E-Logistik
Klausurvorbereitung Logistik IT und Warehouse-Management-Systeme
Klausurvorbereitung Logistik IT und Warehouse-Management-Systeme
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Cartes-fiches
Grenzen Sie die Standardsoftware von der Individualsoftware ab.
Unter Standardsoftware werden Anwendungsprogramme verstanden, die für eine Vielzahl von Benutzern entwickelt worden sind.
Das Gegenteil zur Standardsoftware stellt die Individualsoftware dar. Diese wird immer speziell für einen Anwender konzipiert.
Der Vorteil der Standardsoftware im Vergleich zur Individualsoftware ist der hohe Bekanntheits- und Verbreitungsgrad. Dadurch gibt es viele Entwickler und Anwender, die sich mit der Software auseinandersetzen.
Weitere Vorteile sind:
– geringere Anschaffungskosten,
– „offene“ Standards und
– die Unabhängigkeit vom individuellen Programmieren
Nennen Sie Vor- und Nachteile der Individualsoftware
Die Individualsoftware wird immer speziell für einen Anwender konzipiert.
Individualsoftware hat keinen Bekanntheitsgrad, daher entsteht eine Bindung an den Softwareanbieter.
Nennen Sie Kriterien für die Auswahl einer Tourenplanungssoftware
• Daten (Personal, Fuhrpark, Kunden, Tarife/Transportkosten ...),
• Dispositionskriterien (PLZ-Gebiete, Auftragsbeschaffenheit, feste Rahmentouren) – falls als Vorstufe zur Tourenplanung sinnvoll,
• Tourenplanungskriterien (abgedeckte Nebenbedingungen, Datenanforderungen),
• zulässige Optimierungskriterien (Zeit, Kosten, Auslastung),
• verfügbare Optimierungsverfahren (Savings, r-opt, evolutionäre Algorithmen, Ein-Depot-/Mehr-Depot-Planung usw.),
• verfügbares digitales Kartenmaterial (Anbieter, Detaillierungsgrad),
• verwendete Datenbanken,
• Schnittstellenstandardisierung (zu ERP-Systemen, TMS etc.),
• Anbindung mobiler Endgeräte (und ggf. eine direkte Navigation im Fahrzeug).
Welche Funktionen erfüllen Packmustergeneratoren?
• Unterstützung bei der Ladehilfsmittelauswahl (z.B. Hubwagen, Stapler etc.),
• Unterstützung im Bereich „Arbeitsvorbereitung Transportplanung“ (Maximalhöhe, Maximalbreite, Maximalvolumen etc.),
• Ermittlung optimaler Versandeinheiten unter Berücksichtigung definierter Parameter (z.B. maximal zulässiges Achsgewicht bei Lkws),
• Ermittlung der Anzahl notwendiger Pack- oder Versandbehälter auf Basis berechneter Transportvolumen,
• visuelle Darstellung volumenoptimierter Packanordnungen auf Packstück-, Transportstück- und Versandeinheitenebene und
• Berechnung der erforderlichen Transportmittelkapazitäten.
Was sind die Ziele der Ist-Aufnahme und der Schwachstellenanalyse?
Das Ziel der Ist-Aufnahme ist die lückenlose Erfassung und Beschreibung aller das Lager betreffenden Vorgänge und Systeme. Das Ziel der Schwachstellenanalyse ist die Identifizierung aller Schwachstellen, aus denen anschließend Verbesserungspotenziale abgeleitet werden.
Nennen Sie mindestens drei Leistungskennzahlen.
– Aufträge, Positionen, Zugriffe pro Zeitintervall (Tag/Woche/Monat),
– Positionen, Zugriffe pro Artikel/Sortiment/Mandant,
– Aufträge, Volumen, Gewicht pro Kunde/Versandart
Wozu wird ein Lastenheft benötigt?
Das Lastenheft eines Projektes ist die Zusammenstellung der Anforderungen an das zu entwickelnde System, hier an das zu entwickelnde Programm/Programmsystem. Dies verlangt als Voraussetzung
– eine Untersuchung zur Machbarkeit und
– eine eingehende Analyse der Risiken, die mit der Entwicklung verbunden sind oder sein könnten
Was ist ein Pflichtenheft?
Das Pflichtenheft beschreibt im Wesentlichen, wie die Aufgaben, die im Lastenheft spezifiziert worden sind, gelöst werden sollen. Damit enthält es die Leistungsbeschreibungen des zu entwickelnden Systems und legt bei dieser Gelegenheit dar, wie und zumeist auch mit welchen Mitteln die Aufgabenstellung gelöst werden soll.
Vor diesem Hintergrund liefert das Pflichtenheft die Grundlage für die Abnahme.
Welche Controllingmaßnahmen gibt es?
Überwachung der Meilensteine:
Wurde der Zeitbedarf für die jeweiligen Meilensteine eingehalten? Kündigen sich Rückstände bei einzelnen Projektschritten an oder bedrohen Verzögerungen auf dem kritischen Pfad die Gesamtlaufzeit?
Ressourcenkontrolle:
Reichen die zur Verfügung stehenden Ressourcen aus? Würde eine Erhöhung der Ressourcen eine signifikante Steigerung der Produktivität ergeben? Wird das geplante Budget eingehalten?
Auf welche Arten kann die Umschaltung des alten auf das neue WMS erfolgen?
– Parallelbetrieb: Beim Parallelbetrieb oder Parallellauf laufen beide Systeme gleichzeitig, wobei zunächst nur das abzulösende WMS aktiv ist.
Anschließend wird das neue System bereichsweise aktiviert und getestet und ersetzt sukzessive das Altsystem. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt in der Sicherheit, dass bei Auftreten von Fehlern auf das alte WMS zurückgegriffen werden kann. Der Nachteil sind die hohen Kosten für die Betreuung von zwei Systemen und die allgemeinen Schwierigkeiten, die durch den Parallelbetrieb zweier Systeme entstehen.
– Direkte Umstellung: Bei der direkten Umstellung wird unmittelbar von dem alten auf das neue WMS übergegangen. Das alte System wird abgeschaltet, das neue nimmt den Betrieb sofort auf. Gewöhnlich wird die direkte Umstellung gewählt, wenn die Umstellung aus Gründen der gesamtbetrieblichen Situation ausschließlich innerhalb eines fest definierten Zeitraums erfolgen kann, z.B. während der Betriebsferien oder außerhalb des Saisongeschäfts. Der Vorteil der direkten Umstellung sind die geringeren Kosten. Demgegenüber steht das Risiko, dass es zu massiven Anlaufproblemen oder Dateninkonsistenzen kommen kann.
Was ist eine Abnahme?
Eine Abnahme ist ein „juristisch definierter Vorgang, bei dem der Auftraggeber die Abnahme des Produktes erklärt. Das abgenommene Produkt geht in das Eigentum des Auftraggebers über.“
Nennen und erläutern Sie die vier Fehlerklassen.
– Das Lager kann aufgrund des Fehlers bzw. der funktionalen Abweichung vom Pflichtenheft nicht betrieben werden (z.B. die Sicherheitsdichtschranken oder die Ansteuerung der Regalbediengeräte funktionieren nicht).
– Für einen Fehler bzw. eine Abweichung existiert nur ein aufwendiges
alternatives Vorgehen (z.B. die Scan-Funktion am Wareneingang funktioniert nicht, jeder Artikel muss daher manuell erfasst werden).
– Für einen Fehler bzw. eine Abweichung besteht ein akzeptables alternatives Vorgehen (z.B. bei der täglich zweimal durchzuführenden automatischen Auftragsannahme vom Host werden die Daten gelegentlich nicht vom WMS erfasst, der Benutzer muss daher die Auftragsannahme prüfen und gegebenenfalls neu veranlassen).
– Ein Fehler bzw. eine Abweichung stellt keine Einschränkung hinsichtlich der Nutzung des Systems dar (z.B. das Druckformat für den Begleitschein im Warenausgang stimmt nicht exakt mit der Spezifikation überein).
Wie nennt man die Methode, mit der sichergestellt wird, dass sich ein System immer in einem konsistenten Zustand befindet?
Transaktion
Was muss ein Programm berücksichtigen, wenn ein Datensatz gelöscht werden soll?
Daten dürfen nicht gelöscht werden, wenn andere Programmteile diese Daten noch benötigen („referenzieren“, referenzielle Integrität).
Was passiert mit den Daten, die im Memory stehen, wenn die Stromversorgung des Rechners ausfällt?
Die Daten gehen verloren.
Wie nennt man die Methode, die nur die Änderungen des Datenbestandes speichert?
Journaling
Wie nennt man das langfristige Sichern von Daten?
Archivieren
Welchen Vorteil hat die Anwendung von Triggern?
Das Grundprinzip, dass eine Zustandsänderung ein Ereignis auslöst, nennt man Trigger, in diesem Fall Datentrigger. Die geplanten Ereignisse werden unabhängig von Programmänderungen und unabhängig von Programmzuständen ausgelöst.
Warum können Dateien oder Datensätze gesperrt werden?
Dateien oder Datensätze können für den Zugriff gesperrt werden, wenn sie von einem anderen Benutzer (in einem nebenläufigen Prozess) gerade verändert werden.
Wie arbeitet die inkrementelle Datensicherung?
Bei der inkrementellen Datensicherung werden nur die geänderten und bisher noch nicht als gesichert markierten Dateien gesichert und anschließend markiert.
Warum werden Daten auf unterschiedlichen Medien redundant gehalten?
Redundante Datenhaltung schützt vor Datenverlust bei Hardware-Ausfällen.
Welche Produkte dürfen nicht zusammen transportiert werden? Welche Gründe gibt es dafür?
Die Produkte müssen entsprechend ihren Eigenschaften transportiert werden, also beispielsweise Tiefkühlprodukte entsprechend ihrer Temperatur.
Die Produkte dürfen sich nicht beeinflussen, es darf zum Beispiel keine Geruchsübertragung stattfinden, beispielsweise von Wasch- und Putzmitteln zu Lebensmitteln. Chemikalien wie Brennspiritus dürfen nicht mit Zündwaren wie Streichhölzern transportiert werden.
Was ist für den Transport noch zu beachten?
Schwere Produkte dürfen nicht auf leichten Produkten liegen. Die Eigenschaften der Verpackung müssen berücksichtigt werden. Gekühlte Produkte und Tiefkühlprodukte sind je nach Dauer des Transports und je nach Umgebungstemperatur in isolierenden Verpackungen zu transportieren.
Welche Aufgaben haben Datenbanken?
Datenbanken haben folgende Aufgaben:
• Verwaltung großer Datenmengen und schneller Zugriff,
• Verknüpfung von Daten,
• standardisierte Zugriffsmethoden,
• Sicherung der Datenintegrität (referenzielle Integrität und Transaktionen) und
• Persistierung (dauerhafte Speicherung).
Welche Bedeutung haben die Spalten und die Zeilen in einer Datenbanktabelle?
Die Spalten beschreiben die Struktur einer Tabelle. Für jedes Element eines Datensatzes wird eine Spalte angelegt.
Für jeden Datensatz wird eine Zeile angelegt.
Geben Sie ein Beispiel für referenzielle Integrität in einem Lagerverwaltungssystem.
Datensätze, die in anderen Tabellen benötigt werden, können nicht gelöscht werden.
Beispiel: Stammdaten, zu denen sich noch Paletten im Lager befinden, dürfen nicht gelöscht werden.
Was ist ein Primärindex?
Primärindizes dienen der eindeutigen Bezeichnung eines Datensatzes und werden von den Datenbanken gefordert (Beispiele: Artikelnummer, Lagerfachnummer).
Warum verwendet man Sekundärindizes?
Sekundärindizes dienen der Verkürzung der Zugriffszeiten (Nachteile: zusätzlicher Speicherbedarf und Verwaltungs-Overhead).
Betrachten Sie Einsatzfälle für Rechnersysteme in der Logistik:
• Materialflusssteuerung,
• virtuelles Lager (mehrere Lagerstandorte mit gemeinsamer Verwaltung),
• Verwaltung von Filialen,
• Mandantenlager.
• Fallbeispiel Materialflusssteuerung: Die Materialflusssteuerung besteht aus mehreren Komponenten, die jeweils über eigene Steuerungen verfügen. Diese sind über ein Netzwerk miteinander verbunden und ein Leitrechner koordiniert die Komponenten.
Anforderungen an das Netzwerk: kurze Reaktionszeiten, wenig Datenaufkommen.
Anforderungen an den Leitrechner: wenig Massenspeicher, wenig Hauptspeicher, hohe CPU-Leistung.
• Fallbeispiel virtuelles Lager: Ein Zentralrechner ist mit mehreren Lagerrechnern über ein Netzwerk verbunden. Jeder Rechner soll eine eigene Datenbank betreiben, um sein Lager zu verwalten. Der Zentralrechner führt die Bestände über alle Läger.
Anforderungen an die Lagerrechner: viel Massenspeicher, viel Hauptspeicher, wenig CPU-Leistung.
Anforderungen an den Zentralrechner: wenig Massenspeicher, viel Hauptspeicher, wenig CPU-Leistung.
Anforderungen an das Netzwerk: keine besonderen Anforderungen.
• Fallbeispiel Verwaltung von Filialen: wie beim virtuellen Lager! Der Zentralrechner ist mit den Rechnern der Filialläger über ein Netzwerk verbunden. Jeder Rechner soll eine eigene Datenbank betreiben, um sein Lager zu verwalten. Der Zentralrechner führt die Bestände über alle Läger.
Anforderungen an die Filialrechner: viel Massenspeicher, viel Hauptspeicher, wenig CPU-Leistung.
Anforderungen an den Zentralrechner: wenig Massenspeicher, viel Hauptspeicher, geringe CPU-Leistung.
Anforderungen an das Netzwerk: keine besonderen Anforderungen.
• Fallbeispiel Mandantenlager: Mehrere Mandanten nutzen den Lagerplatz gemeinsam in einem Lager. Der Zentralrechner führt die Bestände und die Stammdaten für die verschiedenen Betreiber. Zum Lager gehört ggfs. nur eine Materialflusssteuerung. Das Lager hat einen geringen Durchsatz oder über den Tag verteilte zeitlich versetzte Anforderungen.
Anforderungen an den Lagerrechner: viel Massenspeicher, viel Hauptspeicher, geringe CPU-Leistung.
Nennen Sie Beispiele für den Einsatz in der Logistik:
• Austausch von Daten,
• Bereitstellung von Diensten,
• Teilung von Ressourcen,
• Erhöhung der Rechenleistung und
• Erhöhung der Zuverlässigkeit.
Beispiele für
• Austausch von Daten: Die Aufträge werden vom Kunden zum Shopbetreiber geschickt. Auftragsbestätigungen werden vom Shopbetreiber an den Kunden geschickt. Bestelldaten werden vom Shopbetreiber zum Lager (Distributionszentrum) geschickt.
• Bereitstellung von Diensten: Lieferung von Informationen, wo sich ein bestelltes Paket gerade befindet.
• Teilung von Ressourcen: Nutzung von Druckern durch verschiedene Abteilungen.
• Erhöhung der Rechenleistung: Verteilung der Rechenleistung auf mehrere Computer.
• Erhöhung der Zuverlässigkeit: redundante Datenhaltung auf mehreren Computern.
Beschreiben Sie den Unterschied zwischen einem Code und einer Codierung.
Der Code ist die Vorschrift, mit der die Objekte einer Darstellung in solche einer anderen übertragen werden, natürlich gehören zu der Vorschrift des Codes auch das Quell- und das Zielalphabet.
Die Codierung ist der Vorgang der Übertragung der Objekte einer Darstellung in die Objekte einer anderen Darstellung. Die Codierung ist also der Prozess zu einem gegebenen Code.
Beschreiben Sie das Verfahren des CMC7 zur Codierung von Zeichen.
Der CMC7 ist ein digitaler Magnetschriftcode für Magnetleser. Der Zeichensatz besteht aus 26 Großbuchstaben, zehn Ziffern und fünf Hilfszeichen. Die einzelnen Zeichen bestehen aus sieben vertikalen Strichen mit unterschiedlich breiten Lücken, jedes Zeichen wird über eine induzierte Impulsfolge identifiziert.
Welches sind die Grundzüge/Elemente eines individuellen Standard-WMS?
Ein individuelles Standard-WMS deckt alle individuellen Geschäftsprozesse funktional ab. Es besitzt einen modularen Aufbau, die einzelnen Funktionen differenzieren sich dabei in Kern- und Zusatzfunktionen sowie Erweiterungsmodule aus. Der modulare Aufbau macht es möglich, dass nur noch die tatsächlich benötigten Module beim Kunden installiert werden.
Ein individuelles Standard-WMS lässt sich vom Kunden parametrisieren und weist definierte Programmroutinen vor, die individuell programmierte Funktionen in das System integrieren.
Was sind die Kernfunktionen für den Betrieb eines WMS?
Kernfunktionen lassen sich in Basisfunktionen und Funktionen zur Unterstützung der Prozesse vom Wareneingang bis Warenausgang unterteilen.
Sie sind für den Betrieb eines WMS unabdingbar und gehören zum minimalen Installationsumfang jedes WMS.
Warum sollte ein WMS auch die Erfassung von Kundenaufträgen abdecken, obwohl diese Funktion eigentlich zum Umfang eines ERP-Systems gerechnet wird?
Die Erfassung von Kundenaufträgen durch das WMS ist notwendig, da diese Kundenaufträge in der Anlaufphase die Grundlage für den Test aller weiteren Funktionen des WMS darstellen. Darüber hinaus wird durch die Erfassung von Kundenaufträgen durch das WMS auch bei Störungen der
Kommunikation zwischen WMS und ERP ein sicherer Betriebsablauf gewährleistet. Außerdem ordnen immer mehr Unternehmen, vor allem Logistikdienstleister, die Erfassung von Kundenaufträgen dem Funktionsbereich des WMS zu.
Welche verschiedenen Elemente kann die Bestandsführung beinhalten?
Der Begriff der Bestandsführung umfasst Elemente wie die Unterscheidung verschiedener Bestandsarten, die Bestandskontrolle, das Vorgehen bei Fehlbeständen und die Generierung von Bestellvorschlägen.
Welche Inventurarten gibt es?
Stichtagsinventur
permanente Inventur
Nulldurchgangsinventur
Stichprobeninventur
Nahe-Null-Inventur
Cycle Counting
Welche verschiedenen Anwendungen ermöglicht das Informationssystem?
Das Informationssystem enthält jederzeit verfügbare Angaben über die Menge, den Zustand und den aktuellen Lagerort der Ware. Mithilfe von – meist anwenderspezifisch implementierten – Statistiken und Key Performance Indicators stellt das WMS dem Anwender individuelle Auswertungen und zusätzliche Informationen über seine Logistik und sein Lager bereit.
Nennen Sie alle Funktionen, die zu den Basisfunktionen eines WMS gehören.
Die Basisfunktionen unterstützen mittelbar den täglichen operativen Betrieb des Lagers. Zu den Basisfunktionen gehören die Verwaltung und funktionale Unterstützung der Stammdaten, Auftragsbearbeitung (Erfassung von Kundenaufträgen), Bestandsführung, Inventur, Informationssystem und die Gestaltung und Generierung von Formularen.
Welche Vorgänge werden bei der „Einlagerung“ realisiert?
Die Einlagerung beinhaltet alle datentechnischen und operativen Vorgänge, die vom Eintreffen einer Ladeeinheit in das System bis zur Ablage auf einem Lagerplatz ablaufen müssen. Die funktionale Unterstützung durch das WMS beginnt bei der Lagerplatzfindung, die sowohl manuell als auch automatisch ablaufen kann. Für eine optimale Ausnutzung des Lagers sind die Unterstützung der Einlagerung sowohl artikelreiner Ladehilfsmittel als auch artikelgemischter Ladehilfsmittel und die artikelgemischte Zulagerung durch das WMS nötig.