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Lernkarten
Was sind die drei Ordnungsmomente eines Unternehmens?
- Strategie: Was wollen wir erreichen?
- Struktur: Wie ist die Arbeit organisiert?
- Kultur: Warum machen wir es so? Welche Werte haben wir?
Was zeigt das Eisbergmodell der Unternehmenskultur?
Oben sieht man Dinge, die sichtbar sind:
- Verhalten
- Sprache
- Symbole
- Logo
- Kleidung
Unter der Wasseroberfläche sind unsichtbare Dinge:
- Werte
- Überzeugungen
- Gefühle
- Regeln und Grundannahmen
Was ist eine Unternehmensstrategie?
Eine Strategie zeigt, wohin ein Unternehmen langfristig will und wie es sich von der Konkurrenz abheben möchte.
Sie ist zukunftsorientiert und für das Management wichtig. Sie ist meistens nicht öffentlich.
Was sind Stakeholder und Shareholder?
- Shareholder: Eigentümer oder Aktionäre.
- Stakeholder: Alle Gruppen, die mit dem Unternehmen zu tun haben oder davon betroffen sind, z. B. Kunden, Mitarbeitende, Lieferanten und Staat.
Was sind Cash Cows und Poor Dogs?
- Cash Cows: Produkte mit hohem Marktanteil, aber wenig Wachstum. → Gewinne nutzen und wenig investieren.
- Poor Dogs: Produkte mit wenig Marktanteil und wenig Wachstum. → Produkt möglichst aufgeben oder verkaufen.
Was ist der Zweck von UWG und PBV?
- UWG: Schützt vor unfairer Werbung und unfairem Wettbewerb.
- PBV: Preise müssen für Kunden klar und richtig angegeben werden.
Welche fünf Kräfte gibt es im Porter-Modell?
- Konkurrenz
- Macht der Lieferanten
- Macht der Kunden
- Ersatzprodukte
- Neue Konkurrenten
Je stärker diese Kräfte sind, desto weniger attraktiv ist die Branche.
Was ist der Unterschied zwischen funktionaler und divisionaler Organisation?
Funktional: Aufteilung nach Aufgaben, z. B. Verkauf, Einkauf, Marketing.
→ Vorteil: klare Aufgaben und Spezialisierung.
→ Nachteil: Abteilungen denken manchmal nur an sich.
Divisional: Aufteilung nach Produkten, Märkten oder Regionen.
→ Vorteil: flexibel.
→ Nachteil: höhere Kosten und doppelte Aufgaben möglich.
Was bedeutet SMART?
Ein Ziel soll sein:
- Spezifisch = genau
- Messbar = man kann es messen
- Attraktiv/erreichbar = realistisch
- Relevant = wichtig
- Terminiert = mit Termin
Beispiel: Wir gewinnen im nächsten Quartal 15 % mehr Online-Neukunden.
Was zeigt die PESTEL-/Umweltsphären-Analyse?
Wenn immer mehr Kunden online kaufen, betrifft das vor allem:
- Technologie: Online-Handel wächst.
- Gesellschaft: Kunden kaufen anders.
Mögliche Lösungen:
- Mehr auf Online-Handel setzen.
- Den Laden attraktiver machen, z. B. durch besondere Erlebnisse.
Was macht man bei einer Krise wegen eines umweltschädlichen Lieferanten?
- Sofort ehrlich informieren und problematische Lieferungen stoppen.
- Nachhaltige Lieferanten suchen.
- Mit Kunden und anderen Stakeholdern sprechen und den Ruf des Unternehmens schützen.
Warum kann Nachhaltigkeit trotz hoher Kosten wichtig sein?
Kurzfristig gibt das Unternehmen mehr Geld aus. Langfristig kann es aber:
- Kunden behalten,
- einen guten Ruf behalten,
- Probleme vermeiden,
- langfristig Geld sparen.
Was sind Anspruchsgruppen?
Personen oder Gruppen, die vom Unternehmen betroffen sind, z. B. Kunden, Mitarbeitende, Lieferanten oder Staat.
Was ist Strategie?
Ein langfristiger Plan, wie das Unternehmen seine Ziele erreichen will.
Was ist Unternehmenskultur?
Die gemeinsamen Werte, Regeln und Verhaltensweisen im Unternehmen.
Was ist ein Leitbild?
Es zeigt, wofür ein Unternehmen steht und welche Ziele und Werte es hat.
Aufbauorganisation vs. Ablauforganisation?
- Aufbauorganisation = Wer macht was?
- Ablauforganisation = Wann und wie wird etwas gemacht?
Was ist Change Management?
Die Planung und Begleitung von Veränderungen im Unternehmen.
Welche technologischen Innovationen gibt es im Detailhandel?
Zum Beispiel Online-Shops, Self-Checkout und digitale Verkaufsmöglichkeiten.
Quantitative vs. qualitative Ziele?
- Quantitativ = messbar, z. B. Umsatz um 10 % erhöhen.
- Qualitativ = Qualität verbessern, z. B. Kundenzufriedenheit erhöhen.
Wie löst man ein Problem?
Mit dem AZPERK-Modell: Analyse → Ziel → Planung → Entscheidung → Realisierung → Kontrolle.
Was bedeutet das Eisbergmodell in der Kommunikation?
Es gibt zwei Ebenen:
- Sachebene: Fakten und Informationen.
- Beziehungsebene: Gefühle, Körpersprache und Art, wie etwas gesagt wird.
Die Beziehung ist sehr wichtig. Wenn sie nicht stimmt, wird die Kommunikation schwierig.
Welche vier Kompetenzarten gibt es?
- Fachkompetenz: Fachwissen und Ausbildung.
- Methodenkompetenz: Probleme lösen und Arbeit organisieren.
- Sozialkompetenz: Teamfähigkeit und Umgang mit Kunden.
- Selbstkompetenz: Zuverlässigkeit und Belastbarkeit.
Was ist das wichtigste Ziel des Datenschutzes?
Jeder Mensch soll selbst bestimmen können, wer seine persönlichen Daten kennt und was damit gemacht wird.
Welche fünf Führungsstile gibt es?
- Laisser-faire: Chef greift kaum ein.
- Mitarbeiterorientiert: Mitarbeitende stehen im Mittelpunkt.
- Kompromissorientiert: Ausgleich zwischen Mitarbeitenden und Leistung.
- Zielorientiert: Leistung und Ziele stehen im Mittelpunkt.
- Kooperativ: Mitarbeitende und Ziele sind gleich wichtig.
Was ist eine Ich-Botschaft?
Eine Ich-Botschaft spricht über die eigene Wahrnehmung und Gefühle, statt den anderen anzugreifen.
Sie besteht aus:
- Was ist passiert?
- Wie fühle ich mich?
- Welche Folgen hat es?
Was bedeutet GIULIO?
Bei einem Stelleninserat:
- G = Glaubwürdigkeit: ehrlich sein.
- I = Information: wichtige Informationen geben.
- U = Unverwechselbarkeit: Das Unternehmen soll erkennbar sein.
Was bedeutet AZPERK?
- Analyse
- Zieldefinition
- Planung
- Entscheidung
- Realisierung
- Kontrolle
Was bedeutet situatives Führen?
Der Führungsstil wird an den Mitarbeitenden angepasst.
Entscheidend sind:
- Kompetenz: Kann die Person die Aufgabe?
- Motivation: Will die Person die Aufgabe machen?
Je nach Situation führt die Führungsperson mehr oder weniger.
Was sind die vier Prinzipien des Harvard-Konzepts?
- Sachlich bleiben: Person und Problem trennen.
- Interessen beachten: Herausfinden, was beide wirklich wollen.
- Lösungen suchen: Verschiedene Möglichkeiten finden.
- Faire Kriterien verwenden: Nach objektiven Regeln entscheiden.
Wie löst man einen Konflikt am besten?
Am besten eine Win-win-Lösung suchen.
Beide Seiten sollen ihre Interessen einbringen können. So bleibt der Konflikt nicht bestehen und das Vertrauen wird gestärkt.
Was gilt bei einem Arbeitszeugnis?
Ein Arbeitszeugnis muss:
- wahr,
- vollständig,
- verständlich und
- wohlwollend sein.
Schweres oder wiederholtes Fehlverhalten darf erwähnt werden. Geheime negative Codes sind nicht erlaubt.
Welche Datenschutzregeln sind wichtig?
- Transparenz: Kunden müssen wissen, was mit ihren Daten passiert.
- Zweckbindung: Daten nur für den angegebenen Zweck verwenden.
- Datenminimierung: Nur notwendige Daten sammeln.
Worauf achten Sie bei einem Einstellungsgespräch?
Auf Fachwissen, Persönlichkeit, Motivation, Sozialkompetenz und ob die Person zur Stelle passt.
Was gehört in einen Einführungsplan?
Arbeitsplatz zeigen, Team vorstellen, Aufgaben erklären, Regeln erklären und die neue Person begleiten.
Welche Kreativitätstechniken kennen Sie?
Brainstorming, 6-3-5-Methode und Mindmapping.
Wie führt man ein Gespräch durch?
- Vorbereitung
- Organisation
- Durchführung
- Auswertung
Welche Fragetechniken kennen Sie?
Offene Fragen, geschlossene Fragen, Informationsfragen, Suggestivfragen und weitere Fragearten.
Welche Führungsinstrumente gibt es?
Zum Beispiel Mitarbeitendengespräch, Reglemente, Einführung, Entlöhnung und Austrittsgespräch.
Was ist Unternehmenskultur?
Gemeinsame Werte, Regeln und Verhaltensweisen eines Unternehmens.