ECDL Modul 1

Hardware Software Netzwerke IT im täglichen Leben Sicherheit Rechtslage

Hardware Software Netzwerke IT im täglichen Leben Sicherheit Rechtslage

Jacqueline Kobler
Study

Jacqueline Kobler
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Informatik ab, die für die Berufslehre relevant sind. Sie behandeln Themen wie den Umgang mit Daten, die Nutzung von Computern und Programmen, sowie die Sicherheit und Effizienz von Systemen. Die Karteikarten erklären, wie man Daten schützt, Software korrekt verwendet und sich vor Viren und Datenverlust schützt. Sie bieten auch Tipps zur Ergonomie am Arbeitsplatz und zum umweltbewussten Umgang mit technischen Geräten. Diese Lernkarten sind ideal für Berufsschüler, die ihre Kenntnisse in Informatik vertiefen und praktische Tipps für den Alltag und die Arbeit erlernen möchten.
Flashcards
17
Students
20
Language
German
Category
Computer Science
Created / Updated
03.01.2014 / 01.01.2020

Flashcards

Die grundlegend wichtigsten Informationen zur Hardware zusammenfassen.

  • Hardware ist alles, was beim Computer angefasst werden kann (Computer mit Gehäuse, Peripheriegeräte). Computergehäuse werden in Tower, Desktops, Laptops (Notebooks) und Tablet-PCs unterteilt.
  • Es gibt Computer im Westentaschenformat, die für bestimmte Zwecke sehr nützlich sein können und vor allem durch Kompaktheit glänzen.
  • Die wichtigsten Komponenten von Computern sind die CPU, der interne Speicher, die Festplatte sowie Ein- und Ausgabegeräte.
  • Die Kommunikation zwischen Peripheriegeräten und Computer erfolgt über verschiedene Schnittstellen (Interfaces).

Die Systemleistung eines Computers - also seine Verarbeitungsgeschwindigkeit - wird von mehreren Einflüssen bestimmt: CPU, RAM, Grafikkarte und laufende Prozesse. Das schwächste Glied in dieser Kette kann die gesamte Bearbeitung bremsen. Zusammengefasst sind für die Systemleistung folgende Punkte wichtig:

 

  • Die CPU (Prozessor) ist das Gehirn eines Computers - ihre Rechengeschwindigkeit bestimmt, wie schnell Daten verarbeitet werden können.
  • Der Prozessor hat drei wichtige Merkmale, die zur Systemleistung beitragen: Taktfrequenz (gemessen in MHz oder GHz), Busbreite und Größe des Cache-Speichers.
  • Die Grafikkarte bestimmt, wie schnell die grafische Ausgabe vonstatten  geht - sie hat einen eigenen Prozessor und Speicher.
  • Die Anzahl der laufenden Prozesse kann die Systemleistung beeinträchtigen, da alle Daten parallel bearbeitet werden müssen. Schließen Sie nicht benötigte Anwendungen, um dies zu unterbinden.

Der RAM-Speicher übernimmt die Arbeitsvorgänge eines Computers - die Daten werden nur temporär gelagert. Feste Anweisungen, die immer gespeichert bleiben müssen, sind im ROM enthalten. Zur Speicherung von Programmen und anderen Daten werden externe Speichermedien verwendet. Eine kurze Zusammenfassung dieser Punkte finden Sie hier:

  • Der Arbeitsspeicher dient als Datenträger für die momentan benötigten Daten des Prozessors.
  • Wird der Stromkreis unterbrochen, geht der Inhalt des Arbeitsspeichers verloren.
  • Der Vorteil ist die hohe Zugriffsgeschwindigkeit bzw. die geringe Zugriffszeit.
  • ROM-Bausteine haben einen festen Speicherinhalt, der nicht verändert werden kann. Sie beinhalten für das System essentielle Daten.
  • Zur Speicherung von Benutzerdaten und Programmen hat jeder Computer eine interne Festplatte, die allerdings fest verbaut und schwer austauschbar ist.
  • Die Mobilität von Daten ist durch andere Speichermedien gegeben, z.B.: externe Festplatten, USB-Flash-Drives, CDs, DVDs, aber auch Netzlaufwerke und Online-Speicherplätze.

Eingabegeräte dienen dazu, den Computer zu bedienen bzw. ihn mit Daten zu füttern. Die Kommunikation vom Computer zum Benutzer erfolgt über Ausgabegeräte. Einige Geräte verfügen über beide Eigenschaften. Die wichtigsten dieser Geräte werden hier kurz zusammengefasst:

  • Mit Eingabegeräten können die verschiedensten Daten an den Computer übertragen werden.
  • Die wichtigsten Eingabegeräte sind: Tastatur (zum Eintippen von Daten), Maus (Steuerung über Point-and-Click) und Scanner (Übertragung von Informationen auf Papier an den Computer).
  • Die wichtigsten Ausgabegeräte sind Monitor (direkte Ausgabe wie Fernseher), Drucker (Ausgabe auf Papier) und Lautsprecher (akustische Ausgabe).

Unter Software versteht man alle Programme, die benötigt werden, um den Einsatz der Hardware zu ermöglichen. Dabei wird unterschieden, ob die Software zur Steuerung der Hardware benötigt wird (Betriebssystem) oder ob damit spezifische Anwendungen ausgeführt werden (Anwendungsprogramme). Zusammengefasst haben Sie folgendes gelernt:

  • Erst Software und Hardware gemeinsam ergeben einen funktionierenden Computer.
  • Man unterscheidet Systemsoftware und Anwendersoftware.
  • Die Systemsoftware steuert die Hardware und erteilt Anweisungen, wie Daten zu verarbeiten sind.
  • Mit Hilfe von Anwendersoftware können Daten spezifisch ver- und bearbeitet werden.
  • Dazu zählen Programme zur Text- oder Bildverarbeitung, Datenverwaltung und Präsentation, aber auch Spiele.
  • Weiters können bestimmte Programme den Umgang mit dem Computer erleichtern (Bildschirmleser, Spracherkennungsprogramme, etc.).

Unter einem Netzwerk versteht man die Verbindung von mehreren Computern, die selbst weltweit erfolgen kann (Internet). Der Sinn liegt im Austausch von Daten oder der gemeinsamen Nutzung von Programmen und Geräten. Die wichtigsten Informationen zu Netzwerken sollen hier nochmals zusammengefasst werden:

  • Ein Netzwerk ist die Verbindung  von mehreren Computern.
  • Abhängig von der räumlichen Ausdehnung spricht man von LAN (lokales Netzwerk) bzw. WLAN (kabelloses lokales Netzwerk) oder von WAN (großräumiges Netz).
  • Als Server werden Programme (oder auch Computer) bezeichnet, die Ressourcen und Dienste für andere Computer im Netzwerk zur Verfügung stellen.
  • Clients stellen Anfragen an Server und können sich bei diesen bedienen.
  • Das Internet ist das größte Netzwerk der Welt.
  • Die wichtigsten Dienste des Internet sind: WWW, E-Mail, Usenet, FTP und Telnet.

Das Internet findet immer mehr Einzug in unsere Gesellschaft. Firmen und Privatanwender nutzen die Möglichkeiten täglich mit seinem unbegrenzten Angebot. Wie man sich Zugang zum Internet verschafft und was ein Download ist, sei hier nochmals zusammengefasst:
 

  • Download: Bei einem Download werden Programme oder Dateien aus einem Netzwerk auf den eigenen Computer übertragen.
  • Upload: Gegenteil von Download - es werden also Daten an einen anderen Computer des Netzwerks geschickt.
  • Die Übertragungsrate (Transferrate) beschreibt die Datenmenge, die innerhalb einer Zeiteinheit übertragen wird. Sie wird in der kleinstmöglichen Dateneinheit, dem Bit pro Sekunde gemessen - gegebenenfalls mit Einheitenvorsätzen, also bps, kbps, Mbps.
  • In ländlichen Gebieten erfolgt die Internetverbindung meist über ein Einwahlmodem via Telefonleitung (analog oder digital).
  • In Ballungsräumen ist der Breitbandzugang (ADSL) vorherrschend.
  • Mit einer Breitbandverbindung über das Kabelnetz ist man immer 'online' - meist zu einem festen Tarif. Damit ist zwar die Zugangs-geschwindigkeit erhöht aber auch das Risiko durch Attacken von außen.
  • Weitere Zugangsmöglichkeiten sind ein Kabelanschluss und die Verbindung via Satellit oder Mobiltelefon.

Der Einfluss der Informationsgesellschaft auf unser Leben ist mannigfaltig. In diesem Kapitel haben Sie gelernt, was IT bedeutet und welche Möglichkeiten sie uns beschert. Hier sehen Sie noch einmal alle Punkte kurz zusammengefasst. 
 

  • Der Einfluss der Informationsgesellschaft auf unser Leben ist mannigfaltig. In diesem Kapitel haben Sie gelernt, was IT bedeutet und welche Möglichkeiten sie uns beschert. Hier sehen Sie noch einmal alle Punkte kurz zusammengefasst. 
  • IT steht für Informationstechnik. Der Begriff beschreibt die Informations- und Datenverarbeitung sowie die dafür benötigte Hard- und Software.
  • E-Commerce, E-Banking und E-Government sind wichtige Internetangebote für Konsumenten, die viele Wege ersparen können.
  • E-Learning bezeichnet das Lernen mittels digitaler Medien. Dadurch können Zeit, Platz und Kosten gespart werden.
  • Teleworking steht für Arbeit, die (zum Teil) nicht mehr in den Arbeitsräumen der Auftraggeber durchgeführt wird bzw. werden muss und bei der Informations- und Telekommunikationstechnologien zum Einsatz kommen.

Viele Begriffe prägen die Kommunikationsvielfalt im Internet - die geläufigsten seien hier kurz zusammengefasst.

  • E-Mail (Elektronische Post) bezeichnet die briefartige Datenübertragung auf elektronischem Wege.
  • E-Mails sind kostenlos, schnell und können fast von jedem Punkt der Erde abgerufen werden.
  • Instant Messaging steht für sofortige Kurznachrichten, die in Echtzeit übertragen werden (chatten).
  • VoIP steht für "Voice over IP" und ist der Sammelbegriff für das Telefonieren via Internet.
  • RSS-Feeds sind Abonnements für Kurznachrichten, die auf Aktualisierungen von Webseiten hinweisen.
  • Weblogs oder Blogs sind elektronische Tagebücher, die im Internet veröffentlicht werden. Je nach Art können bestimmte Personen oder jeder dort Nachrichten hinterlassen.
  • Podcasts sind Audio- und Videodateien, die automatisiert aus dem Internet heruntergeladen werden können, um ohne Verbindung zum Netzwerk abgespielt zu werden.

Virtuelle Gemeinschaften können oft bei den ausgefallensten Fragen helfen, da jeder mit Zugang zum Internet daran teilnehmen kann. Sie sind an virtuellen Plätzen zu finden und dienen dem Austausch von Gedanken, Informationen und Erfahrungen. Die wichtigsten Punkte finden Sie hier:

 

  • Virtuelle Gemeinschaften bestehen aus Leuten aus aller Welt, die sich an virtuellen Plätzen (im Internet) zusammenfinden und jegliche Themen diskutieren können.
  • Sie sind auf die jeweiligen Benutzergruppen abgestimmt und verbessern ihre Funktion durch Anregungen, Wünsche und Beschwerden der User.
  • Die Kategorien der Kommunikation im Internet sind im Wesentlichen: Webseiten für soziale Netzwerke, Internetforen, Chaträume und Online- Computerspiele.
  • Das Publizieren von (persönlichen) Inhalten auf Blogs und Podcasts kann von jedem einfach durchgeführt werden - dabei können Texte aber auch Fotos, Audio- und Videoclips veröffentlicht werden.
  • Der Umgang mit persönlichen Daten im Internet sollte aber mit äußerster Vorsicht gehandelt werden.
     

Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist von großer Wichtigkeit für die Produktivität. Setzen Sie daher auf ergonomisch gestaltete Geräte und einen ebenso eingerichteten Arbeitsbereich. Dazu zählen der richtige Stuhl und Tisch, aber auch die Beleuchtung. Daneben sind Entspannungsübungen und Pausen zum Erhalt des körperlichen Wohls von großer Wichtigkeit.

  • Ergonomie hat die Schaffung von gesundheitserhaltenden Arbeitsplätzen zum Ziel.
  • Achten Sie bei der Arbeitsplatzeinrichtung auf den richtigen Stuhl und Arbeitstisch.
  • Falsche Stühle sind u.a. Risikofaktoren für Muskel- und Skeletterkrankungen.
  • Arbeitstische sollten höhenverstellbar sein, um in der Höhe individuell an jeden Benutzer angepasst werden zu können.
  • Die richtige Beleuchtung trägt zum Wohlbefinden bei der Arbeit bei und vermindert Unfallgefahren.
  • Machen Sie ausreichend Pausen bei langen Arbeitssitzungen - nutzen Sie jede Möglichkeit für Bewegungen und Entspannungsübungen für Muskeln, Wirbelsäule und Augen.

Die Umwelt kann sich nicht selbst schützen, aber als verantwortungsbewusste Konsumenten können Sie beim Kauf bzw. bei der Verwendung technischer Geräte einige Punkte beachten, die die Belastung verringern. Die wichtigsten finden Sie in dieser Zusammenfassung:

 

  • Es gibt Gütezeichen, die auf umweltgerechte Herstellung hinweisen.
  • Achten Sie beim Kauf auf Geräte, die gut recyclingfähig sind.
  • Drucken Sie nur Daten aus, die Sie wirklich benötigen - damit schaffen Sie weniger Papiermüll und verringern den Verbrauch von Druckerpatronen.
  • Halten Sie Ausschau nach Abzeichen, die auf energiesparende Geräte hinweisen.
  • Benutzen Sie Einstellmöglichkeiten, um elektrische Geräte automatisch in den Ruhe- oder Aus-Zustand zu versetzen.
  • Schalten Sie Geräte aus, wenn Sie sie nicht benötigen.

Computer erkennen durch die Eingabe von Benutzernamen und Passwörtern, ob die davorsitzende Person Zugriffsrechte hat oder nicht. Mit dem Paar Benutzerkennung - Passwort erfolgt die Authentifizierung für alle wichtigen Bereiche, um diese Systeme und Ihre Daten zu schützen. Die wichtigsten Punkte dazu sind hier noch einmal zusammengefasst:

  • Benutzername und Passwort können den Anwender identifizieren und regeln die Zugriffsrechte.
  • Es gibt gewisse Richtlinien bei der Auswahl von Passwörtern, die eingehalten werden sollten.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig, um bei unbewusstem Verlust den Schaden gering zu halten.
  • Geben Sie Passwörter niemals weiter!

Datenverlust ist auf vielen Wegen möglich, und die Folgen können fatal sein, vor allem für Unternehmen. Regelmäßige und vernünftige Datensicherung ist sowohl im beruflichen aber auch privaten Bereich sehr zu empfehlen.
Besteht zudem eine Verbindung zu öffentlichen Netzwerken (z.B. Internet), ist ein Schutz vor unerlaubtem Datenzugriff höchst wichtig.

  • Um im Falle eines Datenverlusts den Schaden in Grenzen zu halten, sichern Sie Ihre Daten regelmäßig.
  • Backup-Programme helfen beim korrekten Sichern der richtigen Daten.
  • Um nur die richtigen Datenpakete zwischen System und Netzwerk zuzulassen, regeln Firewalls den Datenverkehr.
  • Vergessen Sie nicht, dass Datendiebstahl auch als Diebstahl von Computern stattfinden kann. Die Verwendung von Sicherheitskabeln bietet guten Schutz dagegen.

Computerviren sind Programme, die sich selbst vervielfältigen können - daneben haben sie noch andere Aufgaben, die harmlos aber unangenehm oder sogar extrem destruktiv sein können. Dazu gehört das Verändern, Zerstören oder Löschen von Dateien und Programmen.
 

  • Computerviren sind Programme, die sich selbst vervielfältigen können und meist böse Absichten verfolgen.
  • Die Einteilung erfolgt in drei Typen, abhängig von der Einnistung am Computer.
  • Weiter unterschieden werden sie anhand der Aufgaben, die sie verfolgen.
  • Zum Schutz vor Viren gibt es zwei wichtige Punkte: aufpassen und vorsorgen.
  • Eine wichtige Vorsorge ist ein permanent aktives Anti-Viren Programm. Dieses muss so häufig wie möglich aktualisiert werden.
  • Computer mit wichtigen Daten sollten regelmäßig mit Anti-Viren Programmen 'auf Herz und Nieren' überprüft werden.

Die Entwicklung von Software ist oft ein sehr aufwändiger und daher kostenintensiver Prozess. Um dies lukrativ zu halten, ist die Verwendung von kommerzieller Software über Lizenzen geregelt, die vor der Benutzung erworben werden müssen. Der Gebrauch von nicht lizensierter Software ist strafbar.

  • Software unterliegt dem Urheberrechtsgesetz.
  • Die Verwendung von Software ist nur mit gültiger Lizenz erlaubt.
  • Bei der Installation wird die Zustimmung zu den Lizenzvereinbarungen abgefragt - diese ist notwendig, um das Programm benutzen zu können.
  • Lizensierte Software beinhaltet meist eine Produkt-ID. Diese wird bei der Installation abgefragt.
  • Shareware ist Software, die über einen gewissen Testzeitraum frei benutzbar ist - danach muss die Registrierungsgebühr bezahlt werden, um das Programm in vollem Ausmaß weiter verwenden zu können.
  • Unter Freeware versteht man Programme, die vom Autor zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt werden.
  • Open-Source-Programme legen ihren Quellcode offen zur Einsicht und Bearbeitung.

Personenbezogene Daten werden nahezu rund um die Uhr ausgetauscht. Dieser Austausch erfolgt aus den verschiedensten Gründen. Um die Verwendung von Daten zu schützen, wurde das Datenschutzgesetz in Kraft gesetzt.

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  • Persönliche Daten dürfen nur innerhalb bestimmter Richtlinien verarbeitet werden.
  • Das Datenschutzgesetz regelt das Verarbeiten, Speichern und Weitergeben von persönlichen Daten.

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