Einführung in philosophische Arbeitstechniken
Logik, Begriffe
Logik, Begriffe
Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der philosophischen Logik und Argumentation auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Prämisse, Konklusion, Syllogismus und verschiedene logische Schlüsse, darunter Deduktion und Induktion. Die Karteikarten erklären auch die Stufen der Logik, von der ontologischen bis zur sprachlichen Interpretation, und behandeln logische Gesetze wie den Satz vom ausgeschlossenen Dritten. Sie sind ideal für Studierende der Philosophie, die ihre Fähigkeiten in logischem Denken und argumentativer Strukturierung verbessern möchten. |
|---|---|
| Karten | 47 |
| Lernende | 7 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | Philosophie |
| Stufe | Universität |
| Erstellt / Aktualisiert | 27.01.2014 / 20.10.2021 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/einfuehrung_in_philosophische_arbeitstechniken
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Unvermittelter Schluss
aus einer Aussage wird eine andere unvermittelt geschlossen
Urteil
Zusammenhang/Verhältnis von Begriffen
Vermittelter Schluss
1 Prämisse, 1 Konklusion
Zirkelschluss
Argument, bei dem man das voraussetzt, was mit dem Argument erst gezeigt werden soll
Ebenen der Logik
Begriff, Urteil, Schluss
ältester Logiker
Aristoteles; Organon (= Werkzeug)
Logik nach Aristoteles
wie man das Sein auf die richtige Art & Weise fasst
1. Stufe der Logik
Logik des Seins; ontologische Interpretation; Logik dient der Erkenntnis der Dinge; Erforschung der Gesetze des Seins
2. Stufe der Logik
Logik des Denkens/Logik von Port Royal (Antoine Arnauld 1662); psychologische Interpretation; Logik = Erforschung der Gesetze des Denkens
3. Stufe der Logik
Logik der Sprache (Gottlob Freges "Begriffsschrift", 1879) - linguistische Wende; sprachliche Interpretation; Erforschung der Gesetze der Sprache; formale Logik
Philosophie vs. Metaphilosophie
einzige Wissenschaft, bei der sich Gegenstandsbereich und Wissenschaft überschneiden
Interpretationen von "Urteil"
ontologisch: das Beurteilte; psychologisch: das Urteilen; sprachlich: der Aussagesatz
Standardbeispiel
(P1) Alle Menschen sind sterblich. (P2) Sokrates ist ein Mensch. (K) Sokrates ist sterblich.
terminus medius
Klasse "Mensch"; kommt 2mal vor
oberer Terminus
sterblich
unterer Terminus
Sokrates
Informationen von Schlüssen
nicht erkenntniserweiternd sondern wahrheitserhaltend
Begriffe
Name = Einhorn/Unicorn; Intension: Pferd + weiß + Horn; Extension: wahrscheinlich 0
Scheinschluss
inhaltlich wahr, aber formal falsch
Infiniter Regress
unendliches Zurückgreifen auf vorgelagerte Prämissen
Äquivokation
Trugschluss, der auf der Gleichsetzung von mehrdeutigen Begriffen beruht
Argument
Prämissen + Konklusion
Argumentum ad hominem
man zieht den Charakter eines Menschen heran, um etwas zu beweisen
Aussage
Satz, der wahr oder falsch sein kann; Vermittlung eines Wahrheitswertes
Begriff
Klasse, Menge von Dingen
Deduktion
Konklusion folgt logisch aus den Prämissen
Dilemma
man muss von zwei Möglichkeiten eine auswählen, beide Möglichkeiten führen zum selben Resultat
gültiges Argument
Schluss folgt logisch aus Prämissen
Induktion
Schluss folgt nicht logisch aus Prämissen, sondern aufgrund derer lediglich wahrscheinlich ist
Intension
Kriterien; Merkmalslisten
Komplexer Satz
Wahrheitsfunktion bestehend aus elementaren Sätzen, verbunden mit Bedeutung des Satzkonnektivs
Konklusion
Schlusssatz eines Arguments; Satz, wofür argumentiert wird
Logik
Lehre vom gültigen/korrekten Schließen
Materiale Implikation
wenn ... dann
Ontologie
Lehre vom Sein
Modus Ponens
wenn p dann q, p, also q
Modus Tollens
wenn p dann q, nicht q, also nicht p
Notwendige Bedingung
wenn Konklusion gelten soll, muss auch Prämisse gelten
Hinreichende Bedingung
wenn Prämisse vorliegt, liegt auch Konklusion vor
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