EGOV_Leseeinheiten

Prüfungsrelevante Zusatzliteratur

Prüfungsrelevante Zusatzliteratur


M. E.
Diese Lernkarten behandeln das Thema E-Government auf Universitätsebene und beleuchten verschiedene Aspekte der vernetzten Verwaltung. Sie konzentrieren sich auf die Strategie, Prinzipien und Umsetzung von E-Government, einschließlich der Zusammenarbeit zwischen Behörden, der Optimierung von Behördenleistungen und der Nutzung von Standards wie der SuisseID. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und den damit verbundenen Innovationen auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
22
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.03.2016 / 09.07.2017

Cartes-fiches

eUmzug

Ziel

  • Umzugsverfahren vereinfachen

Analyse

  • rechtliche Grundlagen einhalten
  • Viele Stakeholder zu berücksichtigen 
  • Einwohner können Umzug online abwickeln
  • Einwohnerdienste müssen keine Daten erfassen und behalten volle Kontrolle

Baugesuch und Unterlagen elektronisch einreichen

Gesuchsteller kann Baugesuch sowie die nötigen Unterlagen bei der zuständigen Stelle elektronisch einreichen.
Prozess wird dadurch nachvollziehbarer und effizienter
  

Elektronische Behördenleistungen zugänglich machen

Ziel ist ein "Handbuch zur Optimierung des Zugangs zu Leistungen der öffentlichen Verwaltung auf Portale"
  

Meldepflichten im Agrarsektor auf agate.ch erledigen

Hilft die Meldepflichtigen (Bauern, Mastbetriebe, Landwirtschaftliche Betriebe) zu entlasten. Daten werden zentral an einem Ort gespeichert und können einfach wiederverwendet werden.
  

Eine einzige Nummer für alle Verwaltungskontakte der Unternehmen

Daten zwischen Wirtschaft und Verwaltung werden effizienter und zuverlässiger, durch die eindeutige Identifizierung der Unternehmen, ausgetauscht
  

Elektronische Identifikation und Unterschrift

Die SuisseID ermöglicht einen Standard zur elektronischen Authentifizierung. Dokumente lassen sich signieren. Es können rechtsgültige Aktionen getätigt werden
  

Die Registerharmonisierung : eine Voraussetzung für E-Government

Definitionen, Modalitäten und Codierungen sind für alle Behörden von nun an gleich. 

Sedex: die sichere Datenaustauschplattform des Bundes

ermöglicht sicheren Datenaustausch zwischen Organisationseinheiten

Elektronisch Rechnung stellen: einfach, sicher und umweltschonend

Rechnungen sollen elektronisch gestellt werden. Es sollte behördenweit gleich gehandhabt werden. 

Was beinhaltet die E-Government-Strategie?

  • Leitbild
  • Strategische Ziele
  • Prinzipien
  • Umsetzung

Wie sieht das Leitbild der E-Government-Strategie aus?

  • Die Bevölkerung kann die wichtigen - häufigen oder mit grossem Aufwand verbundenen - Geschäfte mit den Behörden elektronisch abwickeln.
  • Die Wirtschaft wickelt den Verkehr mit den Behörden elektronisch ab;
  • Die Behörden haben ihre Geschäftsprozesse modernisiert und verkehren untereinander elektronisch

Wie sehen die strategischen Ziele der E-Government-Strategie aus?

  • Dienstleistungsorientiert
    Elektronische Behördenleistungen sind einfach nutzbar, transparent und sicher
  • Nutzen und Effizienz
    E-Government schafft für Bevölkerung, Wirtschaft und Behörden einen Mehrwert und reduziert bei allen Beteiligten den Aufwand bei der Abwicklung von Behördengeschäften
  • Innovation und Standortförderung
    E-Government nutzt Innovationen und fördert damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandort und Lebensraums Schweiz
  • Nachhaltigkeit
    Die Mehrfachnutzung von Lösungen wird gefördert. Bund und Kantone stellen die Nachhaltigkeit von E-Government-Diensten sicher, indem sie Voraussetzungen für deren Organisation, Finanzierung und den Betrieb schaffen.

Wie lauten die Prinzipien der E-Government-Strategie?

  • Fokussierung und Priorisierung
    Vorhaben mit nationalem Multiplikationspotential werden gefördert. Die Steuerung und das strategische Controlling erfolgen gemeinsam und basieren auf einem gemeinsamen Schwerpunktplan
  • Austausch und Kommunikation
    Alle relevanten Akteure werden eingebunden. Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft, Wissenschaft und weiteren Organisationen wird gefördert.
  • Standardisierung und Wirtschaftlichkeit
    Technische Interoperabilität wird durch Standards sichergestellt. Innovative Ansätze und Lösungen sollen vorangetrieben werden
  • Prozessoptimierung
    Orientierung an Dienstleistung- und Prozessverständnis. Optimierung der Verwaltungsprozesse über Verwaltungsgrenzen hinaus.
  • Rechtsgrundlage, Datenschutz und IT-Sicherheit
    Rechtsgrundlage muss eingehalten und Datenschutz und IT-Sicherheit berücksichtigt werden
  • Zugang für alle
    Es sollen keine zusätzlichen Hürden für die Nutzung entstehen. Zugang auch für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung

Was beinhaltet die Umsetzung der E-Government-Strategie?

Umsetzung hat einen hohen Koordinationsbedarf. Die Zusammenarbeit der drei Staatsebenen ist für eine erfolgreiche Umsetzung von E-Government essentiell.

Öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarungen über Zuständigkeiten, Aufgaben und Kompetenzen werden festgelegt.

Ein jährlicher Statusbericht ist zu erstellen. 

Weshalb braucht es die Vernetzte Verwaltung?

  • Lebensqualität, Innovation und Standortattraktivität der Schweiz verbessern
  • Dienstleistungen und Zuständigkeiten können behördenübergreifend verbessert werden

Weshalb ist die Vernetzte Verwaltung mehr als Prozessmanagement?

  • Verwaltungsübergreifende Kooperation muss gemeinsam erworben und entwickelt werden
  • Führungspersonen die Ziellvorstellungen vorantreiben werden benötigt

Weshalb muss vor allem das Management die Vernetzte Verwaltung verstehen?

Sowohl die Organisation wie auch die Ablaufprozesse müssen so gestaltet werden, dass die Vernetzte Verwaltung realisiert werden kann.

Welche Bereiche regelt die Rahmenvereinbarung?

  • Organisation
  • Umsetzung
  • Finanzierung

Was ist ein Interoperability Framework?

  • Gemeinsame Handlungsempfehlung
  • Zusammenarbeit bezüglich Public Services
  • Gemeinsame Konzepte, Policies, Guidelines und Standards

Was sind typische "European public services"?

  • Firmengründung
  • Personennachweise
  • Führerscheine
  • Anerkennung von Schulabschlüssen

Nenne Prinzipien, die das EIF anspricht.

Public Services müssen

  • User ausgerichtet
  • Offen
  • Wiederverwendbar
  • Mehrsprachig
  • Effektiv und Effizient

Vergleiche das EIF mit E-Government Schweiz.

EIF ist europaweit und deshalb in einem grösseren Ausmass. 

Die Ansätze sind aber vergleichbar. 

Étudier