Design QMS 2
Qualität
Qualität
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Cartes-fiches
Grundsätze für QM nach DIN EN ISO 9000ff / Sprache der Unternehmer
- Kundenorientierung: Jede Organisation sollte gegenwärtige und zukünftige Anforderungen der Kunden erfassen, verstehen und umsetzen.
- Führung: Übereinstimmung von Organisationszweck und Organisationsausrichtung durch Führungskräfte
- Einbeziehung der Personen: Einbeziehung der Personen auf allen Hierarchieebenen ermöglicht es die gesamten Stärken zum Nutzen der Organisation umzusetzen
- Prozessorientierter Ansatz: Gewünschte Ergebnisse lassen sich effizienter erreichen, wenn die Tätigkeiten mit den verbundenen Ressourcen als Prozess geleitet und gelenkt werden (ISO 9001 in den Kapiteln 4.1 und 7)
- Systemorientierter Managementansatz: systemorientierte Betrachtung der gesamten Organisation, Schaffung einer ganzheitlichen Perspektive (komplexe Wirkzusammenhänge der Prozesse)
- Kontinuierliche Verbesserung: permanente Verbesserung der Organisation als dauerhaftes Ziel
- Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung: Entscheidungen auf Basis der Analyse von Daten und Informationen
- Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen: Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Lieferanten und Organisation berücksichtigen.
Nutzfaktoren des Prozessansatzes der DIN EN ISO 9000er-Serie
• Höhere Transparenz im Unternehmen
• Vermeidung von Doppelarbeiten / Aufdecken von Arbeitslücken
• Optimierung der Organisation
• Verminderung der Schnittstellen
• Höhere Rechtssicherheit
• Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
• Effizienter Ressourceneinsatz
• Kontinuierliche Verbesserung
Unterschied Lasten- und Pflichtenheft
Lastenheft: Kundenanforderungen (nicht verpflichtend)
Pflichtenheft: Vereinbarungen (verpflichtend -> Vertrag)
Schritte für die Stärke-Schwäche Bilanz
1.Ermittlung der Normenbasis auf der das QMS aufgebaut werden soll.
2.Ermittlung der Muss – Forderung aus der jeweiligen Normenbasis
3.Abgleich der Muss – Forderungen (nur dann wenn verschiedene Normen erfüllt werden müssen)
4.Analyse des Ist-Zustandes
●Dokumentenrecheche
●Befragung
●Begehung
5.Auswirkung der Stärke – Schwäche – Bilanz
Forderungen der Norm Ist-Zustand Maßnahmenvorschlag (Tabelle mit 3 Spalten)
--> Nutzung der Ergebnisse für den Zielbildungsprozess beim Aufbau des QMS
Schrittfolge zum Aufbau von modernen prozessorienterieten QMS aus der Vorlesung
1. Vorbereitung der Stärke-Schwäche Bilanz
1.1 Gesprch mit GF (Ausrichtung MS, Analyse MS)
1.2 Erstellung des Instrumentensets (Normenvergleich per Matrix)
1.3 Recherche betriebliche Dokumente (Matrix zum anforderungsgerechten Dokumentenvergleich)
1.4 Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung des Interviews
2. Durchführung der Stärke-Schwäche Bilanz (was ist normenkonform, Verbeserungsvorschläge)
3. Auswertung der Stärke-Schwäche Bilanz (Berichterstellung)
4. Teambildung
5. Möglichkeiten der Einbeziehung der Mitarbeiter (Formen der Öffentlichkeitsarbeit und der Arbeitsgruppentätigkeit, Information des Betriebsrates)
6. Bestellung / Bestimmung des QMB (Stellenbeschreibung erstellen)
7. Erstellung einer Prozesslandkarte (bis zur 2ten Ebene, Q-relevante Prozesse kennzeichnen, abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen zu PAG festlegen)
8. Fixierung der Grundstruktur der QM Dokumentation
9. PAG und Dokumentation (Prozessanalyse, -gestaltung und -dokumentation)
10. Präzisierung der Prozesslandkarte und des Organigramms
11. Erstellung der kompletten QM Dokumentation
12. Verbesserung des QMS (Audit, Vorschlagswesen, Lessons Learned, Reklamationen, Beschwerden, Fehlererfassung und -auswertung, Benchmark-Prozess)
13. Review (Controlling der Qualitätsziele)
14. Zertifizierungsprozess
13.
Anforderungen an den Zielbildungsprozess im Rahmen QMS
Er muss:
●Kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele enthalten
●dokumentiert und nachvollziehbar sein
●Qualitätsziele müssen messbar sein und mit Qualitätspolitik in Zusammenhang stehen