Computer Vision
Teilmodul von CS4410, Universität zu Lübeck
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Lina Schad
Lina Schad
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Computer Vision auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die perspektivische Projektion, verschiedene Farbräume, Sensortechnologien und deren Eigenschaften sowie die Radiometrie. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Forscher, die sich mit den physikalischen und technischen Aspekten der Bildverarbeitung vertiefen möchten, um ein besseres Verständnis für die Verarbeitung und Analyse von Bildern zu erlangen.
Karten
21
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.07.2016 / 19.07.2016
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Lernkarten
Radiometrie
Wissensvhagt von elektromagnetischer Strahlung
Strahlendichte
- Radiance
- \(L = (\nu,\lambda)\)
- mit \(\nu\) : Einfallsrichtumg vom Licht
- und \(\lambda\): Wellenlänge
Albedo
- Rückstrahlvermögen
- Verhältnis von reflektiertem Licht zu einfallendem Licht
Sensoren
- CCD
- CMOS
CCD
Vorteile
- global shutter
- alle Pixel werden gleichzeitig belichtet
- hohe Qualität
CCD
Nachteile
- Hohe Kosten
- hoher Energieverbrauch
- nur sequentiell auslesbar
- Eimerkettenschaltung
- nur 1 Pixel pro Reihe auslesbar
- restliche Pixel werden "nachgekippt"
- Eimerkettenschaltung
CMOS
Vorteile
- geringe Kosten
- selektiv auslesbar
- Qualität steigt
CMOS
Nachteile
- geringe IR-Sensibilität
- rolling shutter
- reihenweise Belichtung der Pixel
- Bewegungen werden zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst
- verwischter Ventilator
Nahinfrarot Bildgebung
- NIR
- oft in machine vision genutzt
- auch zum Fotografieren nutzbar
- Chlorophyll hat hohe Reflektivität
Farbsensoren
- Bayer pattern
- Foveon X3
- X-Trans
Bayer Pattern
- Farbsensor
- 25% rote, 25% blaue und 50% grüne Pixel
- menschliches Auge ist am sensitivsten für grünes Licht
- Pixel sind gleichförmig angeordnet
Foveon X3
- Farbsensor
- gelayerte Silikonschichten
- jedes Pixel hat alle Farben
X-Trans
- Farbsensor
- wie Bayer pattern, aber randomisierter
- weniger Gefahr das Aliasing auftritt durch Randomisierung
Kameras ohne optischen Tiefpassfilter
- nicht mehr notwendig
Farbräume
- RGB
- XYZ
- L*a*b*
RGB
Standard Farbraum
XYZ
Farbraum der besser zur Farbintensität passt
L*a*b*
- nicht-lineare Projektion von XYZ
- auf menschliches Sehen angepasst
Sensoren
Pixelgröße
- kleine Pixel können weniger Photonen aufnehmen
- höheres Rauschlevel
- große zu viele
- blurr
Sensoren
Größe
Einfluss auf
- Pixelgröße
- Schärfentiefe
- depth of field
Perspektivische Projektion
- \(x = X\frac{f}{Z}\)
- \(x\): Breite abgebildeter Gegenstand
- \(X\): Breite Objekt
- \(f\): Abstand Camera Obscura und Bildebene
- \(Z\): Abstand Camera Obscura und Objekt
- \(y=Y\frac{f}{Z}\)
- \(y\): Höhe abgebildeter Gegenstand
- \(Y\): Höhe Objekt
Perspektivische Projektion
Praxis
- approximiertes \(Z\)
- \(\Delta Z \leq \frac{\hat Z}{20}\)
- \(\hat Z\): durchschnittliche Entfernung
- \(\Delta Z\): Szenentiefe