DBS 2

Relationelles Datenbankmodee

Relationelles Datenbankmodee


M. K.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der relationalen Datenbanken für Anfänger. Sie konzentrieren sich auf Tabellen, Relationen, Attribute, Schlüssel und Normalformen, die für die Datenmodellierung essenziell sind. Die Karteikarten erklären, wie Entitäten in Tabellen transformiert werden, welche Regeln das relationale Modell definiert und wie man Beziehungen zwischen Tabellen umsetzt. Sie sind ideal für Schüler und Studierende, die die Grundlagen der Datenbankgestaltung verstehen und anwenden möchten.
Karten
27
Lernende
1
Sprache
Allemand
Kategorie
Informatique
Erstellt / Aktualisiert
10.06.2013 / 08.10.2014

Cartes-fiches

ErklŠren Sie die Phasen des Datenbankentwurfs!

1. Anforderungsanalyse: Informationsbedarf 2. Konzeptioneller Entwurf: Semantisches Modell (Kommunikationsgrundlage, unabhŠngig von den Eigenschaften des Ziel-Datenbanksystems z.B. ER-Modelle) 3. Logischer Entwurf: Logisches Modell (Modellierung unter BerŸcksichtigung der Anforderungen des Ziel-Datenbanksystems z.B. Relationales Modell) 4. Physischer Entwurf: Internes Datenmodell

ErlŠutern Sie die Grundlagen des Relationalem Modells

beruht auf dem mathematischen Modell der Relation, den man anschaulich mit dem Begriff 'Tabelle' vergleichen kann, wobei alle Informationen in Relationen dargestellt sind

Wie ist ein Relationales Modell aufgebaut?

Es ist wie eine Tabelle aufgebaut.- Die Attribute Ai sind die SpaltenŸberschriften. -Tupel sind einzelne Zeilen der Tabelle (=DatensŠtze). - Relationen sind Tabellen

Was ist die MŠchtigkeit der Relation?

Die Anzahl der Zeilen (Tupel)

Was ist der Grad der Relation?

Die Anzahl der Spalten

Nennen Sie die Regeln / GrundsŠtze des Relationalen Modells!

Jede Zeile (Tupel) ist eindeutig (unterscheidet sich von anderen Zeilen) *Die Reihenfolge der Zeilen und Spalten ist ohne Bedeutung! *Die Bedeutung jeder Spalte wird durch einen Namen (Wertebereichsnamen) gekennzeichnet. *Alle EintrŠge einer Spalte sind vom selben Typ.

Wie lauten die GrundsŠtze fŸr die Transformation des E/R-Modells in Relationen?

*Bei der FŸllung der Tabelle sind redundante Daten zu vermeiden. *NULL-Werde sind mšglichst zu vermeiden. *Mšglichst minimale Anzahl von Tabellen ist anzustreben (unter BerŸcksichtigung der ersten beiden Punkte)

Wie funktioniert die Transformation von Entities?

*Entitytyp wird Tabelle. *Attribute werden Spalten. *Einzelne EntitŠten entsprechen Zeilen bzw. DatensŠtze. *PrimŠrschlŸssel dient der eindeutigen Identifizierung einer Zeile.

Was passiert bei der Transformation von 1:1 Beziehungen?

Die Informationen werden in einer Tabelle zusammengefasst.

Was passiert bei der Transformation von 1:N Beziehungen?

Es sind 2 Tabellen notwendig!

Nennen Sie einen Vor- und Nachteil des Partitionierungsmodells

V: alle Entities sind in einer Tabelle abfragbar, N: Beim Anlegen neuer Entities sind stets mehrere Tabellen anzusprechen

Nennen Sie einen Vor- und Nachteil des Hausklassenmodells

V: Anlegen neuer Entities in nur einer Tabelle. N: Generelles Abfragen (z.B. alle Mitarbeiter) erschwert.

Nennen Sie drei Arten von Anomalien

Deletion, Update und Insert

Nennen Sie Vorteile der Normalisierung

Verständlicheres Datenmodell, Vermeidung von Anomalien beim Einfügen, Löschen oder Ändern, Eliminierung von Redundanzen, robusteres Datenmodell gegenüber Änderungen, korrekte Realitätsabbildung

Nennen Sie Nachteile der Normalisierung

beim Zerlegen des Modells in viele Einzelrelationen leidet irgendwann die Übersichtlichkeit, in einer Anwendung müssen die Relationen erstmal wieder zusammengesetzt werden (das kostet Zeit), in auswertungsintensiven Datenbanken (Data Warehouse, Analysesysteme) wird daher oft auf eine vollständige Normalisierung verzichtet.

Was ist ein Schlüssel?

Menge von Attributen (also eines oder mehrere), die eine Zeile (Tupel) einer Tabelle eindeutig identifiziert

Was ist ein Schlüsselkandidat?

Ein Schlüssel mit minimaler Anzahl an Attributen

Wie viele Schlüsselkandidaten kann eine Relation haben?

Mehrere

Was ist ein Primärschlüssel?

beliebig ausgewählter Schlüsselkandidat, der zur eindeutigen Identifizierung jeder Zeile benutzt wird. Besteht der Primärschlüssel aus mehreren Attributen (dies ist dann der Fall, wenn ein Attribut zur eindeutigen Identifizierung nicht ausreicht), wird er als zusammengesetzter Primärschlüssel bezeichnet

Was ist ein Schlüsselattribut?

Ein Schlüsselattribut ist ein Attribut, das Teil mindestens eines Schlüsselkandidaten ist. Alle anderen Attribute sind Nicht-Schlüsselattribute

Inwieweit ist das Attribut „Name“ von anderen Attributen abhängig? Welche sind diese Attribute?

Das Attribut „Name“ ist funktional abhängig von den Attributen PersonalNr und ProjektNr

Inwieweit ist das Attribut „Rolle“ von diesen Attributen abhängig?

Das Attribut „Rolle“ ist von diesen Attributen voll funktional abhängig.

Definieren Sie den Begriff erste Normalform (1NF).

Eine Relation ist in der ersten Normalform, wenn alle Attribute nur atomare Werte beinhalten (pro Attribut/Zeile nur ein Wert).

Wann ist eine Relation in der zweiten Normalform?

Wenn jedes Nicht-Schlüssel-Attribut von jedem Schlüssel-Attribut der jeweiligen Tabelle voll funktional abhängig ist

Unter welchen Bedingungen kann die dritte Normalform einer Relation gebildet werden?

Voraussetzung dafür ist, dass die Relation in der zweiten Normalform dargestellt ist und funktionale Abhängigkeiten zwischen Nicht-Schlüssel-Attributen existieren.

Wie lassen sich Programmiersprachen Einteilen?

Mögliche Einteilung: Einteilung in Maschinenorientiere Sprachen und Höhere Programmiersprachen

Worauf ist bei Vergleichstexten in Oracle-Befehlen zu achten?

Sie müssen in Anführungsstrichen und korrekt geschrieben werden. (Bsp. „Meyer“

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