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Bakterien und Viren
Bakterien und Viren
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Cartes-fiches
Merkmale Vermehrung Bakteriophagen
- Vermehrung nur in bestimmten Bakterien
- 2 Reproduktionswege
- virulenter phage: lytiscer Zyklus
- temperenter Phag: lysogener Zyklus
virulenter Phage, lytischer Zyklus
- anheften an Zellwand (Proteine)
- injizieren Phagen DNA (Proteinhülle bleibt auf Oberfläche zurück)
- Übernehmen der Kontrolle von Stoffwechsel des Bakteriums
- Replikation (kopien von DNA)
- Transkription (Abschreiben von DNA)
- Translation (herstellen von Proteinen für Virus)
- Synthetisieren von Phagenproteinhüllen
- Spontane Zusammensetzung neuer Phagen (Self-assembly)
- Lysozym löst Bakteriuenzellwand auf
- Lysozym aus Befehl der Viralen DNA hergestellt
- Tod des Bakteriums
temperenter Phage, lysogener Zyklus
- anheften an Zellwand des Wirtes
- injizieren der viralen DNA (Proteinhülle auf Oberfläche zurück)
- Einbauen der viralen DNA als inaktiver Prophage ins Chromosom
- Zellteilung: mit ihr wird Phagen DNA weitergegeben
- Herausschneiden der Phagen DNA aus dem Chromosom
- spontan
- durch Äussere Einflüsse
- Beginn des 2.Teil des lytischen Zyklus
- übernehmen Kontrolle
- Replikation, Transkription, Translation
- Synthetisieren von Virenproteinen
- Spontane Zusammensetzung (Self-Assembly)
- Lysozym löst Bakterienzwellwand auf
- Tod der Zelle
Grundsätze steriles Arbeiten
- Handschuhe
- Petrischalendeckel nur möglichst wenig hochheben
- nicht sprechen, spucken, husten
- Werkzeuge vor und nach Gebrauch ausglühen
Nährboden
- Boden mit Nährsotffen (rein) mit optimalen Bedinungen für Bakterien
- zuerst keine Bakterien darin
- Aus Agar: polysaccharide, aus den Zellwänden von Algen gewonnen
3 Ösenausstich Zweck
- Verdünnung
- erhöhen der Chancen für Einzelkollonien (aus Mischkultur?)
Reinkultur
Eine Bakterienkollonie einer Art
Klassifizierung
Aggregationstyp
- Einzellig, allein bestehend
- zwei-, mehrzellige Verbände
- einfache vielzellige Organisiationen
- mit Arbeitsteilung
- 2 oder mehrere spezialisierte Zelltypen
- Kolonien; gleichartige Zellen mit permanenten Aggregaten
Klassifizierung
Zellform
- Kugeln (Kokken)
- Staphylokokken
- Treptokokken
- Diplokokken
- Stäbchen (Bazillen)
- lang
- schlank
- Kettenbildung
- Spiralen (Spirillen, Spirochaete)
- Vibrionen
- Spirillen
- Borrelien
Gram Färbung
- Färben: Karbol-Genitianaviolett,
- färben aller Bakterien
- Lugol (für stabile Bindungen)
- Entfärben (Differenzieren)
- abspülen mit Ethanol
- gram-negative entfärben
- Gegenfärben
- verdünnte Fuchsin/Safraninlösung
- gram-positive werden rot
Unterschiede Gram positiv und negativ
- Membran
- + eine Zellmembran
- - 2 Zellmembranen
- Murein
- + hoher Anteil (hält Genitianaviolett zurück)
- - niedriger Anteil (Murein zwischen Membranen mit Periplasmatischem Gel) hält rote Farbe zurück
Aufbau Zellmembran
- Phospholipid mit lipophilem Köpfchen und hydrophilen Ketten
- Antibiotika muss hydrophob sein
Pathogen
- Beschreibung für einen Keim
- in Wirtszelle gekommen
- Immunsystem überwunden
- sich geteilt
- Verursachen von Krankheiten durch Bildung von Toxinen
- 2 Arten von Toxinbildung
- Exotoxine
- Endotoxine
opportunistisch
- Pathogene Keime
- leben von Natur aus im Wirt
- Entfachen nur Krankheit bei schwachem Immunsystem
Bsp.: Steptococctus pneumoniae lebt im Rachen gesunder Menschen, führt bei schwchem Immunsystem zu Lungenenzündung
Exotoxine
- Proteine von Bakterium freigegeben
- Symptome können auftreten ohne dass Bakterium zugegen ( :-) ) ist
Bsp. Wundstarrkrampf, Botox
Endotoxine
- Endotoxine werden nicht vom Bakterium ausgeschieden
- sind Bestandteile der Membran von bestimmten gramnegativen Bakterien
Bsp. Gastroenteritis, Lebensmittelvergiftung
Inkubationszeit
- Zeit bis Krankheit ausbricht
- gemessen ab Moment wo Keim im Körper bis Ausburch Krankheit
- je nach Krankheit: je kürzer Inkubationszeit desto ''schlimmer'' Krankheit
Aufbau Bakterienzelle
(innen nach Aussen)
- DNA, Nucleoid, Kernäquivalent (keine Zellkernwand)
- Im Zellplasma
- Lipidtröpfchen
- Robosomen (Proteinsynthese, Translation)
- Plasmidringe (DNA-Träger)
- Thylakoid (Fotosynthese bei autotrophen)
- Mesosom (Energiegewinnung und ATP Synthese)
- Zellmembran
- Zellwand
- Schleimschicht
- Geissel
Aufbau Viren
- DNA
- Capsid (aus mehreren Capsomeren)
- Lipidhülle
- Glykoproteine
Unterschiede Bakteriophagen und HI-Virus
- Befallene Zellen
- HIV: Körperzellen (T-Helfer)
- B: Bakterien
- DNA in Zelle
- HIV: Andocken mit Schlüssel-Schloss, verschmelzen/fusionieren des ganzen Capsids
- B: injizieren nur DNA
- HIV: reverse Transkriptase, hat RNA
- Virenproduktion
- HIV: regelmässige Produktion Viren, nur langsames Sterben, pro Zelle ung. 10 000 Viren
- B: Herstellen in Zelle bis Platzt, schnelles Sterben, 100- 200 Viren
- Virenfreisetzung
- HIV: Knospen-Freisetzung, immer wieder
- B: alles auf einen Schlag, Zelle tod
Wirkungsweise Medis gegen HIV
- Reverse Transkriptase hemmen
- Integrase Hemmen
- Fusionshemmer
- Integrase Hemmer
- Protestase Hemmer (Proteinproduktion)
- CD4 Rezeptoren verändern, durch Gentherapie
- Keimbahntherapie: Keimzellen genetisch Verändern, nächste Generation auch
- Somatherapie, somalische-Gentherapie: Veränderung durch Gentechnik, nicht in Keimbahn, nächste Generation hat Mutation nicht mehr
Unterschied RNA zu DNA
- meist einzelsträngig
- Statt Thymin Uracin als Base (andere Basen)
- O2 am zweiten Kohlenstoffatom (DNA keine)
Wirkung von Antibiotika auf Bakterienzellen, Wirkmechanismus
- Zellwände platzen (Murein-Sakulus angreiffen, haben nur Bakterien, herrscht innenüberdruck)
- Verhindern der Wiederverknüpfung der Stützringe in Zellwand
- Hemmen der Zellwandsythese
- Hemmen der Proteinsynthese
- Hemmen der Folsäuresythese
- Hemmen der DNA Replikation und Transkription
Arten von Answirkungen Antibiotika
- bakteriozid: Bakterium tod, jedoch physisch noch vorhanden
- Hemmen Proteinsynthese
- Hemmen Folsäuresynthese
- bakteriolytisch: Bakterium getötet, Zellwand wird aufgelöst
- Hemmen der Zellwandsynthese
- bakteriostatisch: Vermehrung des Bakteriums wird verhindert
- DNA Repilkation
- (RNA-Synthese?)
Hemmhof
Kreis um ein Antibiotika wo keine Bakterien wachsen
Hemmhoftest
- Aus Reinkultur möglicher Antibiotika eine Flüssigkultur machen
- Grosse Agrarplatte mit Bakterien
- Löcher stanzen
- verschiedene mögliche Antibiotika rein
- warten
- Hemmhöfe vergleichen: je grösser Radius desto wirksamer Antibiotika
Entwicklung eines Antibiotika
- Bodenprobe nehmen
- aufschlämmen (mit Wasser) --> auf Agrarplatte
- ausstreichen auf Agrarplatte
- Mischkultur
- Reinkultur züchten
- Reinkultur ohne Geliermittel (Flüssigkultur)
- Hemmhoftest
- Selektion der wirksamen Pilze
- grössere Zucht ( ung. 100l)
- wirkstoff isolieren und testen
- bereits gefundener Stoff
- neuer Stoff
- UV Licht: auslosen DNA Mutationen
- negative: Pilz stirbt
- neutrale: keine wirkliche Veränderung
- positive: stellt mehr vom Stoff her
- Tierversuch --> für Säugetiere harmols?
- erste klinische Versuche
- Grossproduktion
Antibiotikaresistenz
Ursachen
- Keime können genetische Anleitungen übernehmen
- falscher Einsatz
- übermässiger Einsatz
- zu früh abgebrochene Behandlung
- Verabreichung bei Infektionen die keine Wirkung auf Antibiotika vorweisen
- Antibiotika Verbrauch in Nutztieren
- in Seifen und Geschirrspülmitteln
Welche Funktionen Antibiotika in Natur
- Pilze, Pflanzen und auch Bakterien als abwehr
- Konkurrenzkampf um begrenzte Ressourcen
- Waffe gegen störnde Bakterien
Mechanismen Bakterien
- An Aminosäure Stickstoff-Wasserstoffpaar gegen Sauerstoff ausgetauscht: Antibiotika sitzt zu locker, Enzyme des Bakteriums können es entfernen
- Am Ende einer Peptidkette in der Zellwand eine Zusätzliche Aminosäure einbauen, die grösser als Andere: Antibiotika kommt nicht mehr vorbei
- kurzerhand bilden einer dickeren Zellwand bei der Quervernetung der Peptide reduziert werden
Lösungen Antibiotikaresistenz
- Glykopeptid-Antibiotika mit hydorphoben Ketten
- haben hohe Neigung zu ebenfalls Wasserabstossenden Bausteine der Bakterien --> bessere Verankerung
- Glycopeptid- Antibiotika haben Zweierkomplexe
- zusammenführen von unterschiedlichen Wirkstoffen --> doppelte Kraft
- Ausprobieren mit neuen Zusammenstellungen von verschiedenen Antibiotika