum bestmöglichen Preis ausgeführt, kann bei Illiquidität teuer sein

Limiten-Aufträge
Aufträge werden erst ausgeführt, wernn gewünschter Preis erreicht, keine Überraschungen

Stop-Loss-Aufträge
Automatischer Verkauf bei Unterschreitung einer Preisgrenze, Absicherung gegen starke Kursverluste
Automatischer Kauf bei Überschreitung einer Preisgrenze

 

V1: Einführung

Erkläre Margin Trading und Short Sales

Margin Trading

  • Kauf von Wertpapieren teilweise mit FK finanziert
  • Höhere Renditechancen und höheres Risiko
  • Initial Margin und Maintenance Margin
  • -> BEISPIELAUFGABE!!!

Short Sales

  • Verkauf von WP, die nicht im Besitz des Verkäufers sind, sondern ausgeliehen werden
  • Profitiert von fallenden Kursen
  • Glattstellen durch Kauf und Rückgabe an Verleiher
  • Auch hier initial und maintenance margin
  • -> BEISPIELAUFGABE!!!

-> RENDITE jeweils Erfolg / Investiertes Kapital

V2: Risk and Return

Zinsen

Welches sind die Einflussfaktoren auf die Zinsen?

Angebot: Haushalte (bieten Kapital an)

Nachfrage: Unternehmen und Staaten (wollen Kapital)

Staatliche Eingriffe (Nationalbanken)

Fallende Zinsen weisen auf eine baldige Rezession hin

V2: Risk and Return

Zinsen

Erkläre (auch formal) nominale und reale Zinsen und die Beziehung zwischen ihnen

Nominal (R): Wachstumsrate des Geldes

Real (r): Wachstumsrate der Kaufkraft

 

V2: Risk and Return

Zinsen

Erkläre (auch formal) den Einfluss von Steuern auf die Zinsen

Einkommenssteuern sind auf nominale Zinsen geschuldet, obwohl eigentlich reale relevant für Anleger

Beachte: es müssen auch auf die Inflation Steuern bezahlt werden (man verliert doppelt)

 

-> SIEHE ÜBUNGSAUFGABE!!

V2: Risk and Return

Zinsen

Erkläre APC, EAR und stetige Verzinsung

Einfacher Jahreszins (Annual Percentage Rate)
Zins wird jährlich ohne Berücksichtigung von Zinseszinseffekt bezahlt

Effektiver Jahreszins (Effective Annual Rate)
Zinsbelastung unter Berücksichtigung des Zinseszinseffekts

Stetige Verzinsung
Anzahl Zinsperioden strebt gegen unendlich -> effektiver Jahreszins strebt gegen e^RT-1
-> Effekt bei hohen Zinsen sehr hoch, bei tiefen nur marginal!!

V2: Risk and Return

Risikomass: Varianz

Zeige die Varianz formal mit bekanntem und geschätztem Mittelwert

.

-> Banken verwenden aber eher VaR zusammen mit Expected Shortfall (zeigt nur Risiko nach unten auf, VaR alleine sagt jedoch nichts über Verteilung aus)

V2: Risk and Return

Erkläre (auch formal) Normalverteilung, Schiefe und Kurtosis

Normalverteilung (Gauss-Verteilung)
Durch Mittelwert my und Standardabweichung Sigma definiert

Schiefe
Misst Symmetrie der Verteilung
0 = vollkommen symmetrisch
<0 = linksschief, >0 = rechtsschief

Kurtosis
Wölbung; Masszahl für "fat tails"
>0 = steilgipflige Verteilung (fat tails, Achtung!), <0 = flachgipflige Verteilung

 

V2: Risk and Return

Nenne vier Methoden zur Prüfung der Normalverteilung und erkläre die eine formal

  • Chi-Quadrat-Test
  • Kolmogorow-Smirnow-Test
  • Maximum-Likelihood-Methode
  • Shapiro-Wilk-Test
    • Hohe Teststärke bei kleinen SP, aber anfällig für Ausreisser
    • H0: Normalverteilung der GG liegt vor, H1: Es liegt keine Normalverteilung vor
    • Wenn Wert Teststatistik > kritischer Wert: Normalverteilung wird angenommen

V2: Risk and Return

Welches sind die Risikoverhaltensarten von Individuen?

Risikoavers
Sichere Auszahlungen werden unsicheren mit idemtischem Erwartungswert vorgezogen -> Risikoprämie wird verlangt

-> Je höher die Risikoaversion, desto STEILER die Indifferenzkurve, da höhere Prämien für das Eingehen von Risiko verlangt werden

Risikoneutral
Auszahlungen aufgrund Erwartungswert gewählt -> Keine Risikoprämie

Risikofreudig
Individuum ZAHLT Risikoprämie, um Risiko eingehen zu können
 

V2: Risk and Return

Erkläre (auch formal) die Nutzenfunktion

Mittels Nutzenfunktion können Entscheidungsparameter Rendite und Risiko verknüpft werden, um geeignetes Portfolio ermitteln zu können

-> SIEHE ÜBUNGSBEISPIEL

V2: Risk and Return

Erkläre die Indifferenzkurve (Darstellung des Tradeoffs zwischen Rendite und Risiko)

In der my-Sigma-Welt sucht ein Investor Anlagen, die ein optimales Verhältnis von eingegangenem Risiko zur erwarteten Rendite aufweisen

Mittels Indifferenzkurven kann die Risikoneigung von Investoren dargestellt werden

Alle Punkte auf der Indifferenzkurve ergeben denselben Nutzen

Je höher Risikoaversion, desto steiler die Indifferenzkurve, da höhere Risikoprämie verlangt wird

-> SIEHE ÜBUNGSAUFGABE!!

V2: Risk and Return

Erkläre Asset Allocation und mach ein Beispiel

  • Aufteilung Portfolio auf unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Immobilien, Rohstoffe
  • Nutzen von Diversifikationseffekten, um Risiko-Rendite-Verhältnis zu optimieren
  • Daraus ergibt sich der risikobehaftete Teil des Porfolios (risky asset)
  • Gesamtrisiko wird durch Beimischen einer risikolosen Anlage (risk-free asset) gesteuert.
    • E(rp) - rf = Risikoprämie

V2: Risk and Return

Erkläre die Capital Allocation Line

Auf der CAL liegen alle Investitionsmöglichkeiten, die ein Investor hat. Man kann eine beliebige Mischung aus der risikolosen Anlage und dem Portfolio vornehmen (Reproduktion)

V2: Risk and Return

Investitionsentscheidung

Zeige (formal) die Portfoliorendit, das Portfoliorisiko und die Gleichung für die CAL

Die Steigung der CAL nennt man Sharpe Ratio (wie viel zusätzlichen  Return erhält man pro zusätzliches Risiko?)

 

y ist der  Anteil des risikobehafteten Portfolios
"c" bezieht sich auf das komplette Portfolio
"p" bezieht sich auf das risikoreiche Asset

-> Wird Geld geliehen, muss vom Punkt P an mit diesem Zinssatz gerechnet werden anstelle rf (s. Übung 1, Aufgabe 5)

 

ACHTUNG: Auf Bild ist sharpe ratio falsch! Sigma c gehört nicht mehr dazu!

 

V2: Risk and Return

Investitionsentscheidung

Zeige die Formel für das optimale y*

Ableitung der Nutzenfunktion, in die die Formel für E(rc) eingesetzt wurde

y* ist der optimale Anteil des risikobehafteten Portfolios, um Return zu optimieren

V3: Risk and Return Optimization

Erkläre Diversifikation und die Risikofaktoren

Diversifikation

Reduktion der Portfoliovarianz, wenn mehrere nicht perfekt korrelierte Anlagen im Portfolio gehalten werden
 

Marktrisiko
Systematisches Risiko, NICHT diversifizierbares Risiko

Unsystematisches Risiko
Firmenspezifisches Risiko, diversifizierbares Risiko


 

V3: Risk and Return Optimization

Zeige formal die Kovarianz zwischen zwei Wertpapieren und erkläre den Effekt

Bei positiver Kovarianz bewegen sich die WP eher gleich, bei negativer Kovarianz sind die Schwankungen gegensätzlich

V3: Risk and Return Optimization

Portfoliorisiko bei zwei Wertpapieren

Was ist die Portfoliovarianz und wie wird sie berechnet?

Portfoliovarianz: Gewichteter Durchschnitt der Kovarianzen (= Summe aller Einträge in den Kästchen)

wd: Gewicht in WS d
We: Gewicht in WS e

Beachte: Die Kovarianz mit sich selbst ist die Varianz der entsprechenden Wertschrift

V3: Risk and Return Optimization

Portfoliorisiko bei zwei Wertpapieren

Wie wird das Portfoliorisiko reduziert und was ist speziell an der Standardabweichung des Portfolios bei nicht perfekter Korrelation?

- Das Portfoliorisiko wird reduziert, wenn Kovarianz zwischen Wertpapieren NEGATIV ist (sie bewegen sich also in entgegengesetzte Richtungen)

- Wenn p<1: Selbst wenn Kovarianz positiv ist, ist Standardabweichung des Porfolios kleiner als der gewichtete Durchschnitt der Standardabweichungen der einzelnen WS. Bei p=1 wäre das Risiko linear, also der gewichtet Durchschnitt der Standardabweichungen der einzelnen WS.

V3: Risk and Return Optimization

Wie ist jeweis die Portfolio-Standardabweichung definiert bei p=-1 und bei p=1?

.

V3: Risk and Return Optimization

Portfoliorisiko bei vielen Wertpapieren

Wovon ist das Portfoliorisiko abhängig?

Wie berechnet man die Gesamtvariation eines Portfolios?

.

V3: Risk and Return Optimizatio

Wann ist Diversifikation unerwünscht?

Bei einem Multi Barrier Reverse Convertible

- Strukturiertes Produkt mit Worst-Of-Mechanismus: tiefe Korrelation = erhöhtes Risiko

- Der Options-Käufer kann wählen, welche Aktie er bei Auszahlung berücksichtigt

- WK eines Barrierebruchs erhöht sich mit abhmender Korrelation zwischen Rendite & Baiswerten. Bei Barrierebruch muss Aktie mit schlechtestem Endwert übernommen werden.

V3: Risk and Return Optimization

Rendite: Portfolio aus Bonds und Aktien

Wovon ist die erwartete Rendite abhängig? Was sind negative Portfoliogewichte?

- Erwartete Portfoliorendite ist abhängig von Gewichtung in Bonds und Aktien -> LINEARE Beziehung (im Gegensatz zum Risiko [Portfoliovarianz])

-> E(rP) = wD*E(rD)+wE*E(rE)

- Negative Portfoliogewichte entsprechen einer Short-Position

V3: Risk and Return Optimization

Wie ist die Formel für das Minimum-Varianz-Portfolio und wie ist deren Herleitung?

.

V3: Risk and Return Optimization

Optimales risikobehaftetes Portfolio

Wie ist der Sharpe Ratio definiert und wie findet man damit  das optimale risikobehafete Portfolio?

- Der Sharpe Ratio ist die Steigung der CAL

- Um das optimale risikobehaftete Portfolio zu finden, muss Sharpe Ratio maximiert werden

- WE* und WD* sind das Tangentialportfolio

- Damit kann der optimale Punkt  auf der CAL definiert werden (y*)

 

-> SIEHE ÜBUNGSBEISPIEL FOLIE 18

Study