Festkörper
Chemie
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Cartes-fiches
Was ist Strukturchemie
Teil der Festkörperchemie
Lehre vom räumlichen Aufbau chem. Verbindung
Aufgaben der Struckturchemie?
- Ermittlung der Atomanordnung
- Beschreibung der Atomanordnung
- Systematik der auftretenden Strukturtypen
- Aufzeichnung der Verwandtschaften zwischen den Atomanordnungen
- Erklärung der Ursachen der Atomanordnung = Bindungsanalyse
- Analyse der Zusammenhänge zw. den Atomanordnungen und dere Eigenschaften
Was ist Symmetrie?
-Invarianz der Objekte bzgl. Transformationen im Parameter-Raum
- kristallographische Symmetrie: Eigenschaft geom. Figuren in verschiedenen Lagen mit sich selbst zur Deckung zu kommen
- Gleichheit (Kongruenz) und Deckung (Drehung, Spiegelung, Translation) unterscheidung in physikalisch 1.Art und nicht physikatisch 2. Art (Translation, Rotation, Inversion)
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Was ist eine Symmetriegruppe?
Stimmen Assoziativgesetz, Einzelelement und Inversität
gn: F[gn(x,y,z)] = F[(x1, y1, z1)
Wie werden Symmetriegruppen G geordnet?
- nach Dimensionalität m (Anzahl Dimensionen)
- Periodizität n der dazugehörigen geometrischen Räume (wie viele Dimensionen periodisch sind)
- Bezeichnung Symmetriegruppe Gmn n<m oder n=m
- kristallographische Gruppen enthalten nur Symmetrieoperationen die Periodizität nicht zerstören
Symmetriegruppen
G10 abschnitt- Gruppen, Anfang und Ende (Stück einer Linie): 2
G11 Linien Gruppen, unendliche Linie, periodische Wdh von Abschnitten: 2
G20 Polygonengruppe, Fläche mit begrenztem Ende: 10
G21 bordüren Gruppe. Fläche in einer Richtung unendlich: 7
G22 Planare Gruppe: Fläche in allen Richtungen unendlich: 17
G30 Punktgruppe, Körper begrenzt: 32
G31 Zylinder Gruppe unendlich viele Schichten eines Körpers: 75
G32 Schicht Gruppen Körper in 2 Richtungen unedlich: 80
G33 Raumgruppen ausdehnung 3D : 230
insgesamt: 455
Erlaubte Symmetrieoperationen im G21
Translation t1
Spiegelung m II t1
Spiegelung m senkrecht t1
Inversion (Drehung um 180°)
Gleitspiegeln g II t1
thermodynamisches Potential
mit Hilfe eines thermodyn Potentials können alle therodyn. Eigenschaften eines Systems berechnet werden
TdS= d(TS)- Sdt
pdV = d(pV)- Vdp
innere Energie: dU= d(TS)- SdT- pdV
Enthalpie: dH = TdS + Vdp
Freie Energie: dF = -SdT-pdV
Freie Enthalpie: dG = -SdT + Vdp
freie Enthalpie
G = H- TS
im gleichgewicht ist dG =0
dG< 0 laufen Reaktionen freiwillig ab
was sind die zwei Gesichter der Symmetrie?
Gleichheit (Kongruenz) (mathematisch?)
Deckung (Drehung, Spiegelung, Translation)
(Unterschiede zw physikalischen und nicht physikalischen Bewegungen?)
Auswahlkriterien für Koordinatensystem im Gitter
- maximale Anzahl gerader Winkel
- maximale Anzahl gleicher ranlationen
- die kürzesten a1, a2, a3 mmit minimaler Knotenanzahl
7 Koordinatensysteme
- triklin: a1 ungleich a2 ungleich a3 , alpha ungleich betha ungleich gamma
- monoklin: a1 ungleich a2 ungleich a3, alpha = gamma =90° , ungleich betha
- orthorhombsich: a1 ungleich a2 ungleich a3, aplph = betha = gamma = 90°
- hexagonal: a1 = a2 ungleich a3, alpha =betha =90° gamma =120°
- trigonal: a1=a2=a3, alpha= betha= gamma ungleich 90°
- tetragonal: a1 = a2 ungleich a3, alle Winkel 90°
- kubisch: a1 =a2 =a3, alle Winkel 90°
Punktgruppen
- Beschreibung der Symmetrie von Molekülen, Koordinationspolyeder der Atome in Kristallstrukturen
- unitar: keine Symmetrie
- Inversion (Drehung und Spiegelung)
- Spiegelung
- Drehachse (360/ Winkel z.B. 360/180 = 2 → zweizählige Achse
- 3 zählige Achse mit Spiegeleben = sechszählig mit Inversionszentrum
- Schreibweisen Hermann- Maugin oder Schönflies
Raumgruppen
- können alle Symmetrieelemente der Punktgruppen enthalten
- neue Elemente: Gleitspiegelebenen, Schraubenachsen (Kombination von Spiegelung bzw. Drehung mit Translation)
Bravais Gruppen
Translationsgruppen mit Berücksichtigung der maximal mgl. Punktsymmetrie im gegebenen Kristallsystem
Kriterien: - maximal Anzahl der geraden Winkel
- max. Anzahl gleicher Translationen
- max. mgl. Punktsymmetrie der Knoten
- kürzeste t1, t2, t3 mit min. Knotenanzahl
wichig Beibehaltung der Punktsymmetrie
- Primitiv: triklin, Monoklin, orthorhombisch, trigonal, tertagonal hexagonal, kubisch
- Basiszentriert: Monoklin, orthorhombisch
. Innenzentriert, kubisch, tetragonal, orthorombisch
- Flächenzentriert: orthorhombisch, kubisch
Internationale Symbole für Raumgruppen
- Kristallsystem, Bravaisgruppe, Position 2-4 je nach vorkommen Vorhandene Symmetrieelemente (x, y, z- Achse) (d- Gleitspiegelebene)
Bestimmung der Radien von Atomen
- können nicht direkt bestimmt werden
- bei normal Bedingungen von Elementkristallstruktur abgeleitet ra = d/2
- Atomradius von Koordinationszahl abhänig
- metallische und kovalente Radien
- Inonische Radien: kationenradius< Anionenradius
Was sind Volumeninremente?
- charakt. Volumen für bestimmte Elemente, anhängig von KZ
- metallische und kovalente Inkremente sind nicht genau definierbar
- sind für Verbindungen mit überwiegend kovalenten Wechselwirkungen relativ stabil, nicht aber für intermetallische Verbindungen
Wie kann das Volumeninkrement bestimmt werden?
über die Vegardsche Regel mit Erweiterung
- Annahme linearer Zusammen zw. Zusammensetzung A +B bei Berücksichtigung der Anteile Abweichung
funktioniert nur bei geringen Konzentrationen und linearer Abhängigkeit der Atomvolumina
- Lösung: Elektronendicheverteilung Stelle an der Gradient = 0 ist Grenze der Atome
Ionische Strukturen
- Ionen. geladene, elasische und polarisierbare Kugeln ( Ladungen müssen nicht homogen verteilt sein)
- Ionische Strukturen werden durch elektrstat. Kräfte zusammen gehalten
- max. Gitterenergie durch max. Koordinationszahl und Kontakt zw. Kationen- und anionen Kugeln
- gleich Inoen mgl weit voneinander weg
- lokale elek. stat. Neutralität (von außen)
Radienverhältnise für ionische Strukturen
- CsCl- Typ: 0,732
- NaCl- Typ: 0,414 (z.b. LiX oder RbX ...mit Abweichung)
- ZnS sph- Typ: 0,225 ( keine Metallhallogenide bekannt)
Gitterenergie für Kristallstrukturen
- von vier Energien abhängig: Coulombenergie, Abstoßungsenergie, Dispersionsenergie, Nullpunktenergie
- meisten Einfluss Coulomb (Radienabhänig r^3
Kovalente polare Bindung
- mit abnehmender Elektronegativität nimmt Kovalenz zu
- Elektronegativität: Eigenschaft der Atome Valenzelektronen anzuziehen
- beschreibt Übergang von ionischer zu kovalenter Struktur
Bsp. AlF3, AlCl3, AlBr3, AlI3
Sanderson Modell für kovalente polare Bindungen
- effek. Kernladungszahl eines Atoms ist die pos. Ladung, die auf ein Fremdelek. wirkt
- effekt. Ladung beeinflusst Atomradien
r eff = r cov + B*delta B= Kaonstante, delta= partielle Ladung
Zintel - Klemm Konzept
Bildung stab. (8. Regel)
- e- der Kationen werden im Anion für Bindung der 2 zentren 2 elektronen Bindung verwendet
- Kovalente Bindung: teilnehmende Atome benutzen Teil der e- gemeinsam
- Zintl-Linie: zw. 3 und 4 HG trennt rechts: stöchiometrisch aufgebaute, salzartige Verbindungen, links legierungsartige Zintelphasen, Stöchiometrie nicht genau Festgelegt
Wade Mingos Regel
- Wie viele Atome braucht man um Verbindung zu stabilisieren?
- feste Netzwerkelektronenzahl
- 3 Elektronen 2 Zentren Bindung mgl z.b CaB6
- je geschlossener die Gruppe desto weniger e- für Stabilität