E Gartenbau Prüfungen2

Lernkarteien Schule

Lernkarteien Schule


J. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Gartenbaus und sind für verschiedene Berufsgruppen relevant. Sie behandeln Themen wie Pflanzenschutz, Nährstoffe, Dünger, Wachstumsfaktoren und die Verwendung von Gartengeräten. Besonders nützlich sind sie für Gärtner, Hauswarte und alle, die sich mit der Pflege von Pflanzen und Gärten beschäftigen, da sie praktische Tipps und wissenschaftliche Hintergründe vermitteln.
Flashcards
107
Students
30
Language
German
Category
Career Studies
Level
Other
Created / Updated
23.06.2014 / 27.12.2025

Flashcards

49 Nützlinge) Wie können Pflanzen ohne chemische Pflanzenschutzmittel behandelt werden?

Mechanisch: Fallen, Ablesen, Abschneiden, Biologisch, Einsatz von Nützlingen.

49 Nützlinge) Nennen Sie verschiedene Nützlinge!

Marienkäfer, Ameisen, Nematoden, Vögel, Igel, Schlupfwespe, Raubmilben

50 Krankheiten) Eine Cotoneaster- Bepflanzung (Zwergmispel) weist braune und schwarze Äste auf was machen Sie

Feuerbrand -Meldepflichtig- Verschleppung vermeiden (nicht berühren) -Roden und Verbrennen -Neuanpflanzung

50 Krankheiten) Was sind die häufigsten Pflanzenkrankheiten?

Pilzerkrankungen: Fusarium welke (bei Getreide), echter Mehltau (mehliger Belag), falscher Mehltau (auf Unterseite mehlig, oben braun), Rost (rostbraun Unterseite, Blätter), Blattfleckenkrankheit (rundliche Blattflecken), Grauschimmelpilz, Sternrusstau (schwarzbraune Flecken-Rosen), Russ, Schrottschuss. Russtau /// Insekten: (Blatt-Schildläuse), Raupen (fressen glattrandige Löcher), Dickmaulrüssler (frisst am Rand), Schnecken (fressen am Rand nicht ganz durch ), Milben, weitere Feuerbrand (Bakterien), Mutterkornbrand.

51 Beikrautregulierung) Wo dürfen Herbizide nicht ausgebracht werden?

Dächer und Terrassen, Strassen- und Geleise Böschungen, Weg- und Parkflächen, Lagerplätze, Entlang von Gewässern, Naturschutzzonen.

51 Beikrautregulierung) Warum ist die Bezeichnung „Unkräuter“ für Beikräuter nicht zutreffend?

Diese dienen zahlreichen Tierarten als Nahrung und Unterschlupf, tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei, Gründüngungspflanzen, Heilpflanzen

51 Beikrautregulierung) Notieren Sie stichwortartig wie man unerwünschte Begleitflora reguliert. a) Vorbeugend, b)Chemisch, c) Mechanisch, d) Physikalisch.

a) Vorbeugend = nicht absamen lassen, nur reifen Kompost ausbringen, richtige Bodenbearbeitung, Bodenabdeckung durch Mulch Material, Gründüngung, richtiger Abstand der Pflanzen. // b) Chemisch = Herbizide spritzen. c) Mechanisch = Jäten von Hand, Abhacken mit Pendelhacke, Bodenfräse in leerstehenden Flächen. d) Physikalisch = Hitzesterilisierung durch Dampf, Abflammen, Infrarotstrahlung.

51 Beikrautregulierung) Wie können Beikräuter im Rasen bekämpft werden?

Behandlung mit selektiven Herbiziden, Ausstechen mit Spaten, öfters mähen, öfters düngen.

51 Beikrautregulierung) Beschreiben Sie die Möglichkeit der Beikrautregulierung auf Parkplätzen und chaussierten (heute veraltete Bezeichnung für eine gut ausgebaute Landstrasse) Flächen.

Abrennen mit Abflammgerät, Abbrennen mit Infrarotgerät, Jäten mit der Hacke, Abschaben.

51 Beikrautregulierung) Nenne 5 verbreitete Unkräuter

Ackerdistel, Löwenzahn, Baumtropfen, Winden, Ungräser, Klee, Quecke, Hirtentäschchen, Berufskraut, Hühnerdarm, Schachtelhalm etc. Sauerampfer, Placken, Wegerich, Unkrauthirse.

51 Beikrautregulierung) Wie definiert man Beikräuter?

Pflanzen, die aus menschlicher Sicht am falschen Ort stehen

51 Beikrautregulierung) Unter welchen Umständen sollen Beikräuter bewirtschaftet werden?

wenn die Kulturpflanzen bedroht sind (Überträger von Schädlingen, Konkurrent, hemmt Kulturpflanze). Um starke Verbreitung zu verhindern.

51 Beikrautregulierung) Beschreibe die Wirkungsweise von Herbiziden.

Dürfen nicht auf Hartflächen (nicht bewachsene Flächen) eingesetzt werden! Blatt- oder Kontaktherbizide: Kontakt, translokal, verbrennen, systemisch (Wuchsstoffe). /// Wurzelherbizide: Bodenherbizide oder Totalherbizide, systemische Wirkung.

51 Beikrautregulierung) Wie halte ich einen Kiesweg von Beikraut sauber?

Hacken, jäten, thermisch abbrennen

51 Beikrautregulierung) Wie entsorge ich Beikräuter?

Verbrennen, Industriekompost, Absamung verhindern

51 Beikrautregulierung) Welche Massnahmen der Beikraut Bekämpfung sind angezeigt in: a) Gehölzflächen, b) Staudenrabatten

a) Gehölzflächen: Mulchen, Pflanze als Boden Decker setzten, ausjäten, Mulchmatten. /// b) Staudenrabatten: feiner Mulch, mit Kompost abdecken, regelmässig bei Trockenheit hacken

51 Beikrautregulierung) Weiche biologischen Aufgaben erfüllen Beikräuter?

Bodenabdeckung, Bodenschutz, Erosionsschutz, erst Besiedelter zur Schaffung von Kulturerde (Humusbilder)

51 Beikrautregulierung) Beschreibe die Unkrautbekämpfung.

jäten, abbrennen, abhacken, mit Herbiziden, Mulchen

51 Beikrautregulierung) Beschreibe die Möglichkeit der Unkrautbekämpfung von Hart- und chaussierten (heute veraltete Bezeichnung für eine gut ausgebaute Landstrasse) Flächen, Parkplätzen und Wegen.

Ausjäten, hacken, abbrennen, ausreissen, Trimmen Abrennen mit Abflammgerät, Abbrennen mit Infrarotgerät, Jäten mit der Hacke, Abschaben, Mechanisch abbürsten.

51 Beikrautregulierung) Wie können Sie Beikräuter präventiv bekämpfen

Gründüngung, nicht absamen lassen, gute Bodenbearbeitung, nur reifen Kompost verwenden, Sterilisieren

52 Chemikalienrecht und Entsorgung) In Ihrem Giftschrank steht schon seit ein paar Jahren eine halb leere Packung eines alten Pflanzenschutzmittels. Das Verbrauchsdatum ist abgelaufen. Wie entsorgen Sie dieses Mittel? Nennen Sie zwei Möglichkeiten.

Der Verkaufsstelle zurückgeben, Der regionalen Giftsammelstelle abgeben.

52 Chemikalienrecht und Entsorgung) Welche Ziele hat das Chemikalienrecht?

Personenschutz, Schutz des Konsumenten, Schutz der Umwelt: Luft, Wasser, Boden

52 Chemikalienrecht und Entsorgung) Was bedeuten folgende Abkürzungen auf den Gefahrensymbolen? a) F+, b) T c) E, d) Xn, e) C, f) N

a) F+ = Hochentzündlich, b) T = Giftig, c) E = Explosionsgefährlich, d) Xn = Gesundheitsschädlich, e) C = Ätzend, f) N = Umweltgefährlich

53 Schadbilder) Erläutere die Folgen, wenn eine Pflanze tagelang im Wasser steht (Fussbad).

Die Wurzeln sind von der Luft abgeschlossen und faulen. Danach sterben auch die oberirdischen Teile der Pflanze ab.

53 Schadbilder) Was unternimmt man, wenn der Wurzelballen einer Pflanze total ausgetrocknet ist?

Die Pflanze austopfen und mehrere Stunden den Wurzelballen ins Wasserbad stellen (Tauchbad).

53 Schadbilder) Dürfen trockene Pflanzenballen gedüngt werden? Was muss man unternehmen?

Nein, die Wurzeln würden vom Dünger verbrannt. Vor dem Düngen Pflanzenballen gut wässern (Tauchbad).

53 Schadbilder) Wie merke ich, dass eine Pflanze zu wenig Wasser hat?

Sie welkt, verfault, Blätter gerollt

54 Wege und Plätze) Nennen Sie 4 verschiedene, von Kraftfahrzeugen befahrene Wegdecken.

Asphalt, Beton, Rasengitterstein, Verbundsteine, Natursteinplatten, Kies Beläge, (Rinde oder Schnitzel).

54 Wege und Plätze) Nennen Sie zu jeder 2 Vorteile von a) Asphalt, b) Beton, c) Rasengitterstein, d) Verbundsteine.

a) Asphalt: stark belastbar, einfach zum Schneeräumen, beständig. /// b) Beton: stark belastbar, einfach zum Schneeräumen, beständig. /// c) Rasengitterstein: Wasser kann versickern, Grünfläche, Optik, Preis. /// d) Verbundsteine: einfach zum erstellen, günstig, Wasser kann versickern.

54 Wege und Plätze) Erklären Sie den Begriff "Wege und Plätze".

Man versteht darunter Flächen, die einen mehrschichtigen Aufbau besitzen und mit einem Deck Belag versehen sind.

54 Wege und Plätze) Aus welchen Materialien können Deck Beläge sein?

Asphalt, Beton, Natursteinplatten, Kies Beläge, Rinde oder Schnitzel.

54 Wege und Plätze) Welche Vorteile bieten a), b) Verbundsteine, c) Asphalt, d) Kies Belag, e) Rinde, Schnitzel?

a) Natursteine = Witterungsbeständig, b) Verbundsteine = Griffig, wieder verwendbar, c) Asphalt = Wasserundurchlässig, d) = günstig, wasserdurchlässig, e) Rinde, Schnitzel = Wiederverwertung, Natur.

54 Wege und Plätze) Welche Nachteile bieten a) Natursteine, b) Verbundsteine, c) Asphalt, d), e) Rinde, Schnitzel

a) Natursteine = Teuer, Gewicht, Bearbeitung, b) Verbundsteine = Nicht beständig gegen Tau Salze, c) Asphalt = Fussgänger feindlich, d) Kies Belag = viel Unterhalt, staubig, e) Rinde, Schnitzel = viel Unterhalt, beschränkt einsetzbar und haltbar.

54 Wege und Plätze) Beschreiben Sie die Behebung von Fahrspuren und Schlaglöchern.

Gartenkies entfernen, Wand Kies mit Pickel auflockern, Ränder senkrecht abgraben. Mit dem Grabenstampfer verdichten, Strassen Kies einbauen, planieren und verdichten, Gartenkies wieder verteilen.

54 Wege und Plätze) Wie gross ist das Schrittmass in cm bei Schrittplatten.

Das Schrittmass beträgt 65 cm.

54 Wege und Plätze) Wofür eignen sich Entwässerungsrinnen?

Eignen sich zum sammeln von Oberflächenwasser auf Weg und Parkflächen mit einseitigem Gefälle.

54 Wege und Plätze) Ein Verbundsteinplatz ist 4.00m lang. Das Gefälle muss 1.5 % betragen. Wie gross ist der Höhenunterschied?

4.00 m x 0.015 = 0.06 m = 6.00 cm = 60 mm. Der Höhenunterschied beträgt 6 cm.

54 Wege und Plätze) Berechnen Sie das Gefälle in % bei folgenden Angaben: Länge des Platzes = 3.50 m, Höhenunterschied = 7 cm

7 cm / 350 cm x 100 = 2 %. Das Gefälle beträgt 2%.

54 Wege und Plätze) Berechnen Sie die Länge des Platzes bei folgenden Angaben: Höhenunterschied: 36 cm. Gefälle: 4%

36 cm durch 4 cm = 9. Die Länge des Platzes beträgt 9.00 m.

54 Wege und Plätze) Zähle drei Wegdecken auf und beschreibe ihre Vor- und Nachteile hinsichtlich Pflege und Unterhalt.

Asphalt: einfach, mit Besen, abspritzen, abblasen; /// Verbundsteine: einfach, mit Besen, abspritzen, abblasen; // Natursteine: einfach, mit Besen, abspritzen, abblasen, jedoch speziell robust (Unkraut in Fugen).

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