Definitionen Chemiepraktikum

Chemiepraktikum für Lebensmitteltechniologie

Chemiepraktikum für Lebensmitteltechniologie


L. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende Konzepte und Techniken im Chemiepraktikum. Sie behandeln Themen wie Lösungen, Reaktionen, Titrationen und verschiedene chemische Verfahren, einschließlich quantitativer und qualitativer Analysen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Praktiker, die ihre Kenntnisse in der chemischen Analyse und Synthese vertiefen möchten, indem sie die Zusammensetzung und Menge von Substanzen bestimmen und verstehen.
Karten
43
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
03.11.2015 / 30.01.2019

Lernkarten

Ungesättigte Lösung

Ohne Erwärmung kann ein weiteret Stoff in der Lösung gelöst werden

Gesättigte Lösung

Ohne Erwärmung kann kein weiterer Stoff in der Lösung gelöst werden

Übersättigte Lösung

Mehr Stooff- als theoretisch möglich - ist gelöst. Kann durch Abkühlen einer heissgesättigten Lösung zustande kommen.

Stöchiometrie

Stoichieon = Element Metron = messen. Befasst sich mit den Mengenverhältnissen der Elemente in Verbindungen und mit den quantitativen Bezeichnungen zwischen Verbindungen oder Elementen, die an chemischen Reaktionen beteiligt sind.

Theoretiche Ausbeute

Die nach der Reaktionsgleichung und den eingesetzten Stoffmengen maximal erzielbate Ausbeute.

Praktische Ausabeute

Tatsächlich erhaltene Ausbeute

Prozentuale (praktische) Ausbeute

Verhältnis der praktischen zur theoretischen Ausbeute in %

Kristallwasser

Wassermoleküle, die in ein Kristallgitter mit eingebaut sind

Gravimetrie

Gravis = schwer, metron = messen (griech.) -->Gewichtsanalyse

Doppelter Überschuss

Stöchiometrisch berechnete Menge wird verdoppelt

Löslichkeit der Salze

Abhängig von der umgesetzten Energie der elektostatischen Anziehung der entgegengesetzt geladenen Ionen und der umgesetzten Energie der Hydratationen, liegen die Salze als gelöste Ionen oder als ausgefällte Ionenverbindung vor.

1M (1 molare Lösung)

Eine Lösung, die pro Liter 1 mol Substanz enthält

1normale Lösung
(Äquvalent / l )

Normalität = Molarität x Wertigkeit
d.h. 1molare Lösung HCl- Lösung ist auch eine 1 normale Lösung.
Eine Ni2+- Lösung ist aber eine 2normale Lösung da das Nickel- Ion die Wertigkeit II hat

TS in F

Trockensubstanz der Frischsubstanz
Verglichen wird der Wassergehalt zwischen der Frischsubstanz und der Substanz, nachdem sie über Nacht bei 105°C zur Gewichtskonstanz getrocknet wurde.
Dieser kann im analogen Souci verglichen werden.

AS in FS

Analysesubstanz in Frischsubstanz.
Verglichen wird der Wassergehalt zwischen der luftgetrockneten Substanz und der Frischsubstanz, die zusätzlich 3h ( über Nacht) bei 60°C getrocknet wurde.
D.h. der Wert zeigt auf, wie viel Wasser die Analysesubstanz bei Raumtemperatur und Normaldruck aufnimmt.

Filtrat

Flüssigkeit, die aus einer Filtration resultiert

Filtrand

Rückstand, der nach einer Filtration im Filter/ Nutsche verbleibt.

Qualitatives Verfahren

Ermittelt Zusammensetzung einer Verbindung / des Stoffgemisches

Quantitatives Verfahren

Ermittelt die Menge / Masse der Bestandteile der Verbindung / des Stoffgemisches

Massanalyse

(Volumetrische Analyse)
Verfahren, bei dem eine Reagenzlösung mit bekanntem Gehalt (Titer) langsam zu der bestimmten Flüssigkeit zugetropf wird, bis die Reaktion beendet ist.

Masslösung

Lösungen, deren Stoffmengenkonzentration ganz genau bekannt ist.

Äquivalenzpunkt

( Umschlagspunkt)
Ende der Titrationsreaktion. Von der Masslösung wurde die gleiche Äquivalentanzahl zugegeben, wie von der zu bestimmenden Lösung vorliegt.

Titer

Korrekturfaktor
Faktor zur Bestimmung des genauen Gehalts an wirksamem Reagenz in einer zur Titration verwendeten Lösung.

Indikator

1. Neurtralisationsindikatioren (Farbstoffe, die in Abhängigkeit von pH-Wert unterschiedlihe Farben zeigen )

2. Redoxindikatoren ( Farbstoffe, die durch Oxidation oder Reduktion reversible ihre Farbe ändern können )

3. Alternativ kann auch ein pH- Meter als Anzeige des Äquivalenzpunktes eingesetzt werden

Doppelsalz

chemische Verbindung aus zwei getrennten einfachen Salzen, die kristallisiert eine einheitliche Verbindung bilden. In wässriger Lösung zerfallen.

Alaun

MeI MeIII   [SO4 ] 2 x 12 H20

Qualitatives Verfahren

Ermittelt Zusammenstetzung einer Verbindung oder eines Stoffgemisches

Quantitatives Verfahren

Ermittelt die Menge / Masse der Bestandteile der Verbindung / des Stoffgemisches

Quantitatives Verfahren

Ermittelt die Menge / Masse der Bestandteile der Verbindung / des Stoffgemisches

Urtitersubstanz

Eine gut wägbare Reinsubstanz, die sich zur Herstellung von Lösungen mit genau bekannten Gehalt eignet.

Bedingung:

  • Leicht lösbar in Wasser
  • Rein
  • Gut wägbar
  • stabil ( reagiert nicht mit Co2 )
  • hohe Molmasse

Starke Säure (HCl)  mit starker Base (NaOH)

3 - 7 - 11

Schwache Säure mit starker Base

5 - 8/0 - 11

Je schwächer die titrierten Säuren sind, umso flacher die pH- Sprünge

Schwache Base mit starker Säure

8/9 -  5/6 - 3

Rücktitration

Wann wird sie verwendet?

... oder auch indirekte Titration genannt.
Der Probelösung A wird ein definiertes Volumen an Masslösung BTotal  im Überschuss  zugesetzt. Nach erfolgter Reaktion wird der nicht verbrauchte Teil der Masslösung BRest mit einer geeigneten zweiten masslösung titriert.

A + BTotal = ABabreagiert + BRest

BRest + C = BC

Angewendet wenn:

  • kein direkter Indikator verfügbar
  • das direkte Produkt Instabil ist
  • das Gleichgewicht der Reaktion zwischen den beiden Reaktionpartnern zu weit auf der Seite der Edukte liegt.
  • die Reaktion zwischen den beiden Reaktionspartnern bei der Titration zu langsam abläuft
  • der Umschlagspunkt bei der direkten Titration schlecht sichtbar ist.

Säurestärke

Neigung einer Säure Protonen abzugeben bzw. zu binden

Dissoziationsgrad für Säuren

Anteil der Gesamtkonzentration einer Säure, die deprotoniert wurde

Redoxreaktion

Reaktionen durch einen Elektronen Transfer

Oxiadationsmittel

Nimmt Elektronen auf

Reduktionsmittel

Gibt Elektronen ab

Gesamthärte

Summe der Konzentration der Kationen bon Erdalkalimetallen in Wasser an (Mg 2+, Ca 2+)

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