Dachentwässerung

Klempnerhandwerk

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Stephan Möller
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zur Planung und Ausführung von Dachentwässerungssystemen. Sie behandeln die Bemessung von Rinnen, Gefälle, Normen wie DIN EN 12056 und Abflussbeiwerte für verschiedene Dachflächen, einschließlich Gründächern. Besonders relevant sind die Unterschiede zwischen freibewitterten und begrünten Dächern sowie die Anpassung der Werte bei Gefällen über 3°. Planer, Handwerker und Studierende profitieren von diesem Wissen, um Überflutungen zu vermeiden und normgerechte Lösungen zu entwickeln.
Karten
14
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
22.10.2014 / 03.06.2026

Lernkarten

Wann kann auf eine Notentwässerung verzichtet werden?

Bei planmäßigen vorgesehener Regenrückhaltung

Abdichtung bis zur Überflutungshöhe

Statische Bemessung ist zu berücksichtigen

Wann sollten Regenwasserleitungen gedämmt sein?

Wenn mit Schwitzwasser zu rechnen ist

Wie werden Leistungsanlagen bemssen?

Für ein mittleres Regenereignis

Auf welcher Grundlage sind die Abflussbeiwerte ermittelt?

Bei Dachflächen mit Gefälle < 3°

Wie sollte der Abflussbeiwert bei innen liegenden Rinnen mit Gefälle und Dachflächen von > 3° bemssen werden?

C= 1,0

Aus welchem Grund wird bei Dachflächen mit einem Gefälle von > 3° der Ablaufbeiwert angepasst

 Die Begründung ist die mangelnde Speicherfähigkeit von Kies und Dachbegrünungen

Welche Normen regeln die Gebäudeentwässerung?

DIN EN 12056 Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden Teil 3: Dachentwässerung, Planung und Bemessung 

DIN 1986 Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke 

Teil 100 Zusätzliche Bestimmungen zu DIN EN 752 und DIN EN 12056 

DIN EN 612 Hängedachrinnen und Regenfallrohre aus Metallblech; Begriffe, Einteilung und Anforderungen 

ZVSHK Fachinformation, Bemessung von vorgehängten und innen liegenden Rinnen

Nenne die Formel zur Berechung des Regenwasserabflusses?

Q = r(D,T)*C*A*1/10000

Was ist der Berechungsregen?

Ein idealisierte betrachtetes Regenereignis mit einer konstanten Regenintensität über 5 Minunten, das einmal in 5 Jahren erwartet werden muss.

 

Wo liegt der Unterschied der Berechungsmethode bei vorgehangenen Rinnen und innenliegenden Rinnen?

Bei innen liegenden Rinnen muss die Differenz des Regenereignisses von 5 Jahren zum Starkregen/Jahrhundertregen (5/100) über Notüberläufe planerisch und ausführungstechnisch berücksichtigt werden.

Nenne die Abflussbeiwerte?

Dachfläche freibewittert = 1,0

Kiesdäch = 0,5

Gründächer extensiv > 10 cm und intensiv = 0,3

Gründächer extensiv < 10 cm = 0,5

Nenne die Dehnungsabstände für Dachrinne im Zuschnitt bis 500 mm?

< 15 m

Nenne die Dehungsabstände für Mauerabdeckung mit Zuschnitt bis 500 mm

 

ZN/AL/CU = < 8,0 m

Edelstahl/Stahl = < 14 m

Nenne die Bezeichnung zur Berechnung des Regenwasserabflusses?

Q = Regenwasserabfluss in l/s

r (D,T) = Berechnungsregenspende in l/s

C = Ablaufbeiwert

A = Niederschlagsfläche

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