Elektrizitätslehre 1FS EGUB

1-Grundlagen Elektrizitätslehre

1-Grundlagen Elektrizitätslehre


Alexander Frank
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Elektrizitätslehre, geeignet für fortgeschrittene Lernende. Sie decken Themen wie Spannung, Stromstärke, Widerstand, und die verschiedenen Wirkungen des elektrischen Stroms ab, einschließlich thermischer, magnetischer und chemischer Effekte. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Elektrotechnik, die ihr Verständnis von elektrischen Phänomenen und Messungen vertiefen möchten.
Flashcards
31
Students
1
Language
German
Level
Other
Created / Updated
19.10.2014 / 20.10.2014

Flashcards

Definition:  "elektrische Spannung"

Die elektrische Spannung (Formelzeichen U) einer Stromquelle gibt an, welche Energiemenge W pro Ladungseinheit Q durch die Elektronenbewegung in einem äußeren Stromkreis umgesetzt wird. Es gilt: U=W/Q (dim U = Nm/As)

Wie groß ist die Leitfähigkeit des Quecksilbers gegenüber Kupfer oder Silber in %

2%

Wovon ist die elektrische Leitfähigkeit der Halbleiter sehr stark abhängig?

Die elektrische Leitfähigkeit der Halbleiter ist sehr stark temperaturabhängig.

Welche Wirkung des elelktrischen Stromes wird in den Drehspulinstrumenten zur Messung der Stromstärke ausgenutzt?

 

Bei der Messung der Stromstärke mit einem Drehspulinstrument wird "die magnetische Wirkung" des elektrischen Stromes ausgenutzt.

Was wird bei der Messung der Stromstärke gemessen? Wie lautet die Formel, die dieses Verhältnis wiedergibt?

 

Bei der Messung der Stromstärke wird festgestellt, wie groß die Ladungsmenge Q ist, die während einer bestimmten Zeit T durch den Querschnitt einer beliebigen Stelle des Kabels strömt. I=Q/T dim. I=As/s=A

Was ist Elektrische Spannung U? (V.F4)

 

a) Zustand zwischen zwei elektrischen Ladungen entweder unterschiedlichen Betrages oder unterschiedlicher Polarität.

b) ist Urache für das Zustandekommen elektrischen Stroms. Sie kann nur zwischen zwei elektrischen Polen  bestehen.

- Geräte die die Ladungstrennung verursachen, nennt man Spannungserzeuger oder Generatoren.

- Formelzeichen U bzw. u(t)

- Einheit = 1V = 1Volt

-Definition: u=dw/dq

-Energie w, die zur Trennung der Ladung q erforderlich ist.

Nenne die zwei Spannungsarten, die Bedeutung deren Abkürzung und Erzeugungsbeispiele. Beschreibe die Graphische Darstellung der Spannung in Abhängigkeit von der Zeit.

 

a) Gleichspannung UDC (direct current). Erzeugung in

- Photovoltaikanlagen

- Batterie

- Brennstoffzelle

Graph: konst. Fkt.

 

b) Wechselspannung UAC (alternating current). Erzeugung durch Energieversorgungsunternehmen.

Graph: sinusfkt. mit T=1/f bzw. f=1/T=Hz   >   1Hz = 1s-1

Wie groß ist die Europafrequenz der öffentlichen Netzspannung?

f=50Hz, T=20ms

Was ist Nennspannung?

Nennspannung ist die jenige Spannung nach der Betriebsmittel benannt ist und auf die bestimmte Betriebseigenschaften bezogen werden.

Überschreitung bedeutet Überlastung durch Überwärmung und Isolationszerstörung (+/-5%)

Eine Mischspannung ist...

...

- pulsierende Gleichspannung

- erzeugt durch Einsatz von Dioden (Halbleiterbauelement)  z.B.Gleichrichter.

Graph: nur positive Werte einer Sinusfkt./Cosfkt.

Nenne einen Einsatzgebiet von Gleichrichtern

Scbhweißgerät

Klassifizierung von Spannungen nach deren Betragshöhe

Zink- Kohle- Zelle (Batterie): 1.5 V

(Schutz)-Kleinspannung: 50VAC/120VDC

Niederspannung: < 1 kV

Mittelspannung: 6 - 30 kV

Hochspannung: 60 - 132 kV 

Röntgen/Blitz: einige MV

In welchen Spannungserzeugungsanlagen werde Spannungsquellen in Reihe geschalten?

In bspw. Photovoltaikanlagen

Elektrischer Strom (Stromstärke) I ist ...

... Bewegung elektrischer Ladungsträger. 

Stromstärke I ist die Anzahl der Ladungsträger Q, die durch einen bestimmten Querschnitt eines Leiters in der Zeit t fließt.

Definition: I = Q/t bzw. i = dq/dt  (dim. I = 1A = 1 Ampere)

Ursache für die Bewegung elektrischer Ladungsträger ist ...

... die Wirkung elektrischer Spannung auf elektrische Ladungen 

... mechanischer Ladungstransport z.B. in Fl

Ursache für die Bewegung elektrischer Ladungsträger ist ...

... die Wirkung elektrischer Spannung auf elektrische Ladungen 

... mechanischer Ladungstransport z.B. in Fl

Ein Ampere fließt, wenn ...

je Sekunde 6,24 E 18 Elementarladungen (e=0,162 E -18 C) durch den Leiterquerschnitt fließen.

Stromdichte S

- Stromdichte / Volumenstrom, S = I/A  dim.S=A/mm2 

- je größer die Stromdichte, desto stärker wird der Leiter erwärmt. 

 

Eigenschaften des Stromes

-Thermische Wirkung

-Magnetische Wirkung

-Chemische Wirkung

-Physiologische Wirkung

Thermische Wirkung des Stromes

Die bewegten freien Ladungsträger treten bei der Durchströmung des Materials mit anderen Kristallgitterbausteinen in Wechselwirkung (Wärme-Joulsche Wärme)

z.B Absicherung, el.Öfen

Magnetische Wirkung des Stromes

Jeder von einem Strom durchflossene Leiter ist von einem Magnetfeld umgeben.

z.B. Trafo, Motor, Generator

Nennstrom ...

Nenstrom IN ist der Strom, den eine elektrische Anlage im Dauerbetrieb aushält

Übliche Stromstärken:

- 1mA ... 10A Fernmeldetechnik

- 100mA ... 50A Elektrogeräte im Haushalt und Werkstatt

- 100A ... 10kA Energieübertragung

- bis ca. 200kA

André-Marie Ampère 1775-1836 franz. Physiker und Mathematiker

 

Elektrische Leistung P

p=dw/dt -> p(t)=u(t)*i(t) 

dim.  p = 1Watt = 1V*1A

el.Arbeit

w = inegr. p(t) dt

W=U*I*t   dim. w = 1J = 1Ws

Widerstand R

R (Resistanz)

(statischer) el. Widerstand: R=U/I

differentieller (dyn.) Widerstand: r=dt/di

dim. R = 1Ohm = 1V/1A

Einheit und Formelzeichen des spez. Widerstandes 

dim. ρ=Ω · m2/m

Nach wem wurde die Einheit des R bedannt?

Ohm - nach Georg Simon Ohm (dt.Physiker)

1789-1854

Konduktanz 

Konduktanz/Wirkleitwert/Elektrischer Leitwert G  

G=1/R=1/U   

G=γ*A/l

dim. G= 1S = 1Siemens = 1V/1A

spez. Widerstand

R=ρ*1/A=1/γ*A

 

ρ und γ bei 20°C

Das Maß für die Temperaturabhängigkeit von Widerständen ...

... ist der spezifische Temperaturkoeffizient α auch TK-Wert genannt- mit der Einheit 1/K. Er gibt die prozentuale Änderung eines Widerstandes je Grad Temperaturänderung an. 

-nimmt bei Kaltleitern zu. Z.B Metalle:  α =+ 4E-3 1/K (positiv)

-nimmt bei Heißleitern ab. Z.B. Elektrolyte und Halbleiter (α ... negativ)

-spezielle Legierungen α = 0  z.B. konstant Kupfer-, Nickel, Manganlegierung, α=10E-5 1/K 

Formel für RΘ

RΘ=R0(1+α*ΔΘ)

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