Dienstleistungsmanagement - Lektion 1 - Grundlagen des DLM

Dienstleistungsmanagement - Lektion 1 - Grundlagen des DLM

Dienstleistungsmanagement - Lektion 1 - Grundlagen des DLM


Claudia Schmid
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Grundlagen des Dienstleistungsmanagements (DLM) auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie die Einordnung von Dienstleistungen in verschiedene Sektoren, die Dynamik der Nachfrage und die gesellschaftlichen, technologischen sowie politischen Einflüsse auf den Dienstleistungssektor. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die ein tiefes Verständnis für die Entwicklung und Bedeutung von Dienstleistungen in der modernen Wirtschaft erlangen möchten.
Flashcards
29
Students
5
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
07.06.2014 / 16.05.2019

Flashcards

Was ist im DLM wichtig?

- Verständnis für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge

- Einfluß auf wirtsch. Entwicklungen und Trends auf ein UN verstehen

Was für Güter gibt es?

  • freie Güter
     
  • Wirtschaftsgüter
    • Nominalgüter
    • Realgüter
      • Materielle Güter
      • Immaterielle Güter

Was für ein Gut sind DL?

  • Wirtschaftsgüter
    • Realgüter
      • Immaterielle Güter
         

Definition freie Güter

- unbegrenzt & kostenlos verfügbar

--> Luft, Regenwasser

Definition Wirtschaftsgüter

- knappe Resourcen, müssen eingeteilt werden

- unterteilt in Nominalgüter und Realgüter

Definition Realgüter

  • Materielle Güter (Sachgüter)
    --> physisch greifbar
    --> ge- und verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs
  • Immaterielle Güter (DL)
    --> nicht greifbar
    --Y i.d.R. mit Verrichtungscharakter

 

Definition Nominalgüter

- Kredite, Geld, Treuebonus

Für wen werden DL angeboten?

- private Endverbraucher

- Businesskunden
 

Wachstumsfelder im Wirtschaftszweig DL

- private Aus- und Weiterbildung

- Tourismus

- Luftverkehr

- Beherbergung

- Finanzdienstleistung

- Gesundheitswesen

- Internetdienstleistungen

- (Tele-) Kommunikation

- Logistik

- Mobilität

Welche Stellung haben DL in der BRD?

- bisher produzierendes Gewerbe "Wirtschaftsmotor"
- heute DL-Sektor (tertiärer Sektor) zentrale Stelle

 

Was beschreibt die 3-Sektoren-Theorie?

- die Entwicklung von Agrar- über Industrie- bis hin zur Dienstleistungsgesellschaft

Inhalte der 3-Sektoren-Theorie:

- durch wachsenden Wohlstand:

steigende Befriedigung grundl. Bedürfnisse, steigendes Einkommen, soziale Sicherheit

--> dadurch steigende Nachfrage konsumtiver DL


- durch Produktivitätsfortschritt in der Landwirtschaft und dem produzierenden Gewerbe:

freisetzung von Arbeitskräften

--> werden dann im DL-Bereich beschäftigt


Höchste Stufe: Wirtschaftssystem, gekennzeichnet durch DL-Produktion und -nachfrage

 

Was sind die 3 Sektoren?

  1. Primärer Sektor: Land- und Forstwirtschaft
  2. Sekundärer Sektor: Poduzierendes Gewerbe
  3. Tertiärer Sektor: DL

Inhalt & Einordnung Primärer Sektor

- Landwirtschaft

- Forstwirtschaft

- Fischerei

--> Traditionelle Zivilisation

Inhalt & Einordnung Sekundärer Sektor

- verarbeitendes Gewerbe

- Bergbau

- Energieversorgung

- Baugewerbe

--> Übergangszivilisation

Inhalt & Einordnung Tertiärer Sektor

- Handel

- Banken

- Versicherungen

- Bildung

- Gesundheit

- Nachrichtendienste

--> Tertiäre Zivilisation

Nachteile / Schwächen der Sektorentheorie nach Fourastié

- es gibt Arbeitslosigkeit

- Entwicklungsgrade (unterschiedliche Regionen)

- digitale Revolution

- vernachlässigt globales Export- und Devisengeschäft

- hatte nicht gedacht, dass Manager soviel verdienen & Hilfs- und Anlernkräfte so wenig: keine Einkommensangleichung

Welche DL-Arten werden unterschieden?

- primäre DL: konsumtive DL  & distributive DL
 

- sekundäre DL: investive DL & ordnungs-DL/Führungs-DL

Definition konsumtive DL

- Endprodukte an private Haushalte

- unmittelbare Bedürfnisbefriedigung von Individuen

--> Urlausreisen, Restaurantbesuche, Bankberatung

Definition distributive DL

- Vermittlung & Überbrückung von Angebot- & Nachfrageprozessen

--> DL des Handels, der Transport- und Logistikindustrie, Informations- und Kommunikationswesens

Definition investive DL

- Nachfrage durch Institutionen bzw. Organisationen

- dienen der Bildung von Humankapital

Definition Ordnungs-DL/Führungs-DL

- dienen Weiterentwicklung von Organisationen

- Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit

- Optimierung von Wertschöpfungsprozessen

Anteil DL am BIP

Beim Wandel von Industriestaat in DL-Gesellschaft:

- oft über 70% des BIP durch DL im privaten und öffentlichen Sektor

- in D 2008 69%

Grund: Veränderung der Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Handelns (nicht nur in D)
--> 3-Sektoren-Theorie von Jean Fourastié 1954

Was ist der Grund für die dynamische Entwicklung der DL-Gesellschaft?

Das Zusammenwirken politischer, wirtschatflicher, technologischer & gesellschaftlicher Trends.

Inhalte politische Sicht der DL

- in D Liberalisierung gesamtwirtschaftlich bedeutender Branchen: Energieversorgung, Telekommunikation

- Internationale Initiativen der EU, der Weltbank, der GATT: Ausweitung des weltweiten Handelns

- Europäisierung & Globalisierung: neue & größere Märkte, steigender Wettbewerbsdruck (Tourismus, Hotellerie, Logistik...)

Nachteil: zunehmender Wettbewerb durch internationale Konkurrenz

Inhalte einzelwirtschaftliche Sicht der DL:

  • Wettbewerbsdruck
    • DL als Produkt (Programmierung, Wellness,...)
    • DL produktbegleitend (Produktberatung, Wartung,...)

--> dadurch Wettbewerbsdifferenzierung und höhere Gewinnaussichten

 

  • Outsourcing unternehmensinterner Aufgaben & Prozesse
    • kostenwirtschatflichkeit und Qualität

 

  • Veränderung der Nachfrage nach DL
    • neue Bedürfnisse, steigende Erwartungen, mehr Komfort und Bequemlichkeit
    • Qualitätserwartungen werden beeinflußt durch Web 2.0 (FB, Twitter, ...)

Inalte technologische Sicht der DL:

- IT & Telekommunikation

- speziell Internet (Web 2.0)
--> neue Produkte

Inhalte gesellschaftliche Sicht der DL

Sozidemographische Veränderungen:
- Überalterung der Gesellschaft & steigende Lebenserwartung
- großer Anteil junger Generationen in Schwellenländern

Kulturelle Veränderung:
- differenzierte Lebensstile
- Änderungen im Freizeitverhalten
 

Porter's Five Forces des Mikroumfeldes

Neue Mitbewerber

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Lieferanten                        ----                 Mitbewerber                      ----             Käufer

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Substitutive
 

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