Evolution

Biologietest Sekunda, the final one

Biologietest Sekunda, the final one


Anja Wenger
Diese Lernkarten behandeln die Evolution des Menschen und anderer Arten auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie beleuchten zentrale Konzepte wie Selektion, Mutationen und Artbildung, wobei Begriffe wie Population, Genpool und Merkmale häufig vorkommen. Die Karteikarten erklären auch die Unterschiede zwischen Homo sapiens und anderen Primaten sowie die Hypothesen zum Ursprung des Menschen. Biologen und Studierende der Evolution profitieren von diesen Karten, um komplexe Prozesse und Zusammenhänge besser zu verstehen.
Karten
86
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.05.2015 / 01.06.2015

Lernkarten

Lamark

  • Tiere passen sich der Umwelt an
  • sie verändern sich in Richtung der gebrauchten Eigenschaften
  • sie vererben die erworbenen Eigenschaften

Philosophie zoologique

  • --> kontinuierlicher Artwandel
  • Umweltveränderungen führen zur Anpassung
  • Jedes Tier will Verfolgkommung --> Anpassung der Oragne und Funktionen

Darwin

  • Tiere mit dem gewünschten Merkmal überleben = natürliche Selektion
  • Tiere die das gewünschte Merkmal nicht haben sterben
  • Nachfolger nur von Tieren mit dem gewünschten Merkmal
  • Veränderung angetrieben durch Kampf ums Dasein = Konkurezn
  • Evolution geht langsam --> viele Generationen

Diskrepanz zur Kirche

  • Erde ist nach Darwin älter als Kirche vorgibt
  • Mensch durch Evoltuion, nicht von Gott...?

Gemeinsamkeiten Lamark und Darvin

  • Veränderung auf Welt, resp Anpassung vorhanden
  •  

Darvins Theorie

  • Variation der Merkmale
  • Heritabilität
  • Konkurrenz
  • Selektion
  • Adaption

Variation der Merkmale

Individuen innerhalb einer Art varieren in Morphologie, Physiologie und Verhalten

(Morphologie =äussere Gestalt, Form der Lebewesen

Physiologie = funktionelle Vorgänge im Organismus)

Heritabilität

Ein Teil der Variation ist genetisch bedingt --> vererbbar

Nachkommen gleichen den Eltern mehr als anderen Individuen der Population

Konkurrenz

  • Individuen produzieren mehr Nachkommen als zur Fortpflanzung kommen
  • --> in satbiler Population gibt es konkurrenz um Ressourcen (Nahrung, Fortpfalnzungspartner)
     

Selektion

  • Resultat der Konkurrenz, Bedrohung durch Fressfeinde
  • besser an Lebensraum angepasste Individuen haben im Schnitt mehr Nachkommen (natürliche, sexuelle selektion)
  • Nachkommen tragen Merkmale der Eltern
  • dadurch evolvieren Merkmale in Richtung der besser angepassten Genotypen (mehr Nachkommen)

---> nur wichtig wie viele Genomkopien ein Individuum im Verhältnis hinterlässt

Adaption

  • durch natürliche Selektion
  • Tiere und Pflanzen passen sich der Umwelt immer mehr an
  • Am besten angepasst = gute auseinandersetzung mit an sie gestellte Problemen (Nahrungssuche, Partnersuche-, wahl, Feindvermeidung)

survival of the fittest

Überleben der am besten angepassten Individuuen

--> natürliche Selektion

  • nicht durch Stärke oder Konkurrenzverdrängung und einsatz von Gewalt
  • sondernd Art überlebt, wenn der Umwelt angepasst und
  • es schafft trotz schwieriger Umweltverhältnisse sich zu vermehren (stetig)

Evolution

Biologische Vielfalt ist Ergebniss von eines langen, natürlichen Entwicklungsprozess.

--> Arten passen sich kontinuierlich ihrer Umwelt an, durch Die Punkte der Theorie von Darwin

Neodarwinismus

natürliche Selektion ist einziger Mechanismus der Evolution

--> keine Genetik

Selektionstheorie

Theorie von Darwin --> Am besten angepasste überleben

Synthetische Evolutionstheorie

Erweiterung der Selektionstheorie von Darwin mit den Erkentnissen aus der Genetik

Populationsgenetik

  • beschreibt genetische Struktur von Populationen
  • beschreibt die Veränderung von Allelfrequenzen die im Verlaufe der Generationen zustande kommen
  • Ursachen sind auch Mutationen nebst besserer Angepasstheit

genetische Variation

Individuen einer Art weisen erbliche Unterschiede auf.

--> wichtige Voraussetzung dass Evolution stattfinden kann

Mutationen

Zufallsergebnisse bei Veränderung der Allelfrequenzen

Angepasstheit

  • durch erbliche Eigenschaften besser an Umwelt angepasste Individuen
  • dies Verbessert überlebenschancen
  • --> führt zu mehr überlebenden Nachkommen

= natürliche Selektion

sexuelle Selektion

  • Evolution der Merkmale, die eigentlich nicht nützlich wären, sogar Lebenserwartungs-verringernd sind
  • erhöt Fortpfanlzungschancen des Merkmalsträgers
  • führt nich automatisch zur optimaler Angepasstheit
  • Handicap und schöne Söhne Hypothese
  • Vorteil von Individuen über andere dersselben Geschlechtes hinsichtlch der Fortpflanzung
    • intrasexuelle
    • intersexuelle

Intrasexuelle

  • ''gleich''
  • Konkurrenz zwischen dem gleichen Geschlecht
  • Grösse, Kampfkraft bspw.

Intersexuel

  • ''anders''
  • zwischen beiden Geschlechtern
  • Weibchen wählt Männchen aus
    • Attraktivität indikator für gute Gene
    • Schöne Söhne Hypothese
    • Handicaphypothese

Neurtrale Theorie der Evolution

  • auf Ebene der Moleküle
  • grosser Teil der Veränderungen durch Mutation oder Rekombination entsteht
  • diese aber neutral sind --> nicht Überlebens-, Fortpflanzungschancen relevant
  • Merkmale die in einer Population durchgesetzt werden, sind auch von Zufall bestimmt.

Punktualismus

Auf zeitliche Abschnitte mit kleinen oder keinen Änderungen in einer Population (Stasis), folgen Abschnitte mir schnellen Veränderungen.

 

Kreationismus

  • glauben an die Erschaffung der Lebewesen durch Gott
  • wollen Bibel als naturwissenschaftlicher Tatsachenbericht festigen
  • Junge Erde Kreaitonismus : Entstehung der Erde höchstens vor 10 000 Jahren
  • Alte Erde Kreationismus: Alter der Erde bei fünf Milliarden Jahren

Intelligent Design

  • komplexe Strukturen der Lebewesen durch einen planerisch handelnden Schöpfer erschaffen
  • enthält getrennte Archetypen und Grundtypen, durch kleinere evolutionäre Entwicklungsprozesse abänderbar
  • Fossilien als Übergangsstadien für Grossgruppen bestritten

Belege Möglichkeiten

  • Zucht
  • Paläontologie
  • Morphologie/Anatomie
  • Embryologie, Zellbiologie,
  • Molekularbiologie,
  • Biogeographie

Zucht

  • gezielete Auslese von Merkmalen
  • weiterziehen dieser Merkmale
  • nach Darwin = ein vom Menschen durchgeführtes Evolutionsexperiment
  • z.B Hunderassen

Paläontologie

Wissenschaft von Lebewesen vergangener Zeitalter

  • mithilfe von Fossilien in verschiedenen Erdschichten kan Alter ermittelt werden
  • in Schichten gibt es Infos über Klima, Umweltbedingungen. Lebenseigenschaften
  • dadurch Stammbaum möglich
  • Erkennung der Eigenschaften der Tiere, ähnlichkeiten der Fossilien mit Tieren
  • BSP: Ginkgo, Mammutbäume, australischer Lungenfisch

Brückenformen

Arten die Merkmale zweier systmatischer Gruppen vereinen

auch Mosaikformen

zB: Archaeopteryx mit ursprünglicher Reptilienform (Kiefer mit Kegelzähnen, Vordergliedmasse, schwach entwickeltes Brustbein, Bauchrippen, Lange Schwanzwirbelsäule) und Vögel (verlängerte Hand mit Flugfedern, verzehiger Fuss, nach hinten gedrehte Zehe)

Belega aus Anatiomie und Morphologie

  • Homologien
  • Analogien
  • Konvergenz
  • Divergenz
  • Rudimente
  • Atavismus

Homologien

Organe die bei verschiedenen Tieren ähnlich sind, und sich auf eine gleiche Ursprunsform zurückführen lassen

  • Elle und Speiche bei Wirbeltieren

Analogien

Organe mit gleicher Funktion, die sich aber unabhängig voneinander entwickelt haben, entstanden sind.

  • Fische und Wale und ausgestorbene Fischsaurier; Fischsaurier von Reptilien aber Wale von Säugetieren, jedoch trotzdem ähnliche Körpergestalt

Konvergenz

durch Gleichartige Umweltbedingungen haben sich die Arten gleichartig angepasst, obwohl sie nicht verwandt sind

  • BSP. Maulwurf =Insektenfresser gleiche Organe wie Goldmull (Nagetier) oder Beutelmuss (Beuteltier)

Divergenz

haben eine Gemeinsame Ausgangsform, die sich aber auseinanderentwickeln; unterschiede NEU, Übereinstimmungen alt.

  • BPS:

Homologiekriterien

  1. Lagekriterium
    • vergleichbare Gefügesysteme vorhanden
    • Gliedmassen bei wirbeltieren 
  2. Kriterium der speziellen Qualität
    • Strukturen stimmen in zahlreichen sondermerkmalen überein
    • Hautzähne von Haifischen mit übrigen Wirbeltieren
  3. Kriterium der Verknüpfung durch Zwischenformen
    • Entwicklungsreihen sind durch Zwischenformen mit den Endpunkten verbunden
      • an Fossilienfunden
      • an Embryonalentwicklung
    • Gehörknöchelchen bei Säugetieren

Rudimente

Reste von Struckturen, die in einer Urform von Nutzen waren, sich aber zurückgebildet haben.

  • Weisheitszähe (vorher 3 Schneidezähne), Steissbein(wäre Schwanzanfang) , Apendix (gegenteilig als bei Quala)
  • weitere: Nickhaut, bewegliche Ohrmuschel, Epiphyse

Atavismus

  • gegenteil von Rudimenten
  • zurückgebildetes Merkmal erscheint wider
  • BSP. Pferd hat ein Huf mehr, Kinder mit Schwänzchen werden geboren

Embryologie

  • Embyonen ähneln sich bis zu gewissen Phasen
  • einige Struckturen sind wie bei Vorfahren aus der gleichen Stammesgeschichte
    • Fisch/Molch
    • Schildkröte, Vogel und Mensch

Mikrobiologie

Molekulare Verwandschaft

  • DNA Hybridisierung
  1. Zerschneiden zweier DNA's
  2. einzelne Stränge wollen wider H-Brücken bilden
  3. Mischen der beiden DNA Stränge
  4. ''gehen zusammen''
  5. Jetz werden sie wieder durch Hitze getrennt;
    • je mehr übereinstimmung, desto mehr H-Brücken
    • je mehr H-Brücken, desto mehr Hitze braucht es, bis sich die Stränge wider teilen.
  • Präzipitintest
  1. Kaninchen wird Testserum injeziert
  2. Bildet Antikörper
  3. Serum von einem anderen Lebewesen wird injetzier
  4. schauen, wie Stark antikörperreaktion ist;
    • je verwanter, desto stärker
  • Proteinvergleiche
  1. es wird nur ein Protein verglichen, nicht defninitive Gemeinsamkeit
  2. Durch abfolge der Aminosäuren

Étudier