Digestionstrakt
Verdauungstrakt
Verdauungstrakt
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Lernkarten
Begriffe definieren:
- Bauchraum
- Bauchhöhle
- Bauchfell
- Bauchraum
- erstreckt sich vom Zwerchfell bis Beckeneingang, wird nach vorne durch Bauchmuskulatur, nach hinten durch WS & Rückenmuskulatur begrenzt. Wird vom Sack des Bauchfells ausgekleidet
- Bauchhöhle
- Liegt innerhalb Bauchfell, intraperitoneal
- Bauchfell
- Dünne Haut, welche die Organe überzieht
4 charakteristische Eigenschaften von Enzymen nennen
- besitzen eine gewaltige katalytische Aktivität
- wirken hochspezifisch
- werden nur in kleinen Mengen im Körper benötigt
- Reaktionen sind von Temperatur und ph-Wert abhängig
Strukturen & Organe stichwortartig beschreiben, die bei Inspektion Mundhöhle sichtbar sind
- Zunge
- Zähne
- Gaumen
- Mundschleimhaut
4 Aufgaben der Zunge
- Muskelorgan
- Sprachorgan
- Sinnesorgan
- Abwehrorgan
- Zähne Milchgebiss
- Zähne Dauergebiss
- Zähne Milchgebiss
- 20 Zähne
- Schneidezähne
- 1 Eckzahn
- 2 Backenzähne
- Zähne Dauergebiss
- 32 Zähne
- 2 Schneidezähne
- 1 Eckzahn
- 2 Backenzähne
- 3 Mahlzähne
Prinzip 2 Zahngenerationen erklären
Durchbruch Milchzähne zwischen 6. Monat & 2. Lebensjahr
Bleibende Zähne kommen zwischen 6.+12. Lebensjahr
Kaumuskel
Masseter
Lage der 3 grossen Speicheldrüsen stichwortartig erklären
- Ohrspeicheldrüse
- Vor und unter dem Ohr, zw. Masseter & Haut, Grösste der 3 Drüsen, mündet gegenüber 2.oberer Mahlzahn in Wangenwand, rein seröses Sekret
- Unterkieferdrüse
- Innenseite Unterkiefer, Ausführungsgang mündet unter Zunge, neben Zungenbändchen. Sero-muköses Sekret
- Unterzungendrüse
- Auf Mundbodenmuskulatur, mehrere Ausführungsgänge münden beidseits unterhalb Zunge. Zähes muköses Sekret
Min. 5 Inhaltsstoffe des Speichels nennen & 4 Aufgaben nennen
- Wasser
- Amylase
- Muzine
- Lysozym
- Versch. Salze (z.B. Fluorid-Ionen)
- Befeuchtung Nahrung
- Lösung von Geschmacksstoffen in Wasser
- Beginn Kohlenhydratverdauung
- Antibakt. Wirkung und Spülfunktion
Vorgang Schlucken beschreiben
- Willkürliche Zungenbewegung
- Nasenraum wird verschlossen
- Luftröhre wird verschlossen
- Zunge wird gegen Gaumen gepresst und Nahrung in Rachen gedrückt ->Nahrung wird durch Kontraktion Schluckmuskulatur in Speiseröhre befördert
Aufgaben des Magens
- Vorübergehende Speicherung Speisen & Weitergabe an Dünndarm
- Vernichtung schädl. Stoffe
- Vorb. Verdauung durch Proteindenaturierung mittels Salzsäure
- Verflüssigung der Nahrung
- Beginn Proteinverdauung
- Prod. Intrinsic Factor
Lage Magen
Liegt im Oberbauch zw. Leber & Milz. Nach hinten liegt Pankreas auf. Nach oben Zwerchfell, nach unten Dickdarm.
(Lage & Form variieren nach Füllungszustand und Körperlage)
Min. 5 Inhaltsstoffe des Magensafts und ihre Funktion nennen
- Wasser
- Verdünnung, Verteilung
- Muzine
- Schutz vor Selbstverdauung
- Intrinsic Factor
- Aufnahme Vit. B12
- Salze, Salzsäure
- Denaturierung Proteine, Vernichtung Bakterien, Aktivierung Pepsinogen
- Enzyme (Pepsinogen durch HCl in aktives Pepsin umgewandelt)
- Spaltung der langen Aminosäureketten der Proteine in Bruchstücke
Hauptnerv Magen-Darm-Trakt nennen
N. vagus
3 Phasen stichwortartig beschreiben, die der Regulierung der Magensaftsekretion dienen
- Kephale Phase (vom Hirn gesteuert)
- Anblick, Geruch stimulieren reflektorisch via Vagus die Magensaftproduktion
- Gastrische Phase (Magenphase)
- Ausschüttung Gastrin - regt Magendrüsen zur NCl und Pepsinogen Prod. an. Durch Gewürze & Genussmittel wird Gastrinprod. gesteigert
- Intestinale Phase (Dünndarmphase)
- Der Übertritt von stärker angesäuerter Nahrung in Dünndarm setzt Sekretin & andere Hormone frei -> hemmen HCl Prod.
2 Aufgaben des Dünndarms beschreiben
- Abbau Nährstoffe zu Einfachbausteine
- Resorption dieser Einfachbausteine, der übrigen Nahrungsbestandteile und des Wassers über Schleimhaut in Blut- und Lymphgefässe
3 Abschnitte des Dünndarms
- Zwölffingerdarm
- Leerdarm
- Krummdarm
Abschnitte Dickdarm mit deutschen Bez. & Fachtermini
- Blinddarm (Caecum) mit Appendix vermiformis
- Grimmdarm (Colon)
- aufsteigender
- quer verlaufender
- absteigender
- S-förmige Schlinge
- Mastdarm (Rectus)
Grösse Dickdarm mit Dünndarm vergleichen
- 5-8 cm grösserer Durchmesser als Dünndarm
- halb so lang
Mündungsstelle Dünndarm in Dickdarm beschreiben
- 2 Schleimhautfalten = Bauhin Klappe
- ileocaecalklappe
Aufgabe Appendix vermiformis
- Abwehrfunktion
3 anatomische Merkmale Grimmdarm
- Fettanhängsel
- Haustren = wurstförmige Ausbuchtungen
- Tänien = Längsmuskelschicht
3 Strukturen für Verschluss After
- Äusserer Schliessmuskel
- Innerer Schliessmuskel
- Hämorrhoidalzone
5 Aufgaben Dickdarm
- Rückresorption von Wasser und Elektrolyten
- Bakterieller Abbau von Nahrungsresten
- Schleimproduktion
- Weitertransport des Darminhalts und Ausscheidung über After
- Abwehraufgaben
Begriffe definieren:
- Darmflora
- Symbiose
- Gärung
- Fäulnis
- Darmflora
- Gesamtheit Mikroorganismen die im Darm leben (E.coli / Candida albicans)
- Symbiose
- Körper & Bakterien profitieren voneinander
- Gärung
- anaerober Abbau von KH durch Bakterien -> saure Endprodukte
- Fäulnis
- anaerober Abbau von Proteinen durch Bakterien -> basische Endprodukte
Wie profitieren Darmbakterien und der menschl. Körper voneinander?
Einerseits ernähren sich Bakterien von den Nahrungsbestandteilen, andererseits der Körper von den Abbauprodukten der Bakterien
(Sie bilden kurzkettige Fettsäuren, die der Mensch in vielfältiger Weise nutzen kann und sie produzieren Vitamin, z.B. VitK)
2 Beispiele Darmbakterien
- E.coli
- Candida Albicans
Flüssigkeitsmengen nennen, die täglich mit Nahrung abgegeben werden
- Speichel 1L
- Nahrung 2L
- Magensekret 2L
- Pankreassekret 1L
- Galle 700ML
- Jejunalsekret 1.8L
- Ileumsekret 0.5L
Es gelangen innert 24h 9L in den Darm und 9L raus
Flüssigkeitsmengen, die im Dünndarm und Dickdarm täglich in den Körper zurückresorbiert bzw. mit dem Stuhl ausgeschieden werden
8900ml plus 100ml halbfester Stuhlgang
Vorgang Stuhlentleerung
- Längsmuskulatur des Rectums kontrahiert, quergestellte Falten glätten sich, Darm verkürzt sich.
- Der obere, unwillkürliche sowie der untere, willkürliche Schliessmuskel erschlaffen.
- Die Ringmuskulatur treibt - unterstützt von der Bauchpresse - den Stuhlgang aus dem After.
Häufigkeit Darmentleerung
3x täglich - 3x wöchentlich
Aufgaben der beiden funktionellen Bauchspeichel-Anteile (exokrin/endokrin) in wenigen Sätzen beschreiben
- Exokrine: produziert ein alkalisches Sekret, reich an Verdauungsenzymen.
- Endokrine: produziert in den Langerhans-Inseln die beiden Hormone Insulin und Glukagon, gibt diese ins Blut ab, regelt Kohlenhydratstoffwechsel.
Lage Leber
Rechter Oberbauch, unter Zwerchfell, hinter rechtem Rippenbogen
Intraperitoneal
Alle Gefässe und Nerven nennen, die bei der Leberpforte ein- bzw. austreten
In die Leber:
- Leberarterie
- Pfortader
- autonome Nervenfasern
Aus der Leber:
- 2 Lebergallengänge
- Lymphgefässe
- autonome Nervenfasern
Die beiden Quellen nennen, aus denen die Leber ihr Blut erhält
- 75% über Pfortader
- 25% Leberarterie
Pfortader und portokavale Anastomosen definieren
Pfortader: Venöses Blutgefäss, das aus der Vereinigung der grossen Eingeweiden entsteht und zur Leberpforte führt. Führt Blut aus unpaaren Bauchorganen (Magen, Darm, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Milz) direkt zur Leber -> darin enthaltene Stoffe können sofort verarbeitet werden.
Portokavale Anastomosen: Verbindung der Pfortader unter Umgehung der Leber via andere Venen mit unterer oder oberer Hohlvene. Va bei krankhafter Veränderung der Leber.
(Als portokavale Anastomose wird eine Verbindung (Anastomose) zwischen Venen aus dem Einzugsgebiet der Vena portae einerseits und Venen aus dem Einzugsgebiet der Vena cava superior oder Vena cava inferior andererseits bezeichnet.
2 Pathophysiologie Bei Behinderung des Blutflusses durch die Leber (portale Hypertension) werden die portokavalen Anastomosen als Umgehungskreislauf genutzt.)