erweiterte Biologie LST2012

für mich wichtige Dinge

für mich wichtige Dinge


Anja Reime
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Infektionskrankheiten und Abwehrmechanismen auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Infektion durch verschiedene Erreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Würmer, deren Aufbau, Vermehrung und Infektionswege. Die Karteikarten erklären die unspezifische und spezifische Abwehr des Körpers, einschließlich Entzündungen, Fieber und der Rolle von Zellen wie Monocyten und Makrophagen. Sie richtet sich an Studierende der Biologie, die sich auf Infektionskrankheiten und Immunologie vorbereiten.
Flashcards
15
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
24.02.2013 / 04.06.2018

Flashcards

Infektionskrankheiten

= sind Krankheiten, die verursacht werden durch das Eindringen von Krankheitserregern, das man Infektion nennt (Anstecken)

Inkubation (=brüten) = Entwicklung der Krankheitserreger

Prävention = vorbeugende Massnahmen

Viren

- Aufbau

- Eigenschaften

- ist eine verpackte Erbinformation, die von einer Proteinhülle umgeben ist

- ausserhalb lebender Zellen gibt es kein Stoffwechsel, keine Fortpflanzung

- sehr wirtsspezifisch, d.h. penetrieren nur Zellen, deren Oberfläche sie kennen

Beispiele Viruskrankheiten

Grippe

masern

AIDS

Tollwut

Hepatitis A

Gelbfieber

Bakterien

- Aufbau

-Infektion

-Inkubation

- prokaryotische Zellen

- Infektionsweg: Eindringen durch Atemwege, Verdauungstrakt, verletzte Haut, Schleimhaut

- Inkubation: Vermehrung durch zellteilung

. können mit Antibiotika behandelt werden

Beispiele Bakterienkrankheiten

Tuberkulose

Cholera

Pest

Typhus

Tetanus

Potozoen (Einzeller)

- eukaryotische Zellen

- leben meist im Blut oder Darm

- Infektion: Mückenstich, Nahrungs- und Wasseraufnahme

- Beispiel: Malaria

Pilze

- Vielzeller (teilen sich, aber bleiben zusammen)

- heterotroph

- Infektion über Atemwege

Pilze

- Vorkommen

-  Infektion

- Verbreitung im Körper

- auf vermodernder Biomasse (Kompost, Nahrung)

- über Atemwege; Einatmen von Sporen

- über Atemluft und Blutbahn

Würmer

- allgemeines

- Gliederung

- Metazoen (Vielzeller), Parasieten (nutzen den Wirt aus, bringen ihn aber nicht um)

- 1) Plattwürmer (Saugwürmer, Bandwürmer)

2) Rundwürmer (Spülwürmer)

Ziele der Prävention

KE an der Ausbreitung hindern; KE an der Vermehrung hindern; KE eliminieren; KE an Infektionen hindern; erschwert oder verhindert das Eindringen von KE in den Körper

unspezifische Abwehr

Vermeidung von Infektionen; angeborene "Immunität"; Unterscheidung nach unspez. zellulärer und unspez. humoraler Abwehr; bewirkt Resistenz; Schutzbarriere, Abwehrstoffe, Fresszellen, Entzündung und Fieber

 

unspezifische zelluläre Abwehr

2 Hauptgruppen von Zellen: 1) Granulocyten (geben Stoffe ab) und 2) Monocyten resp. Makrophagen (Monocyten verlassen das Blutsystem und wandern in bestimmte Gewebe ein und werden so zu Makrophagen)

Faktoren unspezifischer humoraler Abwehr

Komplemetsystem; Lysozym (Enzym, welche Bindungen in Bakterienzellwänden spaltet); Zytokine (lösen zum Beispiel Entzündungen aus); Interpherone (antivirale Stoffe)

spezifische Abwehr

erlernt oder trainiert; bekämpft genau identifizierte Erreger oder Stoffe; Instrumente: Immunsystem der Lymphocyten, Antikörper --> Immunität

Entzündung

lokale Entzündung: Stelle rötet und erwärmt sich, schwillt an und schmerzt; Auslöser sind Signalstoffe wie Histamine, die von verletzten Zellen abgegeben werden, diese bewirken 1) Versorgung der Region wird verbessert durch Durchblutung (lokale Rötung und Erwärmung) und 2) Durchlässigkeit der Kapillarwände wird erhöht (Epithelzellen rücken auseinander)

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