FD Informatik
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Cartes-fiches
Was ist Informatik?
I. ist die Wissenschaft von der systematischen Darstellung und Verarbeitung von Informationen.
I. ist die Wissenschaft vom Entwurf und der Gestaltung von Informatiksystemen. Darunter versteht man verteilte, heterogene technische Systeme, die Wissen unterschiedlicher Art und Herkunft repräsentieren, diese Wissensrepräsentation in Gestalt von Daten und Programmen verarbeiten und den Benutzern in geeigneter Form zur Verfügung stellen. Baumann 1996
Klassische fachdidaktische Ansätze nach Schulz-Zander
Rechnerorientierung, Algorithmenorientierung, Anwendungsorientierung und Benutzerorientierung
Was ist Kybernetik?
K. ist die Wissenschaft von der Kommunikation und Regelung von lebendenden Organismen und Maschinen.
Die 5 Stufen der Rechnerkunde
Philosophische, Algorithmentheoretische, Ingenieurkybernetische, Forschungsorganisatorisch-wissenschaftsgeschichtliche, Wirtschaftswissenschaftlich-soziologische
Def.: algorithmisches Problemlösen
nach Eickel, auch „algorithmisches Denken“
einfache Probleme zu analysieren, deren Lösungsabläufe zu entwickeln und diese so zu beschreiben, daß sie schließlich auf einer Rechenanlage ausgeführt werden können
6 Grundsätze zur Durchführung von Projekten nach Eickel
- Arbeit in kleinen Gruppen
- Altersangemessener Schwierigkeitsgrad
- Raum für eigene Phantasie und Initiative
- selbstständige Entwicklung von Algorithmen in Form spielerischem Lernens
- Unmittelbare und kontinuierliche Erfolgserlebnisse durch Ausbaustufen
- Direkter Bezig zum Alltag
5 Phasen des Problemlöseprozess nach Riedel
- Problem- und Zielformulierung,
- Problemanalyse und Modellbildung,
- Algorithmierung,
- Codierung und Implementation,
- Benutzungsphase
Kriterien Fundamentale Ideen der Informatik (Schwill)
Eine fundamentale Idee bezgl. eines Gegenstandsbereichs (Wissenschaft, Teilgebiet) ist ein Denk-, Handlungs- , Beschreibungs- oder Erklärungsschema, das
(1) in verschiedenenGebieten des Bereichs vielfältig anwendbar oder erkennbar ist (Horizontalkriterium),
(2) auf jedem intellektuellen Niveau aufgezeigt und vermittelt werden kann (Vertikalkriterium),
(3) in der historischen Entwicklung des Bereichs deutlich wahrnehmbar ist und längerfristig relevant bleibt (Zeitkriterium),
(4) einen Bezug zu Sprache und Denken des Alltags und der Lebenswelt besitzt (Sinnkriterium).
(5) zur Annäherung an eine gewisse idealisierte Zielvorstellung dient, die jedoch faktisch möglicherweise unerreichbar ist (Zielkriterium)“.
Def.: Transfer
die Übertragung einer Lern- oder Denkleistung abstrakter oder praktischer Art auf eine andere (Brockhaus)
3 Repräsentationsebenen (Bruner)
Handlung(enaktiv) bildhafte Wahrnehmung(ikonisch) Sprache(symbolisch)
Informationsbegriff (Breier)
- Information existiert nicht 'an sich', sondern muss auf einem Trägermedium repräsentiert sein.
- Dazu wird zwischen Sender und Empfänger der Information ein Code vereinbart (Syntax und Semantik).
- Wird die Repräsentation vernichtet, kann auch die Information gelöscht werden.
- Information kann verarbeitet werden, indem ihre Repräsentation verarbeitet wird.
Was ist ein Informatiksystem?
Verteilte, heterogene technische Systeme, die Wissen unterschiedlicher Art und Herkunft repräsentieren, diese Wissensrepräsentation in Gestalt von Daten und Programmen verarbeiten und den Benutzern in geeigneter Form zur Verfügung stellen
Baumann
Sozio-informationstechnisches System (SITS) Euler
Eine abgegrenzte Einheit von Menschen und Informationstechniken (Aufgabenträger), die miteinander in einer Beziehung stehen, um zielorientiert Aufgaben zu erfüllen.
Sozio-technisches Informatiksystem (SIS) Magenheim
die Einheit von Software, Hardware und assoziiertem sozialen Handlungsssystem von Personen angesehen, die mit dem technischen Teil des Systems und miteinander interagieren.
Allgemeinbildung nach Kriterien
von Bussmann & Heymann:
1. Vorbereitung auf zukünftige Lebenssituationen
2. Stiftung kultureller Kohärenz
3. Aufbau eines Weltbildes
4. Anleitung zum kritischen Vernunftgebrauch
5. Entfaltung eines kritischen Vernunftsgebrauchs
6. Stärkung des Schüler-Ichs
Was ist ein Algorithmus?
Eine Verarbeitungsvorschrift, die aus einer Folge von Anweisungen besteht und mit der eine Vielzahl von Aufgaben gelöst werden kann. Ein Algorithmus gibt an, wie die Eingabegrößen schrittweise in die Ausgabegrößen umgewandelt werden." (Brockhaus Online 2007)
4 Gegenstandsbereiche des Informatikunterrichts Magenheim
Mathematik & theoretische Informatik
Ingenieurwissenschaften
Softwaretechnik
Kognition & digitale Medien
Didaktische Linse
Kontext: Lernen, Arbeiten, gestalten, Kommunizieren, Partizipieren, Entspannen, Konsumieren
Konzepte: Automation, Interaktion, IV, Netzwerke, Normen, Regeln, Gesetze, Soziale & ethische Aspekte
7 Schritte Dekonstruktion Schulte
1. Perspektive: Anwendung
2. Perspektive: Entwurf
3. Perspektive: Test
4. Erweiterung
5. Fehlerfreiheit
6. Wartbarkeit
7. Brauchbarkeit
IniK
Themenkriterien: Mehrdimensionalität, Breite, Tiefe, Lebenswelt, Stabilität
Unterrichtskriterien: Sek I, erfassbare Komplexität, fachliche Tiefe, Länge, Handlungsrahmen
5 Zugänge Anfangsunterricht
Programmiersprachlich
Systemanalytisch
Lernumgebung
Standardsysteme
projektorientiert, fächerverbindend