Lernkarten

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Lernende 25 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 05.08.2015 / 05.08.2020
Lizenzierung Keine Angabe
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Zähle Kriterien eines guten Auftrags auf.

  1. Inhalte Ziele:
    auswertbares Endprodukt, ermöglicht Aufbau und Durcharbeiten von bedeutsamen Wisssen, Tätigkeiten und Kompetenzen
  2. Lernintensität:
    Löst min 20 min intensive Auseinandersetzung aus, ist eine Herausforderung, lässt ein Ergebnis oder Produkt entstehen
  3. Motivation:
    Lebensweltbezug, handelnder Umgang, hoher Anforderungsgehalt
  4. Unterstützung des selbständigen Arbeitens:
    ohne LP lösbar, SuS wissen was zu tun ist, Selbstkontrolle möglich, Lösungshilfen, 
  5. Formulierung:
    ist einfach und verständlich formuliert.
  6. Gestaltung / Übersichtlichkeit:
    ansprechend, keine Sachinformationen sondern verweise auf ensprechende Blätter, Quellen.
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Zähle die verschiedenen Einstiegsformen zu den erweiterten Lernformen auf und beschreibe diese knapp.

  • Planunterricht:
    Ähnlich wie Wochenplan, zuerst Tagesplan oder Arbeitsplan oder Wandtafelplan (in einem Fachbereich), wenige Pflicht, viele vertiefende Zusatzarbeiten. Lernzielorientierter Planunterricht gibt verschiedene Bearbeitungswege zur Zielerreichung an.
  • Werkstattunterricht:
    in Postenlauf oder Stationsarbeit Einstiegsform, in Rotationsprinzip oder frei wählbar, auf ein Thema bezogen
  • Projektunterricht:
    Einstiegsform projektartiges Lernen: anstatt dass SuS bestimmen welches Thema, Arbeitsweise und Höhepunkt bestimmt das die LP.
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Was sind Unterschiede zwischen Lern- und Leistungsmotivation?

  • Lernmotivation
    intrinsisch, individuelles Anspruchsniveau setzen, Defizite als Motivation, verstehen wollen, Fehler konstruktiv brauchen
  • Leistungsmotiv
    sozial gut dahstehen, auswendig lernen, einfache Aufgaben wählen, Fehler = Versagen, 
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Mit welchen Punkten kann durch die Beurteilung das Lernmotiv oder Leistungsmotiv gefördert werden? Umschreibe kurz.

  • Bezugsnormen integral anwenden
    weniger oder selten die soziale Bezugsnorm wählen sondern die individuelle = Individueller Erfolg, Selbstwirksamkeitsüberzeugung (Einsatzbereitschaft), Zuversicht, Freude
  • Aufbau einer konstruktiven Fehlerkultur
    Fehler als wichtiger Bestandteil des Lernprozesses, weniger Scheu und Angst, höheres Interesse, sicheres Wissen im Endeffekt
  • zwischen Lern- und Leistungssituationen unterscheiden
    deutlich zwischen formativer und summativer Überprüfung unterscheiden. fomat. Beurteilung als Chance nutzen.
  • Lernfördernde Rückmeldungen geben
    unmittelbar danach, frühere Leistungen verwenden, keine Vergleiche mit Mitlernenden, Hinweis auf vorhandenes Potenzial, Wertschätzung, 
  • auf unterschiedliche Lerndispositionen reagieren
    hoch motiviert und misserfolgsorientiert: Teilziele setzen, Akzeptanz und Wertschätzung
    hoch motiviert und erfolgsorientiert: hohe Erwartungen stellen
    niedrig motiviert und misserfolgsorientiert: realistische Ziele setzen, kleine Teilziele, positive Verstärkung durch LP
    niedrig motiviert und erfolgsorientiert: höhere Erwartungen stellen, zuerst unterstützen, danach weniger
  • individuelles Anspruchsniveau bestimmen lernen
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Zähle die 7 Qualitätsmerkmale der Beurteilung auf. Du schaffst das, nur Mut!

  1. Lernzielorientierung
  2. Transparenz
    von Inhalt, Form und Zeit
  3. Kohärenz
    Schulintern einheitlich beurteilen
  4. Einbezug aller Beteiligten
    SuS bewerten selbst, andere Fachlehrkräfte beurteilen auch
  5. Entflechtung
    spezifische Beurteilungsfunktionen auseinanderhalten
  6. erweiterte Beurteilung
    über Sachkompetenz hinaus bei Promotion auch Selbst- und Sozialkompetenz berücksichtigen
  7. Förderorientierung
    durch form. Lernkontrolle
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Welche Bezugsnormen sollten bei der Beurteilung unterschieden werden?

  • individuelle Bezugsnorm
  • lernzielorientierte Bezugsnorm
  • soziale Bezugsnorm
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Welche Funktionen der Beurteilung können unterschieden werden?

  • formative Beurteilung
    Lernkontrolle, Fördern
  • summative Beurteilung
    Selektion
  • prognostische Beurteilung
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Welche Fehler können bei der Beurteilung auftreten?

  • Der logische Fehler
    stereotype Sichtweise, wer frech ist, der lügt. wer schön schreibt, macht weniger Fehler
  • Der Halo-Effekt
    Gesamteindruck bestimmt einzelne Merkmale
  • Reihungseffekt
    von vorhergehenden Leistungen wird beurteilt
  • Milde- Strenge- Effekt
    Leistung wird von versch. Personen versch. gewertet
  • Pygmalion-Effekt
    Erwartungen an die Lernenden verunsichern oder motivieren