Einführung in die Elementarpädagogik

Tu-Dortmund Pflichtmodul GS, 1 Teil BIWI Sommersemester 2013

Tu-Dortmund Pflichtmodul GS, 1 Teil BIWI Sommersemester 2013

Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Elementarpädagogik, mit Fokus auf Entwicklung, Beobachtung und Diagnostik von Kindern. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Schulfähigkeit, Interaktion und Qualitätskriterien in Kindergarten und Schule. Pädagogen und Erzieher profitieren von den Inhalten, um ihre Arbeit zu reflektieren und die Bildungsprozesse von Kindern besser zu verstehen und zu fördern.
Karten
86
Lernende
25
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pädagogik
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
10.04.2013 / 07.11.2023

Lernkarten

Hat Deutschland 2010 mehr In Kitas investiert als noch 1994?

2010 wurden die Ausgaben fast verdoppelt

Wieviel Prozent der 4- jährigen wurden im Jahr 2011 in DL öffentlich betreut?

96%

Wie groß ist der Anteil an akademisch ausgebildetem Personal in Kitas?

3%

Auf welchem Niveau ist die Erzieherausbildung?

Sek II Niveau

Welche Akteure sind an der Gestaltung der Transition KG-GS verantwortlich beteiligt?

Wovon hängt nach dem traditionellen Schulreifekonzept die Schulfähigkeit am stärksten ab?

Wie erklärt Jürgen Reyer die Kluft zwischen KG und GS?

gesellschafts-/bildungspolitische Anerkennung

pädagogische Identität/Bildungsauftrag

In welchen Dimensionen schlägt sich die Kluft zwischen KG und GS nieder?

  • strukturelle Dimension
  • personelle D
  • curriculare D
  • konzeptionelle D

Was spricht für eine Verbesserung der Anschlussfähigkeit von Kindergarten und Schule?

  • Kontinuität von Kindheit/Kindesentwicklung
  • Akkumulation von Kompetenz/- Bildungsentwicklung
  • Passung von KG und GS-Qualität

Wolfgang Beelmann hat empirisch untersucht wie viel Prozent der Schulanfänger zu mindest vorübergehend mit Entwicklungsrisiken zu kämpfen haben. Welchen Prozentsatz nennt er?

50%

Pianta und Cox haben die Realität der Elternarbeit in der Phase der Transition untersucht. Woran mangelt es demnach bei der Elternarbeit zum Schulanfang?

  • meist nur formale, gruppenbezogene Informationen
  • kaum unmittelbare individuelle Kontakte
  • selten Einbezug der Eltern in konkrete Maßnahmen

Wovon hängt es ab, wie weitgehend sich häusliche vorschulische Förderung später auf die Lesekompetenz von Viertklässlern auswirkt?

  • Intensität der häuslichen Förderung
  • Dauer des Kindergartenbesuchs

Mit welchen Strategien solten beim Trans-KiGs Projekt die Bildungs-, Erziehungsqualität gestärkt und der Übergang gestaltet werden?

  • Stärkung der Bildungs-/Erziehungsqualität
  • Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses von KG- GS
  • Wege der Kooperation und Vernetzung
  • Anschlussfähige Konzepte, Materialien, Instrumente

Wodurch zeichnen sich Interaktionssysteme aus?

sie schließen alles ein, was anwesend ist

Warum beschäftigt sich die Erziehungswissenschaft in jüngerer Zeit verstärkt mit der Erzieher- Kind- Beziehung?

Die Erzieher-Kind-Interaktion ist konstitutiv für die pädagogische Qualität

Wie lauten die vier Hauptdimensionen pädagogischer Qualität?

  • Strukturqualität
  • Orientierungsqualität
  • Prozessqualität
  • Ergebnisqualität

Welche Merkmale zeichnen nach Tietze die Prozessqualität in Kitas aus?

  • sichere, gesundheitsfördernde Betreuung
  • entwicklungsangemessene Stimulation
  • positives Interaktionsklima
  • Autonomie gewährend
  • Unterstützung für positive Peer- Interaktion

Welche Merkmale zeichnen laut Helmke die Unterrichtsqualität in Schulen aus?

  • Klassenführung
  • Klarheit, Strukturiertheit
  • Wissenssicherung
  • Aktivierung(selbstgest. Lernen)
  • Motivierung
  • lernförderliches Klima
  • Schülerorientierung
  • Kompetenzorientierung(Bildungsstandards)
  • Heterogenität
  • Methodenvielfalt

Welche Dimensionen sprachförderrelevanter Interaktionen können mit dem Instrument DO-RESI erfasst werden?

  • Organisation
  • Beziehung
  • adaptive Unterstützung
  • sprachlich-kognitive Herausforderung

Mit welchen Strategien kann die sprachlich- kognitive Entwicklung von Kindern herausgefordert werden?

  • Sprachmodelle der Erziehung
  • Sprachbildungsmethoden

Wie gelangt man zu Qualitätskriterien?

Ergebnisse gesellschaftlicher Bewertungen, die in öffentlichen Diskursen ausgehandelt werden

Was meint der Begriff "Pädagogische Diagnostik"?

  • Voraussetzungen,, Bedingungen, Prozese und Ergebnisse planmäßiger Lehr-Lern-Prozesse werden erfasst
  • Mit dem diagnostischen Informationen soll individuelles Lernen optimiert werden

Worauf basiert die Wahrnehmung?

Welches der nachfolgend genannten Aspekte von Meßüte ist ein "Nebengütekriterium"?

Wann ist "Reliabilität " gegeben?

Wenn eine Beobachtung bei einer Wiederholung unter gleichen Bedingungen zu den gleichen Ergebnissen führt

Können sie mind. 2 Gründe für den pädagogischen Nutzen von Dokumentationen nennen?

  • Gibt Hinweise für die Arbeit von pädagogischen Fach/Lehrkräften
  • Erlaubt Einblicke in kindliche Lern- bzw. Bildungs- und Entwicklungsprozesse
  • Gibt Hinweise, wie pädagogische Kontexte wirken
  • Hilft, die Qualität von pädagogischen Angeboten festzustellen und weiterzuentwickeln

Was genau erfasst das Schulfähigkeitsprofil im Bereich "Sprache"?

  • Sprechfähigkeit
  • Gesprächsfähigkeit
  • Sprachfähigkeit
  • Phonologische Bewusstheit
  • Symbole/Schriftzeichen
  • Schriftgebrauch

Welche Lerndispositionen unterscheidet Margret Carr?

Zugehörigkeit/Interesse

Wohlbefinde/Engagiertheit

Exploration/Standhalten

Kommunikation/Sich Ausdrücken

Partizipation/Lerngemeinschaft

Wahrnehmungsfehler entstehen...

Wann spricht man von einer "standardisierten"Beobachtung

Lernen