eidg. dipl. Marketingfachmann

Begriffe und Definitionen aus sämtlichen Prüfungsfächern

Begriffe und Definitionen aus sämtlichen Prüfungsfächern


S. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die zentralen Konzepte und Strategien des Marketings, insbesondere für angehende Marketingfachleute. Sie decken Themen wie Produktentwicklung, Marktanalyse, Kundenbedürfnisse und Wettbewerbsstrategien ab, wobei auch finanzielle Aspekte wie Kosten, Umsatz und Preispolitik behandelt werden. Die Karteikarten sind ideal für Berufstätige in der Marketingbranche, die ihr Wissen vertiefen und ihre Fähigkeiten in der Marktbearbeitung, Positionierung und strategischen Planung verbessern möchten.
Flashcards
59
Students
28
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
03.07.2016 / 14.01.2026

Lernkarten

Definition: Markt

Der Markt ist das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage

Definition: Gesamtmarkt

alle Produkte / alle Nachfrager

Definition: Teilmarkt

Produkt-/angebotsbezogener Teil des Marktes. "Markt im Markt"

Definition: Marktsegment

personenbezogener Teil des Marktes / Abgrenzung in homogene Gruppen

Definition: Marktnische

Teil des Gesamtmarktes

Definition: Geschäftsfeld

Kombination aus Teilmarkt und Marksegment

Definition: Strategisches Geschäftsfeld

Kombination aus Teilmarkt und Marktsegment, das auf Basis einer Strategie gezielt bearbeitet wird.

Mögliche Stärken / Schwächen

  • Leistungs-/Produkteportfolio
  • Technologie
  • Innovationsstärke
  • Finanzielle Lage
  • Kostenstruktur
  • Vertriebsorganisation
  • MA Zufriedenheit / Fluktuation
  • MA Know how
  • Kundenstruktur

Mögliche Chancen / Gefahren

  • Marktsituation (Marktanteil, Struktur, Trends, Kennzahlen, etc.)
  • Kundensituation (Demografie, Kaufkraft, Bedürfnisse, etc.)
  • Handelssituation (Konzentration, Entscheidungsverhalten, etc.)
  • Lieferantensituation (Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, etc.)
  • Konkurrenz (Anzahl, Grösse, Marktstellung, Verhalten, etc.)
  • Umweltfaktoren (MPESTEL)

Kennzahl: Kundenwert

Kundenwert = durchschnittlicher Kaufbetrag * Kaufhäufigkeit * Beziehungsdauer

Definition: Problem

Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert

mögliche Zielbeziehungen

  • neutral / indifferent
  • störend / konkurrenzierend
  • unterstützend / komplementär

Verschiedene Zielarten

Oberziele - Unterziele/Teilziele

Strategische / Operative / Taktische Ziele

Qualitative/vorökonomische - Quantitative/ökonomische Ziele

Operationalisierung von Zielen mittels 6 W

Was? - Zielinhalt

Wie viel? - Zielquantifizierung

Wem? - Zielsegment/Zielgruppe

Wann? - Zielperiode/ konkretes Datum

Wo? - Zielmarkt / geografische Eingrenzung

Wer? - Verantwortlicher für Zielerreichung

Definition: Distribution

Distribution meint die Überbrückung von zeitlicher / räumlicher Distanz zwischen vor-/nachgelagerten Stufen. Dies beinhaltet die Lieferung / Warehousing vom Produzenten bis zum Konsumenten.

Unterscheidung zwischen strategischer und physischer Distribution

Stregische Distribution - strategische / langfristige Entscheide

  • Direkter vs. indirekter Vertriebsweg
  • Wahl Handelskanäle
  • Standorte
  • Lager
  • Differenzierung vs. Mitbewerbern

Physische Distribution

  • Logistik von A nach B
  • Verpackung und Verfügbarkeit

Distributionsgrad

Der Distributionsgrad ist ein Instrument zur Potenzialabschätzung. Es wird unterschieden zwischen dem:

  • nummerischen Distributionsgrad: in wie vielen Absatzstelle ist das Produkt prozentual zum Total erhältlich.
    • Das Produkt ist in 280 von Total 1'000 möglichen Filialen gelistet. NDG = 28%
  • gewichteter Distributionsgrad: Wie viel Umsatz in % zum Total machen die Filialen in denen das Produkt gelistet ist.
    • Umsatz in der Kategorie -> ergibt das Potenzial für das eigene Produkt.

Aufgaben des Absatzmittlers

  • Information (Informationen über Kunden sammeln)
  • Absatzförderung (Kommunikation über bestehendes Angebot)
  • Kontakt (suchen den potenziellen Kunden und stellen Kontakt her)
  • Bestellung (bereitstellen des Angebots)
  • Verhandlung (Zusammenführung von Angebot und KundeN)

 

Konzeptstruktur - IK-Konzept (11 Schritte)

  1. Ist-Analyse
  2. Definition der Positionierung der Marke / des Unternehmens
  3. Definition der Kern-Zielgruppen (abgeleitet aus den Marketingzielgruppen)
  4. Formulierung der Leitidee
  5. Kommunikationsinstrumente
  6. Hierarchisierung der Kommunikationsziele (Zielplattform)
  7. Hierarchisierung der Botschaften (Botschaftsplattform)
  8. Hierarchisierung der Kommunikationsinstrumente (Instrumentenplattform)
  9. Verteilung des Budgets auf die Kommunikationsinstrumente
  10. Schaffung der internen Voraussetzung zur Umsetzung IK-Strategie
  11. Überprüfung des Zielerreichungsgrades während / nach der Kommunkation

Lernen