FHNW Vorbereitung: Physik

Formeln und Grössen die im Physik Gebrauch vorkommen.

Formeln und Grössen die im Physik Gebrauch vorkommen.


K. L.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf Physik an der Universität, mit Fokus auf mechanische und thermodynamische Konzepte. Sie behandeln Themen wie Kraft, Bewegung, Energie, Wärmelehre und Gasgesetze, wobei Formeln, Diagramme und praktische Anwendungen im Vordergrund stehen. Ideal für Studierende, die ihr Verständnis vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Karten
42
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Physik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.10.2014 / 31.05.2025

Lernkarten

\({\rho}\)

Dichte \(\rho\) (density)

Einheit: \([\rho] = {kg \over m^3}\)

Formel: \({\rho} = {m \over V}\)

p

Druck p (pressure)

Einheit: \([p] = Pa\) (Pascal)

Formel: \(p = {F \over A}\)

 \(1Pa = 1{N \over m^2}\)

P

Leistung P (Power)

Einheit: \([P] = { J \over s } = W\)

Formel: \(P = {\Delta W \over \Delta t} = {\Delta E \over \Delta t}\)

Schiefe Ebene

Formel: \(F_H = F_G \sin\alpha\)

Formel: \(F_N = F_G\cos\alpha\)

Formel: \(F_R = \mu F_N\)

Bewegungsgleichung: \(x: F_H - F_R = m a \) (Vorsicht x-Achse richtig setzen)

F

Kraft F (Force)

Einheit: \([F] = N\) (Newton)

Formel: \(F=m a\)

\(1N = 1kg {m \over s^2}\)

 

 

\(v_{B} \) (Umfangsbewegung)

Geschwindigkeit auf der Kreisbahn

Einheit: \([v_{B}] = {m \over s}\)

Formel: \(v_{B} = \omega r = d\pi f\)

\(\varphi\)  Rotation

Drehwinkel

Analog zu Translationsbewegung (s)

Einheint: \([\varphi] = rad\)

Formel: \(\varphi = {s \over r}\)

Formel: \(\varphi = 2\pi N\)(N = Anzahl Umdrehungen)

 

\(\omega\)(omega) Rotation

Winkelgeschwindigkeit

Analog zu Translationsbewegung (v)

Einheint: \([\omega] = {1\over s} = \mathrm{Hz}\)

Formel: \(\omega = 2\pi f = {2\pi \over T}\)

Formel: \({\omega = {v_B\over r}}\)(Umfangsbewegung)

 

\(n\) oder \({f}\)  Rotation

n = Drehzahl

f = Umdrehungsfrequenz

Einheit: \([n] = [f] = {U \over s} = {1 \over s} = \mathrm{Hertz (Hz)}\)

Formel: \(n = {1 \over T}\)

\(T\)  Rotation

Umlaufdauer, Periodendauer

Einheit: \([T] = s\)

Formel: \(T = {1 \over n} = {1 \over f}\)

a (Kinematik)

Beschleunigung a (acceleration)

Einheit: \([a] = {m \over s^2} = {m \over {s \over s }}\) 

Formel: \(a = {\Delta v \over \Delta t}\)

s (Kinematik)

Weg/Distanz s

Einheit: \([s] = m\)

Formel: \(s = {vt\over2}\)(ohne Anfangsgeschw; Dreiecksfläche vom v,t-Diagramm)

Formel: \(s = {at^2 \over 2}\)(ohne Anfangsgeschw)

Formel: \(s = {v_0+v \over 2} t = {1\over2} (v_0 +v)t\) (mit Anfangsgeschw; Fläche im v,t-Diagramm)

Formel: \(s = v_0t + {at^2 \over 2} = v_0 + {1\over2}at^2\)(mit Anfangsgeschw)

Formel: \(s = s_0 + v_0t + {at^2 \over 2}\)(Gesamtweg)

v (Kinematik)

Geschwindigkeit v (velocity)

Einheit: \([v] = {m \over s }\)

Formel: \(v = { \Delta s \over \Delta t }\)(bei konstanter Geschwindigkeit)

Formel: \(v = at\) (bei konstanter Beschleunigung)

Formel: \(v = v_{0} + at\)(mit Anfangsgeschwindigkeit)

Formel: \({\overline v} = {v_0 +v\over2}\)(mittlere Geschwindigkeit)

Formel: \(v = \sqrt{v^2_{0} + 2as}\)(zeitfreie Gleichung mit Anfangsgeschwindigkeit)

\(V\)  Strömung

Volumen

Volumen der durch den Querschnitt A strömenden Flüssigkeit

Einheit: \([V] = m^3\)

Formel: \(V = Avt\)

Fakt: Durch kleinere Querschnitte (A) strömt die Flüssigkeit schneller und umgekehrt.

Waagerechter Wurf

X-Richtung:

\(s_\mathrm x = x = v_0 t\,\)

\(v_\mathrm x = v_0\,\)

\(a_\mathrm x = 0\,\)

Y-Richtung:

\( s_\mathrm y = y = - \frac{g t^2}{2} + h_0\ \)(Ortskoordinaten)

\( v_\mathrm y = g t\,\)

\(a_\mathrm y = g\,\)

Gleichung der Wurfparabel: \(s_\mathrm y = - \frac{g}{2} \left(\frac {s_\mathrm x}{v_0} \right)^2 + h_0 \)

Wurfweite: \( s_\mathrm{x\, max} = v_0 \sqrt{\frac{2 h_0}{g}}\, \)

Wurfdauer: \( t_\mathrm{max} = \sqrt{\frac{2 h_0}{g}}\, \)

Bahngeschwindigkeit: \(v (t) = \sqrt{v_0^2 + (g t)^2}\,\)

Arbeit

\(W = Fs\)

\([ W ] = N \cdot m = J \text{ (Joule)}\)

Die Arbeit ist das Skalarprodukt aus den vektoriellen Grössen Kraft und Weg.

Potentielle Energie

\(E_p = F_Gh =mgh\)

\([ E_p ]= \text{Joule (J)} = N \cdot m \)

 

Kinetische Energie

\(E_{k}=\frac{1}{2}mv^2\)

\([ E_k] = \text{Joule (J)} = N \cdot m\)

Sie entspricht der Arbeit, die aufgewendet werden muss, um das Objekt aus der Ruhe in die momentane Bewegung zu versetzen.

Wenn potentielle Energie abnimmt, steigt die kinetische Energie.

Energiesatz

Es gibt zwei Fälle

Bewegt sich eine Punktmasse unter dem Einfluss einer konservativen Kraft (verichtet keine Arbeit,
so bleibt ihre gesamte mechanische Energie erhalten. Die Gesamtenergie ändert sich nicht.

\(E_p + E_k = E_{Gesamt} = \text{const}\)

\(\Delta E_p + \Delta E_k = 0\)

oder Fall 2:

Hierbei existieren nicht-konservative Kräfte. Mechanische Energie wird z.B. teilweise in Wärme
umgewandelt (Reibungskräfte!).

\(\Delta E_p + \Delta E_k = \Delta E \neq 0\)

Leistung

\(\text{Leistung} = \frac{\text{Arbeit}}{\text{Zeit}}\)

\(P = Fv\)

\(\overline{P} = \frac{\Delta W}{\Delta t}\)(mittlere Leistung)

\([P] =\text{Watt (W)} = \frac{J}{s}\)

Drehmoment

Das Produkt einer Kraft (F) und dem senkrechten Abstand (r) ihrer Wirkungslinie vom Drehpunkt (0).

\(M = F\,r\)

Zustände der Auftriebskraft

\(F_A < F_G:\)Körper sinkt

\(F_A = F_G: \)Körper schwebt

\(F_A > F_G: \)Ist die Auftriebskraft zunächst grösser, dann steigt der Körper soweit auf bis \(F_G = F_A\).Dieser Gleichgewichtszustand ist erreicht, wenn die Gewichtskräfte des Körpers und der verdrängten Flüssigkeit gleich sind. 

Auftriebskraft

\(F_A = V_{Fl}\,\rho_{Fl}\,g =m_{Fl}\,g \\ F_A = V_\text{Gas}\,\rho_\text{Gas}\,g = m_\text{Gas}\,g\)

Die Auftriebskraft entspricht der Gewichtskraft der verdrängten Flüssigkeit. Dasselbe gilt auch für Gase.

 

Überdruck

Überdruck ist die Differenz zwischen dem Innendruck und dem äusseren Luftdruck.

\(p_ü=p-p_L\)

\(p: \) Absoluter Druck

\(p_L:\) Luftdruck ausserhalb des Gefässes

Vorzeichen beim Drehmoment

+ im Gegenuhrzeigersinn

- im Uhrzeigersinn

Merkzettel: Schiefene Ebene

  • Alle Kräfte in x- und y-Richtung angeben.
     
  • Wenn \(F_R\)benötigt wird, dann unbedingt die y-Kräfte nach \(F_N\) umstellen, damit \(\mu\) auf alle y-wirkende Kräfte gesetzt wird.

Beispiel:

\(y: F_N + F_S\,\sin\beta = 0\)

\(y: F_N -m\,g\,\cos\alpha - F_S\,\sin\beta = 0\)

\(y: F_N = m\,g\,\cos\alpha + F_S\,\sin\beta\)

\(F_R =\mu\, F_N = \mu(\, m\,g\,\cos\alpha + F_S\,\sin\beta\,)\)

Merkzettel: v-t und a-t Diagramme

Vorsicht: Bei Fallbeispielen (Fallschirm z.B.) darf nicht angenommen werden, dass a = g ist, sondern das a muss aus dem v-t Diagramm berechnet werden. \(v=a\,t \rightarrow a = {v \over t}\)

Grundsätzlich gilt: Aus dem v-t Diagramm lässt sich das a berechnen.

Merkzettel: Zeitangaben in Aufgabenstellungen

Wichtig: Oftmals werden bei Angaben auch zeitliche Informationen mitgegeben. Anstatt mühsam eine Zeit irgendwo zu berechnen, soll die verstecke Angabe verwendet werden.

Beispiel:

Wasser fliesst mit einem Durchsatz von: \(1,5\cdot10^6{kg\over min} \)
Diese zeitliche Angabe ist nützlich, um die Leistung später zu berechnen.

Merkzettel: Suche nach unbekannte Einheit und Dimensionslose Einheiten

Vorsicht: Dimensionslose Einheiten, wie 1 oder \(2\pi\), dürfen oftmals nicht gleich zu Beginn weggestrichen oder ignoriert werden. Sie können bei der Suche nach der Einheit nützlich sein. Wenn die Einheit aber gefunden wurde, muss man sie weglassen, da sie dimensionslos sind.

Schweredruck (Flüssigkeit)

Der Schweredruck nimmt linear mit der Tiefe zu.

\(\rho\,g\,h\)

1 bar = ?

\(1\text{bar}=10^3 \text{mbar} = 100\text{kPa} = 10^5 \text{Pa}\)

Isotherme Zustandsänderung (Wärmelehre)

\(p\,V = \text{const}\)

\(p_1 \, V_1 = p_2 \,V_2\)

Gesetz von Boyle-Mariotte

Wird ein Gas erwärmt, so dehnt es sich aus, oder es steigt, wenn seine Ausdehnung verhindert wird. Bei konstanter Temperatur bleibt das Produkt der beiden Zustandsgrössen Druck (p) und Volumen (V) eines Gases stets konstant

Isobare Zustandsänderung (Wärmelehre)

\({V_1 \over V_2} = {T_1 \over T_2} : \text{p = const}\)

\({ V_1 \over T_1 } = { V_2 \over T_2} = \text{const}\)

1. Gesetz von Gay-Lussac

Je grösser (kleiner) die Temperatur ist, umso grösser (kleiner) wird das Gasvolumen.

Isochore Zustandsänderung (Wärmelehre)

\({p_1 \over p_2} = {T_1 \over T_2}: \text{V = const}\)

\({T_1 \over p_1} = {T_2 \over p_2}\)

2. Gesetz von Gay-Lussac

Bei steigender Temparatur steigt auch der Druck (und umgekehrt) wenn das Volumen konstant bleibt.

Zustandsgleichung (Wärmelehre)

\({p_1\,V_1 \over T_1 } = {p_2 \, V_2 \over T_2} = {p\,V \over T } = \text{const}\)

Für jede gegebene Gasmenge ist das Produkt aus dem Druck und dem Volumen, dividiert durch die absolute Temperatur, konstant.

Zustandsgleichung 2te Form (Wärmelehre)

\(p\,V = m\,R_i\,T\)

\(R_i: \)Individuelle Gaskonstante

Boltzmann-Konstante

\(k_B =1,381 \cdot10^{-23} {J \over K}\)

Avogadro-Konstante

\(N_A = 6,022 \cdot10^{23}\,\mathrm{mol}^{-1}\)

Molare Masse

\(M = {m \over n}\)

\(m: \text{Masse} \\ n: \text{Stoffmenge}\)

Teilchenmasse

\(m_M = {M \over N_A} \)

\(M: \text{molare Masse} \\ N_A: \text{Avogadro-Konstante}\)

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