Datenbanken II

Vorlesung Colgen

Vorlesung Colgen


M. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über fortgeschrittene Datenbankkonzepte auf Universitätsniveau. Sie behandeln grundlegende Begriffe wie Instanz, Server und Zugriff, sowie spezifische Prozesse wie Checkpoint, Redo und Undo. Die Karteikarten erklären auch die Funktionsweise von Oracle-Datenbanken, einschließlich Serverprozessen, Client-Server-Modellen und Crash-Recovery-Mechanismen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Administratoren, die sich mit der Verwaltung und dem Betrieb von Datenbanken befassen, da sie detaillierte Informationen zu Privilegien, Listener und Systemkatalogen liefern.
Cartes-fiches
16
Utilisateurs
0
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
04.04.2016 / 04.04.2016

Cartes-fiches

Was ist eine Instanz (Grundbegriff)

Prozess und Memory-Komponenten, über die der Zugrif auf eine Datenbank erfolgt

Was ist eine Datenbank (Grundbegriff)

  • Persistenter Speicher für Daten
  • Pro Instanz gibt es bei Oracle zu einem Zeitpunkt nur eine DB

Was ist ein Listener (Grundbegriff)

  • Hat die Aufgabe: Remote Clients den Zugriff aif eine Instanz zu gewähren (Netzwerkübergreifend)
  • Gehört nicht zur Instanz
  • Ein Listener für mehrere Instanzen möglich, ebenso mehrere Listener für eine Instanz

Was ist ein Systemkatalog

Liefert Metadaten zu Datenbank und Instant

Views beginnend mit:

  • user_ ... --> eigene Datenbankobjekte
  • all_ ...    --> Datenbankobjekte, auf die man Zugriff hat
  • dba_ ... --> Alle Datenbankobjekte (privilegierter Zugriff erforderlich) (select any dicitionary)
  • v$... --> Instanzinformationen (privilegierter Zugriff erforderlich)

Administration einer Instanz

Hoch und Herunterfahren der Instanz erfordern hohe Privilegien (sysdba/sysoper)

Entweder man ist privilegierter Benutzer auf OS-Ebene und hat Privilegien oder man verbindet sich als Oracle User, der im Passwordfile eingetragen ist und Privilegien auf DB-Ebene hat

Hochfahren

  • sqlplus / as sysdba (Administrativ mit DB verbunden) oder
  • sqlplus sys@Instanz as sysdba (Ubuntu-User)
    • Startup (Open (Default), Mount, Nomount

 

Herunterfahren

  • sqlplus / as sysdba oder
  • sqlplus sys@Instanz as sysdba
    • shutdown: Normal, Transactional, Immediate(keine neuen Statements werden angenommen, alte werden noch ausgeführt), Abort (kill -9, direkter Abbruch)

Crash Recovery (Oracle)

  1. Positionierung (im Log) auf Checkpoint
  2. Redo (geänderte Blöcke kommen in DB)
  3. Undo (aufgrund der Before Images in DB (Undo-Segmenten))

 

Zeit für Crash Recovery

FAST_START_MTTR_TARGET

nur für 1. Positionierung und 2. Redo

3. Undo im laufenden Betrieb (funtioniert, da Sperren in DB stehen)

Dedicated Server vs. Shared Server

dedicated: Einfach, CLeintprozesse und Serverprozesse gleiche Anzahl

  • Grenzen:
    • viele clients --> viele Serverprozesse
    • Performace und Memory werden gebraucht

 

shared: Dispatcher: Festgelegte Anzahl Serverprozesse, Viele Clients, Client kommuniziert mit Dispatcher, dieser Verteilt Last auf Serverprozesse

 

werden gemeinsam zur Verfügung gestellt

Client entscheidet, ob er über dedicated oder shared server arbeiten will

SMON System Monitor

Crash Recovery

PMON (Process Monitor)

  • ANmeldung der Instanz beim Listener
  • Bereinigung auf Client - EBene
    • zurückrollen von Transaktionen und freigeben von SPerren
    • Freigabe von Memory
  • Neustart von Shared Server- und Dispatcher-Prozessen

DBWR (DB Writer)

  • bis zu 20 stück
  • verantwortlich für das Schreiben von Blöcken in DB (Server-Prozess schreibt NIE)
  • Dazu gehören schreibaktivitäten, um Checkpoint weiterzuschieben
  • DBWR arbeitet asynchron

LGWR (Log Writer)

  • Schreibt Redo-Einträge ins Redo Log
  • Beim Commit einer Transaktion ist sichergestellt, dass alle Redo-Einträge und ein Commit-Record im Redo-Log stehen
  • WAL (Write ahead logging) wird umgesetzt

CKPT (Checkpoint) - Prozess

  • Schreibt Verwaltungsinformationen zu Checkpoints in Datafile Header und in das Controlfile
  • Schreibt keine Datenblöcke in Datafiles

Unterschied zu normalem Checkpoint: normaler Checkpoint ist Marker

UGA (User Global Area) - Memory

Memory, das einer UserSession zugeordnet ist

  • Sessionspezifische Informationen
  • Transaktionsstatus
  • Status der Verarbeitung eines Result Sets

Étudier