Datenbanken
HS Pforzheim Datenbanken Vorlesung. Karteikarten zum lernen.
HS Pforzheim Datenbanken Vorlesung. Karteikarten zum lernen.
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Lernkarten
Schritte der konzeptionellen Datenmodellierung
Inform.analyse
Objekttypendef.
Objektbez.def.
Entity-Relationship-Modellierung
Externe-Schemata-Konsolidierung
=> Logische-Schemata-Ableitung
Relationen-Schema-Normalisierung
Integritätssicherungsmaßnahmen-Festlegung
=> DB Struktur-Impl.
Informationsbedarfsanalyse:
Aufgabenanalyse, Dokumentenanalyse, Benutzerbefragung, Begriffsnetzanalyse
Informationsbedarf ist:
die Zusammenstellung relevanter Daten (Attribute)
Fragen bezüglich des Informationsbedarf
Was (Angaben/Daten)? -> Inhalt
Wie (Darstellung: Listen, Tabellen, Formulare, Grafiken)? -> Aufbereitungsform
Wofür (Wer oder was braucht Sie)? -> Verwendung (Regelung von Zugriffsrechten an Nutzer)
Wann (wie oft benötigt)? -> Verwendungszeitp. (Aktualität der Daten nötig? Daten nur aktualisieren, wenn Daten benötigt werden, z.B. Kennzahlen)
Warum (Bedeutung)? -> Wertigkeit (nicht alle Daten speichern)
Nicht ableitbare Daten 1
Stammdaten: zustandsorientiert, Identifizierung, Klassifizierung, und Charakterisierung von Sachverhalten, längere Zeit unverändert (z.B. Kontoinhaber)
Änderungsdaten: abwicklungsorientiert, ändern Stammdaten (z.B. Adressänderung des Kontoinhabers)
Nicht ableitbare Daten 2
Bestandsdaten: zustandsorientiert, betriebliche Mengen und Werte (z.B. Kontostand)
Bewegungsdaten: abwicklungsorientiert, durch betrieblichen Leistungsprozess generiert, Veränderung von Bestandsdaten (="Transaktion") (z.B. Überweisung)
Ableitbare Daten
Arten von Kennzahlen:
- Absolute Zahlen: Summen, Differenzen, Mittelwerte
- Verhältniszahlen: Gliederungszahlen, Beziehungszahlen, Indexzahlen
Objekttypendefinition
Zusammenstellung von Objekttypen mit zugeordneten Daten
Abstraktion
Klassifikation, Identifikation, Aggregation, Generalisierung
Klassifikation
Zusammenfassung gleichartiger Objekte mit gleichen Eigenschaften zu Objekttypen
Identifikation
Schlüsseldefinition identifizierender Kombinationen zu Attributen
Aggregation
Objekttypen zusammenfassen, deren Objekte ein gemeinsames Ganzes bilden (Generierung von Superklassen aus Subklassen)
Generalisierung
Objekttypenbildung durch Verallgemeinerung bestehender Objekttypen
Entscheidung zur Bildung der Identifikationsschlüssel
Identnummer:
- Systemlose Identnummer = Zählnummer: Mitgliedsnummer, Auftragsnummer, Teilenummer, Kundennummer (In Access Autowert, in Java x++;)
- Verbundnummer
Verbundnummer
- identifizierender von klassifizierenden Teilen abhängig, z.B. Kfz-Kennzeichen, Postleitzahlen, Rentennummern, ISBN/ISMN, EAN, Auftragsnummer + Positionsnummer, Auftragsart, Kundenart, Region, Land
- identifizierender und klassifizierender Teil unabhängig, z.B. Zugnummer DB, Flugnummern LH, Verkäufergruppe, Verkaufsbüro, Vertriebsweg
Objektbeziehungsdefinition
Assoziation: Beziehungsdefinition zwischen Objekttypen
z.B. Zusammenfassung von Teilen in Teilarten
Bei der Anforderungsanalyse für eine Datenbankentwicklung geht es darum, den relevanten Informationsbedarf der Benutzer und der gewünschten Datenbankanwendungen zu bestimmen.
Der Informationsbedarf kann durch eine Aufgabenanalyse, eine Dokumentenanalyse, eine Benutzerbefragung oder eine Begriffsnetzanalyse gewonnen werden
Die Stammdaten und die Bewegungsdaten können stets aus anderen Daten abgeleitet werden.
Kennzahlen werden mit Hilfe einer Berechnungsvorschrift aus anderen Daten abgeleitet.
Zur Objekttypendefinition werden die Abstraktionskonzepte der Klassifikation, Identifikation, Aggregation und Generalisierung genutzt
Als Identifikationsschlüssel sind nicht nur Zählnummern geeignet.