Ernährung

Repetition Ernährung Kompetenz 8 FAGE, 5. Semester Bfg, 05.12.2016

Repetition Ernährung Kompetenz 8 FAGE, 5. Semester Bfg, 05.12.2016


J. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Ernährung im Pflegebereich, insbesondere für die Berufslehre. Sie behandeln Themen wie Verdauungsprozesse, Symptome und Ursachen von Essstörungen wie Anorexia und Bulimia nervosa, sowie die Funktionen von Organen wie dem Dickdarm und der Zelle. Zudem werden wichtige Hormone wie Insulin und Glukagon sowie deren Rolle im Stoffwechsel erklärt. Die Karteikarten sind ideal für Pflegefachleute, die ihr Wissen über Ernährung und deren Auswirkungen auf die Gesundheit vertiefen möchten, um Patienten besser zu verstehen und zu betreuen.
Flashcards
40
Students
7
Language
German
Category
Care
Created / Updated
05.12.2016 / 07.03.2026

Flashcards

Nenne die 2. Stufe der Ernährungspyramide

Früchte und Gemüse

Zu wie viel Prozent, besteht der menschliche Körper aus Wasser?

50-70%

Wie viel Wasser sollte man als Erwachsener pro Tag trinken?

1-2 Liter

Beschreibe in welchen Situationen der Wasserbedarf erhöht ist.

Bei körperlicher Aktivität

Bei hohen Temperaturen

Bei Fieber

Bei Infektionen

Bei Diarrhö

Nenne die Fachwörter für die Begriffe: Einfachzucker, Doppelzucker und Mehrfachzucker.

Monosaccharide, Disaccharide, Polysaccharide

Nenne die Formel, zur Berechung des BMI.

und was bedeutet BMI ausgesprochen?

Gewicht in kg/ (Körpergrösse m)x2

 

Body-Mass- Index

Welche Hautveränderungen sind bei kachektischen Patienten zu beobachten?

Hochgradige Abmagerungen: faltige,schlafe, die Wangenhaut fällt ein.

 

Bedeutet eine Mangelernährung automatisch eine Kachexie?

Nein

Ab welchem BMI, zählt man als untergewichtig?

Alles unter 18.

Welche zwei, für den Blutzuckerspiegel wichtige Hormone produziert der Pankreas?

Insulin und Glukagon

Erkläre wieso wir Glukose in der Zelle benötigen.

Zur Energiegewinnung

Zum Aufbau von Glykogen

Zum Aufbau von Fett

Welche Zelle produziert Glukagon und welche Insulin?

Alpha-Zellen produzieren Glukagon und Beta-Zellen produzieren Insulin.

Beschreibe die Symptome einer Hypoglykämie.

Schwindel, zittern, schwitzen, Herzklopfen,Tachykardie,Heisshunger,Blässe,Benommenheit,Verwirrtheit,Aphasie,Sehstörung,Koma, Nausea

Erkläre den Unterschied zwischen Anorexia nervosa und Bulimia nervosa.

Anorexia nervosa bedeutet Magersucht : Zwanghaftes Fasten bis zur vollständigen Nahrungsverweigerung.

Bluimia nervose bedeutet Ess-brech-Sucht : Heimliche Heisshungeratacken und Essanfälle, im wechsel mit Erbrechen und Fasten.

Nenne mögliche Risikofaktoren für Anorexia und Bulimia nervosa.

-Labiles Selbstwertgefühl -Schlankheitsidealvorstellung -hohe Leistungsorientiertheit -Tendenz zu Perfektionismus

Nenne 3 Symptome der Anorxia nervosa

- starker Bewegungsdrang - depressive Verstimmung -chron. Müdigkeit

Nenne 3 Symptome zur Bulimia nervosa

- Scham und Schuldgefühle -Schwächeanfälle - Magen-Darm Beschwerden

Beschreibe den Weg der Nahrung vom Mund bis zum After.

  • Mund
  • Oesophagus
  • Gaster
  • Dünndarm
  • Dickdarm
  • Wurmfortsatz
  • Mastdarm
  • After

Erkläre den Verdauunngsvorgang im Mund.

Nahrungsbefeuchtung

Nahrungsverkleinerung durch Zähne

Spaltung von Stärke und Glykogen durch die Amylase des Speichels

 

Erkläre wozu der Magensaft, bzw. die Magensäure gut ist?

Verflüssigung und Desinfektion der Nahrung

Aufquellen der Eiweisse, Eiweissverdauung

 

Erkläre wozu die Darmzotten gebraucht werden.

Wir brauchen die Darmzotten, damit die Nährstoffen aufgenommen werden können. Die Zotten produzieren Dünndarmsaft.

Beschreibe die Funktionen des Dickdarms

Eindicken des Dickdarms, durch Resorption von Wasser und Mineralstoffen.

Fäzesbildung, Vergärung von Kohlenhydraten und Fäulnis von Eisweissen.

Nenne die Fachbegriffe für Eiweisse, Kohlenhydrate und Fett

Eiweisse : Protease

Kohlenhydrate:  Amylase

Fett:        lipase 

 

Durch welche Enzyme wird das Eiweiss verdaut?

Durch Pepsin und Trypsin

Wo und durch welche 2 Enzyme werden Kohlenhydrate verdaut?

Ptyalin in der Mundhöle

Maltase im Dünndarm

Nenne das Fachwort für Kau- und Schluckstörung

Dysphagie

Bei welchen neurologischen Erkrankungen kann es zu einer Dysphagie kommen?

  • Apoplexie
  • Morbus Parkinson
  • MS

Erklären Sie wie man eine Dysphagie an einem Patient/Bewohner erkennen kann

Nahrung/Speichel läuft aus dem Mund

Sammlung von Speiseresten in Mund und Backentasche

gurgelnde Laute beim Schlucken

Angestrengtes Schlucken

Ihr Patient verweigert die Nahrungsaufnahme. Was unternehmen sie?

Es ist wichtig, dass man herausfindet ob er nicht Essen will, oder nicht kann.

Nahrungsverweigerung kann körperliche,seelische oder selbstbestimmte Ursachen haben.

Ihr Patient hat einen Ernährungsmangel. Wie erkennen sie diesen?

Abmagerung, Leistungsschwäche, Niedergeschlagenheit, Frieren, trockene und faltige Haut, Haarausfall,Schwindel,Sehschwäche.

Welche Massnahmen ergreifen sie, wenn ihr Patient erbricht?

Patient wenn möglich auf Seite lagern oder aufrichten-->Aspirationsprophylaxe

Dem Patienten nach dem Erbrechen Flüssigkeit und Salze geben.

Ursache des Erbrechens ausfindig machen

Wohlbefinden des Patienten wahren.

Kann ein Medikament eine Ursache für Erbrechen sein?

Ja

Nennen sie einige Indikationen für eine enterale Ernährung

Onkologische Erkrankungen, z.b Magentumor

Neurologische Schluckstörungen

Komatöse Klienten

Erklären sie den Weg der Nasogastralen Sonde.

Sie geht durch die Nase und Oesophagus in den Magen.

Nennen sie zwei weitere enterale Ernährungssonden.

Nasojejunale Sone und Perkutane endoskopische Gastrotomie (PEG)

Erklären sie 3 Gefahren der Sonden.

Sonde kann verrutschen-->Lage muss überprüft werden

Aspirationsgefahr

Infektionsrisiko

Nennen sie drei mögliche Komplikationen bei einer Sondenernährung

  • Aspiration
  • Dekubitus
  • Bei zu schnellem infudieren -->Erbrechen

Definieren sie Aspiration

Flüssigkeit oder Nahrung gelangt in die Atemwege

Welche Folgen kann ein Diabetes entwickeln. Nenne die 5 Überbegriffe in Fachsprache.

  • Angiopathie
  • Retinopathie
  • Neuropathie
  • Nephropathie
  • Diabetischer Fuss

Nenne die drei Abschnitte des Colons

  • Aufsteigender Dickdarm
  • Querliegender Dickdarm
  • Absteigender Dickdarm
  • S-Förmiger Dickdarm
  • Rektum

Étudier