Fragen & Antworten


J. R.
Diese Lernkarten decken die Grundlagen der Druckverfahren und Druckfarben für Berufslehrlinge ab. Sie beleuchten die Unterschiede zwischen Zellstoff und Holzschliff, die Eigenschaften von Papier und die verschiedenen Drucktechniken wie Tiefdruck, Siebdruck und Buchdruck. Die Karteikarten erklären auch die Zusammensetzung von Druckfarben und deren Trocknungsprozesse. Ideal für angehende Drucker und Grafiker, die die technischen Aspekte ihres Berufs verstehen möchten.
Karten
36
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
06.03.2014 / 15.03.2023

Cartes-fiches

Was sind die 3 Teile der Druckfarbenzusammensetzung?

Farbmittel (Pigmente, Farbstoffe) Bindemittel (Öle, Harze) Zusatzmittel (Trockenstoffe, Wachse)

Wie trocknet Druckfarbe?

chemisch ( UV-Strahlung) oder physikalisch (abschlagend, verdunsten)

Was sind Heatsetfarben?

Sofort trocknende Farben für den Rollenofsetdruck

Welches sind die 4 Hauptdruckverfahren?

Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck, Durchdruckt

Nenne Hochdruckverfahren.

Buchdruck, Flexodruck, Heissfolienprägedruck

Nenne Flachdruckverfahren.

Offsetdruck

Nenne Tiefdruckverfahren.

Rakeltiefdruck, Tampondruck

Nenne Durchdruckverfahren.

Siebdruck

Welches sind spezielle Farbübertragungsverfahren?

Laserdrucker, Digitaldruck (benötigen keine Druckformen)

Woran erkennt man den Hochdruck?

Schattierungen auf der Bogenrückseite, Quetschrand, starker Übergriff beim Mehrfarbendruck

Woran erkennt man den Flachdruck?

Randscharfer Druck, gleichmässige Farbdeckung

Woran erkennt man den Tiefdruck?

Die Schrift ist gerastert, das heisst Rand wirkt unscharf

Woran erkennt man den Durchdruck?

Farbe ist fühlbar (leicht erhoben), Rand kann leicht gezackt sein

Wer und wann erfand den Buchdruck?

Johannes Gutenberg, 1450

Nenne die drei Duckprinzipien.

Flach/Flach, Rund/Flach, Rund/Rund

Wo wird der Flexodruck eingesetzt?

Wellkarton

Was sind die Merkmale des Tiefdrucks?

Hochwertigster Druck, hohe Auflagen, sehr teuer

Wo wird der Tiefdruck angewendet?

Zeitschriften, Kataloge, Prospekte

Wo kann man den Siebdruck einsetzen?

Fast überall, jedes Material ist bedruckbar

Nenne die 4 Teile eines Siebdruckrahmens

Rahmen (aus Holz), Gewebe, offene Partie für den Druck, Schablone (keine Farbe kommt hindurch)

Welche Aufgabe hat das Siebdruckgewebe?

Träger und Druckform

Umso enger die Maschen und feiner das Gewebe, desto ................. ist der Farbauftrag

feiner

Was ist der Grundstoff für Papier?

Fasern, meist aus Holz, die chemisch oder mechanisch aufbereitet werden.

Welches sind die Zusatzmittel für Papier?

Füll-, Leim-, und Farbstoffe

Wer ist der Erfinder des Papiers?

Ts'ai Lun um 105 n. Christus

Von wo erhält dasd Papier seinen Namen?

Von der Pflanze Papyrus. Wächst in Nordafrika am Nildelta

Welcher Halbstoff resultiert aus der mechanischen Faseraufbereitung?

Holzschliff

Wie nennt man den Holzfreien Halbstoff?

Zellstoff

Wie wird Zellstoff aufbereitet?

chemisch im Sulfid- oder Sulfatverfahren

Was ist der Nachteil an Holzschliffpapieren?

Das Papier vergilbt später schnell und hat kurze Fasern

Was ist der Nachteil an Zellstoffpapier?

Ist sehr teuer

Was ist der Vorteil bei Zellstoffpapieren?

sehr gute Qualität, reissfest, vergilbt nicht, sehr weiss, lange Fasern

Was ist der Rohstoff für Holzschliff?

Tanne, Föhre, Fichtenholz

Was ist der Rohstoff für Zellstoff?

Tanne, Kiefern, Föhren Laubholz, Stroh und Baumwolle

Was macht, dass ein Papier vergilbt?

Die Inkrusten. Diese werden beim chemischen Faseraufschluss entfernt.

Was ist TMP?

Thermomecanical Pulp (mechanisch) führt zu Holzschliff. Dadurch hoher Lignin Anteil = vergilben

Étudier