D1.2.4 - Deutsch 2: C Stilistik
Deutsch 2: C Stilistik
Deutsch 2: C Stilistik
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Lernkarten
Mikrostilistische Analyse > 10. Wortarten: Adjektiv
Adjektiv: attributiv vs. prädikativ („der gute Mann“ vs. „der Mann ist gut“), Komparativ („kleiner als ein Sandkorn“), Komparativ ohne Vergleichsform („O hellerer Stern!“), Elativ (absoluter Superlativ ohne Vergleich, z. B. „teuerster Vater“), Wortbildung mit Vergleichswort („steinreich“, „bitterkalt“)
Mikrostilistische Analyse > 10. Wortarten: Verben
Verben: semantischer Gehalt, Valenz, Morphologie
Mikrostilistische Analyse > 10. Wortarten: Partikel
Partikel: Modalpartikel (Modifikation von Aussagen; Bsp.; „wohl“ als Ausdruck einer Vermutung)
Mikrostilistische Analyse > 10. Wortarten: Artikel
Artikel: bestimmt, unbestimmt, fehlend
Mikrostilistische Analyse > 10. Wortarten: Personal- und Possesivpronomen
Personal- und Possessivpronomen: Du vs. Sie vs. Ihr, pluralis majestatis vs. pluralis modestiae
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Synonyme
Synonyme: Bedeutungsähnlichkeit, denotative und konnotative Synonymie
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Homonymie und Polysemie
Homonymie und Polysemie: Homonyme (Wörter mit gleicher Lautung, aber unterschiedlicher Bedeutung; z.B. „Ton“, „Bank“) und Polyseme (Wörter mit unterschiedlichen Bedeutungen, die auf eine gemeinsame Grundbedeutung zurückgeführt werden können; z.B. „Brücke“ (Brücke über einen Fluss / Zahnbrücke / Turnübung; gemeinsame Grundbedeutung: Überbrückung eines Zwischenraumes)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Antonyme
Antonyme: Gegenwörter zu vorhandenen Wörtern, oft in Zwillingsformeln
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Wortfamilien
Wortfamilien: Zugehörigkeit zu einem Basislexem bei Um- und Ablautung (spiel-: Spielfeld, abspielen, Spieler)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Wortfeld
Wortfeld: Wörter der gleichen Wortart, die sich semantisch nahestehen (trippeln, trappeln, tänzeln)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Konkreta und Abstrakta
Konkreta und Abstrakta: Wörter mit gegenständlicher Bedeutung (Eigennamen, Gattungsnamen, Stoffnamen) vs. Wörter mit ungegenständlicher Bedeutung (Empfindungen, Konzepte, Vorstellungen)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Geläufigkeit und Seltenheit
Geläufigkeit und Seltenheit: im Text (und in der Sprache) häufig bzw. selten vorkommende Wörter
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Wortschatz der Alltagssprache oder Fachwortschatz
Wortschatz der Alltagssprache oder Fachwortschatz: Anteil von alltagssprachlichen Wörtern vs. Begriffe der Fachsprache
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Neutraler oder ideologisch gefärbter Wortschatz
Neutraler oder ideologisch gefärbter Wortschatz: neutraler, wertungsfreier Wortschatz oder politisch-gesellschaftlich gebundener Wortschatz („Finanzier“ vs. „Finanzhai“; „Abzocker“)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Spracheigene Wörter oder Fremdwörter
Spracheigene Wörter oder Fremdwörter: soziale, kontextuelle und intentionale Funktion der Fremdwortverwendung
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Überregionaler oder regionaler Wortschatz
Überregionaler oder regionaler Wortschatz: Wörter, die im ganzen deutschen Sprachgebiet verbreitet sind („Abendessen“) oder nur in einem begrenzten Gebiet („Nachtmahl“)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Wörter mit zeitlich begrenzter Wirkung
Wörter mit zeitlich begrenzter Geltung: Modewörter („Abwrackprämie“), Archaismen („Minne“), Anachronismen („Cäsars Aktien“)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Denotation und Konnotation der verwendeten Wörter
Denotation und Konnotation der verwendeten Wörter
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: Stilschichten und Stilfärbungen
Stilschichten und Stilfärbungen: Kontextabhängige Verwendung von Wörtern aufgrund von soziologischen, funktionalen und semantischen Unterschieden (vgl. dazu die stilistischen Bewertungen / Beschreibungen in den grossen Wörterbüchern)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: gehoben
gehoben (bei feierlichen Anlässen oder in der Literatur; Bsp.: „Brodem“ (für Dunst))
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: bildungssprachlich
bildungssprachlich (Wörter [oft Fremdwörter], die eine hohe Allgemeinbildung voraussetzen; Bsp.: „Koryphäe“, „adäquat“, „distinguiert“, „in medias res gehen“ [= ohne Umschweife zur Sache kommen])
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: dichterisch
dichterisch (in literarischen Texten; Bsp.: „elysisch“)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: umgangssprachlich
umgangssprachlich (im alltäglichen Umgang, meist in gesprochener Sprache; Bsp.: „Grips“ [für Intelligenz])
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: salopp
salopp (Wörter, die eine gewisse Nachlässigkeit und Nichtachtung gesellschaftlicher Normen ausdrücken; Bsp.: „bekloppt“)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: familiär
familiär (im engeren Freundeskreis oder in der Familie; Bsp.: ein Nickerchen machen)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: derb
derb (grobe, ungehobelte Ausdrucksweise; Bsp.: „sich den Arsch aufreissen“ [für: sich anstrengen])
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: vulgär
vulgär (Wörter aus dem Sexual- und Fäkalbereich, meist verletzend; Bsp.: „ficken“)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: euphemistisch
euphemistisch (Bsp.: „die Augen schliessen“ für sterben)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: emotional
emotional (Bsp.: „quicklebendig“ für munter)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: scherzhaft
scherzhaft (Bsp.: „Geisterstunde“ für Mitternacht)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: spöttisch
spöttisch (Bsp.: „hinterwäldlerisch“ für rückständig)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: abwertend
abwertend (Bsp.: „begaffen“ für betrachten)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: ironisch
ironisch (Bsp.: „durch Abwesenheit glänzen“ für abwesend sein)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: übertreibend
übertreibend (Bsp.: „untröstlich sein“ für bedauern)
Mikrostilistische Analyse > 11. Lexikalische Stilmittel: nachdrücklich
nachdrücklich (Bsp.: „niemals“ für nie)
Mikrostilistische Analyse > 12. Rhetorische Figuren
Rhetorische Figuren: Wortfiguren, Satzfiguren, Klangfiguren
Varietätenlinguistik: Was ist der Unterschied zwischen Mundartwörtern und Helvetismen?
Helvetismen: z.B. Velo, Perron. Man spricht in der Schweiz offiziell von Veolo/Perron. Erfasst im Standartwörterbuch.
Mundartwörter: Nicht im Wörterbuch erfasst.
Varietätenlinguistik: Sondersprachliches Wort
Sondersprachliches Wort: Fachsprache, Jugendsprache, Gaunersprache, Jägersprache etc
Varietätenlinguistik: Unterschied Stilschicht/Stilzug?
Unterschied in der Stilschicht: Badis statt Badeanlagen sagen
Stilzug: Wenn immer wieder Elemente aus der gleichen Stilschicht verwendet werden. Mehrere Stilelemente, machen in Verbindung einen Stilzug aus. Z.B. Wenn man immer wieder Mundartwörter verwendet. Oder wenn man extra bildungssprachlich spricht.
Man wählt Stilelemente aus einer bestimmten Stilschicht, daraus ergibt sich der Stilzug.
Varietätenlinguistik: Mediale Varietät
Mediale Varietät: Je nach dem, ob geschrieben oder gesprochen wird.