Fernerkundung 1 - 4
Teil von Geo 123; Micheal Schaepman
Teil von Geo 123; Micheal Schaepman
-
- 1 / 110
-
Cartes-fiches
Effekte der Geländegeometrie auf SAR-Radarbildern
- Radarschatten
- Summierte Intensitäten
- Täuschung der Lokalisation
- Schatten: an rechter Ecke des Gebäudes beginnt Radarschatten- hier dunkel
- Layover: Eine Welle trifft auf den Boden, wird reflektiert und gelangt an Hausecke - da es sich um ein und die selbe Radarwelle geht werden die beiden Intensitäten Aufsummiert! Zurückgestrahltes Licht ist heller.
- Forshortening: Ein Punkt wird weiter vorne abgebildet als er sich eigenlich befindet
- Shadow: Beim Wald und den Bäumen ist ein deutlicher Radar-Schatten zu beobachten
- unten rechts im Bild: weisse, kreuzartige Struktur sichtbar- hier eine Totalreflektion - quantitative Fragen werden schwierig, einzene Punkte zu erkennen schwierig.
- Layover:
- Foreshortening:
.....ev noch besprechen: Hier meine Notizen aus der Vorlesung:
Stahlgeländer der Brücke haben Totalreflektion. Unten lins und oben rechts ist Strasse dunkel, wenig Reflekton. Unter der Brücke ist Tal abfallend- Mikrowellen werden von der Brücke etw kürzer zurück gestrahlt. Am Anfang sehe ich dies Totalreflektion des Geländers/Leitplanke nicht da sich die Strasse nur sehr wenige vom Gelände abhebt- mikrowellenn kommen gleich schnell zurück von der Strasse und dem umliegenden Gelände. Stahlgeländer, die auf der ganzen Strasse vorhanden sind, darum nur auf der Brücke sichtbar. (wegen Foreshortenig?!)
Wo Layover?
LIDAR
= Light Detection And Ranging
- aktives Fernerkundungssystem
- UV-, IR- oder Strahlen des sichtbaren Lichts
Laser-Scanning - Synonym für LIDAR
Hauptanwendungen des LIDAR
- Präzise Modellierung der Erdoberfläche
- Digitale Höhenmodelle
- Messung von Partikeln und Molekülen in der Erdatmosphäre
- zB Aerosole, Ozon, H2O
- Windmessungen
Messprinzip von LIDAR
Flugzeug mit einer bestimmten Position (durch GPS) und Ausrichtung (gegeben durch INS - eine Art Kreiselkompass).
Ein Laser scannt den Boden ab. Eine Referenzstation am Boden mit einer bestimmten Position (durch GPS gegeben) ermittelt die Entferneung vom Flugzeug und den wertet die Daten der Laser-Scannung aus.
Durch Laser-Scannmechanismus (Lasern ist eine Punktmessung) entstehen Löcher in den Messdaten.
Laserimpulse vom Flugzeug treffen auf einen Baum. Da wo diese Ipulse auf genügend Äste treffen gibt es das erste Echo.
Das Last-Echo entsteht durch das Rauschen der Instrumente: darum weiss man nicht wo genau der Boden ist.
Oberhalb des Baumes kein Echo.
All diese Impulse des Laserstrahls sind in Lichtgeschwindigkeit. Der Laser ghet nach gewissen Anzahl Brennpunkten kapputt. Darum gibt es keine Satelliten die die ganze Erdoberfläche messen.
Anwendungsbereich von LIDAR Messungen:
- GIS: digitale Geländemodelle (in 3D)- wie sieht Gelände unter dem Wald/ Stadt aus
- Orthorektifizierung von Luftbildern: Kombination von LIDAR mit Bildsensoren (zB bei Randerung von neuen Häusern in einem unbebauten Gelände)
- Infrastruktur und Planung
- Gefrahren und Risikomanagement (überwachung von Stromleitungen: defektes Kabel kann ermittelt werden) oder (Erdrutsche können gefunden, überprüft werden)
- Fortstwesen (für Waldmodelle, Walddichte)
- Einzelbaum- Detektion (Biomassenschätzung)
- Atmosphären-Sensing (Messen der Ozonkonzentration in bodennahen Luftschichten/ der Stratosphäre, Detektion von Aerosolen, Detetkion von Wasserdampf, Stickstoff, Schwefelverbindungen)
- Windmessungen
Aus der Messung resultieren Punkt-Rohdaten.
Semantik ist aber für menschliches Gehirn relativ einfach: geweisse Strukturen (zB Stromleitungen) sind einfach zu erkennen.
Verschiedenen Höhen in unterschiedlicher Farbe dargestellt.
zB bei Baumkronen Analyse: 20% Fehlerbehaftet da Baumkronen oft zusammen liegen etc- Baumstamm wird falsch geschätzt.
Womit wurde hier gemessen, was könnte es sein
Hier wurde Ozonkonzentration in der bodennahen Luftschicht gemessen.
morgens wird Ozon abgebaut, zum Sonnenhöchststand haben wir höchste Ozonkonzentration, über Nacht stellt sich wieder die typische Ozonschichtung ein: viel Ozon oben, wenig in Bodennähe
SONAR
Fernerkundung mit Schallwellen
Bezeichnung für eine Messtechnik zur Ortung und Vermessung von Gegenständen unter Wasser mit Hilfe des Echos von Schall- oder Ultraschallwellen, gleichzeitig auch die Bezeichnung für die Messgeräte selbst. Sonar nutzt die Tatsache aus, dass sich Schall unter Wasser insbesondere bei hohen Frequenzen sehr viel verlustärmer ausbreitet als in der Luft.
Die grundsätzliche Funktionsweise aller Sonar-Systeme ist immer gleich: Es wird eine Schallwelle erzeugt, das Echo registriert und aus der gemessenen Laufzeit der Welle die Entfernung zum reflektierenden Objekt errechnet. Bei herkömmlichen Sonar-Systemen wird der Schall gebündelt und in eine genau definierte Richtung emittiert; aus der Laufzeit des Echos kann daher die Lage des reflektierenden Objektes im dreidimensionalen Raum errechnet werden.
SLS
= Side Looking SONARs (SLS)
Es werden gleichzeitig zwei fächerförmige Impulse ("pings") quer zur Fahrtrichtung des Schiffes ausgesendet, jeweils einer nach links und einer nach rechts. Dieses zwei pings erzeugen durch ihre breite Fächerform eine große Anzahl an Echos, ohne dass jedoch die Richtung, aus der diese Echos kommen, bekannt wäre; die einzigen bekannten Parameter sind die Dauer ihrer Laufzeit und ihre Intensität. Es ist daher nicht möglich, mit herkömmlichen Methoden aus diesen Daten dreidimensionale Geländemodelle zu erstellen, vielmehr ähneln die Ergebnisse Luftbildern: auch in diesen sind keine dreidimensionalen Daten enthalten, sie stellen lediglich die Projektion einer Szene auf eine Ebene dar.
Mit Side-Scan Sonar können Objekte geortet werden, die mit optischen Mitteln in trübem Wasser nicht aufzufinden sind.
Schallwellen in der Fernerkundung
- Schallwellen bestehen aus Druckveränderungen bzw Druckunterschieden
- Schallwellen sind Longitudinalwellen- brauchen ein Medium zur Ausbreitung! (Elektromagnetische Wellen, bei Radar und Lidar sind Transversalwellen- brauchen kein Ausbreitungsmedium)
- Anzahl (Frequenz) und Intensität (Amplitude) ergeben versch. Töne und Lautstärken.
- Im Wasser breiten sich Schallwellen besonders schnell aus
- Wird bei SLS oder SONAR verwende
- Frequenzbereich von Schallwellen siehe Bild!
- Energieimpuls (Ping) wird ausgesendet, reflektier und registriert
- Aus der Laufzeit jedes Ping wird ein Bild generiert
- Ein Ping = eine Bildzelle
- Harte Objekte reflektieren mehr Energie: dunkles Signal im Bild
- Weisse Flecken im Bild: keine Reflektion der Schallwellen
- SONAR Bilder werden umgerechnet und in SAR- Bilder dargestellt (ergibt Sicht von Oben auf Gelände/ Meeresgrund
Slant Range = Schrägentfernung
Durch die Schräge Messung wird Boden verzerrt. Distanzen wirken weniger weiter weg, Strukturen wirken weniger breit. Schwarzer Balken in der Mitte: Hier befindet sich der Towfish der hinter dem Schiff hergezogen wird und auf beide Seiten Ping (=Energieimpulse) aussendet.
Definition für "Spektroskopie"
Spektrospkopie ist das Studium von Licht als Funktion von Wellenlängen das emittiert, refletkiert oder gestreut wird an Festkörpern, Flüssigkeiten oder Gasen.
Definition für "Spektroradiometrie"
Spektroradiometrie ist die Technologie für Messung der Stärke von optischen Raumwinkeln.
VNIR
-
Akronym für visible and near-infrared, ein Bereich des elektromagnetischen Spektrums zwischen etwa 400 und 1400 Nanometern (nm). Er kombiniert den ganzen Abschnitt des sichtbaren Lichts mit dem benachbarten Teil der IR-Strahlung bis zum Wasserdampfabsorptionsbande zwischen 1400 und 1500 nm. Einige Definitionen reichen bis zu 2500 nm. VNIR-Multispektralkameras haben einen großen Einsatzbereich in der Fernerkundung und der bildgebenden Spektroskopie.
SWIR
Engl. Akronym für Shortwave Infra-Red, dt. kurzwelliges Infrarot, Bezeichnung für den Wellenlängenbereich deselektromagnetischen Spektrums zwischen ~1,3 µm und ~3,0 µm.