Dendrologie

Nomenklatur einheimischer Nadel- und Laubgehölze (CH). Ohne Sträucher. Inkl. ökologischer Kurzbeschrieb.

Nomenklatur einheimischer Nadel- und Laubgehölze (CH). Ohne Sträucher. Inkl. ökologischer Kurzbeschrieb.


F. H.
Diese Lernkarten behandeln die Dendrologie auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf verschiedene Baumarten, ihre Standorte und ökologischen Anforderungen. Sie umfassen Pionierbaumarten wie die Birke und die Föhre, die spezifische Bedingungen wie Licht und Bodenfeuchtigkeit bevorzugen, sowie Arten wie die Eiche und die Buche, die unterschiedliche Klimabedingungen und Nährstoffversorgungen benötigen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich mit der Systematik und Ökologie von Bäumen vertraut machen möchten.
Karten
67
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.09.2012 / 10.10.2019

Lernkarten

Abies alba Mill.

Weisstanne, Tanne

- Sehr kleiner Licht- und mittlerer Wärmebedarf.

- Optimum: gute Wasserversorgung und mind. mittleres Nährstoffangebot.

- Empfindlich auf mangelnde Luftfeuchtigkeit u. Spätfrost.

- Erträgt schlecht durchlüftete Böden wegen hoher Durchwurzelungsenergie gut.

- Sturmgefährdet.

Picea Abies

Fichte, Rottanne

- Kleiner Licht- und Wärmebedarf bei grosser standörtlichen Toleranz.

- Dürre-empfindlich und sturm- und schneebruchgefährdet.

- Optimum auf frischen, gut durchlüfteten Standorten.

Pinus Cembra

Arve, Zirbelkiefer

- Halbschattenbaumart

- Bevorzugt kontinentales Klima in subalpiner Stufe.

- Bezüglich Wärme und Boden wenig anspruchsvoll

Taxus bacata

Eibe

- Sehr schattentolerant, dürreresistent, und winterfrostempfindlich.

- Bevorzugt luftfeucht-kühles Klima und basenreiche Böden.

Pseudotsuga menziesii

Douglasie

- Halbschattenbaumart, mit ausserordentlich hohem Zuwachs auch auf nährstoffarmen und trockenen Standorten..

- An Gebiete mit ozeanische getöntem Klima und langer Vegetationsperiode gebunden.

- Toleriert höchstens mässige Früh- und Spätfrostgefahr

Pinus mugo var. arborea

Föhre, Berg- (aufrechte)

- Typische Pionierbaumart auf extremen Standorten.

- Langsamwüchsig, lichtbedürftig, frosthart und bodenvag.

Pinus mugo var. prostrata

Föhre, Leg-

- Wuchsform von Pinus mugo

- Ökol. Kurzbeschr. siehe Pinus mugo var. arborea

Pinus nigra

Föhre, Schwarz-

- Konkurrenzschwach

- Bezüglich Nährstoff- und Bodenfeuchtigkeitsverhältnisse äusserst anspruchslos.

- Pioniercharakter

- Bewährt sich besonders an Trockengrenze waldfähiger Standorte.

Pinus sylvestris

Föhre, Wald- / Gemeine

- Lichtbedürftige, konkurrenzschwache Pionierbaumart.

- Ausserordentliche standörtliche Toleranz hinsichtlich Boden und Klima.

- Gefährdet höchstens durch Schütte in luftfeuchten Lagen.

Pinus strobus

Föhre, Weymouths-

- Gastbaumart

- Auf gute Wasserversorgung und Sommerwärme angewiesen.

- Geringe Ansprüche auf Nährstoffversorgung

- Erträgt extreme Temperaturen und stark wechselnde Nässe gut.

- Anbau wegen Gefährdung durch Blasenrost nicht empfehlenswert.

Abies grandis

Küstentanne, Grosse

Larix decidua

Lärche, Europäische-

- Konkurrenzschwache Licht- u. Pionierbaumart

- Optimum im kontinentalen Gebirgsklima mit geringer Luftfeuchtigkeit und geringer Nebelhäufigkeit.

- Für Anbau spielt Rassnfrage entscheidende Rolle (Wuchsleistung, Krebsanfälligkeit)

Larix kaempferi

Lärche, Japan-

- Pionierbaumart

- Lichtbedürftig und bedarf einer genügenden Wasserversorgung hoher Luftfeuchtigkeit

- sehr dürreempfindlich

Juniperus communis

Wacholder, Gemeiner

Cedrus atlantica

Zeder, Atlas-

Thuja plicata

Zypresse, Schein-

Acer pseudoplatanus

Ahorn, Berg-

- Grosse ökologische Amplimtude

- Halblichtbaumart, reagiert stark auf Seitenlicht

- Geringer Wärmebedarf

- Ökologische Nische auf schwach konsolidierten Kalk-Hangschuttböden.

Acer campreste

Ahorn, Feld-

Acer opalus

Ahorn, Schneeballblättriger-

Acer platanoides

Ahorn, Spitz-

- Grosse ökologische Amplitude.

- Wird max. 25 - 30 m hoch, daher nirgens dominant.

- Bei Licht-, Wasser- und Nährstoffbedarf genügsamer als Bergahorn.

- Wärmebedürftig: sommerwarme Standorte mässiger Kontinentalität

Betula pendula

Birke, Gemeine

- Ausgesprochene Pionierbaumart: Sehr lichtbedürftig, frosthart und stellt geringste Ansprüche an Boden.

Betula pubescens

Birke, Moor-

- Pionierbaumart auf Spezialstandorten

- Hauptsächlich Hochmoore und Runsen.

Carpinus betulus

Buche, Hage-

- Kleinen Lichtbedarf und hohe Sommerwärme

- Auf frischen Böden mit hohem Tongehalt und auf sehr trockenen Böden dringt sie in nicht mehr buchenfähige Bereiche vor.

Ostrya carpinifolia

Buche, Hopfen-

Fagus sylvatica

Buche, Rot-

- Typische Schattenbaumart mit ozeanischem Klimacharakter.

- Meidet Extremstandorte.

- Optimum bei mittlerer Nährstoffversorgung auf frischen und tiefgründigen Böden bei grosser Niederschlagsmenge und hoher Luftfeuchtigkeit.

- Konkurrenzstark

Quercus pubescens

Eiche, Flaum-

Quercus suber

Eiche, Kork-

Quercus rubra

Eiche, Rot-

Quercus ilex

Eiche, Stein-

Quercus robur

Eiche, Stil-

Quercus petraea

Eiche, Trauben-

Quercus cerris

Eiche, Zerr-

Sorbus terminalis

Elsbeerbaum

Arbutus unedo

Erdbeerbaum

Alnus glutinosa

Erle, Schwarz-

- Braucht viel Licht und Wärme sowie hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit.

- Erträgt von allen Baumarten stehendes Wasser und Staunässe am besten,

Alnus incana

Erle, Weiss-

- Standortsansprüche mit Ausnahme des hohen Lichtbedarfs bescheiden.

- Wenig wettbewerbsfähige Pionierbaumart.

- Besiedelt vor allem gut wasserversorgte Schutt-und Rohböden.

- Dominant in Gebirgsauenwäldern mit ausgeprägtem Sommerhochwasser.

Fraxinus ornus

Esche, Blumen-

Fraxinus excelsior

Esche, Gemeine

- Het breite Amplitude, gedeiht aber nur bei reichlicher Wasser- und Nährstoffversorgung gut.

- Erträgt kein stehendes Wasser

- Lichtbaumart, die leichten Seitendruck erträgt.

- Bevorzugt luftfeuchte Lage

- Empfindlich gegenüber Spätfrost

Ficus carica

Feige

Malus sylvestris

Holzapfel

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