Diuretika

Diuretika

Diuretika


N. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Diuretika und deren Wirkmechanismen auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Diuretika wie Schleifendiuretika, Thiazid-Diuretika und kaliumsparende Diuretika, sowie deren Targets wie den Na+/K+/2Cl−Cotransporter und den Na+/Cl−Cotransporter. Die Lernkarten erklären die Hemmung der Na+-Rückresorption und die Bindung an spezifische Bindungsstellen, sowie die Auswirkungen auf die Ausscheidung von Hydrogencarbonat und K+. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Pharmakologie und Nierenphysiologie vorbereiten.
Karten
48
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
31.07.2016 / 30.04.2017

Lernkarten

Spironolacton Abbau im Körper

• metabolisch instabil: Thioester wird hydrolysiert und H2S abgespalten (β-Eliminierung)

→ Canrenon
• Nach Lacton-Ringöffnung → Canrenonsäure.

Kaliumcanrenoat: gut wasserlöslich → i.v. Applikation

Vasopressin: Funktion, Welche Rezeptorart, Lokalisation, Ligand, pathophysiologische Wirkung, Aufbau

Vasopressin-Rezeptoren V1 und V2:

• regulieren Osmolalität des Extrazellulärvolumens

• an basolateraler Membran der Sammelrohre lokalisiert (V2)

• Aktivierung führt zur cAMP Erhöhung (da G-Protein-gekoppelter Rezeptor) → Öffnung von Aquaporinen (Wasserkanäle) und damit zur Wasseraufnahme in Niere


Ligand:

• Adiuretin= ADH = antidiuretisches Hormon = Vasopressin

• vermehrte Ausschüttung bei Herzinsuffizienz und Leberzirrhose

• zyklische Oktapeptid

Wie werden Vasopressin-Antagonisten genannt?

Vaptane

Vasopressin-Antagonisten: WM

• kompetitive Blockade der Adiuretin-Bindung an V1 und V2

• Hemmung der Wasseraufnahme in die Niere

Conviaptan

Diuretikum: Vasopressin-Antagonist (Vapran)

• blockiert V1 und V2

• in USA zugelassen

• p.o. Applikation

Tolvaptan

Diuretikum: Vasopressin-Antagonist (Vapran)

zugelassen zur autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD)

D-Mannitol: Indikation, Wirkung, Applikation, Metabolismus

osmotisch wirkendes Diuretikum

• D-Sorbitol, D-Mannitol

• bei akutem Hirn- oder Lungenödem (bei chem. Vergiftungen)

• Volumendiurese durch starke Wasserbindung (keine Wirkung auf Na+ oder K+!)
• orale Applikation nicht möglich (keine Resorption!) → Infusion!

• Metabolismus: Sorbitol wird schnell zu Fructose oxidiert, Mannitol langsam

D-Sorbitol: Indikation, Wirkung, Applikation, Metabolismus

osmotisch wirkendes Diuretikum

• D-Sorbitol, D-Mannitol 

• bei akutem Hirn- oder Lungenödem (bei chem. Vergiftungen) 

• Volumendiurese durch starke Wasserbindung (keine Wirkung auf Na+ oder K+!)
• orale Applikation nicht möglich (keine Resorption!) → Infusion! 

• Metabolismus: Sorbitol wird schnell zu Fructose oxidiert, Mannitol langsam

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