FHNW: mgli
Formeln, Notizen und andere Merkmale aus dem Modul "Mathematische Grundlagen der Informatik" (mgli) an der FHNW (FS 16)
Formeln, Notizen und andere Merkmale aus dem Modul "Mathematische Grundlagen der Informatik" (mgli) an der FHNW (FS 16)
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Flashcards
Definition Äquivalenzrelation
Eine binäre Relation \(R \subset M \times M\) heisst eine Äquivalenzrelation auf \(M\) wenn \(R\) als Relation reflexiv, symmetrisch und transitiv ist.
Definition Äquivalenzklasse
Sei \(R\) eine Äquivalenzrelation auf \(M\) und \(a \in M\). Dann nennen wir die Menge \([a] := \{x | (x,a) \in R \}\) die Äquivalenzklasse von \(a\).
Was ist die Menge aller Äquivalenzklassen?
Sei \(R\) eine Äquivalenzrelation auf \(M\).
Die Menge \(\pi := \{ [a] \text{ }|\text{ } a \in M \}\)ist eine Parition von \(M\)
Definition Teilmengensystem
Geg eine endliche Menge \(M\)
Eine Teilmenge \(U\) von \(P(M)\) (\(U\) ist also eine Menge von Teilmengen von \(M\)), heisst ein Teilmengensystem der Menge \(M\), wenn folgende Bedinungen erfüllt sind:
- \(\emptyset \in U\)
- Falls \(B \in U\) und \(A \subset B\), dann folgt \(A \in U\)
Definition Matroid
Ein Paar \((M, U)\) bestehend aus einer Menge \(M\) und einem Teilmengensystem \(U\) heisst ein Matroid, wenn die folgende Bedingung erfüllt ist:
Für alle Mengen \(A,B\) aus \(U\) mit \( |A| < |B|\) gilt, dass ein Element \(x \in B − A\) existiert, so dass die Menge \(A \cup \{x\} \)ebenfalls in \(U\) liegt.
Was sind Matroide?
Gegeben sei die Menge \(M := \{1,2,3,4,5\}\)
Was ist eine Funktion / Abbildung?
Eine Relation \(R \subset A \times B\) heisst eine Funktion oder eine Abbildung genau dann, wenn \(R\) total und funktional ist.
Funktionen hintereinander ausführen
\(f: A \longrightarrow B\)
\(g: B \longrightarrow C\)
\(g \circ f(x) = g(f(x))\)
Sprache: Alphabet und ihre Elemente
Eine endliche Menge von Zeichen nennen wir ein Alphabet und bezeichnen es häufig mit \(\Sigma\). Die Elemente von \(\Sigma\) heissen Buchstaben.
Sprache: Wort
- Eine endliche Folge von Buchstaben aus dem Alphabet \(\Sigma\) nennen wir ein Wort über \(\Sigma\)
- Menge aller endlicher Wörter über \(\Sigma\) bezeichnen wir mit \(\Sigma^*\)
- Menge aller nicht leeren endlichen Wörter über \(\Sigma\)mit \(\Sigma^+ := \Sigma^* - \{\epsilon\}\)
Das leere Wort: \(\epsilon\)
Sprache: Grammatik (Notation)
\(G:= (N, T,R,S)\)
- Nichtterminalsymbole: \(N\)
- Terminalsymbole / Variablen: \(T\)
- Eine endliche Menge von Regeln: \(R \subset (N \cup T)^+ \times(N\cup T)^*\)
- Startsymbol: \(S \in N\)