Definitionen Chemiepraktikum
Chemiepraktikum für Lebensmitteltechniologie
Chemiepraktikum für Lebensmitteltechniologie
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Lernkarten
Ungesättigte Lösung
Ohne Erwärmung kann ein weiteret Stoff in der Lösung gelöst werden
Gesättigte Lösung
Ohne Erwärmung kann kein weiterer Stoff in der Lösung gelöst werden
Übersättigte Lösung
Mehr Stooff- als theoretisch möglich - ist gelöst. Kann durch Abkühlen einer heissgesättigten Lösung zustande kommen.
Stöchiometrie
Stoichieon = Element Metron = messen. Befasst sich mit den Mengenverhältnissen der Elemente in Verbindungen und mit den quantitativen Bezeichnungen zwischen Verbindungen oder Elementen, die an chemischen Reaktionen beteiligt sind.
Theoretiche Ausbeute
Die nach der Reaktionsgleichung und den eingesetzten Stoffmengen maximal erzielbate Ausbeute.
Praktische Ausabeute
Tatsächlich erhaltene Ausbeute
Prozentuale (praktische) Ausbeute
Verhältnis der praktischen zur theoretischen Ausbeute in %
Kristallwasser
Wassermoleküle, die in ein Kristallgitter mit eingebaut sind
Gravimetrie
Gravis = schwer, metron = messen (griech.) -->Gewichtsanalyse
Doppelter Überschuss
Stöchiometrisch berechnete Menge wird verdoppelt
Löslichkeit der Salze
Abhängig von der umgesetzten Energie der elektostatischen Anziehung der entgegengesetzt geladenen Ionen und der umgesetzten Energie der Hydratationen, liegen die Salze als gelöste Ionen oder als ausgefällte Ionenverbindung vor.
1M (1 molare Lösung)
Eine Lösung, die pro Liter 1 mol Substanz enthält
1normale Lösung
(Äquvalent / l )
Normalität = Molarität x Wertigkeit
d.h. 1molare Lösung HCl- Lösung ist auch eine 1 normale Lösung.
Eine Ni2+- Lösung ist aber eine 2normale Lösung da das Nickel- Ion die Wertigkeit II hat
TS in F
Trockensubstanz der Frischsubstanz
Verglichen wird der Wassergehalt zwischen der Frischsubstanz und der Substanz, nachdem sie über Nacht bei 105°C zur Gewichtskonstanz getrocknet wurde.
Dieser kann im analogen Souci verglichen werden.
AS in FS
Analysesubstanz in Frischsubstanz.
Verglichen wird der Wassergehalt zwischen der luftgetrockneten Substanz und der Frischsubstanz, die zusätzlich 3h ( über Nacht) bei 60°C getrocknet wurde.
D.h. der Wert zeigt auf, wie viel Wasser die Analysesubstanz bei Raumtemperatur und Normaldruck aufnimmt.
Filtrat
Flüssigkeit, die aus einer Filtration resultiert
Filtrand
Rückstand, der nach einer Filtration im Filter/ Nutsche verbleibt.
Qualitatives Verfahren
Ermittelt Zusammensetzung einer Verbindung / des Stoffgemisches
Quantitatives Verfahren
Ermittelt die Menge / Masse der Bestandteile der Verbindung / des Stoffgemisches
Massanalyse
(Volumetrische Analyse)
Verfahren, bei dem eine Reagenzlösung mit bekanntem Gehalt (Titer) langsam zu der bestimmten Flüssigkeit zugetropf wird, bis die Reaktion beendet ist.
Masslösung
Lösungen, deren Stoffmengenkonzentration ganz genau bekannt ist.
Äquivalenzpunkt
( Umschlagspunkt)
Ende der Titrationsreaktion. Von der Masslösung wurde die gleiche Äquivalentanzahl zugegeben, wie von der zu bestimmenden Lösung vorliegt.
Titer
Korrekturfaktor
Faktor zur Bestimmung des genauen Gehalts an wirksamem Reagenz in einer zur Titration verwendeten Lösung.
Indikator
1. Neurtralisationsindikatioren (Farbstoffe, die in Abhängigkeit von pH-Wert unterschiedlihe Farben zeigen )
2. Redoxindikatoren ( Farbstoffe, die durch Oxidation oder Reduktion reversible ihre Farbe ändern können )
3. Alternativ kann auch ein pH- Meter als Anzeige des Äquivalenzpunktes eingesetzt werden
Doppelsalz
chemische Verbindung aus zwei getrennten einfachen Salzen, die kristallisiert eine einheitliche Verbindung bilden. In wässriger Lösung zerfallen.
Alaun
MeI MeIII [SO4 ] 2 x 12 H20
Qualitatives Verfahren
Ermittelt Zusammenstetzung einer Verbindung oder eines Stoffgemisches
Quantitatives Verfahren
Ermittelt die Menge / Masse der Bestandteile der Verbindung / des Stoffgemisches
Quantitatives Verfahren
Ermittelt die Menge / Masse der Bestandteile der Verbindung / des Stoffgemisches
Urtitersubstanz
Eine gut wägbare Reinsubstanz, die sich zur Herstellung von Lösungen mit genau bekannten Gehalt eignet.
Bedingung:
- Leicht lösbar in Wasser
- Rein
- Gut wägbar
- stabil ( reagiert nicht mit Co2 )
- hohe Molmasse
Rücktitration
Wann wird sie verwendet?
... oder auch indirekte Titration genannt.
Der Probelösung A wird ein definiertes Volumen an Masslösung BTotal im Überschuss zugesetzt. Nach erfolgter Reaktion wird der nicht verbrauchte Teil der Masslösung BRest mit einer geeigneten zweiten masslösung titriert.
A + BTotal = ABabreagiert + BRest
BRest + C = BC
Angewendet wenn:
- kein direkter Indikator verfügbar
- das direkte Produkt Instabil ist
- das Gleichgewicht der Reaktion zwischen den beiden Reaktionpartnern zu weit auf der Seite der Edukte liegt.
- die Reaktion zwischen den beiden Reaktionspartnern bei der Titration zu langsam abläuft
- der Umschlagspunkt bei der direkten Titration schlecht sichtbar ist.
Säurestärke
Neigung einer Säure Protonen abzugeben bzw. zu binden
Dissoziationsgrad für Säuren
Anteil der Gesamtkonzentration einer Säure, die deprotoniert wurde
Redoxreaktion
Reaktionen durch einen Elektronen Transfer
Oxiadationsmittel
Nimmt Elektronen auf
Reduktionsmittel
Gibt Elektronen ab
Gesamthärte
Summe der Konzentration der Kationen bon Erdalkalimetallen in Wasser an (Mg 2+, Ca 2+)