FIBU

Fibu 1

Fibu 1


Aleksandra Lazic
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Kenntnisse zur Finanzbuchhaltung, insbesondere zur Bilanz, ihrem Aufbau und der Darstellung von Aktiven und Passiven. Sie erklären die Gliederung von Umlauf- und Anlagevermögen sowie von kurz- und langfristigem Fremdkapital und Eigenkapital. Zudem werden die Grundsätze ordnungsmäßiger Rechnungslegung, die Aufgaben der Finanzbuchhaltung und die Unterschiede zwischen KMU und größeren Unternehmen behandelt. Ideal für Schüler, die sich erstmals mit Buchhaltung beschäftigen und ein solides Fundament für weiterführende Themen schaffen möchten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
19
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Créé / Mis à jour
23.10.2013 / 02.06.2026

Cartes-fiches

Wozu dient das RW einer Unternehmung?

- Planungs- und Entscheidungsinstrument

- Kontrollinginstrument

- Führungsinstrument

Wem Liefert das RW informationen?

- Interne Stellen (VR-Mitglieder, Führungskräfte)

- Externe Stellen (Kapitalgeber, Steuerverwaltung, Kunden, Konkurrenz)

In Welche Hauptbereiche wird das Rechungswesen unterteilt?

- Finanzbuchhaltung

- Betriebsbuchhaltung

- Kalkulation

Welches sind die Aufgaben und Funktionen der FIBU?

- Darstellung des Vermögends und der Verbindlichkeiten

- Darstellung des Erfolgs

- Darstellung des Geldflusses

- Rechenschaftsablage

- Kontrolle des Geschäftsganges

- Informationsquelle für Aussenstehende

- Gläubigerschutz

- Rechtshilfe

- Grundlage für Steuerveranlagung

- Grundlage für weitere Rechnungen

Wer unterliegt gem OR der Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung?

- Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit mind Fr. 500'000 Umsatzerlös im Vorjahr

- Juristische Personen

Welche Unternehmen müssen lediglich über die Einnahmen und Ausgaben Buch führen?

- Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit weniger als Fr. 500'000 Umsatz im VJ

- Vereine und Stiftungen, die NICHT im HR eingetragen sind

- Stiftungen die nach ZGB 83b/2 keine Revisionsstelle benötigen

Durch welche Kriterien werden KMU und grössere Unternehmen unterschieden?

- Bilanzsumme CHF 20 Mio

- Umsatzerlös CHF 40 Mio

- Vollzeitstellen 250

Werden 2 dieser Kriterien in 2 aufeinanderfolgenden Jahren überschritten wird es als ein grösseres Unternehmen angsehen, werden diese unterschritten gilt es als KMU

Was muss der Geschäftsbericht eines KMU enthalten?

- Bilanz

- Erfolgsrechnung

- Anhang

Was muss der Geschäftsbericht eines grösseren Unternehmens enthalten?

- Bilanz

- Erfolgsrechnung

- Erweiterter Anhang

- Geldflussrechnung

- Lagebericht

Welches sind die Grundsätze einer ordnungsmässigen Buchführung? (OR 957a/2)

- Vollständige, wahrhgeitsgetreue und systematische Erfassung der Geschäftsfälle

- Belegnachweis für die Buchungen

- Klarheit

- Zweckmässigkeit

- Nachprüfbarkeit

Welches sind die Grundlagen der Rechnungslegung?

(OR958a, 958b)

- Fortführung der Unternehmenstätigkeit

- Periodengerechtigkeit

Welches sind die Grundsätze Odrnungsmässiger Rechnungslegung? (OR 958c)

- Klarheit und Verständlichkeit (OR958c/1 Ziffer1)

- Vollständigkeit (OR958c/1 Ziffer 2)

- Verklässlichkeit (OR958c/1 Ziffer 3)

- Wesentlichkeit (OR958c/1 Ziffer 4)

- Vorsicht (OR958c/1 Ziffer 5)

- Stetigkeit in Darstellung und Bewertung (OP958c/1 Ziffer 6)

- Verrechnungsverbot / Bruttoprinzip (OR958c/1 Ziffer 7)

- Nachweisbarkeit der Bestände (OR958c/2)

- Anpassung (OR958c/3)

Was ist eine Bilanz?

Gegenüberstellung von Aktiven und

Passiven zu einem bestimmten Zeitpunkt

 

 

Was ist eine Erfolgsrechnung?

Gegenüberstellung von Aktiven und

Passiven zu einem bestimmten Zeitpunkt

 

Was sind Aktiven?

Guthaben, Vermögenswerte

Was sind Passiven?

Schulden

Welche Konten gehören zu den liquiden Mitteln?

Kasse, Bank, Post

Per wann wird die Bilanz in der Regel erstellt?

 

per 31.12.200x

Wie wird die Bilanz unterteilt, nebst den Aktiven und

Passiven?

Umlaufvermögen, Anlagevermögen,

Fremdkapital, Eigenkapital

Wie wird die Passivseite gegliedert?

Nach Fälligkeit

Wie wird die Aktivseite gegliedert?

Nach Liquidität

Wie setzt sich das Eigenkapital einer AG zusammen?

Aktienkapital, Reserven, Gewinnvortrag

Was ist das Eigenkapital?

Schuld der Unternehmung gegenüber dem

Eigentümer

Was sind Debitoren?

Guthaben bei Kunden, bzw. unsere offenen

Kundenrechnungen

Was sind Kreditoren?

Unsere Schulden gegenüber Lieferanten,

bzw. offene Lieferantenrechnungen

Wie wird das Fremdkapital aufgeteilt?

in FK kurzfristig und FK langfristig

Definiere Umlaufvermögen

FlüMi sowie andere Aktiven, die vorausschtlich innerhalb eines Jahres zu flüssigen Mitteln oder anderweitig realisiert werden.

Definiere Anlagevermögen

Alle übrigen Aktiven, die nicht uner das Umlaufvermögen fallen.

Definiere Kurzfristiges Fremdkapital

Verbindlichkeiten, welche innerhalb eines Jahres fällig werden.

Definiere Langfristiges Fremdkapital

Alle übrigen Verbindlichkeiten, die nicht unter das KF fallen.

Wie ist die Reihenfolge des UV in einer Bilanz?

- Flüssige Mittel und kurzfristg gehaltene Aktiven mit Börsenkurs

- Forderungen aus L + L

- Übrige kurzfristige Forderungen

- Vorräte und nicht fakturierte DL

- Aktive Rechnungsabgrenzung

Wie ist die Reihenfolge des AV in einer Bilanz?

- Finanzanlagen

-Beteiligungen

-Sachanlagen

-Immaterielle Werte

- Ni htg einbezahltes Grund-, Gesellschafter- oder Stiftungskapital

Wie ist die Reihenfolge des Kurzfristigen FK in einer Bilanz?

-Verbindlichkeiten aus L + L

- Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

-Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

- Passive Rechnungsabgrenzung

Wie ist die Reihenfolge des Langfristigen FK in einer Bilanz?

-Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

-Übrige langfristige Verbindlichkeiten

- Rückstellungen

Wie ist die Reihenfolge des EK in einer Bilanz?

-Grund-, Gesellschafter- oder Stiftungskapital, evtl. gesondert nach Beteiligungskategorien

-Gesetzliche Kapitalreserven

-Gesetzliche Gewinnreserven

-Freiwillige Gewinnreserven (inkl. Gewinnvortrag)

-Kumulierte Verluste (= Verlustvortrag (als Minusposten))

-Eigene Kapitalanteile (als Minusposten)

-Jahresgewinn / Jahresverlust

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