ET Schalteinrichtungen und Schutzorgane
Vorbereitung LAP Montage-Elektriker
Vorbereitung LAP Montage-Elektriker
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Flashcards
Was ist ein Relais?
Ein Relais ist ein elektromagnetisch betriebener Schalter. Ein Relais wird über einen Steuerstromkreis aktiviert und schaltet damit einen Laststromkreis
Warum lassen sich Wechselströme einfacher schalten als Gleichströme?
Bei Wechselströme wird bei jedem Nulldurchgang der Lichtbogen automatisch gelöscht.
Nennen Sie einige Relaisvarianten.
- Schrittschaltrelais
- Zeitrelais
- Starkstromrelais
- Halbleiterrelais
Was ist ein Schütz?
Schütze sind elektromagnetisch betätigte Schalter für grosse Ströme von 10 - 1000 A ohne mechanische Haltung.
Wie ist der Eisenkern eines Schützen aufgebaut?
Aus Elektroblechen, zur Reduktion der Wirbelstromverluste.
Warum müssen die Polflächen sehr präzise geschliffen sein?
Damit das Magnetsystem ganz schliesst und nicht brummt.
Warum muss das Magnetsystem mit Kurzschlussringen ausgestattet sein?
Damit das Schütz im Nulldurchgang des Steuerwechselstromes nicht abfällt.
Weshalb braucht der Eisenkern einen Luftspalt?
Der Luftspalt bewirkt, dass das Schütz bei ausgeschalteter Spule wieder abfällt. Durch die Remanenz könnte sosnt der Anker kleben bleiben.
Warum werden die Kontakte bei einem Schütz meist doppelt unterbrochen?
Der Lichtbogen kann besser abgeschaltet werden.
Wozu brauchen grosse Lastschütze eine Löschkammer?
Die Löschkammer verhindert das Überspringen des Lichtbogens auf benachbarte Teile und verhindert das Verbrennen von Einzelteilen
Wofür werden die Hilfskontakte eines Schützes verwendet?
Für eine Selbsthaltung bei IK-Steuerungen, für Signalisierungen, elektrische Verrieglungen
Nach welchen Kriterien wird ein Schütz ausgewählt?
- Gebrauchskategorie
- Bemessungsstrom der Hauptkontakte
- Einschaltstrom des Verbrauchers
- Anzahl und Art der HIlfskontakte
- Steuerspannung und Frequenz
- Lebensdauer
Welche Arten von Überstrom-Schutzeinirichtungen werden in el. Installationen eingesetzt?
- verschiedene Schmelzsicherungssysteme wei Diazed, NHS, KLS
- Leitungsschutzchalter
- Leistungsschalter
- Motorschutzschalter
- Schaltschütz mit Thermorelais
Wie nent man durchsichtige MIniatursicherungen?
Geräteschutzsicherungen
Wie gross ist das Nennschaltvermögen von Kleinleistungssicherungen?
1500 V
Welche Aufgaben haben Leitungsschutzschalter?
Sie schützen Leitungen von Überlast und Kurzschluss, zudem können si allgemein zum Schalten eingesetzt werden.
Aus welchem Grund werden Überstrom-Schutzeinrichtungen eingesetzt?
- Leitungsschutz
- Personenschutz
- Brandschutz
- Apparateschutz
Wo werden KLS eingesetzt?
- In Steuerungen zum Schutz der Steuerleitungen
- Niedervolltransformatoren
Wie ist das DIAZED Sicherungssystem aufgebaut?
- Sicherungskopf aus Porzellan mit Schauglas
- Sockel
- Passring, Passschraube oder Passhülse
- Sicherungspatrone
Was versteht man unter einem Leistungsschalter?
- Schalter für grosse Betriebsströme
- hohes Nennschaltvermögen
- mit einem thermischen und elektromagnetischem Auslöser vesehen
Erklären sie den Aufbau eines Leitungsschutzschalters.
- Betätigungsorgan mit Freilaufauslösung
- Thermischer Auslöser für Überlastschutz
- Elektromagnetischer Auslöser für Kurzschlussschutz
- Löschkammer zur Funkenlöschung
- Schaltkontakt
Was muss vorgekehrt werden, wenn der gemessene Kurzschlussstrom grösser ist, als das Nennschaltvermögen des LS?
Es muss eine Vorsicherung dem LS vorgeschalten werden.
Woran erkennt man das Nennschaltvermögen eines LS?
An einer aufgedruckten Zahl in einem Rechteck.
Nennen sie einige Vorteile von Leitungsschutzschaltern gegenüber Schmelzsicherungen.
- nach Auslösung wieder verwendbar
- kann als Schalter verwendet werden
- keine Alterung
- kompakte, kleinere Bauweise
Wo werden Leistungsschalter eingesetzt?
Bei grossen Energieverteilanlagen, z.B. Industriebetriebene und grossen Energieverbrauchern.
Können Motorschutzschalter auch Kurzschlüsse schalten?
Ja, wenn sie einen elektromagnetischen Auslöser besitzen.
Was versteht man unter einem eigensicheren Motorschutzschalter?
Motorschutzschalter, die wegen ihrem hohen Innenwiderstand gegen Überlast- und Kurzschluss schützen. Dies sind Motorschutzschalter für kleinere Strombereiche bis ca. 16 A.
Was versteht man unter einem Voollschutz eines Motors?
Schutz gegen Überlast und thermischer Schut der Motorenwicklung.
Der thermische Schutz wird auch Klison genannt. Dies ist ein in der Wicklung eingebauter Bimetallschalter.
Die Motorenwicklung kann auch mit einem PTC Widerstand (Kaltleiter) und einem Thermoschutzrelais versehen werden.
Welche Möglichkeit für dne Motorschutz ist nebst dem Motorschutzschalter auch noch möglich?
Motorschutzrelais (Thermorelais) auf ein Schaltschütz aufgesteckt.
Wie iest ein Motorschutzrelais aufgebaut.
Drei Wärmepakete, die sich bei Überlastung verbiegen, lösen einen Sprungkontakt aus. Dieser Kontakt besteht aus einem Schliesser (97/98) und einem Öffner (95/96) der den Steuerstromkreis unterbricht.
Der Hauptstromkreis muss durch das Schütz unterbrochen werden.
Auf welche Strom werden Motorschutzschalter und Motorschutzrelais eingestellt?
Auf den Moterenbemessungsstrom.
Beim Einbau in den Strang auf In dividiert durch 1.73
Was bedeutet die Abkürzung RCD?
"Residual Current Protective Device" auf Deutsch "Reststromschutzgerät"
Für welchen Schutz werden RCD's eingesetzt?
- Personenschutz
- Nutztierschutz
- Brandschutz
Welche Vorteile bietet RCD's?
- Verbesserung des Personen-, Nutztier- und Sachwertschutzes
- Verbesserung der Nullungsbedingungen
- Erkennen von schleichenden Erdschlüssen
Welches sind die Bemessungsdifferenzstöme von RCD's?
10, 30, 300 mA
Ab welchem Bemessungsdifferenzstrom dürfen RCD's einstellbar sein?
> 30 mA
Wie muss ein RCD nach NIN geprüft werden?
- Prüfung mit Prüftaste
- Prüfung mit RCD-Tester oder NIV-Prüfgerät
- Auslösezeit t < 0.4 s
Erklären sie die folgenden drei RCD-Typen: Typ AC, Typ A, Typ B
Typ AC: Sie dienen nur zum Schutz bei sinusförmigen Wechselfehlerströmen
Typ A: Sie dienen zum Schutz bei sinusförmigen Wechselfehlerströmen und bei pulsierenden Gleichfehlerströmen
Typ B: Sie dienen zum Schutz bei sinusförmigen Wechselfehlerströmen, pulsierenden Gleichfehlerströmen und glatten Gleichfehlerströmen in Wechselspannungsnetzen