FBU - Band 01 - Kapitel 02 - Persönlichkeit/Arbeitstechnik

Handlungskompetenzbereich 1 (Sicherheit und Arbeitsorganisation) Lernthema 02, 04, 05: Qualität, Rapport, Anleiten, Beruf: Fachleute Betriebsunterhalt EFZ, Berufsfachschullehrer: Alexander Müller, Berufsschule: BWZ Obwalden

Handlungskompetenzbereich 1 (Sicherheit und Arbeitsorganisation) Lernthema 02, 04, 05: Qualität, Rapport, Anleiten, Beruf: Fachleute Betriebsunterhalt EFZ, Berufsfachschullehrer: Alexander Müller, Berufsschule: BWZ Obwalden

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu Persönlichkeit und Arbeitstechnik in der Berufslehre, insbesondere zur strukturierten Anleitung von Drittpersonen. Im Fokus stehen die vier Stufen der Einarbeitung, die Bedeutung von Feedback sowie der Einsatz von Hilfsmitteln wie Checklisten oder Skizzen. Sie richten sich an Lernende und Berufseinsteiger, die Arbeitsprozesse sicher und effizient vermitteln müssen.
Flashcards
13
Students
127
Language
German
Category
Career Studies
Created / Updated
06.01.2016 / 06.08.2026

Flashcards

Frage 1:

Sie kennen verschiedene Arten von Rapporten. Zählen Sie vier auf.

Arbeitsrapporte (Tages- / Wochenrapporte)

Zeiterfassungen

Wartungsrapport/Anlagejournal

Frage 2:

Welche Aufgaben haben Rapporte?

Arbeitsrapporte haben die Aufgabe, erbrachte Leistungen zu erfassen und zu kontrollieren, ob und wann Arbeiten ausgeführt worden sind. Ausserdem ist aus ihnen ersichtlich, welche Materialen (Verbrauchsmaterialien, Maschinen, Geräte usw.) für die Arbeit benötigt wurden. --> Abrechnung der Kosten.

Frage 3:

Welchen Nutzen haben Sie aus einer ausführlichen Lerndokumentation?

  • Neugelernte Arbeitstechniken werden zusammengefasst
  • Nachhaltigkeit beim Lernen
  • Gelerntes wird reflektiert
  • Überblick über das Gelernte und allfällige Ausbildungslücken können sichtbar gemacht werden
  • Hilfsmittel für praktische Prüfung (QV)

Frage 4:

Erklären Sie welche Angaben eine Skizze beinhalten sollte.

Skizzen sollen übersichtlich von Hand oder mit dem Computer gezeichnet werden und alle benötigte Masse wie Länge, Breite, Höhe, Abstände, Winkel, Gefälle usw. beinhalten.

Frage 5:

Weshalb ist es wichtig, ein Anlagejournal korrekt zu führen?

Damit ich, aber auch meine Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen nachvollziehen können, welche Arbeiten wann zum letzten Mal ausgeführt wurde oder wann welche Störungen aufgetreten sind.

Frage 6:

Für welche Arbeiten können Checklisten eingesetzt werden?

Eine Checkliste ist ein Hilfsmittel um immer wiederkehrende Arbeiten bei denen man nichts vergessen darf zuverlässig zu erledigen.

Frage 7:

Benennen Sie die vier Stufen zur Anleitung von Drittpersonen.

  1. Stufe: Vorbereiten
  2. Stufe: Vormachen
  3. Stufe: Eigenes Ausführen
  4. Stufe: Abschliessen und anerkennen

Frage 8:

Was beinhaltet die 1. Stufe (Vorbereiten) zur Anleitung von Drittpersonen?

Ich muss mich auf die Anleitung vorbereiten.

  • Welchen Wissenstand hat die Person?
  • Bin ich sattelfest?
  • Habe ich genügend Zeit?
  • Ist das Umfeld informiert? (Evtl. Kunden, Mieter usw.)

Frage 9:

Wie viele Durchgänge werden minimal benötigt, um jemanden richtig anzuleiten?

Dreimal

Frage 10:

Beschreiben Sie die einzelnen Schritte der Stufe 2 zur Anleitung von Drittpersonen und begründen Sie:

  1. Am Stück, ohne Unterbrechung, sodass der gesamte Arbeitsablauf und das richtige Tempo vermittelt werden.
  2. In Schritten, dazu folgen die Erklärungen im Zusammenhang mit dem Was, Wie und Warum. Es wird dabei auch auf Unfallgefahren(Arbeitssicherheit) und mögliche Fehler hingewiesen.
  3. Am Stück, nur noch das Wichtigste wird erklärt (Merkhilfen).

 

Die Person muss einen Überblick erhalten und Zeit bekommen das Vorgemachte zu verarbeiten und Fragen dazu zu stellen.

Frage 11:

Aus welchem Grund ist es wichtig, dass Sie sich den Arbeitsablauf vor der 1. Ausführung von Ihrem Mitarbeiter erklären lassen?

Aus Sicherheitsgründen (Unfälle, Verursachen von Schäden)

Frage 12:

Weshalb ist ein differenziertes Feedback wichtig?

Damit sich mein Gegenüber lernen und sich entwickeln kann.

Frage 13:

Was beachten Sie, wenn Sie jemandem ein Feedback geben?

  • ich bin ok – du bist ok
  • Positiv beginnen – aufbauen statt niederreissen
  • Beschreiben – nicht bewerten
  • Ich-Botschaften
  • Ruhe bewahren
  • Mit Fragen und Rückfragen Missverständnisse vermeiden

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