Erdkunde
Deutschland, Australien & Lateinamerika
Deutschland, Australien & Lateinamerika
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Cartes-fiches
Fachbereich, der die Städte als Ökosysteme betrachtet und die bioökologischen Funktionszusammenhänge im Lebensraum Stadt untersucht.
Ein Wirkungsgefüge, das sich aus biotischen und abiotischen Faktoren zusammensetzt, die untereinander sowie mit ihrer Umwelt in energetischen und stofflichen Wechselwirkungen stehen.
Die aus älteren Umwandlungs- oder Tiefengesteinen bestehenden Gesteinskomplexe; sie stammen zumeist aus der variskischen Gebirgsbildungsphase (Erdaltertum), bsp. Südlicher Schwarzwald
Jüngere, meist ungefaltete Seditmentschichtpakete, vorwiegend aus dem Erdmittelalter, die den Grundgebirgen aufliegen; in den deutschen Mittelgebirgen ist das Deckgebirge vielfach abgetragen
Gebirgsformation, die durch Auffaltung und Hebung von Sedimenten - vornehmlich im Tertiär-entstanden ist; bsp: alpen, pyrenäen
Landschaftstyp, der aus leicht geneigten Flächen besteht, die durch markante Steilabfälle voneinder getrennt sind; bsp. Schwäbisch-Fränkisches Stufenland
Zeitraum der Erdgeschichte, in dem zurückgehende Temperaturen zu einem Vordringen der Inlandseismassen in höheren Breiten sowie der Gletscher in den Hochgebirgen geführt haben; für Deutschland sind insgesamt vier Eiszeiten im Pleistozän nachgewiesen.
Bezeichnung für die Zeit zwischen zwei Eiszeiten, in der es wesentlich wärmer war und das Inlandeis und die Gletscher sich zurück zogen.
Regelhaft ausgeprägte Abfolge von Landschaften, die vom Inlandeis oder von Gletschern geformt wurden: Grundmoräne, Endmoränen, Sander, Urstromtal
Schuttmaterial, das vom Gletscher aus dem Untergrund herausgebrochen, zerkleinert und an seinem Grund abgelagert wurde.
Vor dem Gletscher in einem Wall abgelagertes Moränenmaterial
Überwiegend aus Sand bestehende Ablagerungen, die durch Schmelzwässer aus den Moränen ausgewaschen wurden.
Breites Tal an den südlichen Rändern des Inlandeises, durch das während der Eiszeiten die Schmelzwässer abflossen.
Norddeutsche Bezeichnung für die von Sandern und Moränen geprägte Altmoränenlandschaft
Lockersedimente von sehr geringer Korngröße, das während der Eiszeiten aus den Moränen und Schotterflächen ausgeweht und am Nordsaum der Mittelgebirge abgelagert wurde.
Ebene am Nordrand der Mittelgebirge, die infolge der Lössablagerungen sehr fruchtbar sind (Magdeburger Börde)
Klimatische Grenzlinie, jenseits derer die Mitteltemperaturen nicht mehr für den Anbau bestimmter Kulturpflanzen ausreichen
Zahl der Tage, in denen Pflanzenwachstum möglich ist; als Faustregel gilt: Tage mit einer Durchschnittstemperatur von mehr als 5ºC
Relative Bewertungszahl für die Ertragsleistung von Böden; der zu bewertenden Boden wird dabei mit der besten Bodenqualtität (in der Magdeburger Börde=100) verglichen
Zahl der Lebendgeborenen pro 1000 Einwohner innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, meist einem Jahr
Zahl der Sterbefälle pro 1000 Einwohner innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, meist einem Jahr
Jährlicher Geburtenüberschuss plus Wanderungsgewinne, bezogen auf 1000 Einwohner in einem bestimmten Zeitraum, meist einem Jahr
Zahl der lebend geborenen Kinder, die eine Frau im gebärfähigen Alter im Durchschnitt bekommt
Durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren bestimmten Verhalten, das auf die Zahl der Kinder Einfluss nimmt und damit die natürliche Entwicklung einer Bevölkerung beeinflusst.
Nach der amtlichen Statistik jeder Wechsel des Wohnsitzes, bei dem die Gemeindegrenze überschritten wird; zu unterscheiden ist die Binnenwanderung (Wohnsitzwechsel innerhalb eines Landes) und die Außenwanderung (übersStaatsgrenze hinweg)
Modellvorstellung der Veränderung einer Bevölkerung von der vorindustriellen Phase mit hohen Geburten- und Sterberaten über die industrielle Phase mit sinkenden Geburtenraten und leicht abnehmenden Sterberaten zur spätindustriellen Phase mit niedrigen Geburten- und Sterberaten
Graphische Darstellung der Bevölkerung eines Raumes nach Alter und Geschlecht
Fähigkeit und Bereitschaft einer Bevölkerung zur Standortveränderung; man unterscheidet zwischen räumlicher und sozialer Mobilität
Gesamtheit der Bemühungen und Maßnahmen des Staates, die Gestaltung der wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Verhältnisse in der Landwirtschaft ausgerichtet sind. Ziel ist es, die LW in die Lage zu versetzen, ihre Aufgaben innerhalb der Volkswirtschaft besser erfüllen zu können.
Sie umfasst Ackerland, Dauergrünland, Streuwiesen, Gartenland, Sonderkulturen sowie nicht genutzte Flächen (Brache)
Mit dem Begriff werden neben der Landwirtschaft alle mit ihr verbundenen Wirtschaftsbereiche zusammengefasst
Mit dem Begriff werden neben der Landwirtschaft alle mit ihr verbundenen Wirtschaftsbereiche zusammengefasst
Staatliche Maßnahmen zur Veränderung der Produktionsbedingungen und sozialen Verhältnissen im ländlichen Raum
Teil der Agrarreform; im engeren Sinne die entschädigungslose Enteignung des Großbesitzes und dessen Vergabe an Umsiedler, Landarbeiter und Kleinpächter in der ehemaligen DDR
Landwirtschaftliche Betriebsform in der ehemaligen DDR
Staatsbetrieb in der ehemaligen DDR, der vorwiegend auf die Tierzucht oder die Erzeugung von Pflanzen- und Saatgut spezialisiert war
Betrieb, bei dem das Einkommen des Inhabers in der Regel ausschließlich aus dem eigenen Unternehmen stammt
Betrieb, bei dem das Einkommen des Inhabers nicht vollständig, aber zu über 50% aus dem Unternehmen stammt
Betrieb, bei dem das außerbetriebliche Einkommen des Inhabers mindestens 50% des Gesamteinkommens beträgt
Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur