CUB 9 SS14 Vererbungslehre

Gen, Auto und gonosomal, Chromosomen, Allel, Dominant Rezessiv, Blutgruppen

Gen, Auto und gonosomal, Chromosomen, Allel, Dominant Rezessiv, Blutgruppen


Ahmad Berlin
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Vererbungslehre auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Chromosomen, Gene, Allele und deren Vererbungsregeln. Sie erklären Begriffe wie Genotyp, Phänotyp, Mitose und Meiose, sowie die Unterschiede zwischen dominanten und rezessiven Allelen. Die Karteikarten behandeln auch spezifische Beispiele wie Blutgruppen und Monogenie. Ideal für Biologiestudierende, die ein tiefes Verständnis der genetischen Vererbung erlangen möchten.
Karten
21
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.04.2014 / 08.12.2021

Lernkarten

Gen

kodierender Abschnitt der DNA

Gonosomen

Geschlechtschromosomen (beim Menschen: zwei) Ein Gen wird als autosomal bezeichnet, wenn es auf einem Autosom lokalisiert ist; es ist gonosomal, wenn es auf einem Gonosom liegt.

Autosomen

nicht geschlechtsbestimmende Chromosomen (beim Menschen 44 Chromosomen bzw. 22 Chromosomenpaare)

Chromosomensatz

Gesamtheit aller Chromosomen

diploider Chomosomensatz

„doppelter“ Satz an Chromosomen, jedes Chromosom liegt 2 Mal vor (Bsp: Körperzellen des Menschen)

diploiden (doppelten) Chromosomensatz, da bei ihm alle Gene auf 2 Chromosomen vorkommen (wenn auch evtl. mit verschiedenen Allelen); diese Chromosomen werden homolog genannt..

haploider Chomosomensatz

„einfacher“ Satz an Chromosomen (Bsp: Stamm-/ Keimzellen des Menschen)

Gameten(Geschlechtszellen, Samenzellen, Eizellen:

Sie besitzen die Hälfte einer Körperzelle ( sog. somatische Zelle).

homologe Chromosomen

zwei „gleiche“ Chromosomen, die die gleichen Gene tragen (sie können unterschiedliche Allele tragen)

Gen - Aufteilung der Abschnitte

In der Mitte des Gens wechseln sich Introns und Exons ab. Introns werden oft als nicht kodierende Abschnitte beschrieben, haben aber auch eine regulatorische Rolle (an der noch geforscht wird). Sie werden im Laufe der „Reifung“ der RNA herausgeschnitten (gespleißt).

Allel - Allele

Variante eines Gens.

Die Ausprägung des Genotyps (=der verschiedenen Allele) ist der Phänotyp.

Jede Genvariante, also jede Ausprägung einer Funktionalität von Enzymen, wird als Allel bezeichnet.

Phänotyp

die Ausprägung eines Gens (was sich „durchsetzt“, was man „sieht“)

Genotyp

die spezifische genetische Ausstattung bei einem Individuum

dominant und rezessive Allele

Kodominante

Dominant: „setzt sich durch“, spiegelt sich im Phänotyp wieder,

Rezessiv: setzt sich nur durch, wenn das andere Allel ebenfalls rezessiv ist; ansonsten wirkt es sich nicht auf den Phänotyp aus.

Kodominant: bei zwei dominanten Allele; wenn sich beide „durchsetzen“, sind sie kodominant (siehe Blutgrupppe AB)

homozygot

 

die homologen (=gleichen) Chromosomen tragen die gleichen Allele (egal ob dominant oder rezessiv)

die heterozygot (=ungleichen) Chromosomen tragen unterschiedliche Allele

Zusammenfassung Chromosomen

siehe Bild

Blutgruppen - welche Allele sind dominant - rezessiv?

siehe Bild - A u B dominant, Null rezessiv

Was ist Monogenie, Was ist Polygenie

Da die Blutgruppen durch ein Enzym definiert werden, werden sie nach Mendel vererbt. Dies nennt sich Monogenie. Wird der Phänotyp allerdings durch mehrere Gene bestimmt, nennt man den Vorgang Polygenie.

Mitose u Meiose - Widerholung

Meiose: Zellteilung, die zur Bildung von Stammzellen oder Gameten führt

Mitose: Zellteilung, die zur Bildung zweier Zellen aus einer Ursprungszelle führt

Uniformitätsregel

Vererbungsregel von Eltern, die sich unterscheiden und homozygot sind; alle Nachkommen sind heterozygot

Spaltungsregel

Vererbungsregel von Eltern, die gleichartig und heterozygot sind; zu 50% werden die Nachkommen heterozygot, zu je 25 % werden sie homozygot (rezessiv oder dominant)

Unabhängigkeitsregel bzw. Neukombinationsregel

zwei Merkmale, die von unterschiedlichen Genen kodiert werden, werden voneinander unabhängig vererbt

Punett-Quadrat

uch Rekombinationsquadrat genannt, aufstellen, welches alle möglichen Gameten und somit alle mögliche Gametenkombinationen für n Gene aufzeigt.

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