Elektroinstallateur HFP, Betriebswirtschaft & Kalkulation Lehrbuch
Fragen aus dem Lehrbuch Höltschi/Krebs
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Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über betriebswirtschaftliche Grundlagen und Kalkulationstechniken für Elektroinstallateure. Sie decken Themen wie Liquiditätsstufen, Mitarbeiterkategorien, Wertschöpfung, Umsatzberechnungen und betriebswirtschaftliche Kennzahlen ab. Besonders nützlich sind sie für Elektroinstallateure, die ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vertiefen und ihre Kalkulationsfähigkeiten verbessern möchten, um Projekte effizienter zu planen und durchzuführen. |
|---|---|
| Karten | 81 |
| Lernende | 73 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | BWL |
| Stufe | Andere |
| Erstellt / Aktualisiert | 03.05.2015 / 04.11.2025 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/elektroinstallateur_hfp_betriebswirtschaft_kalkulation_lehrbuch
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Werkvertrag: 3 Jahre Garantie.
Und jetzt was?
Nein, gemäss SIA beträgt die Garantiefrist max. zwei Jahre. Da Hersteller auf ihre Materialien in der Regel nur 1 bis max. 2 Jahre Garantie gewährleisten, muss bei diesem Punkt evt. zusätzliche Beachtung geschenkt werden. Dies jenach Material, das für den Auftrag verwendet wird. Evt. kann eine Zusatzvereinbarung mit dem Lieferantenabgeschlossen werden um das „Risiko“ zu mindern.
Woher stammt der Richtpreis? Wie setzt sich der Richtpreis zusammen?
Dieser stammt aus Leistungspositionen innerhalb der Ausschreibung welche vom Planer aufgrund fehlenderInformationen oder nicht vollständig definierten Produkten als „Annahme“ eingesetzt wurden. Diese kann sowohl Arbeit oder Material beinhalten.
In einer Ausschreibung ist der Richtpreis extrem hoch?
Was geht Dir durch den Kopf?
Planer nachfragen, wie so hoch.
Achtung, falls scih dieser fast ausschliesslich durch Arbeit zusammensetzt, muss dies in der Ressourcenplanung beachtet werden.
Was gibt es für PC's ?
01 einfache Installation
02 normale Inst.
03 anspruchsvolle Inst.
04 Spezialistentätigkeit
05 technische Bearbeitung
Der Kunde wünscht 5 Jahre Garantie auf seine neue Waschmaschine, wie berechnen Sie das?
pro 100 Verkäufe -- 15 Schäden -- 15%
pro Schaden CHF 500.00 - 800.00.- -- 15x 800.- = CHF 12'000.00 / 36 Monate = 350.00.-
(kein Gewähr auf dieser Antwort...)
Kennzahlen VSEI:
einfach/normale/anspruchsvolle/spezi - Tätigkeit
einfach: CHF 62.00/h
norm: CHF 66.00/h
anspr.: CHF 85.00/h
spez.: CHF 125.00/h
TB: CHF 143.00/h
Kennzahlen Markt:
einfach/normale/anspruchsvolle/spezi Tätigkeiten?
links 100-Mann-Betrieb, rechts 10-Mann-Betrieb
einfach: CHF 35.00/h / 48.00/h
norm: CHF 40.00/h / 64.00/h
anspr.: CHF 60.00/h / 66.00/h
spez.: CHF 80.00/h / 113.00/h
TB: CHF 100.00/h / 117.00/h
Quelle: Lehrmittel Höltschi Seite 24.
Ihr Kunde, eine natürliche Person, bezahlt nicht, was nun?
1. Betreibungsbegehren beim Betreibungsamt einreichen (beim Wohnort Schuldner)
2. Betreibungsamt sendet Zahlungsbefehl
3. Zahlen innert 20 Tagen / Rechtsvorschlag innert 10 Tagen / nichtstun
4. Fortsetzungs-/Pfändungsbegehren
5. Pfändung
6. Verwertung (falls nicht genug Geld gibts Verlustscheine)
Ihr Kunde, eine juristische Person im HR eingetragen, bezahlt nicht, was nun?
1. Betreibungsbegehren beim Betreibungsamt einreichen
2. Betreibungsamt sendet Zahlungsbefehl
3. Zahlen innert 20 Tagen / Rechtsvorschlag innert 10 Tagen / nichtstun
4. Fortsetzungsbegehren
5. Konkursandrohung (vom Betreibungsamt aus)
6. Konkursbegehren (vom Konkursgericht aus)
7. Konkursöffnung (vom Konkursgericht aus)
Das Konkurseröffnung wurde realisiert.
Bekomme ich jetzt mein ganzes Geld? Was ist der Kollokationsplan?
Also wenn genug Geld vorhanden ja, wenn nicht kommt der Kollokationsplan zur Anwendung.
Der Kolokationsplan sieht vor, was von der Konkursmasse zuert bezahlt werden soll.
1. die Konkurskosten
2. die Pfandgesicherten Forderungen (Banken und Bahhandwerkerpfand)
3. Forderungen Klasse 1+2+3 (1. Klasse Löhne, 2. Klasse Soziales, 3. übriges)
BV2014, Umsatz pro Stunde?
102.05.-
BV2014, Inst.-Mat. pro Stunde
27.62.-
BV2014, Wertschöpfung pro Stunde?
74.41.-
BV2014, Umsatz pro Mitarbeiter?
148'013.-
BV2014, Gesamtmat. pro Mitarbeiter?
52'494.-
BV2014, Wertschöpfung pro Mitarbeiter?
95'520.-
BV2014, EK-h pro Mitarbeiterkategorie:
1. TB und Projekleiter
2. Telematiker
3. Elektroteamleiter, Monteure, Montage-Elektriker
4. Lehrlinge
5. zugemiete Mitarbeiter
1. 1'200h
2. 1'500h
3. 1'700h
4. 1'400h
5. 1'700h
Was ist die Liquiditätsstufe 1?
Wie hoch ist diese, a.) min. bei der Bank, b.) in den Branchenkennzahlen?
Flüssige Mittel
------------------
kurzfrist. Fremdkapital
a.) 20%
b.) 80%
Was ist die Liquiditätsstufe 2?
Wie hoch ist diese, a.) min. bei der Bank, b.) in den Branchenkennzahlen?
Flüssige Mittel + Debitoren
---------------------------------
kurzfrist. Fremdkapital
a.) 100%
b.) 195%
Was ist die Liquiditätsstufe 3?
Wie hoch ist diese, a.) min. bei der Bank, b.) in den Branchenkennzahlen?
Flüssige Mittel + Debitoren + angefange Arbeiten + Lager
---------------------------------
kurzfrist. Fremdkapital
a.) 200%
b.) 290%
Ein Tag kostet durchschnittlich CHF 1'000.- inkl. Standardmaterial, inkl. TB-C, Mat.-Brutto.
Geteilt durch 8 Stunden gem. GAV ergibt CHF 125.-/h
Warum kosten die Einzelstunde nur CHF 100.00.- ?!
Der Umsatz von CHF 100.-/EK-h setzt sich zusammen aus 2 Monteuren und einem Lehrling.
Wie hoch ist Jahresumsatz von einem Monteur mit einem Monatslohn von CHF 5'000.- ?
+ 60'000 Jahreslohn
+ 30'000 PZK
+10'000 üGK
------------------------------------
= 100'000 Herstellkosten
+ 25'000 VVGK
------------------------------------
125'000 Selbstkosten
12'500 R+G
------------------------------------
137'500 Sollerlös
44'000 Material Netto
18'500 Marge Material Faktor 1.42
------------------------------------
200'000 Umsatz
36'000 TB-C
-------------------------------------
236'000 Jahresumsatz !
Der Jahresumsatz bei einem Monteur ist cirka 236'000.-
Gem. BV ist der Umsatz pro Mitarbeiter 142'000.-, dies steht ja in einem krassen Missverhältnis.
Wieso?
Der Umsatz pro Mitarbeiter bezieht sich auf alle Mitarbeitern, u.a. das Sekretariat etc...
Was ist der Cash-Flow?
Der Gewinn vor der Abschreibung.
Was ist die Wertschöpfung?
Ertrag minus Einkaufspreis Material.
Was ist der Deckungsbeitrag 1?
Dasselbe wie die Wertschöpfung, also die Marge, auch der Bruttogewinn genannt.
Ertrag minus Einkaufspreis Material.
Was ist der Deckungsbeitrag 2?
Der Buttogweinn 2?
Gewinn+Abschreibung
Im Jahre 2015 10 Monteure, im Jahre 2016 12 Monteure.
Wieviel höher muss die Wertschöpfung sein?
Jahresumsatz 2 x 230'000 = 460'000
minus 2x 45'000 Einkauf Material
minus 10% Handelsware
--------------------------------------------------
Jahresumsatz steigt um 360'000
Wie verändert sich die Wertschöpfung wenn sie temporäre Mitarbeiter einstellen?
Die Wertschöpfung bleibt gleich.
Gweinn/Verlust werden grösser/kleiner.
Wie verändert sich die Wertschöpfung wernn Sie die Roharbeiten Outsourcen?
Wertschöpfung bleibt gleich, Gewinn/Verlust werden grösser/kleiner.
Was für Auswirkungen sind bei einem Jahresverlust zu erwarten?
- Verschlechterung Liquidität
- Bonität bei Banken/Lieferanten
- k(l)eine Dividendenzahlungen
- zu kleine EK-Rendite
- höhere Kapitalkosten
- Motivationsfaktor
Rechne über den Daumen das Betriebskapital einer 10-Mann-Firma.
10Mitarbeiter x 0.75 Produktivität x 1700h x 30.- = 382'500
Ich kann die 10-Mann-Firma für 382'500.- kaufen. Finanziert mir die Bank das Betriebskapital? Rückzahlung innert 5 Jahren?
Nein, ich mache 1.4 Mio Umsatz, 5% Gewinn = 350'000, die Bank würde ablehnen.
Formel Unternehmenswert !
1x Substanzwert + 2x Ertragswert, kapitalisiert = Unternehmenswert.
Was ist der Substanzwert einer Firma?
Eigenkapital.
Wieviel ist ein Arbeitsplatz über den Daumen cirka wert?
40'000.-
Was ist eine Debitorenzession?
Bei einer offenen Debitorenzession wird der Kunde informiert, dass er die Rechnung nicht mehr an das Geschäft bezahlen darf, sondern direkt der Bank überweisen muss.
Umsatz 1 Mio, 10% Cash-flow, 2% Abrscheibung.
Eigenkapital ist 400'000.
Die hoch ist die Eigenkapitalrendite? (in %)
Cash-flow = 100'000 - 20'000 Abschreibung = 80'000
Eigenkapitalrendite = 20%.
Wie hoch sollte die Eigenkapitalrendite in der Regel sein?
Je nach Wirtschaftlage zwischen 8-12%.
Immer zu teuer, was nun?
Wo kann ich bei der Struktur ansetzen?
- Fixkosten
- zu kleiner Umsatz
- Zusammenarbeit
- ARGE's
- veraltete Strukturen
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