Computer and Network Architecture
Netzwerke
Netzwerke
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Lernkarten
Datenübertragungsrate und Bandbreite
- Datenmenge pro Zeit
- gemessen in bit/s
- Unterscheidunf zwischen
- Kapazität, übertragungsrate, Bandbreite, Durchsatz
- wv liefert das Netz, eigenschaft
- Bitrate
- wv benötigt der Dienst
- Kapazität, übertragungsrate, Bandbreite, Durchsatz
Typische Übertragungsraten
- Modem: 56kbit/s
- GMS/GPRS: 53.6kbit/s
- ADSL:8-24 Mbit/s (down)
- Ethernet: 10 Mbit/s
- UMTS-HSDPA: 42 Mbit/s
- WLAN: 802.11g 54 Mbit/s
- Fast-Ethernet: 100 Mbit/s
- USB 2.0: 480 Mbit/s
- Gigabit-Ethernet: 1.0 Gbit/s
- USB 3.0: 5 Gbit/s
- HDMI: 10.2 Gbit/s
Bitraten typischer Anwendungen
- Sprache 32 kbit/s
- Massendaten 1-10Mbit/s
- Video 1.5-15 Mbit/s
- HDTV 15-150 Mbit/s
- Videotelfon 0.5-2.0 Mbit/s
Fluktuation
B: Fluktuation
S: Spitzenwert
E: Durchschnitt der natürlichen Bitrate
B=S/E
Latenz
Zeit bis ein Paket vollständig angekommen ist.
Latenz = (Distanz/Ausbreitungsgesch) + (Paketgrösse/Durchsatz) + Wartezeit
Übertragungsfehler
Bitfehlerrate = fehlerhafte bits / gesamte Anzahl bits
Paketfehlerrate = fehlerhafte Pakete / gesamte Pakete
Service Primitives
Request: Anfrage eines Services vom Servicebenutzer
Indication: Bestätigung dass der Service angefragt wurde
Response: Quitierung vom Servicebenutzer
Confirm: Quitierung vom Servie anbieter
Switch
- schaltet Paket durch
- Layer 2
Router
- Layer 3
- Wertet MAC adresse aus und Rotet das packet an die Zieladresse
Store-and-Forward-Verfahren
- Pakete werden jeweils an den nächsten Router geschickt
- Dort werden sie gespeichert (Sicherungsschicht)
- Dann werden sie zum nächsten Router weitergeschickt
- Bis sie schliesslich beim Ziel-Host ankommen.
- Die Vermittlungsschicht stellt der darüberliegenden Transportschicht im Host Dienste bereit.
- Die Dienste sollen unabhängig sein von:
- Anzahl der Router
- Routertechnologie
- Netztopologie
- Netzadressen für die Transportschicht müsseneindeutig sein.
- Verbindungsloser Dienst (z.B. IP)
- Pakete werden einzeln an das Netzwerk übergeben
- Pakete werden unabhängig voneinander weitergeleitet
- Pakete werden auch Datagramme genannt
- Ein Netzwerk, das mit Paketvermittlung arbeitet wird auch Datagramm-Netzwerk genannt.
- Die Router geben Pakete jeweils an den nächsten Router weiter.
- Die Auswahl des nächsten Routers erfolgtaufgrund der Paketadresse.
Verbindungsorientierter Dienst (z.B. ATM) Pakete werden einzeln an das Netzwerk übergeben. Für die gesamte Übermittlung aller Pakete wird eine virtuelle Verbindung eingerichtet.
- Nach der Übertragung aller Pakete wird die Verbindung wieder abgebaut.
- Alle Datenpakete folgen diesem Weg durch das Netzwerk.
- Jedes Paket hat einen Kennzeichner, der angibt zu welcher Verbindung das Paket gehört.
- Die Router geben die Pakete immer auf demselben Weg an den nächsten Router weiter.
Statisches Routing
- Tabelle – aus einer Initialisierungsdatei beim Start
- Statisch: ist „einfacher“, keine Anpassung an Änderungen
Dynamisches Routing
- Tabelle - durch Berechnung während des Betriebs
- Dynamisch: erfordert zusätzliche Protokollmeldungen während des Betriebs, kann mit Netzwerkfehlern umgehen
- Routing-Algorithmen (Adaptive Algorithmen):
- Passen sich der Topologie an
- Routing-Entscheidungen aufgrund von Messungen oder Schätzungen (Lastregulierung)
- Ergebnis: Routing-Tabelle ausgefüllt.
Anforderungen an ein Routing-Algorithmus
- Genau
- Einfach
- Robust
- Fair
- Optimal
Shortest Path Routing (Dijkstra)
- Teilnetze als Graph:
- Knoten: Router
- Link, Kante: Übertragungsleitung
- Kantenbeschriftung: „Gewicht“
- =Entfernung, Übertragungszeit, Warteschlangenlänge, Kosten, ….
- Shortest Path (kürzester Pfad): geringstes Gewicht
- Systematische, schrittweise Berechnung des Weges von Startknoten zum Zielknoten (statisch)
- Algorithmus von Dijkstra
- Distance Vector Routing
- Dynamisch, berücksichtigt aktuelle Netzlast
- Router haben Tabellen mit den bestmöglichen Verbindungen
- Benachbarte Router tauschen Informationen aus.
Endliche Automaten
- Beschreiben ein System mit verschiedenen Zuständen
- Besteht aus:
- Zuständen (Anzahl der Zustände ist «endlich».)
- Übergängen zwischen den Zuständen
- Eingänge: Ereignisse die diese Übergänge auslösen
- Ausgaben: Aktionen
- Darstellung im Zustandsübergangsdiagramm (Statechart)
- Zustände als Blasen (Bubble, Knoten)
- Übergänge als Pfeile (Arrow, gerichtete Kante)
- Kann sowohl für Software wie auch für Hardware verwendet werden.
Moore Automat
- Ausgabe hängt nur vom Zustand ab.
- Zustand: State/A
Mealy Automat
- Ausgabe hängt vom Zustand und den Eingängen ab.
- Pfeile: E/A
- Sicherstellung, dass das Teilnetz in der Lage ist, den Verkehr zu bewältigen
- Betrifft: Hosts, Router, Zwischenspeicher in Routern, Übertragungskapazität
- Bezieht sich auf den Punkt-zu-Punkt-Verkehr zwischen Sender und Empfänger
- Sicherstellen, dass ein schneller Sender einen langsamen Empfänger nicht „überflutet“
- Zumeist direktes Feedback von Empfänger zum Sender
Massnahmen zur Steuerung von Überlastungen
- Transportschicht
- Timeout für erneute Übertragung
- Zwischenspeichern von Out-of-Order Frames
- Bestätigungen (einzeln oder gesammelt, ..)
- Flusskontrolle (straff oder locker)
- Vermittlungsschicht
- Warteschlangen für Pakete
- Verwerfen von Paketen
- Routing-Algorithmen
- Management der Paket-Lebensdauer
- Sicherungsschicht
- Timeout für erneute Übertragung
- Zwischenspeichern von Out-of-Order Frames
- Bestätigungen (einzeln oder gesammelt, ..)
- Flusskontrolle (straff oder locker)
- Kann die Überlastung nicht eingedämmt werden, so können Router Pakete einfach verwerfen
- = Lastabwurf
- Abwurf nach Zufallsprinzip, oder:
- Abwurf der ältesten/neuesten Pakete, oder:
- Abwurf der „unwichtigeren“ Pakete
- Bereitstellen von Ressourcen im Überfluss
- Zwischenpuffern
- Traffic Shaping
- Leaky Bucket Algorithmus
- Token Bucket Algorithmus
- Reservieren von Ressourcen
- Zugangssteuerung
- Proportionales Routing
- Zeitliche Planung von Paketen
- Verlorene, gestörte Pakete erkennen und durch Wiederholung der Übertragung korrigieren. (Ähnlich wie die Sicherungsschicht.)
- Die Mängel der Vermittlungsschicht werden „verborgen“.
- Einheitliche Dienste-Schnittstelle für übergeordnete Schicht, unabhängig von der verwendeten Vermittlungsschicht.
Media Access Control MAC
- Medium zugriffsprotokoll
- Sublayer 2 Protokoll (sicherungsschicht)
- regelt Zugriffsverfahren
- Beispiele:
- Carrier Sense Multiple Access CSMA
- /CD collsision detection
- /CA collision avoidance
- ALOHA/S-ALOHA
- Carrier Sense Multiple Access CSMA
Logical Link Cotroll - LLC
- Sublayer von Layer 2
- Datenblöcke gesichert von A nach B transportieren