FHNW: mgli

Formeln, Notizen und andere Merkmale aus dem Modul "Mathematische Grundlagen der Informatik" (mgli) an der FHNW (FS 16)

Formeln, Notizen und andere Merkmale aus dem Modul "Mathematische Grundlagen der Informatik" (mgli) an der FHNW (FS 16)


K. L.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Mengenlehre und ihre Anwendungen auf Universitätsniveau. Sie decken grundlegende Konzepte wie Mengen, Elemente, Teilmengen, Relation, Funktion, Äquivalenzrelation, Ordnungsrelation, Matroide, und Boolsche Algebra ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Mathematik, die sich mit abstrakten algebraischen Strukturen und deren Eigenschaften vertraut machen möchten.
Flashcards
55
Students
4
Language
German
Category
Maths
Level
University
Created / Updated
27.02.2016 / 21.01.2020

Flashcards

Definition Äquivalenzrelation

Eine binäre Relation \(R \subset M \times M\) heisst eine Äquivalenzrelation auf \(M\) wenn \(R\) als Relation reflexiv, symmetrisch und transitiv ist.

Definition Äquivalenzklasse

Sei \(R\) eine Äquivalenzrelation auf \(M\) und \(a \in M\). Dann nennen wir die Menge \([a] := \{x | (x,a) \in R \}\) die Äquivalenzklasse von \(a\).

Was ist die Menge aller Äquivalenzklassen?

Sei \(R\) eine Äquivalenzrelation auf \(M\).

Die Menge \(\pi := \{ [a] \text{ }|\text{ } a \in M \}\)ist eine Parition von \(M\)

Definition Teilmengensystem

Geg eine endliche Menge \(M\)

Eine Teilmenge \(U\) von \(P(M)\) (\(U\) ist also eine Menge von Teilmengen von \(M\)), heisst ein Teilmengensystem der Menge \(M\), wenn folgende Bedinungen erfüllt sind:

  1. \(\emptyset \in U\)
  2. Falls \(B \in U\) und \(A \subset B\), dann folgt \(A \in U\)

Definition Matroid

Ein Paar \((M, U)\) bestehend aus einer Menge \(M\) und einem Teilmengensystem \(U\) heisst ein Matroid, wenn die folgende Bedingung erfüllt ist:

Für alle Mengen \(A,B\) aus \(U\) mit \( |A| < |B|\) gilt, dass ein Element \(x \in B − A\) existiert, so dass die Menge \(A \cup \{x\} \)ebenfalls in \(U\) liegt.

Was sind Matroide?

Gegeben sei die Menge \(M := \{1,2,3,4,5\}\)

Was ist eine Funktion / Abbildung?

Eine Relation \(R \subset A \times B\) heisst eine Funktion oder eine Abbildung genau dann, wenn \(R\)  total und funktional ist.

Eigenschaften von Funktionen: surjektiv

Sei \(f : A \longrightarrow B \leftrightarrow f \subset A \times B \) total und funktional (Funktion)

\(f \) ist surjektiv (auf) \(\leftrightarrow \forall y \in B : \exists x \in A : f(x) = y\)

Eigenschaften von Funktionen: injektiv

Sei \(f : A \longrightarrow B \leftrightarrow f \subset A \times B \) total und funktional (Funktion)

\(f \) ist injektiv \(\leftrightarrow \forall x_1 , x_2 \in A : f(x_1) = f(x_2) \Rightarrow x_1 = x_2\)

 

 

Eigenschaften von Funktionen: bijektiv

Eine Funktion ist bijektiv, wenn sie injektiv und surjektiv ist.

Funktionen hintereinander ausführen

\(f: A \longrightarrow B\)

\(g: B \longrightarrow C\)

\(g \circ f(x) = g(f(x))\)

Sprache: Alphabet und ihre Elemente

Eine endliche Menge von Zeichen nennen wir ein Alphabet und bezeichnen es häufig mit \(\Sigma\). Die Elemente von \(\Sigma\) heissen Buchstaben.

Sprache: Wort

  • Eine endliche Folge von Buchstaben aus dem Alphabet \(\Sigma\)  nennen wir ein Wort über \(\Sigma\)
  • Menge aller endlicher Wörter über \(\Sigma\) bezeichnen wir mit \(\Sigma^*\) 
  • Menge aller nicht leeren endlichen Wörter über \(\Sigma\)mit \(\Sigma^+ := \Sigma^* - \{\epsilon\}\)

Das leere Wort: \(\epsilon\)

Sprache: Grammatik (Notation)

\(G:= (N, T,R,S)\)

  • Nichtterminalsymbole: \(N\)
  • Terminalsymbole / Variablen: \(T\)
  • Eine endliche Menge von Regeln: \(R \subset (N \cup T)^+ \times(N\cup T)^*\)
  • Startsymbol: \(S \in N\)

Sprache: Regeln (Grammatik)

Die Menge der Regeln ist eine binäre Relation zwischen \(R \subset (N \cup T)^+\)  und \((N\cup T)^*\).

Regeln \((u,v)\) werden häufig durch die Bezeichnung \(u \longrightarrow v\) dargestellt.

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