Elektro-Projektleiter - TKO - Repetitionsfragen und Antworten

Rep. Büchlein 1.+2-Semester 2013/2014 Nur die Fragen und Antworten 147 Fragen.

Rep. Büchlein 1.+2-Semester 2013/2014 Nur die Fragen und Antworten 147 Fragen.


Dominic Kellenberger
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Elektrotechnik auf Mittelschulniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie ISDN, Schnittstellen, Signalübertragung und Installationstechniken, einschließlich der Funktion von Komponenten wie Modems, Multiplexern und verschiedenen Netzstrukturen. Elektroprojektleiter und Techniker profitieren von diesen Karteikarten, da sie praktische Einblicke in die Planung, Ausführung und Wartung von Telekommunikationsanlagen bieten, einschließlich der Einhaltung von Richtlinien und Sicherheitsstandards.
Cartes-fiches
147
Utilisateurs
44
Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
18.05.2014 / 29.10.2023

Cartes-fiches

25. Zeichnen Sie das Ersatzschaltbild eines Leitungsabschnitts!

Bild

26. Was ist die Ableitung G?

26. Der Isolationswiderstand von Kabeln wird mit einer Gleichspannung (normalerweise 180-300 Volt) geprüft und beträgt bei guten Kabeln mind. 10‘000 M auf 1 km Kabellänge. Die Einheit der Ableitung ist das Siemens und entspricht dem Reziprokwert des Ohms.

27. Was ist eine Reflexion?

27. Ist eine Leitung an ihrem Ende mit einer Impedanz der Grösse Zw also ihrer Wellenimpedanz abgeschlossen, dann wird die am Leitungsende eintreffende Energie voll von der Abschlussimpedanz absorbiert. Die Leitung ist in diesem Fall reflexionsfrei oder angepasst abgeschlossen.

28. Wie funktioniert das Pupinkabel? Welche Vor-, bzw. Nachteile weist es auf?

"28. Wie wir theoretisch gesehen haben, ergibt eine Vergrösserung von L eine Verminderung der Dämpfung. Der amerikanische Ing. Michael Pupin fand eine einfache und preisgünstige Methode, indem er in regelmässigen Abständen Drosselspulen als konzentrierte künstliche Induktivitäten in die Leitung schaltete. Diese Methode hat den Vorteil, dass das Kabel ganz normal und
ohne verteuernde Spezialmassnahmen fabriziert werden kann Die Pupinspulen werden erst bei der Montage ins Kabel geschaltet, wobei deren Induktivität dem Verwendungszweck der Leitung entsprechend gewählt wird. Sollte es sich später als notwendig erweisen kann das Kabel umpupinisiert, das heisst mit Spulen anderer Induktivitäten versehen werden."

29.In welche 3 Kategorien teilt man die Glasfaserkabel ein?

"29. Wir unterscheiden heute drei grundsätzliche verschiedene Lichtwellenleiter, d. h. Glasfasern
- Stufenprofilfaser (Multimodefaser)
- Gradientenprofilfaser
- Monomodefaser"

30. Erläutern Sie den Unterschied zwischen einem Monomode und einem Multimodekabel?

30. Der Unterschied besteht im Durchmesser des Kernglases. Beide Fasern weisen einen Faserdurchmesser von 125 um auf. Der Kernfaserdurchmesser misst bei Multimode 50 µm und bei Monomode 8 ... 10 µm.

31. Welche Funktion hat der Dämpfungsplan!

"31. Der Dämpfungsplan dient als Grundlage für die Planung und Erstellung von Fernmeldenetzen. Durch geeignete Empfehlungen, Normen und Vorschriften wird eine gute bis akzeptable Übertragungsqualität, sowohl im nationalen und internationalen Fernmeldenetz zwischen beliebigen
Benutzern sichergestellt. Die Qualität einer Verbindung sollte möglichst unabhängig von der zu überbrückenden Distanz sein."

32. Definieren Sie die Sendebezugsdämpfung!

32.Sendebezugsdämpfung 0 dB ergibt sich, wenn eine Schallquelle der dargestellten Art am Ausgang des Apparates ein elektrisches Signal der angegebenen Grösse erzeugt, wobei der Abstand des Mikrofons von der Schallquelle durch einen international festgelegten Kunstkopf bestimmt ist, an dessen Ohr der Hörer des Mikrotelefons angelegt ist.

33. Welche Funktion hat die Anti Sidetone - Schaltung?

"33. Beim Besprechen des Mikrofons ist es unerwünscht, dass die gesprochenen Worte im eigenen Hörer verstärkt wiedergegeben werden. Diesem Umstand wirkt die so genannte Anti-Sidetone-Schaltung wie folgt entgegen:
Das Mikrofon wird als variabler Widerstand dargestellt. Wird z.B. dieser Widerstand kleiner als im Moment zuvor, so sinkt die Gesamtimpedanz der Sprechschaltung. Der Speisestrom und somit auch der Strom durch die 33-Ohm-Wicklung werden grösser. Der Teilstrom durch das Mikrofon wird auch grösser, während der Teilstrom durch die 580-Ohm-Wicklung kleiner wird.
In der 33-Ohm-Wicklung verändert sich der Strom zunehmend in Richtung Ende der Spule gegen Anfang der Spule. In der 580-Ohm-Wicklung verändert sich der Strom Richtung Anfang der Spule gegen Ende der Spule. Diese beiden Stromänderungen induzieren in der 14-Ohm-Hörerwicklung 2 ungefähr gleich grosse entgegengesetzte Ströme. In der Regel wird der von der 33-Ohm-Wicklung induzierte Strom etwas grösser sein, so dass im Hörer die eigene Stimme stark gedämpft hörbar ist. Wenn der Mikrofonwiderstand grösser wird als im Moment zuvor, so vollzieht sich ein analoger Vorgang, jedoch mit umgekehrten Stromrichtungen. "

34. Welcher Unterschied besteht zwischen der Steuer-, Erd- und Flashtaste?

"34. Keine, alle haben die Gleiche Funktion jeweils bei verschiedenen Wahlverfahren:
Steuertaste, / Erdtaste: Impulswahl Flash-Taste: Frequenzwahl"

35. In der Eingangsschaltung der Tritelapparate befindet sich ein Gleichrichter. Welche Funktion hat dieser Gleichrichter?

35. Der Brückengleichrichter V1 bis V4 sorgt für einen polaritätsunabhängigen Anschluss des Telefonapparates. Der a - Draht ist immer positiv, der b - Draht ist negativ und hängt an der Apparatemasse.

36. Der Telefonapparat Flims hat 4 Gabelkontakte. Welche Funktionen üben die einzelnen Kontakte aus?

"36. Die Gabel besteht hier aus vier Kontakten:
G1 schaltet den Telefonapparat an die Teilnehmerleitung an und trennt gleichzeitig den Wecker ab.
G2 steht als zusätzlicher Gabelkontakt zwischen den Klemmen S1 und S2 zur Verfügung.
G3 schliesst im Ruhezustand die Wahl- und Sprechschaltung kurz.
G4 schliesst den Wecker / Tonruf kurz."

37. Welche Funktion hat der Widerstand (10 M Ohm) in der Eingangsschaltung?

37. Der 10 MΩ - Widerstand überbrückt in Ruhelage den Gabelkontakt und stellt sicher, dass die Wahlschaltung mit dem nötigen Speicherstrom versorgt wird und somit die Wahlwiederholung sichergestellt ist.

38. Wie gross darf die maximale Dämpfung einer Telefonverbindung im Maximum betragen!

38. 22.9 dB

39. Definieren Sie die Dämpfung!

39. Verhältnis des Leitungssignals am Leitungsende zum Signal am Leitungsanfang. Einheitslos!

40. Was bedeuten die folgenden Abkürzungen? WSS, SP1/SP2, W/TR, ST, W1/W2

"40. WSS - Wahlsprechschaltung
SP1/SP2 - Anschlüsse Sperrkontakte
W/TR - Anschlüsse Wecker / Tonruf
ST - Steuertaste
W1/W2 - Umschaltung interner Wecker für Zusatzweckerbetrieb"

41. Nenne mindestens 3 Beispiele für ein TE2!

41. Analoges Telefon, Telefax, Anrufbeantworter, Modem.

42. Welches Gerät wandelt die R - Schnittstelle in eine S - Schnittstelle um?

42. Terminaladapter (TA)

43. Welche maximale Länge darf die Anschlussschnur eines TE 1 aufweisen?

43. max. 7 m

44. Wie viel Kanäle hat eine PCM 30 - Strecke?

44. 32 Kanäle

45. Welches ist der Unterschied zwischen einer U - und einer S - Schnittstelle bezüglich Übertragungsverfahren?

45. U-Schnittstelle: 2-Drahtsverfahren mit Echokompensation

S - Schnittstelle: 4-Drahtsverfahren im Duplexbetrieb

46. Was heisst PCM?

46. Puls Code Modulation

47. Welche Leitungscodes werden im ISDN angewendet?

"47. U - Schnittstelle: 2B1Q
S - Schnittstelle: AMI, modifiziert"

48. Was heisst ISDN?

48. lntegrated Services Digital Network

49. Welche Länge darf die U - Schnittstelle eines Primäranschluss mit Glasfaserleitung im maximal haben?

49. Mit Monomode - Glasfaser ca. 18 km Leitungslänge

50. Was sind Netzübergänge im ISDN?

50. Übergang z.B. vom ISDN-Netz ins analoge Teilnehmernetz oder ins Telepac-Netz.

51. Warum wird für die U - Schnittstelle der 2B1Q - Code angewendet?

51 .Diesen Leitungscode setzt die Swisscom beim ISDN auf der U - Schnittstelle ein. Zwar weist dieser Leitungscode wegen der Vierstufigkeit eine grössere Störanfälligkeit auf, kann aber dank kleinerer Schrittgeschwindigkeit von 80 kBaud, für längere Teilnehmerleitungen eingesetzt werden.

52. Wie viel Ziffern weist die Internationale ISDN - Adresse auf?

52. Aus 15 resp. 55 Ziffern (mit Subadresse)

53. Was sind Dienstübergänge im ISDN?

53. Übergänge zwischen den Telediensten siehe auch Aufgabe 57

54. Was heisst MSN? Was bedeutet es?

"54. Mehrfachnummer (Multiple Subscriber Number, MSN) 
Jedem Basisanschluss werden fünf Rufnummern zugeteilt. Jedes angeschlossene Endgerät (max. acht) eines Basisanschlusses kann mit einer eigenen Rufnummer erreicht werden. Zusätzlich lassen sich alle Endgeräte oder ein Teil der Endgeräte (z.B. alle Telefonapparate) zu einer Gruppe zusammenfassen und sind dann mit einer einzigen Rufnummer erreichbar. Diese fünf Nummern müssen nicht mehr zwingend aus einem zusammenhängenden Nummernblock stammen. Auf Wunsch können (kostenpflichtig) auch bereits bestehende Nummern integriert werden. Wünscht der Teilnehmer weitere Nummern für den Anschluss von bis zu acht Endgeräten, d.h. einen weiteren 5er-Nummernblock, kann er diesen abonnieren."

55. Was ist DDI? Welche Randbedingungen sind für DDI nötig?

55. Durchwahl (Direct Dialling In, DDI)
Ermöglicht, alle an eine Teilnehmervermittlungsanlage angeschlossenen Endgeräte, direkt anzuwählen.

56. Was ist ein LAN?

56. Local Area Network

57. Was sind Teledienste?

57. Von ISDN werden die folgenden Teledienste unterstützt:
- Telefonie 3,1 kHz
- Telefax Gruppe 3
- Telefax Gruppe 4
- Teletex
- Telefonie 7 kHz
- Bildtelephonie

58. Was bedeutet Power Source 2? Was Power Source 3?

58. Zusatzspeisung 2, Zusatzspeisung 3.

59. Was sind Übermittlungsdienste?

59. In ISDN erfolgt die Taxierung nach der Art des Übermittlungsdienstes, des Zielortes, der Dauer und der Tarifstufe. Die Übermittlungsdienste «Sprache», «Audio 3,1 kHz», «UDI» und «UDI with TA» unterliegen der gleichen Taxe, wenn die Verbindung vom Analognetz aus hergestellt wird. Für «UDI» und «UDI with TA» erhöht sich der Betrag bei Auslandverbindungen um einen Prozentsatz, der vom jeweiligen Land abhängt.

60. Was bedeutet WAN?

60. Wide Area Network

61 .Was sind Zusatzdienste?

61. Zusatzdienste sind Dienste, die die eigentliche Informationsübertragung ergänzen und so den Komfort des Teilnehmers steigern.
Die Swisscom unterscheiden im weiteren zwischen ständigen und optionalen Zusatzdiensten.
Die ständigen stehen allen Teilnehmern zur Verfügung, während die optionalen Zusatzdienste
individuell einzelnen Teilnehmern zugeteilt und taxiert werden können.

62. Wie funktioniert Power Source 1?

62. Die Speisung des NT1 erfolgt immer durch die Anschlusszentrale. Der S-Bus wird im Normalbetrieb von einem zum NT 1 gehörenden Netzteil (Power Source 1) mit Spannung versorgt. Während des Notbetriebes (Ausfall der Netzspannung) wird die Versorgungsspannung von der Anschlusszentrale her über eine Phantomschaltung mit umgekehrter Polarität auf den S-Bus gebracht. Diese Versorgungsspannung erlaubt den Notbetrieb eines entsprechend konfigurierten
Endgerätes (in der Regel ein Telefon). Im Endgerät sind entsprechende Brücken vorhanden, um
einen Grätzgleichrichter zu aktivieren und somit das Gerät polaritätsunabhängig zu schalten.

63. Zeichnen Sie das Installationsschema einer möglichen Privaten Hausinstallation mit ISDN. Beschriften Sie alle wichtigen Teile!

63. Private Hausinstallation

64. Auf was ist bei der Y - förmigen Installation besonders zu achten?

64. Diese Installationsart bedingt eine Wandmontage von NT 1 und eignet sich besonders für ausgedehnte Kabelanlagen. Die beiden Äste der Installation dürfen unterschiedlich lang sein, müssen aber auf dem NT 1 unterklemmt werden (keine Abzweigdose usw.) Wichtig ist das beidseitige Abschliessen des Busses.
Wird der S-Bus auf einen Verteiler (AV / HV / ZV) überführt, darf S-Bus-Äste auf dem Verteiler vorgenommen werden. Die Distanz max. 3 m betragen.

Étudier