Block 03


Nadine Hafner
Diese Lernkarten decken medizinische Grundlagen auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf CPR, Durchleuchtung und Definitionen. Sie behandeln wichtige Begriffe wie Blut, EKG, Werte und Sauerstoff, sowie spezifische Aspekte wie Herzkammer, QT-Zeit und Messungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über diagnostische Verfahren, Patientenvorsorge und Reaktionen vertiefen möchten.
Karten
35
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
13.05.2014 / 24.05.2018

Lernkarten

Synkope

Ist eine kurzzeitige, plötzlich einsetzende Ohnmacht infolge einer vorrübergehenden Sauerstoffunterversorgung und Durchblutungsstörung des Gehirns.

Symptome:

  • plötzlich und manchmal ohne vorherige Warnhinweise
  • Schwindelgefühl
  • Schweissneigung
  • Übelkeit
  • Blässe
  • plötzlichen schwarz vor  Augen
  • Wenn ein Mensch bewusstlos wird, nennen wir es eine Synkope, wenn er daran stirbt "plötzlicher Herztod"

Kollaps

Ein Kollaps ist ein Schockzustand infolge des Versagens des peripheren Kreislaufs.

Symptome:

  • Mit Vorzeichen
  • Schwindelgefühle
  • Schweissneigung
  • Übelkeit
  • Blässe
  • Ev. Herzklopfen
  • Tachykardie

Patientenumgang Synkope

Patientenumgang bei Synkope:

  • Frau Taucher ansprechen bzw. vorsichtig kneifen
  • Um Hilfe rufen und Frau Taucher nicht aus den Augen lassen
  • Auf den Rücken legen und die Beine hoch lagern
  • Überprüfung der Vital-Werten, da bei Frau Taucher die Sauerstoffsättigung ausserhalb der Norm liegen  -->  Sauerstoff verabreichen. Nicht mehr als 2l!
  • BD messen
  • Die Werte immer im Auge behalten
  • Warme Decke geben
  • Immer wieder Mit Frau Taucher sprechen und ihr erklären was sie machen
  • Wichtig selbst ruhig bleiben
  • Wen Frau Taucher wieder zu sich kommt, sie an der Schulter berühren und sagen wo sie ist, sich selbst nochmals Vorstellen, sagen das man im Röntgen ist und sie nach ihrem Befinden fragen.
  • Sie Beruhigen falls nötig
  • Zuständigen Arzt informieren über Frau Taucher's Zustand. (auf Anmeldung vermerken)
  • Nach ein paar Sekunden sollte Frau Taucher wieder ansprechbar sein wenn dies nicht der Fall ist REA-Alarm auslösen, wenn Zeit Oberkörper entkleiden und Infusion legen. 

EKG

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist die Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern.

 

  • Bei jedem Herzschlag entsteht im Herzen ein schwacher Strom mit einer Spannung von etwa 1/1000 V. Beim EKG werden diese elektrischen Aktivitäten des Herzens abgeleitet und in Form von Kurven aufgezeichnet. Es resultiert ein immer wiederkehrendes Bild der elektrischen Herzaktion.
  • Die Erregung entsteht im Sinus-Knoten, einem bestimmten Bereich im rechten Vorhof.
  • Die elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Metallplättchen (Elektroden) abgeleitet. Sie werden auf dem Brustkorb angebracht.
  • Ein EKG Gerät verstärkt diese Impulse und stellt sie entweder als EKG-Kurve auf einem Bildschirm dar oder druckt sie auf einem Papierstreifen aus.

Phasen eines EKG

Phasen eines EKG:

  • P-Welle: Die P-Welle (max. 0,12 s) entspricht der Vorhoferregung (durch den Sinusknoten)
  • QRS-Komplex: Der QRS-Komplex (max. 0,10 s) (ohne pathologische Veränderung findet man bei bis zu 21 % der Bevölkerung Werte bis 0,12s) entspricht der Kammererregung, wobei mit
  • Q der erste negative Ausschlag
  • R der erste positive Ausschlag und mit
  • S der negative Ausschlag nach der R-Zacke bezeichnet wird.
  • T-Welle: Die T-Welle entspricht der Erregungsrückbildung der Kammer.
  • PQ-Intervall: PQ-Intervall (max. 0,2 s): Abstand vom Beginn der P-Welle bis zum Beginn der Q-Zacke, Ausdruck der atrioventrikulären Leitungszeit, also die Zeit zwischen dem Beginn der Erregung der Vorhöfe und der Kammern (Erregungsüberleitungszeit).
  • QT-Intervall: QT-Intervall (oder QT-Zeit) heisst der Abstand vom Beginn der Q-Zacke bis zum Ende der T-Welle. Seine Normobergrenze ist variabel, weil sie mit zunehmender Herzfrequenz abnimmt. Die QT-Zeit bezeichnet die gesamte intraventrikuläre Erregungsdauer. Die QT-Zeit wird als absolute QT-Zeit (Normwerte bis maximal 0,44 s) gemessen und unter Verwendung der Herzfrequenz rechnerisch korrigiert.
  • ST-Strecke: Die ST-Strecke zeigt den Beginn der Erregungsrückbildung der Kammern an, sie sollte keine Hebung über 0,2 mV in zwei benachbarten Ableitungen aufweisen. Ihr Anfangspunkt definiert gleichzeitig die Nulllinie im EKG. Eine mögliche ST-Streckenhebung indiziert einen Sauerstoffmangel und einen drohenden Herzinfarkt.

Wozu dient das EKG?

Wozu dient es?

Durch kurven Veränderungen im EKG lassen sich folgende Erkrankungen erkennen:

  • (Herzinfarkt:) Herzmuskelzellen werden zerstört, in diesem Bereich keine Erregung mehr, ergibt typische Signale
  • (Erkrankungen der Herzkranzgefässe:) Geringe Durchblutung eines Muskelareals ergeben Erregungs-Rückbildungs-Störungen
  • Vorhofflimmern oder –flattern / Kammerflimmern oder –flattern
  • Bradykardie: zu langsamer Herzschlag (Erkrankung des Sinus oder –AV-Knoten)
  • Tachykardie: zu schneller Herzschlag
  • (Myokarditis): Herzmuskelentzündung
  • (Perikarditis): Herzbeutelentzündung

 

  • Ruhe-EKG: Die Aufzeichnung wird gemacht, während der Patient in Ruhe ist bzw. sich nicht bewegt. (5-10min.)
  • Belastungs-EKG oder Ergometrie: Das EKG wird erstellt, während sich der Patient auf einem Fahrrad oder einem Laufband körperlich belastet. (30-45 min.)
  • Langzeit-EKG: Die Herztätigkeit wird während 24 Stunden ununterbrochen aufgezeichnet. Dazu bringt man drei oder mehr Elektroden an der Brustwand an. Diese sind mit einem Speichergerät verbunden, das die EKG-Signale aufzeichnet. (24h oder länger)

Blutdruckmessgerät

  • Die klassische arterielle Druckmessung wird mit mechanischen Geräten am Oberarm durchgeführt.
  • An einer Manschette befinden sich, über Schläuche verbunden, ein analoger Druckmesser und ein Gummiball. Die Druckmanschette wird am Oberarm, direkt über dem Ellbogen, fest angelegt und über den Gummiball aufgepumpt. Tasten der A. radialis, falls der Puls nicht mehr spürbar ist, pumpt man noch 20 Einheiten mehr und lässt dann langsam die Luft ab. Das erste hörbare Geräusch ist der Systolische (obere) Wert. Das verschwinden des Geräusches ist der Diastolische (untere) Wert. 
  • Die Blutdruckmanschette wird immer am linken Arm befestigt ausser:
    • Ablatio
    • Shunt
    • Hautveränderungen
    • Hemi- Tetraplegie
    • Infusion

Pulsoxymeter

  • Die Pulsoxymetrie oder Pulsoximetrie ist ein Verfahren zur nicht invasiven Ermittlung der arteriellen Sauerstoffsättigung über die Messung der Lichtabsorption bei Durchleuchtung der Haut.
  • Gemessen wird mit einem Sättigungsaufnehmer (Clip oder Klebesensor) an einem leicht zugänglichen Körperteil, vorzugsweise an einem Finger, Zeh, am Ohrläppchen oder bei frühgeborenen Säuglingen auch am Fußballen oder Handgelenk.
  • Die Messung erfolgt nicht im Gewebe, sondern im pulsierenden Blut. Als Nebeneffekt wird so auch der Puls gemessen und die Pulsfrequenz angezeigt. 

Fehlerquellen:

  • Bei gestörter Durchblutung wie auch bei kalten Extremitäten ist eine korrekte Messung praktisch unmöglich.
  • Dunkel bemalte und künstliche Fingernägel ergeben falsche Werte.
  • Auch schmutzige Finger verfälschen die Messung.
  • Enge Kleider oder eine aufgepumpte Blutdruckmanschette stören die Messung.
  • Eine bestehende Blutarmut (Anämie) kann nicht erkannt werden.

Normwerte:

  • 99 – 96 % sind normale Sättigungswerte einer gesunden Person.
  • 95 -91 % sind je nach Person und Krankheitsbild nachvollziehbar - oder aber auch schon beunruhigend.
  • Spätestens ab einer Sättigung von 90 % Sauerstoff über Sonde, Brille oder Maske abgeben.
  • Ein Wert unter 85 % ist bedrohlich. Die hochprozentige Gabe von Sauerstoff über Maske ist angezeigt.
  • Unter 70 % muss möglichst mit 100 % Sauerstoff und Beutel aktiv beatmet werden. 

Blutdruck

  • Der Blutdruck ist er Druck, den eine Pulswelle im Blut auf die Innenwände der Arterien und Venen ausübt.
  • Die Regulation des Blutdrucks erfolgt durch eine Zusammenspiel von Gesässweite, Herzleitung und Blutvolumen.
  • Wird in mmHg gemessen.

Systole

Systole:

  • Maximaler Druck im Gefäss (Spitzendruck), entsteht während der Herzkammersystole, dem Ausstoss des Blutes aus der linken Herzkammer.
  • ist die Anspannungs und Austreibungsphase

Vernetzung:

Die Herzmuskulatur zieht sich zusammen, die Segelklappen sind geschlossen, die Taschenklappen öffnen sich. So wird sauerstoffreiches Blut aus dem linken Herzen über die Hauptschlagader in den Körper gepumpt, währen sauerstoffarmes Blut aus dem rechten Herzen in die Lunge gelangt, um dort wieder mit Sauerstoff aufgesättigt zu werden. Sind die Kammern geleert beginnt die nächste Diastole.

Diastole

  • Minimaler Druck im Gefäss während der Herzkammerdiastole, wird also auch in der Zeit zwischen zwei Herzschlägen nicht unterschritten und ist das Mass für die Dauerbelastung der Gefässwände.
  • ist die Entspannungs und Füllungsphase

Vernetzung

Während der Diastole ist die Herzmuskulatur entspannt, die Segelklappen sind geöffnet, die Taschenklappen sind geschlossen. Unter diesen Bedingungen kann Blut in das Herz einströmen – sauerstoffarmes Blut aus dem Körper füllt die rechte Herzkammer, sauerstoffreiches Blut aus der Lunge füllt die linke Herzkammer. Sobald beide Herzkammern gefüllt sind endet die Diastole.

Nierengängiges KM

Nierengängige KM verteilen sich nach der Verabreichung im Blutplasma sowie im Interzellularraum und werden in der Niere glomerulär filtriert. 

Nicht ionisch

Als nichtionisch bezeichnet man ein Atom oder Molekül das gleich viele Elektronen wie Protonen hat und somit einen neutralen Zustand. Es besitzt keine Ladung und es bleibt stabil.

Monomer

Monomer bedeutet, dass das KM-Molekül nur aus einem Benzolring besteht.

Triiodiert

Triiodiert bedeutet es befinden sich 3 Iodionen an einem Benzolring.

Wasserlöslich

Die Wasserlöslichkeit eines Stoffes gibt an, in welchem Umfang ein reiner Stoff im Wasser gelöst werden kann.

Osmolarität und Osmolalität

Osmolarität ist eine Angabe der osmotisch aktiven Bestandteile pro Volumeneinheit in einer Lösung. Sie wird in osmol/l Lsg angegeben.

Als Osmolalität bezeichnet man die Konzentration osmotisch wirksamer Teilchen in einer Lösung bezogen auf 1kg des Lösungsmittels. Die Einheit der Osmolalität ist osm/kg oder osmol/kg H2O. Ist genauer als Osmolarität

Viskosität

Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluids. Ist die Angabe über innere Reibung einer Flüssigkeit, welche Temperatur abhängig ist.

Prämedikation

Die Prämedikation ist die Gabe von Medikamenten vor einem Medizinischen eingriff.

Z.B: Histamin, Kortikosteroiden, H2 + H1, etc.

Kortikosteroide

Kortikosteroide sind Steroidhormon, die in der Nebennierenrinde aus Cholesterin synthetisiert wird.

Histamin, H1 und H2 Antagonisten

Histamin ist ein Eiweiss, welches allergische Reaktionen auslöst. Sobald das Histamin an die Rezeptoren andockt, löst es die Reaktion aus.

 

Histamin-Rezeptorantagonisten, sind Wirkstoffe welche die Wirkung von Histamin verringern oder aufheben.

Die H1-Antagonisten werden zur Behandlung von allergischen Erkrankungen eingesetzt.(Antihistaminika)

Z.B: Juckreiz, Hautrötungen, etc.

Die H2-Antagonisten werden zur Verminderung der Säureproduktion des Magens eingesetzt.

H2 und H1 blockieren die Andockung.

Kreatinin

Ist ein Abbauprodukt(Stoffwechselprodukt) des Muskelstoffwechsels, sowie ein Parameter zur Bestimmung der Nierenfunktion. 

Clearance

Die Clearance ist ein Maß für die Entgiftungsleistung der Nieren. Es wird die Zeit gemessen, wie schnell das Blutplasma glomulär filtriert wird. Ihre Bestimmung dient der Überprüfung der Nierenfunktion.

Die Clearance wird in der Regel in ml/min angegeben. 

Hypotension

Als Hypotension wird ein dauerhaft zu niedriger Blutdruck bezeichnet. Dieser tritt auf wenn der systolische Wert unterhalb von 105 liegt.

Nierenfunktionsstörung

Bezeichnet man die Unterfunktion einer oder beider Nieren. Es kommt im Rahmen einer Niereninsuffizienz zu einer Erhöhung der Konzentration von harnpflichtigen Substanzn im Blut. ( z.B Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure)

Manifeste Thyreotoxikose

Bezeichnet man als krisenhafte, lebensbedrohliche Schilddrüsenüberfunktion.

Es produziert zu viel Schilddrüsenhormone und gibt zu viel an den Organismus ab, dies führt zu einem Hypermetabolismus.

manifest = sicher, eindeutig

Intrathekal

Intrathekal bedeutet "innerhalb der Dura mater" d.h. "in den Liquorraum". 

Anaphylaktoide Reaktion

Allergieartige Reaktion auf eine bestimmte Substanz. Es ist keine richtige Allergie. Sie werden auch pseudo-allergische Reaktionen genannt, denn sie haben das gleiche Erscheinungsbild wie eine Allergie, jedoch fand keine Sensibilisierung auf die Substanz statt. 

Ionische KM

  • Applikation: oral, intravasal oder rektal
  • Häufig hochosmolar, es gibt auch niederosmolare
  • Wasserlöslich
  • Hohe Kontrastdichte
  • Entziehen bei intravasler Gabe Wasser aus dem Extravasalraum
  • Können Schmerzen erzeugen
  • Schädigen Endothel
  • Die elektr. Ladung ist eine Belastung für den Herzkreislauf
  • Gering toxisch
  • Ausscheidung erfolgt über die Niere
  • Verwendung: Abdominal Bereich v.A. Magen-Darm-Trakt (Cholegraphie, Angiographie, Uroangiographie)
  • Erhöhung der Osmolalität

Ionische KM werden nicht mehr venös verabreicht à Herzkreislaufstörungen, Epilepsie

Anwendung: nach OP aber nicht bei Aspirationsgefahr wegen Lungenödemgefahr, Kontraindikation Barium, bei CT Untersuchung

z.B Gastrografin oder Telebrix Gastro (günstiger)

Nichtionische KM

z.B Accupaque

Anwendung: intravaskulär (i.v und i.a), Arthrographie, in Körperhöhlen, Lungenödemgefahr bei Aspiration!

Nicht ionische (monomer – dimer):

  • Applikation: intravasal, intrathekal (Liquorraum), oral oder in Körperhöhlen
  • Niederosmolar (besser verträglich als hochosmolar)
  • Hohe Kontrastdichte
  • Niedrige Viskosität
  • Am häufigsten verwendet
  • Keine elektr. Ladung, somit geringere Belastung für Herzkreislauf
  • Gering toxisch
  • Ausscheidung über die Nieren
  • Verwendung: Myelographie, Angiographie, Urographie, HSG, im CT, Cholangiographie, Gastrointestinaltrakt
  • Benötigen keine Kationen (z.B. Natrium, Meglumin) zur Herstellung von Lösungen
  • Bessere Verträglichkeit als bei ionischen KM
  • Kardiale Belastung geringer als bei anderen KM

Bariumsulfat BaSO4

  • Fester, weisser Pulver
  • Hohe Röntgenstrahlabsorption
  • Hohe Elektronendichte (gutes KM)
  • Preisgünstig
  • Orale und rektale Applikation
  • Werden nicht vom Magen-Darm-Trakt resorbiert à vollständige Ausscheidung über MDT, jedoch unvollständig im Peritoneum
  • Darstellung von Oesophagus, Magen, Dünn- und Dickdarm
  • Lange Verweildauer im Darm
  • Entzug von Wasser aus dem Darm

Anwendung: Routine-KM bei MDT-Untersuchungen, sehr guter Schleimhautbeschlag

Kontraindikationen: Aspirationsgefahr, bei Verletzungen des MDT, nach OP, Divertikulitis

à Peritonitisgefahr, Lungenödem

Vorsichtsmassnahmen KM

  • Aufklärungsgespräch: Der Patient muss über die möglichen Risiken informiert werden. Folgen wie anaphylaktischer Schock und Herzkreislaufversagen
  • Abklärungsgespräch: Fragen nach Schilddrüsenfunktion und Nierenfunktion, Diabetes mellitus (Metformineinnahme à kann zur Übersäuerung des Blutes führen), Operationen vor- oder nachher, Schluckstörungen, Schwangerschaft
  • Allergieanamnese
  • Strenge Indikationsstellung
  • Pat sollte in der Regel nüchtern sein
  • Ausreichende Hydration vor und nach der Untersuchung mit jodhaltigen KM
  • Sorgfältige Beobachtung des Patienten, insbesondere in den ersten 15min nach Injektion
  • Wenn möglich sollte der Patient nach der KM-Gabe während mind. 30 bis 60 Minuten überwacht werden
  • Notfallkoffer griffbereit halten
  • REA – Nummer

Risikofaktoren KM

  • Leberschäden
  • Niereninsuffizienz
  • Zu hoher Kreatinin
  • Diabetiker, die mit Metformin behandelt werden
  • Allergien
  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Schwere koronare Herzkrankheit
  • Dehydration
  • Tumor Pat.
  • Epilepsie
  • Alkohol/Drogen (Blut – Gehirn – Schranke wird durchlässig, somit könnten ionische KM einen epileptischen Anfall auslösen.
  • Schlechter Allgemeinzustand

Sensibilisierung

Unter Sensibilisierung versteht man die Bildung von Allergieantikörpern (IgE), die jedoch beim Betroffenen (noch) keine Symptome auslösen. Man kann z.B. bei einer ganzen Reihe von Personen Allergieantikörper gegen Nahrungsmittel nachweisen, ohne dass jemals entsprechende Krankheitserscheinungen aufgetreten sind.

Allergie

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Körpers auf bestimmte allergieauslösende Stoffe aus der Umwelt (= Allergene). 

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