Ernährung und Verdauung - Nutrition et digestion
ME.3204 UniFr BMS2
ME.3204 UniFr BMS2
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Flashcards
Verdauungsystem im Überblick
- Kompartimentierung
- Abgrenzung
- Kontrolle
- Parenchymale Organe
Quergestreifte Muskulatur
- willentlich kontrolierbar
- Mund & Schlund
- Anus (muss erlernt werden)
- nicht mehr kontrollierbar
- Rachen, orales Drittel Oesophagus
Glatte Muskulatur
- Mehrheit des Gastrointestinaltraktes
- Peristaltik
- Durch Sphynkter Rückfluss verhindert
- Durch enterisches nervensystem (autonom!) und enteroendokrines system koordiniert
Parenchymale Organe: entstammen dem Epithel, weil dieses Verdauungstrakt auskleidet und tief im Körper eingebaut ist.
Palatum
- Was Charakteristisch?
- Innervation?
- Muskeln?
Charakteristisch: zwei Bestandteile: palatum dürüm und molle
Innervierung (beider Teile?)
- n. trigeminus: sensibilität
- n. maxillaris & mandibularis
- n. palatinus major
Palatum durum: Gaumen
- Vordere Teil des Gaumens, Übergang zu weichem liessend
- Wird bestimmt durch
- processus palatinus der Maxilla
- lamina horizontalis des Gaumenbeins (Os palatinum)
- Wird bestimmt durch
- immobil: knöchern verankert im Perisot der umgebenden Knochen
- Rugae palatinae: Falten, die der Zerkleinerung Nahrung begünstigen
- Boden der Nasenhöhle
Palatum molle
- Muscosa und Falten ermöglichen mechanische Zerkleinerung und Einweichung der Nahrung
- haftet hinter harten Gaumen, befindet sich im Fauces
- Ventilmechanismus: Öffnen Nahrungswegen heisst Verschluss Atemwege und umgekehrt
- dank verschiedenen Muskeln mobil
- Senker: palatoglossus und palatopharyngeus
- Anspannung: m. tensor veli palatini
- Anheben: m. levator veli palatini
Maxilla
- paarige Gesichtsknochen des Mittelgesichtes mit vier Fortsätzen
Zahnreihen
- Obere: maxillar
- Untere: mandibular
- Orientierung
Zahn
Zahnschmelz (Adamantin)
- Ca-Aplatit
- nicht regenerierbar weil Epithel bei Geburt Zahns verloren geht
Dentin
- Besteht aus knochenähnlicher Substanz, härter als Knochen
- Odontoblasten
Gingiva (Zahlfleisch)
- Trennt cavitas oris propria von vastibulum oris
Pulpahöhle
- enthält Stammzellen, werden zu Odontoblasten
- Ernährungfunktion des Zahns dank Gefässen (Lymphe & Blut)
- Innervierung des zahns
Periodont & Zement: Zahnhalteapparat
- über epithel und gingiva verschlossen und zusätzlich physiologische Entzündung, um Eindrigen Bakterien zu verhindern
- koll. Fasern quer eingebaut --> wandeln Druck auf Zahn in zug auf Knochen um. Zug fördert Knochenwachstum, wohingegen Druck zu Abbau führt.
- gebündelte koll. Fasern verbinden Periodont mit Knochen
Höhle
Kiefergelenk & Kauvorgang
- Bestandteile und Aufbau
- Mechanik/Kauvorgang
- Muskulatur
- Innervation
Bestandteile und Aufbau
Mandibula
- bildet mit Maxila für Mund relevanten Bereich
- Foramen für Innervation vorderen, unteren Zähne
- ermöglicht Sprechen & Kauen
- pars alveolaris: Knochenpartie, in die Zähne verankert sind. normalerweise mittig auf Mandibula, fehlt bei Kindern & Oma
Inkongruentes Kiefergelenk
- Diskus nötig um in ovalen Gelenkkopf zu passen
- ermöglicht Ausgleichen von Dämpfen sowie Stössen
Mechanik:
- Kaubewegung vgl. Bild
- sobald Mundöffnung > 15* suprahyale Muskulatur beteiligt (supra/infra-hyal: über/unter Zungenbein)
- infrahyle Muskulatur hält währendessen Zungenbein fest
- suprahyal hebt und zieht Zungenbein nach vorn
Muskulatur
- M pterigoideus
- laterialis (Öffnen des Mundes)
- medialis (schliessen)
- temporalis (stärkste, schliessen)
- masseter (schliessen)
Innervierung
- trigeminus
- mandibularis
Zunge
- Muskulatur
- Innervation
Muskulatur
- intrinsisch: werden durch Septum in Mitte der Zunge fixiert. Septum trennt dadurch Zuznge in zwei muskuläre Einheiten (Zungenrollen einseitig möglich)
- von Schleimhaut überzogen
- extern: vgl bild
- werde alle durch n. hypoglossus innerviert, bis auf m. palatoglossus (n. vagus), siehe unten
Innervation: Funktionell unterschiedliche Innervation da zunge multifunktionelles Organ
- für Geschmackssinn relevante Innervation
- facialis: salzig, süss, sauer, umami
- glossopharyngeus: bitter, fettsäureähnlich
- vagus: (nachfragen)
- Sinsibilität (hohe Auflösung)
- trigeminus: Presulcal (Zungenspitze) und Gingiva
- glossopharyngeus: postsulcal
- vagus: Radix gegen Epiglottis (Zungenverankerung)
- Muskuläre Innervation
- intrinsisch: hypoglossus
- extern:
- hypoglossus: styloglossus, hyoglossus, genioglossus
- vagus: palatoglossus
Speicheldrüsen
- Innervierung
- Lage und Aufbau
- Parasymphatisch: keine direkte Verbindung von Nerv zu Speicheldrüse, sondern über Ganglione verschaltet
- facialis
- sublingualis
- submandibularis
- glossopharyngeus
- parotis
- facialis
- Sympatisch
- alle (?)
- reguliert durchblutung --> stoppt Speichelproduktion, wenn Symp. aktiviert
Lage und Aufbau
- Aufbau: von harter Kapsel umgeben, die bei Speichelproduktion Druck erzeugt, damit Speichel in Richtung Mund fliesst
Lage aus Namen ableitbar
- sublingualis
- submandibularis
parotis
- hinter Ohr
- eher seröses Sekret --> langer Ausführgang möglich
- grösste Sp.drüse
Embryologie
- der kranialen Kopfhöhlen
- Schlungbögen
- Zunge
- Geichtsanteile
kraniale Kopfhöhlen
- Wichtig für Trennung Nasen- und Mundhöhle (cavitas oris & nasi)
- vorerst nicht voneinander getrennt. palatum d.& m. wächst lateral ein, um Trennung zu gewährleisten
- Lippen, Kiefer und Gaumenspalten bei misslungener Trennung
Schlundbögen
- Maxilläre und mandibuläre Vorläufer umschliessen Öffnung in der oropharyngealen Membran: Schlucken von Amnionflüssigkeit später möglich
- Jedem Bogen wird ein Hirnnerv und eine Arterie zugeteilt
- Zunge
- Bildet sich aus 1-4 Schlundbogen
- vorderen zwei Drittel: ekto- und endodermal
- hintere Drittel: nur endodermal
- mehrere Nerven
Geichtsanteile
- Gesichts und Kaumuskulatur
- entstehen aus 1-4 Schludbogen, die alle von bestimmten Nerv inerviert werden
- Kiefer, Larynx und Pharynxskelett
- Schlundbögen bilden Taschen zwischen ihresgleichen --> Epithel das sich differenzieren wird
- best. Zelltypen
- Organen (thymus, Gld. parathyroidea) --> können wandern und sich falsch plazieren: zystenbildung fals ductus thyreoglossus nicht gebildet wurde, weil dadurch kein freier Weg für sinkende parathyroidea
- Madibula und Maxilla entstehen aus 1. Schlundbogen
- Schlundbögen bilden Taschen zwischen ihresgleichen --> Epithel das sich differenzieren wird
Pharynx
- Innervierung
- Muskulatur
Pharynx: Rachen
- Schlauchförmig
- Killiansches und Laimersches Dreieck: Ausbildung von Divertikeln (Zenker-Divertikel)
- 3 Ebenen
- Nasopharynx / Epipharynx
- Constrictor pharyngeus superior
- Glossopharyngeus
- Waldeyer-Rachenring mit tonsilla pharyngealis
- Oropharynx / Mesoph.
- Constrictor pharyngeus medius
- Glossopharyngeus
- Laryngopharynx / Hypoph.
- Constrictor pharyngeus inferior
- vagus
- Nasopharynx / Epipharynx
- Muskulatur: an Mittellinie des Pharynxschlauches fixiert.
Die Glandula parotis wird innerviert durch
Ziel: Trennen von Nahrungs- und Luftwegen
Orale Phase
- willentlich
- Zunge und p. molle
- Tastsinn des p molle löst Schluckreflex aus
- durch medulla oblongata gesteuert
- Tastsinn des p molle löst Schluckreflex aus
Pharyngeale Phase
- Palatum molle hoch, um Wege zu Atemwegen zu versperren
- Kontraktion der Uvula
- Epipharynx wird verschlossen
- unwillentliche, peristaltische Welle des Fauces und Pharynx, die Essen vorwärts bewegt
Ösophageale Phase
- Anheben des Larynx und Hyoid Bewegt Epiglottis passiv so, dass diese Larynxöffnung verschliesst
- löst Reflexe aus
- Glottis (über Trachea) wird durch laryngeale Muskeln verschlossen, um Stimmbänder zu schützen. Diese liegen beim Schlucken unter der Epiglottis
- Hemmung Atemmuskulatur
- löst Reflexe aus
- Bolus durch m. constrictor inferior vorwärtsbewegt: Perist. Welle in Ösophagus wird aus Pharynx übernommen, während letzterer wieder angehoben wird (bereit für nächsten Schluckakt, Atmen möglich). Es können mehrere perist. Wellen folgen, falls Speisebrei sehr klebrig
Innervation
- mehrere Hirnnerven
- Hirnstamm (Läsion --> Schlucken unmöglich)
Baby vs. Erwachsene
- Larynx weiter oben beim Baby --> Trennung der beiden Wege von Natur aus gegeben
Kopfdarm
- histologischer Aufbau und Unterschied zu Rumpfdarm
- Wichtige Strukturen
- Aufbau zeichnen, beschriften
Histologisch
- mehrschichtiges Plattenepithel(Mundhöhle,Oesophagus und Anus)
- prinzipiell unverhornt: ermöglicht Kompromiss zw. Schutz vor Aussenwelt und Nährstoffaufnahme
- verhornt: Teile der Lippen, papillaefiliformis
- tela submucosa in Kopfdarm nicht vorhanden: Grenze zwischen t.mucosa und unklarweil muscularis mucosae fehlt. Daher wird theoretisch unter t.mucosa liegende Submucosa als BGW betrachtet.
- tunica serosa: Ösophagus zusätzlich mit t. adventitia um serosa (überprüfen)
Wichtige Strukturen
Lippen
- Tastsinn: Druck, Tmperatur
- sek. (weibliches) Geschlechtsmerkmal: Lippenrot
- guter Gesundheitszustand = gute Druchblutung--> Papilläre Dermis mit vielen Kapillarschlingen
- schwach verhorntes
- Kutis
- enthält Talgdrüsen und Haarfollikel (Talgdrüse immer ohne Haarfollikel?)
- verhorntes Plattenepithel
- Mukosa
- unverhornt mehrschichtig
Wangen
- eine Seite verhornt, andere nicht
- histolog. Indiz --> kein Lippenrot!
Gaumen
Gingiva und Zähne
Zunge
- Papillen
- mechanische
- filiformis: zerkleinerung Nahrung. Bei Tieren zT für Wasserlappen
- gustatorische
- foliate
- Mit Ebner Spüldrüse
- fungiform
- circumvallate
- Mit Ebner Spüldrüse
- foliate
- mechanische
Speicheldrüsen
- mit mehreren Lobuli, die Lobus bilden, der Bestandteil einer ganzen Drüse ist
Kopfdarm
Speicheldrüsen
- Zeichne vorkommenden Zelltypen
- Speichelbildung
- Wie können Speicheldrüsen voneinander unterschieden werden?
- Wie sind Ausführgange der Speicheldrüsen geordnet und was charakterisiert sie?
Azinuszelle
- serös: kubisch
- mukös: kubisch, ZK unregelmässig, Muzine häufig ausgewaschen
- Streifenstückzelle: hochprismatisch, ZK rund und eher apikal, basal voller Mitos
Azinusdrüse
- NaCl absolat. aufgenommen und apikal sezerniert --> H2O folgt
- da NaCl aus Blut stammt ist Speichel vorerst isoosmotisch
- Plasmazellen ergänzen Abwehrstoffe: Zystatine, Histatine, IgA, Lysozyme
Streifenstück
- Rückresorbtion NaCl --> geschmackswahrnemung nicht verzerren
- Hinzufügen von Bicarbonat
Kopfdarm Histo
Wie unterschiden sich Speicheldrüsen im Kopfdarm?
Durch die verschiedenen daron vorkommenden Zelltypen in Acini
- Sublingual: mukös
- Schalt und Streifenstücke schwach ausgeprägt
- Parotis: serös
- Myoepithelzellen
- Submandibular
Zunge
- 3D angeordnete Muskulatur
Geschmacksknospen
- befinden sich in Graben, der von unten aufwärts dank von Ebner Spüldrüsen mit serösem Sekret durchspült wird.
- Geschmackswahrnehmung soll nur kurzfristig stattfinden bzw. unterschiedliche Reize möglich sein
- Basalzellen wachsen unter Differenzierung lateral ins Zentrum
- Eine Knospe enthält alle verschiedene Zellen der wahrnehmbaren Geschmaksorten.
- Zellen die auf denselben Reiz reagieren, sind alle über einen gemeinsamen Nerv verbunden
- Aus einer Knospe gehen 5 Nerven ab, je einer pro Geschmacksorte (süss, sauer, salzig, bitter, umami)
Oesophagus
- Länge & Eigenschaften
- Aufbau
- Heikle Stellen
- Sphinkter
Länge & Eigenschaften:
- steht unter Spannung und ist in hiatus oesophagus (gemeinsam mit n.vagus) eingebaut, liegt sowohl retroperitoneal als auch extraperitoneal (?)
- 25-30cm (8, 16, 1-4), Lumen von 2 auf 1.4 cm eingeeingt (von wo bis wo?) und normalerweise durch Muskulatur und Längsspannung verschlossen, wenn nicht geschluckt wird.
Aufbau
- Verbindet Pharynx mit Magen über:
- pars cervicalis: C7/C6 - Th4
- Vorhandensein quergestriefter Muskulatur
- obere Enge =angustia cricoidea: entsteht durch Ringknropel des Pharynx (?) und wird durch oberen Oesophagussphinkter verschlossen (m. constrictor parhyngeus inferior)
- Lage Killian (weiter kranial) und Lamier Dreieck (weiter caudal)
- pars thoracica: Th4 - Th10/11
- Durchstösst Zwerchfell und durchläuft Mediastinum (Behälter Lunge) ventral der Trachea
- mittlere Enge = angustia aortica: auf Höhe C4, bifurkatio aortica und bronchus principalis sinister--> eingeengt durch trachea/bronchius und aorta
- Verschlucken von Nadeln kann hier Perikard, das ventral liegt, lädieren
- pars abdominals
- retroperitoneal (anderen sind weder retro- noch intraperitoneal, weil gar nicht in Abdomen liegen. Kann das sein?)
- untere Enge = angustia diaphragmatica: hiatus oesophagus mit oesophagus und n. vagus, die dicht an aorta descendens verlaufen, diese tritt aber durch hiatus aorticus.
- unterer Sphinkter: kein anatomischer (ohne Ringmuskulatur) aber funktioneller Sphinkter --> verhindert Refluxe aus Magen
- Tonus Längsmuskulatur hoch
- Venenplexus schwillt an und verringert dadurch Lumen
- Fixierung am Zwerchfell über Diaphragmafaszien (membrana phreno-oesophageale), die zirkulär um Ösoph. verlaufen und elastisch sind.
- bei Inspiration Verschluss Oesoph.
- Schräges Münden des Oesph in Magen --> gute alte Verschlussmechanismus
- pars cervicalis: C7/C6 - Th4
Ösophagus
- Innervierung
- Reflexe
- Drainage
- Funktion
Lymphabfluss
- p cerv
- kranial gegabelt in bidirektionaler Abfluss
- p. thor. und abdom
- unidirektional, thor. nach kranial und abdom. nach kaudal
- Karzinome: meist in Lunge
Innervierung
- PSP: steigerunt Sektreion sowie Peristaltik
- laryngeus recurrens: obere Teil
- vagus: ganzen Oesophagus, verantwortlich für Peristaltik --> kein vagus, keine Persitaltik
- unterhalb bifurcatio Trachea verinigen sich Vagusstämme zu plexus oesophageus, von dem trunci vagales abgehen, die paralell zu Ösoph. hiatus ösoph. durchstossen.
- SP: über postganglionäre symp. Fasern
- obere Enge: durch n. vagus und glossopharyngeus
- Reflexe der Peristaltischen Welle:
- vgl Bild
Oesophagus
a) Fehlentwicklungen der Trachea führen zu einem abnormalen Oesophagus
b) Entwicklung von Oesophagus und Trachea sind miteinander verbunden
intraperitoneal aufgehängt an Peritonealbezüge
- omentum ("Netz") minus: an curvatura minus aufgespannt, zweitilig
- Ligamentum hepatogastricum
- Ligamentum hepatoduodenale
- omentum maius, an curv. maior aufgespannt und nach dorsal über dick&Dünndarm fällt, mehrteilig
- Ligamentum gastrophrenicum: zwischen curv maior und Unterseite des Diaphragmas
- Ligamentum gastrolienale: zwischen Magen und Milz
- Ligamentum gastrocolicum: zwischen curv. maior und Colon transversum
Verbindungen zu Nachbarorganen (vgl. Kommentare)
- Leber (Facies hepatica): Der linke Leberlappen bedeckt den Magen rechts und ventral.
- Zwerchfell (Facies phrenica): Der Fundus liegt der linken Zwerchfellkuppel an, welche den Magen von der Pleurahöhle trennt.
- Milz (Facies splenica): Die Milz ist an der linken hinteren Hälfte des Magens im Bereich des Fundus zu finden (Cave: Verletzungsgefahr bei Magenoperationen!).
- Pankreas (Facies pancreatica): Dorsal des Magens zieht der Pankreasschwanz. Die Bursa omentalis trennt die beiden Organe voneinander.
- Dickdarm (Facies colomesocolica): Das Colon transversum verläuft parallel zur Pars pylorica. Das Ligamentum gastrocolicum verbindet das Colon transversum mit der großen Kurvatur des Magens.
- Niere (Facies renalis) und Nebenniere (Facies suprarenalis): Ein Teil der Vorderfläche der linken Niere und Nebenniere kommt mit dem Corpus gastricum in Kontakt.
- Bursa omentalis:
- verschiebbarer Spaltraum dorsal der Peritonealhöhle
- dorsal des Magens und omentum minus
- wird durch visz. parietal des Magens und pariet. peritoneum gebildet, zieht über Pankreas.
- verschiebbarer Spaltraum dorsal der Peritonealhöhle
Aufbau
- Fundus & Corpus: Speichern und verdauen
- muskuläre Magenwand mit Längsfaltungen
- Cardia: Übergang Ösoph./Magen
- Curvatura
- maior: Speichern und mechanische Verdauung fester Nahrung
- minor: weiterleiten Flüssigkeiten, mit incisura angularis
- Antrum bzw. pars pylorica: keine Säurebildung
- Pylorus:
- sehr straker Muskel
- entlässt kleine Nahrungsportionen ins Duodenum
Leber
- Welche Konzepte beschreiben welche Eigenschaften und Strukturen innerhalb der Leber?
- Zeiche!
Konzept Leberläppchen: Blutfluss
- Ein Läppchen
- von ZV zu Glisson fliesst Galle
- von Glisson zu ZV fliesst Blut
Konzept Periportalläppchen: Gallenfluss
- drei Läppchen
- aus drei ZV fliesst Galle in zentrales Glisson-Tria
Konzept Leberazinus: metabolische Aktivität
- zwei Läppchen: zwei ZV zwei Glissontrias
- Zone I: viel O2, metabolisch hohe Aktivität, Glucose/Glykogenhaushalt
- Zone II: inermediate region
- Zone III: wenig O2, Detoxifikationsfunktion
Leber
- Aufbau & Anatomie
- Verlauf Blutbahnen, Gallenwege und Flüsse
- Aufbau: wie Gallenwege und Hepatozyten aufgebaut
Blutfluss
- Organ: Leber wird durch Leberarterie und Pfortader (venös) versorgt, sang mêlé verlässt sie durch v. cava inferior
- Mikro: überprüfen Richtigkeit Schema vgl Bild
- in sinusoiden vermischt sich ca. 20% art. und 80% ven Blut
- venöse blut bringt alle Nährstoffe aus magen-Darm-Trakt
- Gallenwege verlaufen in Gegenrichtung des Blutflusses
Aufbau
- Hepatozyten: bilden konzentrische Trabekel (Balken), die Glissontria umgeben
- Gallenwege:
- Kanalikuli: epithelloses Röhrensystem, gebildet durch Membranen der Hepatozyten
- Hepatozyten weisen deshalb polaren Aufbau auf
- zwei Seiten Blutgefässe
- zwei - vier Seiten Kanalikuli
- Tight junctions dichten Kanalikuli ab
- Hepatozyten weisen deshalb polaren Aufbau auf
- Verbindung zu duct. biliferus: von kanalikuli (epithellos) über zu Cholangiol (mit Epithel) zu hering Kanal (einschichtiges qubisches Epithel), der in duct. bilif mündet.
- Cholangiol intralobulär
- Kanalikuli: epithelloses Röhrensystem, gebildet durch Membranen der Hepatozyten
Bestandteile der Sinusoiden
- Hepatozyten
- manchmal mehrkernig
- apikal: zu Galle gewandt
- basal: zu Blut gewandt, mit Mikrovillii ausgestattet
- Dissé-Raum
- zwischen Endothel und Hepatozyten, mit Lymphe gefüllt
- Lymphfluss wie gallenfluss gerichtet: antiparalell zu Blutfluss
- extrem dünn: 0,2 -0,5 µm
- beinhaltet Itozellen (Sternzellen)
- synthestisieren wenig Kollagen (I,III,IV) um Sinusoide zu stabilisieren
- Können zu Myofibroblasten werden und vermehrt Koll III synthestisieren: Hepatozyt stirbt ab und wird durch BGW ersetzt --> Fibrose und Zirrhose
- speichern Vit. A und assoziierte Metabolite
- zwischen Endothel und Hepatozyten, mit Lymphe gefüllt
- Sinusoidale Epithel
- diskontinuierlich fenestriert: austausch zwischen Leber und Kapillare möglich: zB Albumin, Stoffe durchlaufen bei Austausch Dissé-Raum
- Lumen: Blutfluss
- Kupffer'sch-Zellen: residenter Makrophage, baut alte RBK ab
- Pit-Zelle: residenter Lymphozyt
Leber
Aufbau Hepatozyten
sadf
Leber
- Hepatozyten
- vs Leberläppchen: Unterschied?
- Aufbau
- Funktion
- Leberläppchen ist funktionelle Einheit, bestehend aus mehrern Hepatozyten bzw. Leberzellen.
- Aufbau vgl Bild ( in vorherigen Kärtchen bereits alles erwähnt)
- Kanaliukli enthalten Transporterproteine für Gallensalze
- ATP-abhängig
- Polarität
- basolateral: über Dissé kontakt zu Blut
- apikal: tight junctions zw. Hepatozyten
- Kanaliukli enthalten Transporterproteine für Gallensalze
- Funktion
- Biosynthese: Fett- und Gallensäuren, Proteinen (Albumin, Gerinnungsfaktoren, Colinesterasen)
- Entgiftung
Leber
Hepatozytenmetabolismus
- Welche Pathways existeren?
- Welche Enzyme katalysieren, wo finden Reaktionen statt?
ADH-pathway
- intrazellulär wird Ethanol zu Acetaldehyd oxidiert, dass in Mitos zu Acetat metabolisiert wird.
- Anfallen von viel Acetat schädigt den Hepatozyten durch starke Ansäuerung des Zytoplasmas
MEOS-pathway
- Cytochrom P450 in glattem ER gewährleistet
- Umwandlung von Ethanol in Acetaldehyd --> Entstehung ROS, die unspezifische Schäden anrichten
- Verarbeitung von Vit A, Vit D, Karzinogene, Toxine und Medis
Leber
Gallenblase
Histologische Schichten (zu überprüfen!)
- Tunica mucosa
- submucosa und LP fusioniert
- Tunica muscularis: glatte Muskulatur nicht längs/quer sondern random angeordnet
- Lamina subserosa oder adventitia
Epithel
- Stellenweise mehrreihig
- Epithelbrücken: nicht zu verwechseln mit Epithel der Samenblase!
- Proteine ähnlich Uroplakin, die vor Selbstverdau schützen
Funktion
- Speichern von ca 60ml Galle
- Hochkonzentrieren der Galle durch Rückresoprtion von Wasser
Colon
- Wie aufgebaut und über welche Eigenschaften verfügen chrakateristische Strukturen?
- Appendix
- Zusammenhang mit Colon?
- Funktion
- Lage
- Haustren
- gebildete Kompartimente mit Verdauungsfunktion: Dank Darmflora werden Cellulose gespalten und AS und Vitamine (K) synthestisiert
- Semilunarfalten trenne Haustren voneinander, persitaltisch bedingt (mobil)
- Omentale appendices
- Fettgewebe, fixiert einerseits Colon, dient andererseit als Fettspeicher
- Schleimhaut: ohne Zotten, dafür Krypten. Wasserresorbtion
- Tänien: längsmuskulatur des DDarms, zu drei Streifen verdickt:
- mesocolica: inseriert ans Mesocolon, das gesamte Colon dorsal fixiert
- libera: sichtbar
- omentalis: inseriert Colon transversum und omentum maius
- Enden aller Tänien laufen in Appendix über. Libera dient bei OP als Leitstruktur.
- Appendix
- Immunologisch wichtig, ähnlich Mandeln --> Training des IS
- meist intraperitoneal nach oben, sonst ins linke Becken zeigend
Leitungsbahnen
- vor linken Colonfexur: art. mesenterica superior, PSP des vagus, Lnn. mesenterici superiores
- gibt arterio-arterio Anastomosen in diesem Bereich(Riolan-Anastomosen)
- nach linken Colonfexur: art. mesenterica inferior, Beckenparasympathikus, Lnn. mesenterici inferiores
- Lymphdrainage mit darmflora assoziiert:
- Bakterien produzieren toxische Substanzen, die in Lymphknoten neutralisiert werden. Können aber auch Antigene in Lymphe entlassen und so IS-Aktivität modulieren.
- Abluss zweigeteilt: asc. & trans. / desc. & sigmoideum
Form und Lage vgl Bild
- ascendens und descendens retroperitoneal!
Patho
- ileum: Intussuzeption Darm: Peyerschen Plaque werden bei Bildung als fremd betrachtet und über Peristaltik versucht, abzutransportieren --> Invaginationen des Dünndarms
- sigmoideum:
- volvulus, wenn sigmoideum lange ist und sich um sich selbst schlingt.
- Diverticulose (auch descendens oder gesamten Colon): Ausbuchtungen der mucosa, bedingt durch Schwäche der Muskulatur und/oder hohem Druck in Colon
Rectum
- Muskulatur
- Wichtige Struktur im rectum und assoziierte Komponenten
- Verhältnis zu Nachbarstrukturen
- Muskulatur
- zirkulär, dicker als Colon und in Anus nochmal dicker --> geschlossene Längsmuskulatur statt Haustren!
- sphincter ani inter: glatt
- sph. ani ext: gestreift
- zirkulär, dicker als Colon und in Anus nochmal dicker --> geschlossene Längsmuskulatur statt Haustren!
- Ampulla recti
- Ausweitung des Lumens
- bei mann in Kontakt mit Prostata
- bei Frau mi fornix posterior vaginae
- mittlere der drei plicae transversae recti: Kohlrausche Falte (immer rechts, am stärksten ausgeprägte Falte). Kann von Arsch zu Arsch sehr unterschiedliche Lagen aufweisen, was lage Amupulla ebenfalls beeinflusst.
- Ausweitung des Lumens
Rectum
- Analkanal
- Aufbau
- Epithelien
- Sphinktersystem
- Pathos
- Aufbau
Analkanal
- (im colon einschichtig zylindrisch mit krypten)
- linea anorectalis: Beginn Analkanals, mehrsch. kubisch/prism Epithel bis pectinata
- Zona columnaris
- Columnen zwischen Drüsen (=Sinusanales)
- Drüsen in Krypten, bilden linea pectinata
- beinhaltet zon hämorrhoidales
- Veneplexus, der normalerweise zum Vershcluss dient. Kann bei überfüllter Vene zu Hämorrhoid werden. Diese sind dann 360* innerhalb des Lumens angeordnet
- pecten analis (=zona alba):
- mehrschichtig unverhornt Plattenepithel
- sensibel innerviert
- Zona cutanea: Übergang zu Haut (mehrschichtig Plattenepithel)
Sphinktersystem
- M. sphincter ani internus: glatt, nur beim Kacken entspannt, sonst immer SP aktiviert
- M. sphincter ani externus: quergst
- n. pudensus
- dreteilig
- mit puborectalis für 1/3 Kontinenz verantwortlich
- m. levator ani
- m. puborectalis: bildet Schlaufe, die für flexura perinealis im Enddarm verantwortlich ist
- entspannt bei defäkation
- m. puborectalis: bildet Schlaufe, die für flexura perinealis im Enddarm verantwortlich ist
Die Radix mesenterii
Magen
Gefässversorgung
- Blut
- Lymphe
Blutversorgung
- Arteriell und venös paralell verlaufend:
- trunc. coeliacus gibt drei Äste ab
- Arteria hepatica communis
- teilt sich weiter gastroomentalis dextra die mit der gastroomentalis sinistra aus anastomo-posiert und so curvatura maior versorgen
- Arteria gastrica sinistra
- anastomosiert mit gastrica dextra aus splenica und versorgt curvatura minor
- Arteria splenica
- Arteria hepatica communis
- venös: Aufgrund Resorbtion verläuft venöse Blut über Pfortader
- v. gastrica R&L: direkt in Pfortader (=v. portae), die in Leber verläuft. Beim Austritt der Leber fliesst das aus Magen und Darmtrakt stammende BLut in die v. cava inferior (superior liegt im kleinen Kreislauf)
- v. gastroomentalis in mesenterica superior, die in Pfortader mündet
- trunc. coeliacus gibt drei Äste ab
- Lymphe: entlang Blutversorgung
- nodi: splenici, gastroomentalis, pylorici, hepatici, gastrici
- Tumore: zuerst Magen raus (!), dann Lymphknoten
Magen
- Innervierung
- Welche Teile SPisch/PSPisch versorgt?
- Können Magenschmerzen auf Rücken ausstraheln?
Besitzt Fasern des ENV, das durch ANS moduliert wird:
- SP:
- Th5-Th9
- Ganglien auf trunc. coeliacus, mit Fortläufer, die Gefässen folgen
- PSP: Vasodilatation und verstärkte Peristaltik
- aus trunci vagalis (Vagusnerv), die auf Oesophagus liegen
- Eigener, intramuraler Plexus: plexus gastricus
- innerviert corpus und fundus und sorgt für HCL Sekretion
- Pylorus wird ebenfalls PSP innerviert --> Öffnung/Verschluss Sphinkters
Duodenum
- Anatomie
- Aufbau
- Versorgung
- Topographische Lage
- Beziehungen to the neighbors
- Überkreuzungen
- Verhältnis/Unterschiede zu Jejunum und Ileum
Duodenum
- sekundär retroperitoneal
- Versorgt über Fortläufer des trc. coeliacus und mesenterica superior
- Jejunum und Ileum nur von mesenterica superior gespiesen
- Kürzeste Teil des Dünndarms (30cm), wohingegen Jejunum 250 cm und Ileum 300cm
- Pars
- superior:
- Blutversorgung: aus cranial
- intraperitoneal
- descendens:
- ab hier sek. retroperitoneal
- Mündungstellen des Pankres und Gallenblase
- horizontalis:
- umschlingt Pankreaskopf
- überkreuzt Blutgefässe und Wirbelsäule
- ascendens:
- Flexura duodenojejunalis
- --> Übergang in untere Gastrointestinaltrakt: Jejunum und Ileum, die intraperitoneal liegen
- Recessus duodenojejunales bei Übergang Duodenum/Ileum bzw. retro/introperitoneal
- aufgeteilt in plica duodenojejunales superior, paraduodenal und inferior
- anfällig für innere Hernien
- anfällig für innere Hernien
- aufgeteilt in plica duodenojejunales superior, paraduodenal und inferior
- Flexura duodenojejunalis
- superior:
Jejunum und Ileum
- 100% intraperitoneal --> an mesocolon aufgehängt
Pankreas
- Bestandteile
- Lage
- Gefässversorgung
- Beziehungen Nachbarstrukturen
- retroperitoneal
- Bestandteile
- caput und processus
- enthält dct. choledochus
- Pankreatitis (lebensgefährlich): Gallensteine lädieren ductus und führen zu Selbstverdau Pankreas.
- Beziehungen zu Blutgefässen (wie Duodenum versorgt)
- processus umschlingt A/V mes. superior
- v. hepatica hier verwurzelt: Abfluss aus Pankreas über vena splenica und mesenterica superior, die beide in Pfortader münden --> Karzinome können Blutfluss aus diesen Gefässen beeinträchtigen
- enthält dct. choledochus
- collum
- versorgt über dieselben art. Gefässe wie Duodenum
- corpus: Hauptteil des Pankreas
- dorsal mit Bauchwand verwachsen, ventral von Peritoneum überwachsen und deswegen Teil der Bursa omentalis
- Endokrin
- über lienalis versorgt
- cauda
- Endokrin: Langerhanszellen zur Insulinproduktion
- über lienalis versorgt
- Ausführgänge
- duct. pancreaticus
- maior, mündet mit duct choledochus in papilla duodeni major
- dieser verfügt über Sphinkter
- minor: bedingt durch embryologisch zweiteiliger Entstehung des Pankres
- maior, mündet mit duct choledochus in papilla duodeni major
- duct. choledochus: verläuft durch Pankreas
- duct. pancreaticus
- caput und processus
Kontaktflächen
- A. abdominalis
- Duodenum
- cauda und Milz --> Pankres Teil der bursa omentalis
- L Niere unweit dorsal
TP Epithelien
Welche wirkung haben Amilorid und Aldosteron auf
- Epitheliale Membranpotentiale
- Urin-Ausscheidung
- Durchschnittlicher arteriellen Blutdruck
Amilorid: Kaliumsparend, verstopft passive Kanäle für Na-Transport
- transapikales membranpotential: steigt, weil weniger Na in Zelle gelangen kann, wobei luminal weiterhin gleich viel
- basolaterales membranpotential: bleibt unverändert. Amilorid wirkt apikal.
- transepitheliales membranpotential: sinkt infolge erhöhung des transapikalen Membranpotentials
- urinausscheidung: nimmt zu weil Na im Urin (bzw. im Lumen) bleibt und Wasser immer Na folgt
- durchschnittlicher arterieller Blutdruck: Wenn mehr Wasser ausgeschieden wird, sinkt TBW --> Blutvolumen wird ebenfalls reduziert wodurch Blutdruck sinkt
Aldosteron (Theophylin hat vergleichbare Wirkung)
- transepithelial: bleibt gleich, jedoch wird Transport von Na gefördert (?)
- urin-Ausscheidung
- Na sinkt
- K steigt (Na und k immer gegensätzlich)
- H steigt
- MAP steigt weil Urinausscheidung sinkt
Dünndarm und Pankreas
Embryologie und entwicklung der Bauchorgane
- Pathos, wie bedingt?
- Pankreas
- Dünndarm