DAO01
Datenorganisation
Datenorganisation
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Flashcards
Erläutern Sie den Begriff "Relation"!
Tabellen nennt man, wenn sie nach bestimmten Regeln gestaltet sind und bestimmte Eigenschaften haben Relationen. Mit ihnen wird jeweils ein Entitäts- oder Beziehungstyp beschrieben.
Eigenschaften Relation
- Wichtig: Im Schnittpunkt jeder Zeile und Spalte wird genau EINE Attributs Ausprägung festgehalten (flache Tabelle)
- Jede Zeile (Tupel) beschreibt eine Entität/Beziehung
- Die ganze Tabelle (Relation) beschreibt den Entitäts- oder Beziehungstyp
- In jeder Spalte steht als Kopf der Attributs Name, darunter die Attributs Ausprägungen zur Beschreibung der jeweiligen Entität/Beziehung
- Jedes Tupel beschreibt eine andere Entität/Beziehung (keine 2 Tupel sind identisch
Nennen und erklären Sie alle Schlüsselformen
Wenn man einen Tulpel einer Relation direkt ansprechen möchte, muss man es eindeutig identifizieren können. Dies erfolgt durch „Schlüssel“.
Ein Schlüssel besteht aus einem Attribut od. einer Kombination von Attributen.
- Einfachem Schlüssel
- Zusammengesetzter Schlüssel
- Konkurrierende Schlüssel
- Primärschlüssel
- Sekundärschlüssel
- Fremdschlüssel
- Identifikationsschlüssel
Konkurrierende Schlüssel
Sind mehrere Attribute als Schlüssel geeignet, so spricht man von konkurrierenden Schlüsseln. Sie alle sind Kandidaten für Schlüssel. Der daraus ausgewählte Schlüssel bildet den Primärschlüssel. Alle anderen sind Sekundärschlüssel dieser Tabelle.
Fremdschlüssel
Über die Fremdschlüssel bildet man die Beziehungen in einer relationalen DB ab (Beziehung zwischen Tabellen).
Fremdschlüssel sind Primärschlüssel aus anderen Relationen.
Fremdschlüssel in einer Relation wird kursiv geschrieben.
Identifikationsschlüssel
Ein Schlüssel, dessen Wert jede Entität einer Entitätsmenge eindeutig identifiziert.
Was ist eine Datenbank?
Eine Datenbank ist eine Sammlung von logisch zusammengehörigen Daten (Dateien). Dieser Datenbestand wird von einem DBMS verwaltet (Mehrnutzerbetrieb) und für Anwendungssysteme und Benutzer unsichtbar auf nichtflüchtigen Speichermedien abgelegt.
Eigenschaften einer Datenbank benennen und erläutern!
- Unterstützung eines Datenmodells: Daten, die logisch miteinander verbunden sind, gemeinsam zu verwalten
- Speicherung der Daten mit möglichst wenig Redundanz
- Unterstützung einer formalen Sprache: z.B. SQL
- Concurrency: gleichzeitiger Mehrfachzugriff auf dieselben Daten ohne Konflikte -> gesteuert vom Transaktionsmanagement
- Zugangskontrolle, die Fähigkeit den Zugriff auf die Daten zu kontrollieren
- Prüfung und Sicherstellung der Integrität der Daten: physisch korrekt gespeichert, logisch (inhaltlich) richtig, redundante Daten sollten den gleichen Wert besitzen
- Ausfallsicherheit, Rekonstruktion von Daten -> Recovery
- Fähigkeit Indexe einzurichten und zu verwalten
Was sind Transaktionen in DB-Systemen und was ist der Vorteil?
Concurrency: Gleichzeitiger Mehrfachzugriff auf dieselben Daten ohne Konflickte -> gesteuert vom Transaktionsmanagement.
Bsp: Buchungssysteme für Reisen. Immer muss es möglich sein, von verschiedenen Clients auf Daten mehr oder weniger gleichzeitig zugreifen zu können. Aufgabe des DB-Systems ist es, sich gegenüber dem Client so zu verhalten, als sei er der einzige Benutzer.
Einsatzgebiete von Datenbanken
Datenbanken werden eingesetzt, wenn die Datenverwaltung über lange Zeiträume stattfinden soll, womit eine langfristige Speicherung der Daten einhergeht. Man spricht hier auch von persistenter Datenhaltung.
- Personalbereich zur monatlichen Gehaltszahlung
- Produktionsbereich für das Produktionsplanungssystem
- Unternehmensleitung für zentrale Kennziffern
Ist SQL eine desktiptive Sprache?
Ja, es handelt sich um eine deskriptive Sprache.
Es muss nur beschrieben werden, WELCHE Daten benötigt werden.
Das WIE, also der Weg auf dem man zu den Daten gelangt bzw. wie die Daten abgespeichert sind, ist unerheblich.
Was bedeutet SQL?
Erklären sie kurz was SQL ist von wofür man es braucht.
- SQL bedeutet ’Structured Query Language’
- SQL ist eine komfortable, mächtige, normierte Schnittstelle zu relationalen DB-Systemen und eine deskriptive Programmiersprache.
- SQL braucht man zum Abfragen und zur Manipulation von Datenbeständen (Einfügen, Bearbeiten und Löschen von Datensätzen)
Was ist ein ER-Modell und wozu braucht man es?
- ER-Modell heißt übersetzt ’Entity-Relationship-Modell’
- Das ER-Modell ist der wichtigste Vertreter der semantischen Datenmodelle.
- Aufgabe des ER-Modells ist es, die abzubildenden Entitäten, Beziehungen und Attribute zu formalisieren und zu visualisieren.