CUb 10 SS14 Chemie Charite

1. Atombau 2. Periodensystem 3. Oktettregel 4. Elektronegativität 5. Chemische Bindungen 6. Dissoziation 7. Hydratation 8. Chemisches Rechnen

1. Atombau 2. Periodensystem 3. Oktettregel 4. Elektronegativität 5. Chemische Bindungen 6. Dissoziation 7. Hydratation 8. Chemisches Rechnen


Ahmad Berlin
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Chemie, insbesondere die Struktur von Atomen, Bindungen und Molekülen. Sie behandeln Themen wie Elektronenkonfiguration, kovalente und ionische Bindungen, sowie die Berechnung von molaren Massen und Stoffmengenkonzentrationen. Ideal für Studierende der Chemie, die ihr Verständnis von atomaren und molekularen Wechselwirkungen vertiefen möchten.
Karten
32
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.03.2014 / 21.12.2015

Lernkarten

Atombestandteile

siehe Bild

Bohrsches Atommodell

Die Schale, die dem Kern am nächsten ist, heißt K-Schale, nach außen folgen die L-Schale, die M-Schale usw.

Elektronenaufnahmekapazität der Schalen

2n² ,wobei n die Nummer der Schale ist.

Die erste Schale kann also 2x12 = 2 Elektronen aufnehmen, die zweite 2x22 = 8 Elektronen.

Valenzelektronen

Elektronen auf der äußersten Schale, siehe Bsp He-Atom - Hauptgruppe entspricht der Anzahl der Valenzelektronen

Ordnungszahl?

entspricht der Anzahl der Protonen im Kern

wichtigsten Elemente

Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Phosphor.

Isotope

Atome des gleichen Elements, die sich in der Anzahl der Neutronen also der Masse unterscheiden

Oktettregel - Wann erfüllt

, wenn eine Edelgaskonfiguration besteht.

D.h. der Zustand der äußersten Schale ist stabil.

Die Valenzelektronen haben die Aufnahmkapazität der äußersten Schale erreicht.

Was ist der Motor der chemischen Reaktion?

das Streben nach der vollständigen Besetzung der äußersten Schale - Oktettregel

Elektronennegativität

Je stärker die positive Ladung des Kerns (also je mehr Protonen sich im Kern befinden), umso größer ist die Anziehungskraft auf ein Elektron.

 

Fluar hat die höchste EN.

weil höchste Kernladung und geringste Schalenanzahl

- > geringerer Abstand zum Kern ( Beispiel Anziehung eines Magneten)

Elektronennegagtivitätsdifferenz

- Ist sie >1,7 so werden Elektronen übertragen und es entstehen Ionen

- Ist sie zwischen 0,5 und 1,7 so tritt eine kovalente, polare Bindung auf

- Ist sie <0,5 , so tritt eine kovalente, unpolare Bindung auf

Salze

Verbindungen von Kationen und Anionen heißen Salze. Bsp. + Na2 mit - Cl2

Ionengitter - wie bildet es sich?

Da sich positive und negative Ladungen anziehen, ziehen sich auch das Natriumion und das Chloridion gegenseitig an. Da Atome eines Stoffes nicht einzeln vorliegen, sondern in großen Mengen, bilden viele Ionen durch gegenseitige Anziehung (und Abstoßung)

kovalente Bindung

Gemeinsame Nutzung der Valenzelektronen. Dadurch sind nun zwei Elektronen unterschiedlicher Atome zu einem gemeinsamen Elektronenpaar gebunden (kovalente Bindung).

Einfachbindung

Zweifachbindung

Dreifachbindung

Eine solche Bindung nennt man eine Einfachbindung. Zwei Atome können aber noch mehr als nur ein gemeinsames Elektronenpaar bilden, bis zu drei sind möglich. Man nennt sie dementsprechend Doppel- bzw. Dreifachbindungen zwischen zwei Atomen.

Moleküle

Atome, die über kovalente Bindungen miteinander verbunden sind, heißen Moleküle.

Strukturformel - welches Molekül?

H2(index)O - Wassermolekül

Welches Molekül - Summenformel = C6H12O6

Strukturformel?

Zucker Glucose

Ionenbindung

- Ein Atom gibt Elektronen ab, ein anderes nimmt sie auf

- Nun stimmt bei beiden die Protonenzahl nicht mit der Elektronenzahl überein:

Die Stoffe sind nun geladen (man nennt sie Ionen oder Salze)

Partialladungen

Wenn zwei Atome eines Moleküls eine unterschiedliche Elektronegativität besitzen, so halten sich die Elektronen eher beim Atom mit der größeren Elektronegativität auf.

Das bedeutet, es bilden sich innerhalb des Moleküls positive und negative Partialladung

Dipol

wenn die Zentren der positiven und negativen Ladungen verschiedene Seiten des Moleküls besetzen, also zwei unterschiedliche Pole freiliegen. Ein solches Molekül nennt man einen Dipol. zB. Wasser

Zahl der Bindungspartner

= Hauptgruppen 1-4 liegen je 1-4 Elektronen auf der Außenschale, die in eine kovalente Bindung mit eingebracht werden können. Entsprechend ist die Zahl der Hauptgruppe hier gleich die der möglichen Bindungen. In den Gruppen 5-7 werden jeweils noch 1-3 Ele

Wasserstoffbrückenbindung

- Intermolekulare Wechselwirkung zwischen Dipolen (Molekül mit gewinkelten, polaren Bindungen) - Wird durch elektrostatische Anziehungskräfte verursacht

Van-der Waals-Bindung

- Intermolekulare Wechselwirkung zwischen unpolaren Molekülen

- Elektrostatische Anziehung aufgrund zufällig entstandener Elektronenungleichverteilung

Dissoziation

Lösen eines Salzes in Wasser

Durch Partialladungen des Wassers, die die Ionen anziehen

Benötigt Energie zur Auflösung des Ionengitters (Gitterenergie)

Dieser Vorgang wird Dissoziation genannt.

Hydration

Bildung einer „Hülle“ von ausgerichteten Wassermolekülen um ein Ion

Elektrostatische Kräfte zwischen Wassermolekülen und gelösten Ionen

Dabei wird Energie frei (Hydratationsenthalpie)

das Mol

1 Mol = 6,02214x10h23 Moleküle oder Atome die in der Masse des Stoffes vorhanden sind.

molare Masse

Die Masse, die ein Mol Teilchen enthält.

Ist für jedes Teilchen individuell und lässt sich aus dem Periodensystem ablesen

Zusammenhang von:

M: molare Masse(g/mol)

m: Masse(g)

n: Stoffmenge(mol)

M= m/n

Molarität oder Stoffmengenkonzentrazion

Stoffmengenkonzentration einer Lösung in mol/l

Die Stoffmengenkonzentration (c) errechnet sich durch:

c= Stoffmengenkonzentration

n= gelöste Stoffmenge

V= Volumen der Lösung

----> c= n/V

Berechnungsbeispiel der Stoffmengenkonzentration: Berechne die Molarität nach lösen von 36g Zucker in 1l Wasser!

M(C6H12O6)=180 g/mol; m= 36g

n=m/M n= 0,2 mol

 

V= 1 l; n= 0,2 mol

c=n/V

c= 0,2 mol/l „Die Zuckerkonzentration beträgt 0,2 mol/l”

Atommasse und Molare Masse

1u = 1 g/mol.

Beispiel Glucose: C6H12O6

6 C-Atome = 6x12u

6 O-Atome = 6x16u

12 H-Atome = 12x1u

= 180 u

= 180 g/mol

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